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Apfeltriebsucht

Aktueller Stand der Forschung


Rußrindenkrankheit am Ahorn. Abblätterung der Rinde. Foto: StromBer, Wikimedia Commons, CC0 1.0

Der Sommerapfelblattsauger (Cacopsilla picta) spielt eine entscheidende Rolle für die Verbreitung der Apfeltriebsucht in Südtirol. Foto: Versuchszentrum Laimburg

 

(23.11.2020) Anlässlich der diesjährigen digitalen Apfelmesse INTERPOMA stellen die Fondazione Edmund Mach und das Versuchszentrum Laimburg die Ergebnisse ihrer langjährigen Forschungszusammenarbeit zur Apfeltriebsucht vor. Die digitale Veranstaltung kann seit dem 19.11.2020 auf den YouTube-Kanälen der beiden Forschungseinrichtungen angesehen werden.

 

Hexenbesen an am Baumwipfel der Sorte Boskoop mit Apfeltriebsucht:
Foto: User:MarkusHagenlocher, Apfeltriebsucht, CC BY-SA 3.0

Bei der Apfeltriebsucht, dem sogenannten „Besenwuchs“, handelt es sich um eine Infektionskrankheit des Apfelbaums, die große wirtschaftliche Schäden verursachen kann, da sie zu Kleinfrüchtigkeit und damit Ertragsminderung führt und infizierte Bäume sofort gerodet werden müssen. Ausgelöst wird die Krankheit durch Bakterien, den Phytoplasmen, die von bestimmten Insekten – nämlich dem Sommerapfelblattsauger (Cacopsylla picta) und dem Weißdornblattsauger (Cacopsylla melanoneura) – verbreitet werden.


Die Fondazione Edmund Mach und das Versuchszentrum Laimburg forschen seit einigen Jahren an der Apfeltriebsucht, mit dem Ziel die Mechanismen der Übertragung zu verstehen und eine Strategie zu entwickeln, um ein weiteres Auftreten der Krankheit in der Region zu verhindern.

 

Digitales Event zum aktuellen Forschungsstand

Die Fondazione Edmund Mach und das Versuchszentrum Laimburg geben einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zur Apfeltriebsucht. Vorgestellt wurde zu diesem Anlass auch ein kürzlich erschienener wissenschaftlicher Sammelband zur Apfeltriebsucht, den die beiden Institutionen zusammen erarbeitet und herausgegeben haben.

 

Sammelband zum aktuellen Stand der Apfeltriebsucht-Forschung

 

Der Sammelband enthält Beiträge von 25 Forscherinnen und Forschern des Versuchszentrums Laimburg, der Fondazione Edmund Mach und anderen renommierten Forschungseinrichtungen aus dem In- und Ausland. Die Print-Version der Publikation ist zweisprachig (Deutsch / Italienisch); darüber hinaus liegt eine digitale Version in englischer Sprache vor. Der Sammelband kann beim Versuchszentrum Laimburg und bei der Fondazione Edmund Mach bezogen werden und ist auch online verfügbar, dieser kann kostenlos eingesehen und heruntergeladen werden.
(Versuchszentrum Laimburg)

 

Download:
Apfeltriebsucht. Aktueller Stand der Forschung (pdf, 14,0 MB)

 

YouTube:
Versuchszentrum Laimburg
Fondazione Edmund Mach


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