Baum&Natur - Baumschutz

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Reutlinger Schnurbaummisere

Statt üppig grünem Baldachin „einbetonierten Stängel“

Astloch des Monats(9.1.2017) Es war so schön gedacht, ein opulentes grünes Band der Baumkronen von 69 Japanischen Schnurbäumen, als Kontrast zur strengen Architektur der neuen Stadthalle, dem neuen 46­ Millionen­ Euro teuren kulturellen Mittelpunkt der Stadt. Aber bis dato bleibt es nur eine schöne grüne Vision der Planer und Architekten. Die Bäume, der Volksmund spricht von „einbetonierten Stängel“, machen einen trostlosen Eindruck. Sollte der von der Stadt beauftragte Gutachter in seiner Beurteilung recht behalten, müssen die Reutlinger noch eine ganze Weile auf die Erfüllung der Planervisionen warten. [ ...mehr ]

(Foto: Zollernalb / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0)

 

 

 

Baumfällarbeiten sorgten für Empörung

Deutsche Bahn AG fällt illegal Bäume

Astloch des Monats(30.11.2016) Nicht wenige Bürger von Halberstadt (Sachsen-Anhalt) sind erbost über Baumfällarbeiten, welche die Deutsche Bahn AG (DB) ohne Vorankündigung veranlasst hat und trotz eines Sofortverbots durch den Bereitschaftsdienst der Stadtverwaltung Halberstadt fortsetzte. Als am Samstagnachmittag des letzten Oktoberwochenendes der Halberstädter Roland B. in sein Haus zurückkehrte, traute er seinen Augen nicht, wo am Morgen noch Büsche und Bäume den direkten Blick auf eine Bahntrasse verhinderten, hatte er nun freien Blick auf die unmittelbar an seinem Grundstück vorbeirauschenden Züge. [ ...mehr ]

(Symbolfoto.: kes/pixabay.com)

 

 

100 Alleebäume widerrechtlich gefällt

Brandenburger Alleen ohne Recht und Ordnung?

Astloch des Monats(27.11.2016) Als Gewaltakt bezeichnet Friedhelm Schmitz-Jersch, Vor-

sitzender des NABU Brandenburg, die Fällung von etwa 100 Alleebäu-

men entlang der Landesstraße 222 zwischen Gransee und Menz (Landkreis Oberhavel) in dieser Woche. Die gesetzlich vorgeschriebe-

ne vorherige Beteiligung der unteren Naturschutzbehörde (uNB) und der Naturschutzverbände bei Eingriffen in Alleen hatte nicht stattgefun-

den. Eine vorherige Beurteilung der Notwendigkeit dieser rabiaten Maßnahme war deshalb nicht möglich. Fotos vieler gefällter Bäume zeigen jedoch, dass diese keine sichtbaren Schäden wie Fäulnis oder ähnliches aufwiesen. [ ...mehr ]

(Symbolfoto.: kes/pixabay.com)

 

 

Brandenburgs Alleen profitieren von EU-Agrarförderung

Neue Vereinbarung erleichtert die Nachpflanzung neuer Alleebäume

Brandenburgs Alleen profitieren von  EU-Agrarförderung (17.11.2016) Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider und Landwirtschaftsstaatssekretärin Carolin Schilde haben eine neue Vereinbarung vorgestellt, mit der die Nachpflanzung neuer Alleebäume erleichtert wird. Im Rahmen der EU-Agrarförderung können Landwirte unterstützt werden, wenn sie Flächen für neue Alleen zur Verfügung stellen. Mit Beginn der neuen EU-Förderperiode wurden Direktzahlungen für die landwirtschaftlichen Betriebe an Umwelt- und Klimaschutzleistungen geknüpft, für die eine sogenannte Greeningprämie gezahlt wird. Die neue Vereinbarung ist für alle ein Gewinn. Die landwirtschaftlichen Betriebe profitieren von der finanziellen Unterstützung für ihre Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen und der Landesbetrieb Straßenwesen kommt mit der Nachpflanzung von Alleebäumen voran. [ ...mehr ]

(Symbolfoto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Kulturgut Alleen

BdB engagiert sich für Erhalt und Ausbau der Alleen

Kulturgut Alleen(28.10.2016) Der Begriff Allee stammt aus dem Französischen (von frz. aller = gehen) und beschreibt im allgemeinen Sprachgebrauch eine auf beiden Seiten von Bäumen gesäumte Straße oder einen Weg. Es gibt allerdings auch einreihige Alleen - zum Beispiel auf dem Mittelstreifen von mehrspurigen Straßen. Alleen finden sich in der freien Landschaft, in Parks, in Dörfern und Städten, auf Friedhöfen oder auf privatem Gelände. Historische Alleen begleiten beispielsweise oft Hof- oder Schlosszufahrten. Einen enormen Aufschwung nahm die Pflanzung von Alleen im 18. Jahrhundert als Begleiter von neu angelegten geradlinigen Straßen. Die Bäume dienten dabei zur Fahrbahnmarkierung, verhinderten die Verlagerung des Verkehrs auf die umliegenden Flächen, spendeten den Reisenden Schatten und legten die Fahrbahn trocken. [ ...mehr ]

(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Fachfirma fällt irrtümlich eine rund 200 Jahre alte Buche

Verursacher gibt sich zerknirscht und spricht von einem Missgeschick

Das Astloch des Monats -Fachfirma fällt irrtümlich eine rund 200 Jahre alte Buche(14.10.2016) Auf diesem traumhaften Grundstück [...] mit Blick in den wunderschönen Park mit seinem alten Baumbestand und in Richtung Alt-Remscheid..., so heißt es in dem Exposé für ein Bauvorhaben auf dem Gelände des Moll'schen Parks im Remscheider Ortsteil Lennep. Dort sollen drei Stadtvillen mit insgesamt 15 Eigentumswohnungen entstehen. Nach Aussage des Bauträgers, einem Wuppertaler Unternehmen, lag eine Fällgenehmigung für das Baufeld vor und so hörten Anwohner eines schönen Tages um den Monatswechsel September/Oktober herum, wie die Kettensägen im Park ihre Arbeit verrichteten. Die Befürchtungen der Anwohner, auch wertvolle alte Bäume könnten fallen, wurden schon bald zur Realität. [ ...mehr ]

(Abb.: kes/pixabay.com)

 

 

Fest gemauert in der Erden...

