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“EineStadt”: Eine App digitalisiert Baumpflege und Co.

Die Zukunft liegt im digitalen Management!

Baumverpflanzung
Foto: EineStadt

 

 

(27.2.2022) Eine digitale Erfassung und Verwaltung von Daten sind nicht neu – die bloße Einführung von oft unübersichtlichen Excel-Tabellen, digitalen Karten und Rastern und das Erstellen von einzelnen digitalen Dokumenten reicht jedoch oft nicht aus, um Abläufe einheitlich und übersichtlich zu gestalten.


Grafik: EineStadt

Die Stadt Schwabmünchen hat den Vorteil einer ganzheitlichen Lösung zur digitalen Verwaltung bereits erkannt – und nutzt die App “EineStadt”↗, um sämtliche öffentliche Aufgaben rund um die Verwaltung von Bäumen, Grünflächen und Co. digital und damit bis zu fünfmal schneller als mit Papier und Stift zu verwalten.
Ein digitales Baumkataster inklusive originalgetreuer Karte, die Möglichkeit zur lückenlosen und damit rechtssicheren Arbeitsdokumentation und sogar eine integrierte Erinnerungsfunktion bei anstehenden Kontrollen: All das bietet “EineStadt”. Die hochmoderne App vereinfacht Städten die Verwaltung von sämtlichen Bäumen und Grünanlagen und sorgt so dafür, dass Richtlinien und Anforderungen, wie die Verkehrssicherheit, problemlos eingehalten werden.
Aber nicht nur Bäume, sondern im Prinzip sämtliche kontrollrelevanten Objekte in einer Stadt lassen sich mit Hilfe des Systems verwalten! Somit wird auch die Verwaltung von Grünflächen oder öffentlichen Wegen zum Kinderspiel.


Wie genau funktioniert die Verwaltung mit dem System?


In „EineStadt“ wird jeder Baum, jede Grünfläche oder jedes andere kontrollrelevante Objekt in einem digitalen Kataster erfasst und auf der integrierten Karte später punktgenau verortet. Die Baumkontrolle vor Ort basiert dann auf Nahfunkkommunikation: Ein robuster NFC-Chip wird am Baum angebracht. Dieser kann dann von Tablet, Smartphone und Co. einfach eingescannt werden. Sämtliche Infos und GPS-Daten sind im “EineStadt”-System gespeichert und lassen sich über den Chip aufrufen. Auch Dokumentationen können direkt online hinterlegt werden. Durch den NFC-Chip und die extrem genaue Ortung mittels der integrierten Karte ist eine schnelle Identifikation des richtigen Objektes jederzeit gesichert.
Es wurde von Anfang an Wert darauf gelegt, dass auch Mitarbeiter ohne große technische Erfahrung mit dem System arbeiten können. Durch einfaches Berühren des NFC-Chips mit jedem beliebigen Smartphone oder Tablet können Mitarbeiter die Daten von Baum, Grabstein und Co. einsehen und durch Dokumentation ihrer Tätigkeiten lückenlos und rechtssicher bearbeiten. Komplizierte Karten oder unübersichtliche Listen gehören somit der Vergangenheit an. Mängel und Fehler können vor Ort einfach per Spracheingabe oder mit einem Foto dokumentiert werden. Das Auslesen der Chips vor Ort stellt stets sicher, dass Mitarbeiter und Firmen auch wirklich am Objekt waren. Und das Beste: Wenn gewünscht, können auch Bürger und Bürgerinnen mit dem Handy den NFC-Chip am Baum abscannen und mit einem einfachen Klick ein Problem direkt über das System an den zuständigen Bauhof melden.

 

Neue NFC-Chips werden ausgepackt.
Der NFC-Chip wird an einem Baum angebracht.
 
NFC-Chip am Baum.
NFC-Chip am Baum. Fotos: Rudolf Langemann/EineStadt


Wie läuft eine typische Baumkontrolle mit “EineStadt” ab?


Eine praktische Erinnerungsfunktion meldet zunächst jede anstehende Kontrolle – und sichert dadurch beispielsweise die Verkehrssicherungspflicht. Zertifizierte Mitarbeiter finden den Baum dank der Ortung schnell auf der Karte und führen die Kontrolle nach aktuellen FFL Baumrichtlinien sachgemäß aus. Wenn Missstände festgestellt werden, können in der Anwendung direkt Maßnahmen nach ZTV-Richtlinien festgelegt und vergeben werden – entweder intern an zuständige Mitarbeiter oder auch an einen externen Dienstleister. Bei Bedarf kann mit “EineStadt” auch direkt ein Baumgutachten durchgeführt werden.


Welche Vorteile bietet “EineStadt” der Stadt Schwabmünchen?


Dass eine Digitalisierung unabdingbar ist, liegt auf der Hand – ebenso wie die Vorteile, die ein allumfassendes Verwaltungs-Tool auch für Bauhöfe, Grünämter und eine ganze Stadt mit sich bringt. Abläufe werden langfristig gesehen stark vereinfacht und auch die rechtliche Absicherung, die durch eine lückenlose Historie gegeben ist, spielt eine immer wichtigere Rolle.
Das Öffnen via NFC-Chip macht es möglich, jedes Objekt verwechslungsfrei zu identifizieren. Erfassung und Bearbeitung der Daten erfolgen einfach und konsistent, ohne dabei unübersichtliche Tabellen verwalten zu müssen. Unterschriften können digital gesetzt werden und Aufträge können in Echtzeit von überall aus verteilt und bearbeitet werden. Details, wie eine Erinnerungsfunktion für anstehende Kontrollen, machen das System unersetzlich und verhindern, dass anstehende Kontrollgänge verpasst werden könnten.
Berührungsängste mit der “neuen Technologie” sind nach eigenen Aussagen von “EineStadt”-Nutzern unbegründet: Mitarbeiter aus allen Ebenen konnten den Chip immer ohne Probleme selber “programmieren”. Eine Bearbeitung der Daten ist mit jedem handelsüblichen Smartphone vor Ort möglich. Die Bedienung der App ist extrem intuitiv und verständlich. Und auch die Stadt Schwabmünchen ist begeistert davon, dass “die Zettelwirtschaft jetzt endlich ein Ende hat.”
Schwabmünchen und viele weitere Gemeinden machen es bereits vor und sind begeistert. Und auch weitere Verwaltungen und Unternehmen im Umkreis benutzen das System und haben schon mehrere 10.000 Objekte bechippt. Die Zukunft liegt im digitalen Management!
(Stefanie Fiedler/EineStadt)

 

Weitere Informationen:
"EineStadt"




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