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Blühende Hecken

Blütenbunter Farbrausch für den Artenschutz im Garten

Brandheisser Tipp für Blütenhecken – feurig rotgefärbter Feuerdorn (Pyracantha coccinea)
Brandheisser Tipp für Blütenhecken – feurig rotgefärbter Feuerdorn (Pyracantha coccinea). Foto: GMH/GBV

 

 

(27.10.2022) Sie wollen ihren Garten mit einer Hecke gestalten, die nicht nur Sichtschutz geben, sondern auch ein Blickfang sein soll. Außerdem wollen sie den Bienen- und Insektenschutz unterstützen und ebenso Nistplätze für Vögel schaffen. Sind das vielleicht zu viele Wünsche?

 

Mitnichten: denn das Sortiment einer Gartenbaumschule bietet Gehölzarten in Hülle und Fülle an, die ihnen die Realisierung ihrer Wünsche ermöglichen. Lassen sie sich daher in einer Gartenbaumschule fachlich und kompetent beraten, z. B. zu passenden Gehölzen für eine höhere oder für eine eher niedrige gemischte Blütenhecke.

 

Fragen sie z. B. nach dem Feuerdorn (Pyracantha coccinea). Von Mai-Juni in weißen Schirmrispen blühend, veranstaltet der buschig bis aufrecht wachsende Feuerdorn mit seinen feurig rot-orangenen Früchten ein fulminantes Farbspektakel. Dieses winterharte Gehölz begeistert aber nicht nur Menschen mit seinem Blüten- und Fruchtschmuck, sondern auch Bienen und andere Insekten. Darüber hinaus bietet das dicht verzweigte und dornige Geäst sichere Nistplätze für Vögel. Blütenhecken aus Feuerdorn gelten daher als ‚Vogelschutzhecken‘.

Demgegenüber blüht die Blaue Heckenkirsche (Lonicera caerulea) mit gelb-weißen und leicht duftenden Blüten schon ab April. Mit ihren schwarz-blau gefärbten Früchten bietet die Heckenkirsche einen schönen Fruchtschmuck. Die Blüten und Früchte sind außerdem wichtige Nahrungsquellen für Bienen, andere Insekten und Vögel. Wenn sie eine Blütenhecke in einem Naturgarten planen, sollte diese heimische und winterharte Wildpflanze nicht fehlen.

 

Mit einer sehr langen Blütezeit von Juni-Oktober bereichert der Fingerstrauch (Potentilla fruticosa) jede Blütenhecke. Eine Vielzahl von unterschiedlichen Sorten führt zu einer Fülle an Blütenfarben. Sowohl gelbe, orangene, rote, roséfarbene als auch weiße Farbeffekte sind in einer Blütenhecke möglich. Lassen sie sich daher auch zu diesem winterharten Heckengehölz beraten. Egal welche Blütenfarbe sie wählen: Alle Sorten blühen in ungefüllten Schalenblüten und bereichern daher das Pollen- und Nektarangebot für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten.

 

Abschließender Tipp:

Wildrosen, z. B. die Bibernell-Rose (Rosa pimpinellifolia), sind durch ihre Früchte (Hagebutten) nicht nur ein Ernährungshighlight für Bienen, andere Insekten und Vögel, sondern auch für den Menschen: Ernten sie die vitaminreichen Hagebutten, verwerten sie diese als leckere Marmelade oder kochen sie sich 100%igen Bio-Hagebuttentee.
Jetzt aber los … unter www.gartenbaumschulen.com↗ oder www.ihre-gaertnerei.de↗ lässt sich ein Fachbetrieb in der Nähe finden.
(GMH/GBV)




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