Gedankenlosigkeit bedeutet das Ende einer großen Buche in Coburg

Das Astloch des Monats - Fest gemauert in der Erden...(29.8.2016) Eine der wenigen großen Coburger Blutbuchen steht auf einem (bis zum Sommer 2014 unbefestigten) Parkplatz. In dem besagten Sommer wurde der Parkplatz mit einer Asphaltdecke versehen. Offenbar sorgte man sich dabei mehr um ein ausreichendes Platzangebot für parkende Mitbürger, als um ein angemessenes Platzangebot für eine Baumscheibe. Die, dem Baum zur Verfügung gestellte, Baumscheibe ist viel zu klein und wurde dazu nicht aufbereitet, ein paar Steine hingeworfen, den Rest wurde asphaltiert. Das verbliebene Erdreich am Stammfuß ist zudem hart und fest. [ ...mehr ]

(Foto: Horst Jürgen Schunk)

 

 

Das Ende einer Pappel

Eigentümer: Keine Nachbarschaftsumfrage, bevor ein Baum gefällt wird

Das Astloch des Monats(3.8.2016) Eine über 30 Meter hohe Pappel wurde im Mai dieses Jahres im sächsischen Zwickau ohne jedwede Ankündigung gefällt. Mit dem gefällten Baum sind auch die Vögel bis auf ein Amselpaar, welches sich in das Efeugestrüpp des Nachbarhauses gerettet hat, aus dem Innenhof verschwunden. Statt in ein grünes Blättergewirr blickt ein 78-Jähriger Zwickauer nun auf eine Mauer. Der Baum, der älter als der alte Mann gewesen sein muss, sei doch noch kerngesund gewesen, meint der Senior entrüstet. Lediglich an stürmischen Herbsttagen seien Äste herabgesegelt. Die Frage, warum musste die Pappel gefällt wurde, konnte die Hausverwaltung nicht beantworten, da sie die Fällung nicht veranlasst hatte. [ ...mehr ]

(Symbolfoto: pixabay / kes)

 

Kein Schatten auf Solaranlagen

Nettetaler Liberale wollen innerstädtische große Bäume beseitigen

Das Astloch des Monats(9.7.2016) Kein nettes Ansinnen hegen Nettetals Freidemokraten, wollen sie doch allen Ernstes durchsetzen, dass kein Baum im Stadtgebiet Solaranlagen beschatten darf. Große Bäume im Stadtgebiet sollen durch kleinere ersetzt werden, fordert die Nettetaler FDP. Die anderen Parteien lehnten den Antrag ab. Von Natur aus werfen Bäume Schatten, auch auf Solaranlagen. Die Beschattung seiner Fotovoltaikanlage störte einen Bürger offenbar derart, dass er nach deren Installation bei der Stadt die Baumfällung mit der Begründung beantragte, dass die Solarthermieanlage durch den massiven Schattenwurf nicht so effektiv arbeiten könne wie geplant. [ ...mehr ]

(Symbolfoto: pixabay / kes)

 

Baumschutz auf Baustellen offenbar unbekannt

Schluderei hatte Fällung ortsbildprägender Bäume zur Folge

Das Astloch des Monats(8.6.2016) Zwei mächtige Kastanien und ein Spitzahorn galten als Wahrzeichen eines Straßenzugs im Augsburger Stadtteil Göggingen. Die drei Bäume, Rest des Baumbestandes eines ehemaligen Biergartens, standen als ortsbildprägende Bäume im Zentrum von Göggingen unter Schutz. Im Zuge der Errichtung eines neuen Wohnkomplexes auf dem Gelände des früheren Biergartens sollen die Wurzeln der Bäume so massiv geschädigt worden sein, dass das Umweltamt einer Fällung der geschützten Bäume zustimmte, welches wiederum in der Bevölkerung einen Sturm der Entrüstung auslöste. [ ...mehr ]

(Foto: pixabay / kes)

Ungebetene Nachbarschaftshilfe?

Bäume illegal auf privatem Grund gefällt

Das Astloch des Monats(2.5.2016) Wer hat unsere Bäume gefällt? Dies fragen sich die Eigentümer zweier ehemals 17 Meter hohen Buchen und einer Kiefer. Die Bäume wurden Ende Februar zu früher Stunde von Unbekannten ohne Erlaubnis gefällt und der Garten bei der Gelegenheit gleich mit verwüstet. Zwar haben Nachbarn Sägegeräusche vernommen, die Täter konnten sich aber offenbar vor neugierigen Blicken rechtzeitig verbergen.Die Eigentümer bemerkten den Frevel erst am Nachmittag und waren verständlicherweise geschockt. Der Wert der rund 50 bis 60 Jahre alten Buchen ist auf 25.000 Euro taxiert worden, der Gesamtschaden beträgt etwa 50.000 Euro. [ ...mehr ]

(Foto: pixabay / kes)

 

Der „Tag des Baumes“

Chance und Verpflichtung

Der Tag des Baumes(19.4.2016) Der 25. April 2016 gilt seit über 60 Jahren in Deutschland als der „Tag des Baumes“. Bundesweit, von Flensburg bis Berchtesgaden, werden an diesem Tag medienwirksam im Beisein örtlicher Prominenz zahllose Bäumchen gepflanzt. Nach den unzähligen Baumfällungen, Rodungen, Verstümmelungen, Zerstörungen im vergangenen halben Jahr wäre es zumindest eine Chance, den „Tag des Baumes“ als nachhaltige Herausforderung zu sehen. Als Chance, den Erhalt und die Vermehrung der lebensnotwendigen Gehölze endlich ernst zu nehmen. Allerdings nicht nur an diesem diesem speziellen Tag, sondern das gesamte Jahr hindurch. [ ...mehr ] (Foto:Horst Jürgen Schunk)

 

 

Alleen – Kulturgut versus Verkehrshindernis

Bäume gehören auch in Zukunft zum Straßenraum

Das Astloch des Monats (17.4.2016) Aufgrund von Verkehrssicherungsmaßnahmen werden immer mehr Alleen abgeholzt. Seitdem mit der Richtlinie für Passive Schutzeinrichtungen (RPS) die Abstände für Neupflanzungen von Bäumen an Straßen von 4,5 m auf 7,5 m erweitert wurden, sind Neuanpflanzungen praktisch nicht mehr realisierbar.
So verschwinden nach und nach die imposanten Baumreihen aus unserem Landschaftsbild. Alleen sind bei angepasster Fahrweise keine gefährlichen Hindernisse, sondern helfen bereits in der Ferne den Straßenverlauf zu erkennen und die Fahrweise anzupassen. Außerdem sind sie ein herausragendes Kulturgut und auch für die Artenvielfalt und den Klimaschutz entscheidend. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Stadt Aurich fällt widerrechtlich 13 Bäume

Stadtbedienstete schwangen einen Tag zu spät die Kettensäge

Das Astloch des Monats(11.4.2016) Vom 1. März bis zum 30. September gilt bundesweit ein Gehölzschnitt-Verbot. In dieser Zeit ist es außerhalb des Waldes verboten, Bäume, Hecken, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden oder bis auf den Wurzelstock zurückzuschneiden.
Dies sollte eigentlich in den Amtsstuben der Stadt Aurich bekannt sein. Exakt am 1.März hat die Stadt Aurich 13 Bäume wegen einer Straßenneugestaltung fällen lassen und zwar ohne Genehmigung. Ursprünglich sollten sogar 15 Bäume mittels Kettensäge gemeuchelt werden. Als die Fällaktion nahezu beendet war, schritt die Kreisverwaltung ein... [ ...mehr ] (Foto: pixabay / kes)

 

 

