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Nach dem Unwetter ist vor den Baumarbeiten

Nach Unwettern stehen Baumbesitzer oft vor unerwarteten Herausforderungen

 

Nach starken Unwettern stehen Baumbesitzer oftmals vor unerwarteten Herausforderungen, die von pflegerischen Schnittarbeiten bis hin zur Baumfällung reichen können.

Foto: Baumpflege Kasper GmbH

 

(8.10.2020) So weit das moderne Stadtleben von der Natur entfernt scheint, ist sie doch allgegenwärtig. Während ihr Einfluss im flüchtigen Alltag schnell in Vergessenheit geraten kann, wird er durch Unwet-

terereignisse wieder deutlich vor Augen geführt. Gewitter, Stürme, Orkane, Starkregen, Hagelschläge und dergleichen mehr hinterlassen sichtbare Spuren. Gerade Bäume können durch Extremwettererei-

gnisse in Mitleidenschaft gezogen werden. Nach starken Unwettern stehen Baumbesitzer oftmals vor unerwarteten Herausforderungen, die von pflegerischen Schnittarbeiten bis hin zur Baumfällung reichen können.

 

Bäume tragen einen essenziellen Teil zum Stadtbild, Klima und der Umwelt bei. Obgleich sie noch an einem Tag einen unersetzlichen Beitrag für das Allgemeinwohl leisten, können sie am nächsten zu einer ernsten Gefahren-

quelle werden. Einer der häufigsten Gründe dafür sind externe Einflüsse – wie die eingehend erwähnten Unwet-

terereignisse – welche der Gesundheit der Bäume und ihrer Verkehrssicherheit zusetzen können. Das wohl bekannteste Beispiel sind schwere Stürme, bei denen Äste abbrechen, Risse entstehen, Stämme umknicken oder ganze Bäume entwurzelt werden. Neben Starkwinden sind es auch extreme Regenfälle, die vor allem den Wurzelbereich beeinträchtigen. Wird die Erde durch den Niederschlag ausgespült, hat der Baum nicht mehr genügend Halt und fällt um. Jede Jahreszeit hält ihre eigenen Wetterphänomene bereit: Im Sommer führen die häufigen Gewitter zu Blitzeinschlägen. In der Winterzeit können hohe Schnee- oder Eislasten einen Schneebruch bewirken, welcher in der Regel den Kronen- und Astbereich betrifft.

 

Extremwetterereignisse führen zu Baumschäden

 

Zwar sind sie kein spontanes Ereignis, jedoch rücken Dürreperioden vermehrt in den Fokus der Gesellschaft – und damit auch der Baumpflege. Langanhaltende Trockenzeiten sorgen unter anderem dafür, dass die Bäume nicht mehr genug Wasser aufnehmen können, ihre Widerstandsfähigkeit sinkt und sie anfällig für Schädlinge werden. Mit dem Ergebnis, dass sie absterben und zu einer Gefahrenquelle werden. Laut einer Studie des Leipziger Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung seien 2018 und 2019 die verheerendsten Dürrejahre seit über 250 Jahren. Mit 2020 droht hierzulande nun das dritte Dürrejahr in Folge. Um einer Baumfällung vorzubeugen ist es für Baumbesitzer daher umso wichtiger, für eine ausreichende Wasserversorgung ihres Bestandes zu sorgen. Unabhängig davon, um welches Unwetterereignis es sich handelt, ist die regelmäßige Baumpflege eine der besten Vorsorgemaßnahmen für einen vitalen und robusten Bestand.

 

Baumfällung als Mittel der Gefahrenabwehr

 

Nach einem Unwetter gilt es zunächst, den Baumbestand auf möglichst sichere Art und Weise auf etwaige Schwachstellen zu untersuchen. Wird ein Schaden vermutet oder eindeutig bestätigt, sollten keine übereilten Entscheidungen getroffen werden. Statt selbst Hand am Baum anzulegen und sich unnötig in Gefahr zu bringen, ist es immer sinnvoller, sich den Rat eines Baumpflegedienstes zu sichern. Qualifizierte Baumkontrolleure und -pfleger können entstandene Schäden ausfindig machen, die Verkehrssicherheit beurteilen sowie notwendige Maßnahmen ableiten und durchführen.

 

Während gezielte Pflegemaßnahmen einem angeschlagenen Baum bei der langfristigen Genesung helfen, ist bei Gefahrenbäumen eine Baumfällung oftmals unumgänglich. Dies ist der Fall, wenn die Stand- und Bruchsicherheit nicht mehr wiederhergestellt werden kann. Ob eine Baumfällung zur Einhaltung der Verkehrssicherungspflicht notwendig ist, sollte stets von kundigen Experten ermittelt werden. Eine fachgerechte Baumfällung verhindert Schäden – sowohl an der unmittelbaren Umgebung, am eigenen Eigentum als auch an dem Dritter. Über den Schutz der Sachwerte hinaus wird auch Unfällen vorgebeugt, welche durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste entstehen können.

 

Weiterhin müssen bei der Baumfällung die örtlichen Satzungen und Verordnungen berücksichtigt werden. Fachbetriebe unterstützen ihre Kunden dabei, die notwendigen Genehmigungen bei Bedarf einzuholen und die geltenden Richtlinien einzuhalten. Auch bereits umgefallene oder teilentwurzelte Bäume sollten von erfahrenen Baumpflegern entsorgt werden. Hintergrund ist der, dass sowohl die Äste als auch der Stamm unter großer Spannung stehen können. Im Ernstfall kann hier ein falscher Schnitt zu Personen- und Sachschäden führen, weshalb das sichere Abtragen im Rahmen einer professionellen Sturmschadenbeseitigung durchgeführt sollte.
(goodRanking)


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Baumpflege Kasper GmbH



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