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Extremwetter: Sichere Beseitigung von Sturmholz

Unterstützung durch einen Betrieb für Baumarbeiten

Durch Sturm abgebrochene Bäume uns Äste
Foto: MabelAmber, Pixabay

 

 

(9.3.2022) Bäume stehen in ständiger Wechselwirkung mit der Natur. Dieses Verhältnis wurde in den vergangenen Tagen besonders verdeutlicht. Sei es auf privaten Grundstücken oder öffentlichen Flächen: Durch die heftigen Stürme mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern stürzten zahlreiche Bäume um. Das Ergebnis ist Sturmholz, das beseitigt werden muss und Betriebe für Baumarbeiten auf den Plan ruft.

 

Prognosen des Deutschen Wetterdienstes zufolge werden solche Extremwetterereignisse in Zukunft noch häufiger auftreten. Neben der regelmäßigen Baumpflege ist es für Baumbesitzer daher umso wichtiger, ihren Bestand kontrollieren zu lassen. Baumeigentümer müssen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht dafür Sorge tragen, dass von ihrem Baumbestand keine Gefahr für Dritte ausgeht.

 

Kontrolle der Stand- und Bruchsicherheit

 

Im Zuge der regelmäßigen Baumpflege ist es für den sicheren und langfristigen Erhalt dementsprechend entscheidend, auch die Stand- und Bruchsicherheit des eigenen Baumbestandes von einem Betrieb für Baumarbeiten kontrollieren zu lassen. Wie häufig ein Baum untersucht werden muss, ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die Intervalle hängen unter anderem vom Standort und dem Baumzustand ab, als Faustregel gilt bei Bäumen im Verkehrsraum, die keine größeren Vorschäden haben ein jährliches Intervall. So ist es aktuellen Rechtsprechungen, welche sich auf für die Baumkontrolle beziehende Regelwerke stützen, zu entnehmen. Jungbäume in den ersten 15 Standjahren, die ein geringes Gefahrpotenzial aufweisen, müssen seltener kontrolliert werden als „erwachsene“ oder vorbeschädigte Exemplare.

 

Auch die Art und Weise der Baumkontrolle, die der Betrieb für Baumarbeiten nach FLL-Richtlinien durchführt, unterscheidet sich von Gehölz zu Gehölz. Während bei einigen Bäumen eine fachlich qualifizierte Inaugenscheinnahme vom Boden aus genügt, setzen andere eine eingehende Untersuchung voraus. Insbesondere dann, wenn es Hinweise auf eine verminderte Stand- oder Bruchsicherheit des Baumes gibt. Entsprechend der Ergebnisse werden Maßnahmen in der Baumpflege abgeleitet, um die Verkehrssicherheit zu bewahren. Zwar schützen Baumkontrollen die Gehölze nicht vor Extremwetterereignissen, sie tragen jedoch zur Vorbeugung von vorhersehbaren Schäden bei. Gleichzeitig erfüllen Baumeigentümer damit die zumutbaren Schutzmaßnahmen, die im Schadfall relevant werden können.

 

Unterstützung durch einen Betrieb für Baumarbeiten

 

Gerade nach starken Stürmen ist es wichtig, sich durch Zusatzkontrollen abzusichern. Wenn ein Baum umstürzt oder einzelne Baumteile abbrechen, sollte das Sturmholz nicht auf eigene Faust entfernt werden. Oft steht das Holz unter hoher Spannung, wodurch es zu Arbeitsunfällen kommen kann. Neben dem erforderlichen Know-how ist auch spezialisierte Ausrüstung notwendig, um den sicheren Zugang und eine fachgerechte Sturmschadenbeseitigung zu gewährleisten. Insofern ist es immer ratsam, sich die Unterstützung von einem erfahrenen Betrieb für Baumarbeiten bei der Aufarbeitung von Windwurf und Windbruch zu sichern.

Unternehmen wie die Baumpflege Kasper GmbH aus Berlin verstehen sich darauf, die entstandenen Schäden am Baum umfassend einzuschätzen. Bei einer Entwurzelung oder einem Bruch am Stamm wird der Baum meistens Stück für Stück abgetragen. Wurden Baumteile in Mitleidenschaft gezogen, werden sie entfernt und durch den Betrieb für Baumarbeiten entsorgt. Während die Wiederherstellung der Verkehrssicherheit im Vordergrund steht, kann der Baum durch baumpflegerische Maßnahmen wieder zu alter Stärke zurückfinden. Ergibt die Kontrolle nach dem Sturm jedoch, dass er zu stark beschädigt wurde und eine Gefahrenquelle darstellt, werden auch Baumfällungen durchgeführt.
(Baumpflege Kasper)




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