Kirchengemeinde lässt 100 Linden fällen

Ersatzpflanzung von 58 Säuleneichen noch in diesem Jahr geplant

Das Astloch des Monats(4.4.2016) „Traurig“, „Schande“, „Frevel“, der Kahlschlag auf einem stillgelegten Friedhof in Mennighüffen, einem Stadteil der ostwestfälischen Stadt Löhne, lässt niemanden so richtig kalt. Vor rund 25 Jahren wurden im Zuge der Neugestaltung eines ausrangierten Gottesacker dieser mit Winterlinden bepflanzt. Im laufe der Jahre entwickelt sich so eine, von den Bürgern gern genutzte Grünanlage. Am 18. Februar dieses Jahres jedoch hatte es ein Ende mit der Idylle, denn die Kirchengemeinde ließ 100 gesunde Bäume ohne Vorankündigung fällen. Sogar der Herr Pfarrer bestätigte, dass die Bäume kerngesund gewesen seien, aber seinerzeit falsch gepflanzt wurden. [ ...mehr ] (Illustration: kes)

 

 

Das große Fällen in Duisburg

GRÜNE Ratsfraktion ruft Bürger zur Dokumentation der Baumfällungen auf

Das große Fällen in Duisburg(29.3.2016) Im November 2015 wurde auf Antrag der Fraktionen von SPD und CDU die Baumschutzsatzung in Duisburg abgeschafft. Seit dem 1. Januar mussten somit für Baumfällungen auf privatem Grund weder Fällgenehmigungen eingeholt, noch Ersatzpflanzungen vorgenommen werden. Dabei sind es nicht allein Bürgerinnen und Bürger die auf dem eigenen Grundstück wüten, besonders private Großgrundbesitzer, wie z. b. Wohnungsgesellschaften, haben in den letzten Wochen beherzt zur Säge gegriffen. So wurden zu Beginn des Jahres sogar Straßenbäume durch Privatleute gefällt. Ersatz muss aus der Stadtkasse gezahlt werden. [ ...mehr ]
(Symbolfoto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Stadt verstößt gegen eigene Baumschutzsatzung

Bürgermeister reagiert auf Kritik und kündigt Ersatzpflanzungen an

Stadt verstößt gegen eigene Baumschutzsatzung(28.2.2016) Wie die in Oldenburg erscheinende Nordwest-Zeitung Ende Januar berichtete, sind in der friesländischen Stadt Varel einige gesunde Linden etwas zu stark zurückgeschnitten worden. Anlass dieser „baumpflegerischen“ Maßnahmen waren laut der Vareler Stadtverwaltung die Beschwerden von Anwohner gewesen, die zu üppiges Blattwerk offenbar als negativ empfanden. Der Rückschnitt erwies sich jedoch eher als eine Baumverstümmelung denn als Baumpflege. Dumm nur, dass die Stadt Varel eine Baumschutzsatzung hat und die so malträtierten Linden als geschützt eingestuft waren. Die Kritik auf diese ruinöse „Schnittmaßnahme“ folgte umgehend und die Stadt musste sich fragen lassen, warum sie sich eine Baumschutzsatzung gibt und diese selbst nicht anwendet. [ ...mehr ]
(Symbolfoto: Horst Schunk)

 

 

Operation gelungen, Patient tot

Fatale Auswirkungen von Streusalz auf die Gesundheit von Straßenbäumen

streusalz winterdienst(10.1.2016) Jedes Jahr werden in Deutschland durchschnittlich 1,5 Millionen Tonnen – im letzten richtig harten Winter im Jahr 2010 waren es sogar über 4 Millionen Tonnen – Streusalz ausgebracht, um Straßen und Wege von Schnee und Eis zu befreien und so Verkehrsunfälle mit Personenschäden zu vermeiden bzw. zu reduzieren. Streusalz kann also Leben retten; leider aber an anderer Stelle auch todbringende Folgen haben, z. B. auf die Gesundheit von Straßenbäumen. Dabei gibt es heute chloridfreie Alternativen, die auf besonders gefährlichen Strecken zur Abstumpfung bzw. zur Befreiung von Eis und Schnee eingesetzt werden können, ohne Bäume und Boden nachhaltig zu schädigen [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com)

 

 

Verschnitten

Landwirt sorgt für reibungslose Durchfahrt

Das Astloch des Monats (4.1. 2016) In Wintersdorf im thüringischen Landkreis Altenburger Land fielen kurz vor Jahresende rund zwei Dutzend Bäume unsachgemäßer Baumpflege zum Opfer. 26 unterschiedlich große Bäume wurden durch unsachgemäßen Schnitt derart verstümmelt, dass noch Tage nach der misslungenen „Baumpflegemaßnahme“ Bürger gegenüber dem Ortsteilbürgermeister von Wintersdorf, Thomas Reimann, ihrem Unmut und Empörung verbal freien Lauf lassen. Der Ortsvorsteher selbst ist ebenfalls entrüstet,denn die Bäume seien teilweise von Erstklässlern bei Baumpflanzaktionen gepflanzt worden. Diese Vorgehensweise bei der Baumpflege könne er auch deshalb nicht einfach tolerieren. [ ...mehr ] (Symbolfoto: kes/pixabay.com)

 

 

Alleen in Europa, gestern, heute, morgen...

...in Deutschland ohne Zukunft

Das Astloch des Monats (4.1.2016) Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert die Landesregierung auf, die Federführung zur Anpassung der RPS 2009 an den in 11 Bundesländern geltenden gesetzlichen Schutz für Alleebäume zu übernehmen. Die vom BUND gemeinsam mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern veranstaltete Alleentagung am 4.11.2015 zeigte starkes internationales Interesse am gesetzlichen Alleenschutz in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern. Gemeinsam mit 10 Autoren aus 10 europäischen Ländern hat der BUND ein Buch zum Kulturerbe Europäischer Alleen herausgebracht. Aus Polen, Tschechien, Frankreich, Spanien, Belgien, Schweden, England, den Niederlanden und Russland schildern ausgewiesene Experten die Situation und Schönheit der straßenbegleitenden Alleebäume. [ ...mehr ]
(Foto: Ahornallee auf Rügen, BUND)

 

 

Schwarzes Jahr für den Baumschutz

Die Stadt Duisburg hat ihre Baumschutzsatzung abgeschafft

Das Astloch des Monats Die Stadt Duisburg hat ihre Baumschutzsatzung abgeschafft(30.12.2015) In der Ratssitzung am 24. November dieses Jahres wurde auf Antrag der SPD- und CDU-Fraktion die Baumschutzsatzung in Duisburg abgeschafft. Wer einen Baum im eigenen Garten oder Kleingarten fällt, benötigt dafür keine Genehmigung mehr. Auch für Bauvorhaben der Kommune sind Bäume nun kein Hindernis mehr.
Die Abschaffung, so die Begründung der Befürworter, beende die Bevormundung von Bürgern und baue Bürokratie ab. Um Rechtsunsicherheiten auszuschließen, begrenzten beide Fraktionen zudem die Ausnahme vom Fällverbot nicht auf Privat- und Kleingärten, sondern schafften die Satzung vollständig ab. Die Fällung eines Baumes muss nun nicht mehr beantragt werden. Demzufolge entfällt auch die Pflicht einer Ersatzpflanzung. [ ...mehr ] (Symbolfoto: kes/pixabay.com)

