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Naturdenkmal "Krause Buche"

(auch Süntel-, Krüppel-, Schirmbuche, früher Teufelsbuche oder Hexenholz)

 

Krause Buche
Foto: Falk Oberdorf; Lübbecke


Die Krause Buche ist ein Naturdenkmal im Westteil des Forstbezirks Eidinghauser Berges im Wiehengebirge im Kreis Minden-Lübbecke.
Bei diesem Baum handelt es sich um eine Süntelbuche, einer Sonderform der Rotbuche, die außer im namensgebenden Süntel auch im benachbarten Weser- und Wiehengebirge ihr natürliches Verbreitungsgebiet hat. Die heutige Krause Buche entstand um das Jahr 1920, zunächst unbemerkt aus der vielbewunderten alten Krausen Buche, die bereits 1928 wegen Vandalismus unter Naturschutz gestellt worden war.
Die alte Krause Buche verbrannte im Juni 1952 in Folge eines Blitzschlages, die Nachfolge am alten Standort blieb gesichert.

Krause BUche Aus H. Schwier, 1930, Süntelbuchen: Teutoburger Wald und Weserbergland:
Eine sehr bekannte Süntelbuche aber steht noch heute auf dem Wiehengebirge, nicht weit von dem „Wilden Schmied“, zwischen Porta und Bergkirchen, und sie trägt wegen ihres auffallenden Wuchses den Namen „Krause Buche“. Nach einer Zeitungsnotiz soll ganz in der Nähe noch eine zweite, kleinere wachsen. Für den Pflanzengeographen begründet dies Vorkommen die Annahme, daß die Süntelbuche einmal vom Süntel her über die Weserkette bis auf das Wiehengebirge hin verbreitet war.

 

Die nebenstehende Illustration eines ungenannten Künstlers stammt aus einer Zeitungsbeilage von 1890

 

 

 

 

 

 

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