 

 

Radikaler Erdaushub

Drei gesunden Bäumen die Wurzeln weggebaggert

Das Astloch des Monats(14.11.2015) Im April dieses Jahres fielen in einem Jenaer Neubaugebiet drei gesunde Linden Bauarbeiten zum Opfer. Laut „Thüringische Landeszeitung“ standen an einem geplanten Gehweg drei große Linden, die gemäß Bauplanung als „zu erhaltend“ ausgewiesen waren. Die ausführende Baufirma hatte den drei Bäumen jedoch geradezu die Wurzeln weggebaggert. Die Bäume mussten zwangsläufig gefällt werden. Baufirmen sind angehalten Bedenken anzumelden, wenn die Bauarbeiten zu nah an die Wurzeln von Bäumen geraten. Der zuständige Kommunalservice war in diesem Fall aber erst benachrichtigt worden, als der Schaden schon eingetreten war. [ ...mehr ] (Symbolfoto: kes/pixabay.com)

 

 

Landrat fällt auf eigenem Grund Bäume...

...seine eigene Behörde schickt ihm einen Bußgeldbescheid

Das Astloch des Monats(5.10.2015) Quod licet Iovi, non licet bovi? Nicht immer, auch ein Landrat muss sich, wie alle anderen Mitbürger auch, an Vorschriften und Gesetze halten. Die Vorgeschichte: Anlieger einer Straße in Jugenheim (Rheinland-Pfalz) sind nicht gut auf eine Reihe alter Ahornbäume zu sprechen. Die Bäume wachsen im hinteren Teil ihrer Grundstücke und beeinträchtigen nach Meinung von Gartenbesitzern die Nutzung desselben erheblich. Seit Februar 2000 gilt allerdings ein Ratsbeschluss, der besagt, dass die Bäume schützenswert seien. An diesen Beschluss hielten sich - mehr oder minder klaglos - alle Anlieger. [ ...mehr ] (Symbolfoto: kes/pixabay.com)

 

 

10.500 Euro Bußgeld für Baumfrevel

Ohne Genehmigung Bäume für Windräder gefällt

Das Astloch des Monats(17.9.2015) Die Firma Norderland GmbH hatte, um Platz für Windräder zu schaffen, auf dem Gebiet der ostfriesischen Stadt Norden im März 2014 ohne viel Federlesen mehrere hundert Jahre alte Bäume fällen lassen. Dumm nur, dass die Bäume Schlafplätze und Winterquartier bedrohter Fledermausarten (Abendsegler und Rauhäute) waren. Obwohl durch ein Gutachten belegt wurde, dass die Bäume seit Jahrzehnten Aufzuchtplätze für streng geschützte Fledermausarten sind, hat die Norderland GmbH die Rodung durchgezogen und so Fakten geschaffen. Laut dem Nationalparkranger und Grünen-Ratsherr in Norden, Onno K. Gent, sind hunderte Tiere durch die Fällungen getötet worden.[ ...mehr ]
(Symbolfoto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Fester Boden unter dem Spaten

Bepflanzung scheiterte an undurchdringlichem Erdreich

Das Astloch des Monats(17.8.2015)Die Nürnberger Straße, eine der letzten baumlosen Straßen in der Berliner City West sollte diesen Makel verlieren. Aufgrund einer Initiative der "Interessengemeinschaft Nürnberger Straße" in Verbindung mit Berliner Behörden wurde die Begrünung der Straße angeschoben. Insgesamt 37 Hainbuchen sollten das Areal verschönern. Indes, Berlin wäre nicht Berlin, wenn dieses Vorhaben nicht mit einer Posse enden würde. Verspätete sich die Verschönerungsaktion schon um stolze 4 Jahre, so kam man bei den nun endlich abschließenden Pflanzungen aus dem Staunen nicht heraus. [ ...mehr ]
(Foto: A.Savin / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0)

 

100 Bäume gefällt = 5000 Euro Bußgeld

Landwirt verstößt gegen das Bundesnaturschutzgesetz

Das Astloch des Monats(3.8.2015) Im Jahr 2013 fällte ein Landwirt aus dem schwäbischen Kressbronn 100 hochstämmige Bäume einer Obstanlage. So weit, so schlecht, denn er tätigte die Rodung zur falschen Zeit, wie ihm letztendlich am 2.7.2015 vom Amtsgericht Tettnang bestätigt wurde. Ohne Genehmigung außerhalb festgeschriebener Zeit gegen Vorschriften des Bundesnaturschutzrechtes zu verstoßen kann teuer werden, zumal bei der Rodung nachweislich etliche Vogelgelege zerstört wurden. Laut einer Zeugin wurden seinerzeit auch Nistkästen aus den Bäumen gerissen, was auch hinzugezogene Polizeibeamte bestätigten. Nach deren Aussage ließ sich der Landwirt von der Anwesenheit der Gesetzeshüter nicht beeindrucken und holzte fleißig weiter ab. [ ...mehr ] (Illustration: kes)

 

 

Salzkrank!

Streusalz bringt ökologische und ökonomische Probleme mit sich

Blattrandnekrosen - Salzschaden(15.7.2015) Jahr für Jahr sind ab dem Monat Juli an zahlreichen Straßenbäumen, vorwiegend im unmittelbaren Straßenrandbereich, die Streusalzschäden deutlich sichtbar: Blattnekrosen, braune Ränder, schüttere Belaubung und kaum noch Zuwächse. Das ist das Krankheitsbild der salzgeschädigten Bäume überall im Land. Das hat nichts mit einem vorzeitigen Herbst zu tun! Kommt es weiterhin in den Wintermonaten ständig zu neuen Salzeinträgen in das Erdreich, sind die Gehölze nicht zu retten! Doch nicht nur ökologische Schäden werden durch das Streusalz verursacht. Auch ökonomisch sorgt es für Probleme. [ ...mehr ] (Foto: Horst Jürgen Schunk)

 

 

Baumfrevel in Oberbalm/Schweiz

Ast behinderte Postauto und Bäume störten TV-Empfang

Baumfrevel in Oberbalm/Schweiz (29.6.15) Im schweizerischen Oberbalm, einer Gemeinde im Kanton Bern, wurden Bäume geschnitten. Die einen fachgerecht, die andern derart radikal, dass es einige wohl nicht überleben werden, so auch die Dorflinde. Sämtliche Starkäste sind gestutzt und zudem ist die Krone gekappt worden. Von einer ehemals stattlichen Linde ist nur noch ein formloses Gehölz vorhanden.
Fast den Schlag getroffen hätte es die ehemalige Gemeinderätin Ursula Henzi beim Anblick der "Schnittmaßnahmen". Bei sämtlichen Bäumen am Rand des Sportplatzes fehlt die Krone, bei einigen zusätzlich die grösseren Äste. Von einem Ahorn blieb fast nur noch der Stamm übrig [ ...mehr ] (Screenshot. red)

 


Pappelphobie am Niederrhein

Einer landschaftsprägenden Baumart wird der Garaus gemacht

Pappelphobie am Niederrhein. Einer landschaftsprägenden Baumart wird der Garaus gemacht (19.5.2015) Der Landrat des Kreises Kleve wurde von der Viersener Bürgerinitiative "Rettet die Pappeln am Niederrhein", dem "Arbeitskreis Heckenschutz" und Bürgern aus Rees/Niederrhein per mehrseitigem Schreiben zur Überprüfung zweier Fällaktionen aufgefordert, bei denen rund 100 Bäume in Millingen und eine 200 Meter lange Pappelallee in Emmerich, mit ebenfalls rund 100 Bäumen, abgeholzt wurden.
Die Pappelfreunde haben die beiden Fällaktionen bei der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Kleve angezeigt. Weil, so die Begründung: „Alleen gemäß §47 a des Landschaftsschutzgesetzes NRW gesetzlich geschützte Landschaftsbestandteile“ sind. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Tag des Baumes - Geschichte

Seit 1952 ist der 25. April der "Tag des Baumes" in Deutschland

Arbor Day, Tag des Baumes(15.4.2015) „Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des Baumes weist in die Zukunft!" - darauf wies der amerikanische Journalist Julius Sterling Morton schon 1872 hin. Seine Erkenntnisse zum Erosionsschutz und anderen positiven Eigenschaften von Bäumen fasste er in seiner „Arbor Day-Resolution" zusammen, in der er auch einen jährlichen „Tag des Baumes" forderte. Nach der Regierung von Nebraska (1872) stimmten nach und nach alle Staaten der USA zu und pflanzen seitdem an diesem Tag unzählige Bäume.
Aber schon etliche Jahrzehnte voher, im Jahr 1805, fand aufgrund der Initiative des Pfarrers Don Ramón Vacas Roxo in der kleinen spanischen Ortschaft Villanueva de la Sierra ein Fest zu Ehren der Bäume statt, wenn man so will weltweit der erste "Tag des Baumes". [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Kahlschlag - aus Versehen

Bäume und Büsche im Landauer Zoo komplett abgeholzt

Kahlschlag(12.4.2015) Die Einwohner von Landau in der Pfalz lieben ihren Zoo nicht nur wegen der Tiere, sondern auch weil es dort so schön grün ist. Doch das ist jetzt Geschichte. Ein Hang hinter einer Anlage mit Zebras und Gnus mit dichten Büschen und jahrzehntealtem Robinien- und Ahornbestand, rund 1.000 m2, wurde radikal abgeholzt, aus Versehen. Nichts von dem Grün ist übriggeblieben. Der SWR berichtet auf seiner Internetseite von der Bestürzung des Landauer Zoodirektors angesichts des Kahlschlages. Es sei der Verwaltung immer wichtig gewesen, gerade den naturnahen Charakter der Anlage weiter auszubauen und zu wahren. [ ...mehr ]
(Symbolfoto: Horst Jürgen Schunk)

 

 

Baumfällsaison mit negativer Bilanz

NABU Hamburg kritisiert unzureichende Nachpflanzungen

NABU Hamburg(2.4.2015) Anlässlich des Endes der Baumfällsaison Ende Februar 2015 bemängelt der NABU jetzt, dass die Bezirke laut ihrer Fälllisten nicht einmal ein Drittel der gefällten Bäume durch Nachpflanzungen ersetzen. Der NABU kritisiert weiter, dass für den Sportpark Baurstraße im Bezirk Altona zusätzlich die Fällung von 423 Bäumen und die Rodung von 4.616 m² Strauchfläche droht. Der Umweltverband mahnt, Bäume nur zu fällen, wenn es wirklich nötig ist, z.B. wenn sie ein Sicherheitsrisiko darstellen. Jeder gefällte Baum müsse darüber hinaus umgehend durch mindestens einen heimischen Baum ersetzt werden [ ...mehr ]
(Foto: Horst Jürgen Schunk))

 

 

Stieleiche "geringelt"

Baumfrevler stellt sich und gibt die Tat zu

Gehölzschnitt: Vom  1. März bis zum 30. September verboten(19.3.2015) Eine ca. zehn Meter hohe und etwa 30 Jahre alte Stieleiche, auf städtischem Grund stehend, fiel Ende Januar im westfälischen Werther einem Baumfrevler zum Opfer. Der Täter hatte offenbar mit einer Motorsäge und Stecheisen die Rinde rund einen halben Meter über dem Boden ringsum entfernt. "Der Täter hat sogar den größten Teil der Rinde mitgenommen, um seine Spuren zu verwischen", so Werner Schröder, Umweltbeauftragter der Stadt Werther. Weil Bäume ihren gesamten Stoffwechsel direkt unter der Rinde durchführen, war der Baum zum Absterben verurteilt. [ ...mehr ]
(Symbolfoto: Richard Webb / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.0)

 

 

Gehölzschnitt: Vom 1. März bis zum 30. September verboten

Bundesnaturschutzgesetz will Störung von Brutvögeln verhindern

Gehölzschnitt: Vom  1. März bis zum 30. September verboten(4.3.2015) Vom 1. März bis zum 30. September gilt bundesweit ein Gehölzschnitt-Verbot. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hin. In dieser Zeit ist es außerhalb des Waldes verboten, Bäume, Hecken, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden oder bis auf den Wurzelstock zurückzuschneiden. Erlaubt bleiben in dieser Zeit schonende Form- und Pflegeschnitte, die der Beseitigung des Pflanzenzuwachses oder der Gesunderhaltung von Bäumen dienen. Geregelt ist das siebenmonatige Gehölzschnitt-Verbot in Paragraph 39 des Bundesnaturschutzgesetzes. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Bürger sollen selbst über Baumfällungen entscheiden

Oberhausen: Aussetzung der Baumschutzsatzung für privaten Baumbestand geplant

Astloch des Monats(28.2.2015) Besitzt eine Kommune eine Baumschutzsatzung konnte bislang davon ausgegangen werden, dass diese nicht nur das öffentliche, sondern auch das private Grün umfasst. Laut Medienberichten soll dieses in Bälde für private Baumbesitzer in Oberhausen nicht mehr gelten.
Am 9. 2. 2015 wurde mit Stimmen der regierenden Koalition (SPD, GRÜNE, FDP und dem Vertreter einer Bürgerinitiative) durch der Rat der Stadt Oberhausen beschlossen, die Verwaltung prüfen zu lassen, ob private Baumbesitzer auf ihrem Grundstück ohne vorherigen Antrag Bäume fällen können. Stimmt die Verwaltung dem zu, kann bis zum Sommer die Baumschutzsatzung dementsprechend geändert werden.[ ...mehr ]
(Symbolfoto: Horst Jürgen Schunk)

 

 

Deutschlands Alleen sind bedroht

Alleen – Kulturgut versus Verkehrshindernis

Deutschlands Alleen sind bedroht(23.2.2015) Immer mehr Alleen werden aufgrund von Verkehrssicherungsmaßnahmen abgeholzt. Neuanpflanzungen sind praktisch nicht mehr realisierbar, seitdem mit der Richtlinie für Passive Schutzeinrichtungen (RPS) die Abstände für Neupflanzungen von Bäumen an Straßen von 4,5 m auf 7,5 m erweitert wurden. So verschwinden die imposanten Baumreihen nach und nach aus unserem Landschaftsbild. Dabei helfen Alleebäume dabei, das europäische Sicherheitskonzept der „selbsterklärenden Straße“ umzusetzen. Auf dem Parlamentarischen Abend am 24. Februar 2015 um 18.00 Uhr in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft Berlin werden von verschiedenen Verbänden zentrale Forderungen zum Alleenschutz vorgestellt. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 


 

Achtsamer Winterdienst schützt Bäume

Streusalz muss nicht sein

Streusalz muss nicht sein(27.1.2015) Ob es in diesem Winter noch einmal viel Schnee und Eis geben wird steht in den Sternen, aber wenn, dann stellt sich die Frage nach dem angemessenen Winterdienst. Kommunen sind gleich mehrfach gefordert: Sie sind verantwortlich für die Verkehrssicherheit auf ihren Straßen und öffentlichen Flächen, geben aber auch Vorgaben für private und halböffentliche Wege und Plätze. Erfreulicher Weise hat sich in den letzten Jahren eine zunehmende Sensibilität beim Einsatz von Streusalz entwickelt. Zu empfehlen ist, Streusalz nur dort einzusetzen, wo der Verkehr ohne Salz einer wesentlich höheren Gefahr ausgesetzt wäre. Alternative Verfahren wie beispielsweise das Räumen und der Einsatz von Splitt sowie generell eine Verringerung der Salzmenge durch die Umstellung auf Feuchtsalz mit modernen Ausbringtechniken sind dagegen zu favorisieren [ ...mehr ] (Foto: BdB)

 

 

Mia san mia...

Bauunternehmer scheut vor offenbar nichts zurück, um Bauprojekte zu realisieren

Mia san mia...(18.1.2015) Seit einiger Zeit liegt die Gemeinde Bad Wiessee mit dem Bauunternehmer Otto Ebster im Streit. Der Baunternehmer scheut offenbar vor nichts zurück, um große Bauprojekte zu realisieren. Bauvorhaben störende Bäume werden rücksichtslos gefällt, obwohl die erteilte Baugenehmigung den Erhalt der Bäume vorschreibt. Ein Baumfrevel folgt auf den nächsten – obwohl alte Fälle noch nicht mal aufgearbeitet sind. Der Einfachheit halber wies der Bauunternehmer die Schuld stets von sich. Schon im Mai 2013 ließ er zwei schützens-

werte Bäume auf einem seiner Baugrundstücke fällen. Dort sollte ein Mehrfamilienhaus errichtet werden. Bereits im Vorfeld hatte der Unternehmer erkennen lassen, dass er die Bäume „beim besten Willen" nicht erhalten könne. [ ...mehr ]
(Symbolfoto: pixabay.com / CC0 1.0))

 

 

Baumfrevel an der Elbe Auen...

...oder freie Sicht für reiche Bürger

Baumfrevel an der Elbe Auen, oder freie Sicht für reiche Bürger(15.12.2014) Am 3. November dieses Jahres entdeckte ein Mitarbeiter des Bezirksamtes Altona umgestürzte Bäume im Hanggebiet des Sven-Simon-Parks, dem feinsten Blankeneser Millionärsviertel. Wer hier am Golfclub Falkenstein rund um Sven-Simon-Park lebt, der hat es geschafft im Leben. Noch schöner wohnen kann man in Hamburg kaum. Der Hinweises des Mitarbeiters bewirkte am 4. November einen Ortstermin zur Bestimmung des Schadumfangs und um den Ort genauer einzugrenzen. Dabei konnte festgestellt werden, dass die neu gefällten Bäume alle im räumlichen Zusammenhang mit einem Baumfrevel aus dem Jahr 2008 stehen. [ ...mehr ]
(Symbolfoto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Baumfrevler-Tipps aus dem Umweltausschuss

Ratsherr empfiehlt indirekt Bäume zu vergiften

Baumfrevler-Tipps aus dem Umweltausschuss(15.11.2014) In den vergangenen Wochen und Monaten häuften sich die Meldungen über mutwillig geschädigte Bäume. Baumfrevler griffen quer durch die Republik zur "Selbsthilfe" wenn Bäume einen störenden Eindruck auf sie machten. Die perfiden Baumtötungen erfolgten auf unterschiedlicher Weise. Mal brachte man Gift der einfachheit halber in den Wurzelbereich ein, andere Baumfrevler hingegen gaben sich mehr Mühe und bohrten mehrer Löcher in den Stamm und füllten diese mit Benzin, Säure oder mit anderen, den Bäumen, abträglichen Flüssigkeiten. Allein in Bremen kam es in den Sommermonaten zu einer auffälligen Häufung von Meldungen über (Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Alleen prägend für Mecklenburg-Vorpommern

Zweitgrößter Alleenbestand nach Brandenburg

Alleen prägend für Mecklenburg-Vorpommern(8.11.2014) Mit über 4.000 km Alleen hat Mecklenburg-Vorpommern den zweitgrößten Alleenbestand nach Brandenburg. Viele sind allerdings überaltert, denn in der Zeit vor der Wende wurden nur wenige neue Alleebäume gepflanzt. „Es ist für mich klar, dass Erbe zu pflegen und weiterzugeben“, hob Umweltminister Dr. Till Backhaus heute auf der 10. Fachtagung Baum- und Alleenschutz in Güstrow hervor. Die Herausforderungen sind vielfältig: Viele Alleen sind lückig, manche Bäume sehen schon im Spätsommer nicht gut aus, und teilweise sind Schäden an den Bäumen nicht zu übersehen. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Einige Baumarten haben bekanntermaßen Probleme mit verschiedenen Krankheiten, so etwa die Rosskastanie. Ihr setzen die Miniermotte und neuerdings das Pseudomonas-Bakterium zu, das sich von den Niederlanden in unsere Richtung ausgebreitet hat. [ ...mehr ] (Foto: Wikipedia / Public Domain / CC0 1.0)

 

 

Wurzelkraft sorgte für Kahlschlag im Schlosshof

Barocker Brunnen wurde sechs Linden zum Verhängnis

Das Astloch des Monats  September 2014(14.10.2014) Der historische Barock-Brunnen, umsäumt von sechs Linden, im Schloss Lamberg in Steyr in Oberösterreich verlor seit längerem Wasser. Als der Wasserspender, eine Hundeplastik die das Wappentier der Lamberger darstellt, versiegte, fand man in den Wurzeln der 1950 gepflanzten Bäume schnell die Ursache des Problems. Die Steinwanne des Brunnens ist im Laufe der Zeit von den Wurzeln angehoben und gesprengt worden. Der Schaden, so stellte es sich heraus, war irreparabel. [ ...mehr ] (Foto: Wikimedia Commonds / CC0 1.0)

 

 

Bäume pflanzen heißt auch der Zukunft Hoffnung schenken

Ein neues Baumbewusstsein entwickeln und in die Tat umsetzen!

Ein neues Baumbewusstsein entwickeln. Foto: Horst Jürgen Schunk11.10.2014) In den letzten Jahren wurden mehr große Bäume gefällt, als je zuvor; nicht selten ohne Not. Und oftmals wurden auch aus Kost-

engründen diese Fällungen nicht durch entsprechende, angemessene und wirksame Neuanpflanzungen ersetzt. Entdeckte man an großen Bäumen dürre Äste, sanierte man nicht fachlich, es wurde gleich gefällt. Einige Baumarten stehen zudem seit langem auf einer „roten Liste“. Laubfall, Blütenstaub,Samen oder gar üble Gerüche führten vermehrt zu privaten Baumbeseitigungen. Auch der eigentlich gesunde, grüne, kühlende Schatten führte und führt zu oft zum Absägen. Benötigt ein weiteres Auto einen Stellplatz, fiel auch der letzte Baum im Hof oder im Vorgarten. [ ...mehr ] (Foto: Horst Jürgen Schunk)

 

 

Lieber sägen als pflegen

Bauhofmitarbeiter überfordert

Das Astloch des Monats  September 2014(3.10.2014) Fassungslosigkeit einerseits, Resignation andererseits waren die vorherrschenden Gefühlsregungen vor wenigen Tagen im Ottersberger Ausschuss für Umweltschutz- und Landschaftspflege. Ein zentrales Thema im Ausschuss der niedersächsischen Gemeinde im Landkreis Verden war die offenbar mangelhafte Pflege des örtlichen Baumbestandes. Was die Ausschussmitglieder dort seitens der Ver-

waltung zu hören bekamen hatte es in sich: Resignierend wurde von Verwaltungsseite vorgetragen, dass man im Bauhof längst den Zugriff auf die Mitarbeiter verloren hat. Die Menschen, die dort arbeiten, ließen sich nicht mehr in ihren Arbeitsweisen beeinflussen, so die vortragende Verwaltungsangestellte. [ ...mehr ] (Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

 

Widerstand gegen lascheren Baumschutz

Geplante Regelung bisher einmalig in Brandenburg

Das Astloch des Monats  August 2014(11.9.2014) Wie in vielen anderen Kommunen kommt es auch in Potsdam bei Baumfällungen oft zu Protesten. Demnächst werden sich die Baumfällungen und damit auch die Proteste wohl häufen. Der Grund zu dieser Befürchtung liegt in dem Vorhaben der Potsdamer Stadtverwaltung die seit 2003 geltende Baumschutzverordnung zu "entschärfen", sie laxer zu handhaben. So soll das Fällen von Bäumen mit einem Umfang von bis zu 60 Zentimetern nicht mehr einer Genehmigung bedürfen und Bäume in öffentlichen Parks oder im Umkreis von 4 m um Wohngebäude fallen ganz aus der Baumschutzverordnung raus [ ...mehr ] (Illustration: kes)

 

 

Abholzung von Straßenbäumen stoppen!

Dazu nötig: Rücknahme der RPS aus dem Jahre 2009

Straßenbäume vor Abholzung retten! Überzogenes Sicherheitsdenken zerstört Alleen!(18.8.2014) Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat zusammen mit seinem Mitgliedsverband Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt aufgefordert, die Richtlinie für passiven Schutz an Straßen durch Fahrzeug-Rückhaltesysteme (RPS) zurückzuziehen und zu überarbeiten.
Seit dem Erlass dieser Richtlinie im Jahre 2009 komme es im gesamten Bundesgebiet zur großflächigen Abholzung von Straßenbäumen bei gleichzeitig viel zu geringen Neupflanzungen. Nicht nur entlang der 39.600 km Bundesstraßen, sondern auch entlang der 86.200 km Landstraßen, 91.800 km Kreisstraßen und der in ihrem Umfang nicht bezifferten Gemeindestraßen. [ ...mehr ]
(Foto: Horst Jürgen Schunk)

 

 

Sächsisches Baum-ab-Gesetz

Kommunen gehen davon aus, dass es einen unkontrollierten Verlust von Stadtgrün gibt

Baum-ab-Gesetz(12.8.2014) Von November 2013 bis März 2014 hat der BUND Sachsen 72 sächsische Kommunen über die Auswirkungen des sogenannten Baum-ab-Gesetzes vom 19. Oktober 2010 befragt. Die Ergebnisse dieser Umfrage sind jetzt ausgewertet und online als PDF einsehbar.
Ein zentrales Ergebnis der Umfrage ist, dass die Mehrzahl der Städte und Gemeinden nicht darüber auskunftsfähig ist, wie viele Bäume in ihrer Kommune gefällt werden. Durch das neue Gesetz ist ihnen der Überblick darüber vollständig entglitten, mitunter wird von „Kahlschlag“ oder dem Eindruck eines deutlichen Verlustes von Stadtgrün berichtet. Fast unisono gehen die Kommunen davon aus, dass weniger Ersatzpflanzungen geleistet werden und zwar selbst dann, wenn nach Genehmigung einer Fällung ausdrücklich Ersatzpflanzungen eingefordert werden.Denn diese werden allzu oft nicht kontrolliert. [ ...mehr ] (Symbolfoto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Stümperhafter Obstbaumschnitt...

...Apfelbäume fast zu Tode gepflegt

Das Astloch des Monats Fasche Genehmigung zur Abholzung(12.8.2014) In Wölfersheim (Wetteraukreis/Hessen) sind im Frühjahr entlang eines Wirtschaftsweges circa 50 gemeindeeigene Obstbäume, überwiegend Apfelbäume, zurückgeschnitten worden. Der Rückschnitt ist allerdings "radikal" und "unter Missachtung aller Regeln des Obstbaumschnittes" durchgeführt worden, so parteiübergreifend die einhellige Meinung im Gemeinderat. Von einem »Desaster« spricht Dr. Franz Grolig (GRÜNE), Bürgermeister Rouven Kötter (SPD) kann höchstens positiv hervorheben, dass alle mit dem Leben davongekommen sind. Der unsachgemäße Baumschnitt wurde durch eine regionale Dienstleistungsfirma durchgeführt, die offenbar nicht über das erforderliche Fachpersonal verfügte.[ ...mehr ] (Symbolfoto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Im Sommer werden die Sünden des Winters sichtbar

Der Einsatz von Auftausalz führt zu massiven Schäden bei Straßenbäumen

Der Einsatz von Auftausalz führt zu massiven Schäden bei Straßenbäumen(2.8.2014) Wie in jedem Hochsommer, so werden auch wieder in diesem Sommer die Salzschäden an zahlreichen Straßenbäumen sichtbar. Nach wie vor wird zu viel Auftausalz in den Wintermonaten ausgebracht. Argumentiert wird gebetsmühlenartig mit dem Vermerk auf höchstmögliche Sicherheit. Doch gerade auf Gehwegen ist diese Sicherheit auch ohne Salz weitgehend erreichbar. Splitt und Sand auf die vom Schnee geräumten Gehwege ausbringen reicht in den meisten Fällen aus. Per Satzung ist in zahlreichen Kommunen der Salzeinsatz auf Gehwegen bei "normalen Winterverhältnissen" untersagt. Nur, es halten sich viele nicht daran und es sind auch kaum Konsequenzen zu befürchten. [ ...mehr ]
( Foto: Horst Jürgen Schunk )

 

 

Falsche Genehmigung zur Abholzung

Naturschutzbehörde durch Kartenmaterial "überführt"

Das Astloch des Monats Fasche Genehmigung zur Abholzung(12.7.2014) Im Zuge des Ausbaus der B 122 in Brandenburg zwischen Köpernitz und Rheinsberg kam es im Mai dieses Jahres zu einer großflächigen Abholzung. Da dieser Streckenabschnitt nach Auffass-

ung des Naturschutzbunds (Nabu) inmitten eines Naturschutzgebiets liegt, wurde eine ordnungsgemäße Genehmigung der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde in Zweifel gezogen.
Und tatsächlich: Kartenmaterial auf der Internetseite des Bundesamts für Naturschutz (bfn) zeigt, dass weite Teile der Strecke zum Natur-

schutzgebiet Stechlin gehören. Zwei Varianten erschienen nun möglich, entweder der Landesbetrieb Straßenwesen hat ohne Genehmigung gefällt oder die Untere Naturschutzbehörde hat die Fällungen fälschlicherweise gestattet.[ ...mehr ] (Symbolfoto: H.-J. Sydow / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0)

 

 

 

Ein "Missverständnis" mit Folgen...

...für die Natur und den Steuerzahler

Das Astloch des Monats, Missverständnis mit Folgen (5.6.2014) Autobahn A3 - Ausfahrt Emmerich - wo zu Beginn dieses Jahres noch ein Wäldchen stand, ist nach einer "Gehölzpflege" im Auftrag der Landesbehörde Straßen NRW eine ratzekahl leergeräumte Fläche übriggeblieben. Augenzeugen zeigten sich entsetzt ob des Kahlschlags. Zu Recht, denn die zuständigen Stellen bestätigten, dass die Aktion ein Fehler war, ein "Missverständnis" . Die Bauüberwachung vor Ort habe auch die Bäume im Zentrum der Fläche als "nicht mehr standsicher eingestuft" und "ungeachtet der fahrbahnabgewandten Lage" ebenfalls gefällt. Diese Vorgehensweise entspräche nicht den einschlägigen fachlichen Hinweispapieren." [ ...mehr ] (Grafik: kes/red)

 

 

Regenwaldrettung XXL

Brasilien: Weltweit größtes Schutzgebietsprogramm im Tropenwald langfristig gesichert

Regenwaldrettung(2.6.2014) Unter Beteiligung der Umweltschutzorganisation WWF sollen in Brasilien insgesamt 60 Millionen Hektar Regenwald langfristig als Schutzgebiete erhalten werden. Dies entspräche einer Fläche die größer ist als die gesamte Iberische Halbinsel. „Das ist ein riesiger Erfolg. Besonders, da der Entwaldungstrend in den Tropen derzeit genau in die andere Richtung geht, nämlich weiter nach oben“, sagt betont Roberto Maldonado, Brasilienexperte beim WWF Deutschland.
Brasiliens Regierung hat sich am 21. Mai 2014 offiziell zur Ausweitung und zum Unterhalt des riesigen Schutzgebietsnetzwerks in der Amazonasregion bekannt. Die brasilianische Umweltministerin Izabella Teixeira unterzeichnete in Brasilia eine entsprechende Absichtserklärung. Das „Amazon Region Protected Area Programme“ (kurz ARPA) ist damit politisch und finanziell langfristig gesichert. [ ...mehr ] (Foto:lubas / CC BY-SA 2.0)

 

 

Das Astloch des Monats April 2014

Allee alter Kirschbäume halbiert

Das Astloch des Monats April 2014 - Kirschbaumallee halbiert (6.5.2014) Ein Privatmann offerierte dem Bürgermeister der Gemeinde Kutzleben/Thüringen in der Vorweihnachtszeit des vergangenen Jahres den fachmännischen Pflegeschnitt an den Bäumen einer alten Allee von Kirschbäumen. Nach Prüfung aller Umstande nahm der Bürgermeister diese Offerte an und Ende Januar dieses Jahres begannen die Arbeiten in der Allee. Das Ergebnis des "Pflegeschnitts" löste jedoch blankes Entsetzen aus. Etliche etwa 70 Jahre alte Kirschbäume wurden zum Teil bis auf den Stumpf "gekürzt", gesunde Äste entfernt und dafür morsches Geäst am Stamm belassen. Die einst stolze Kirschbaumallee besteht zur Hälfte nur noch aus Stümpfen. [ ...mehr ] (Grafik: kes/red)

 

 

 

Das Astloch des Monats März 2014

Kettensägenmassaker im Landschaftsschutzgebiet

Das Astloch des Monats März 2014 - Kettensägenmassaker im Landschaftsschutzgebiet(2.4.2014) Zum Schluss war klar: insgesamt 76 Bäume fielen der Aktion eines Landwirtes zum Opfer, der Anfang März im Bereich des Berliner Landschaftsschutzgebiets Erpetal eigentlich die Beweidung der Flächen übernehmen sollte. Doch von Landschaftsschutz kann hier nicht gesprochen werden, sondern von einem der größten Naturfrevel der letzten Jahre. Und dies geschah, obwohl die Schutzgebietsverord-
nung solche Maßnahmen verbietet. Doch die Behörden vor Ort scheinen überfordert, während die Naturschützer des NABU Berlin sich Platzverweise einhandelten, weil sie die Fällungen verhindern wollten.

Dass Landschaftsschutzgebiete beweidet werden, um den Charakter einer halboffenen Landschaft zu erhalten, ist durchaus im Sinne des Naturschutzes, da auf diesem Wege eine artenreiche Flora und Fauna gefördert wird. Im LSG Erpetal wurde allerdings dem Landwirt anscheinend eine „Carte Blanche“ erteilt, denn er nahm es sich heraus, Weidengebüsch und starke, alte Weiden und Erlen zu fällen. [ ...mehr ] (Foto: kes)

 

 

 

Das Astloch des Monats Februar 2014

IHK sorgt für Kleinholz in der Nürnberger Altstadt


Das Astloch des Monats Februar 2014(2.3.2014) Einer Linde (Stammumfang 45 cm, Höhe ca. 7 m), einem Lederhülsenbaum (140 cm/11 m) und einer Robinie (160 cm/12 m) wurde in der dicht bebauten Nürnberger Altstadt der Garaus gemacht. Der Grund, geplante Baumaßnahmen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nürnberg. An und für sich kein ungewöhnlicher Vorgang, da mit Datum vom 1. März Gehölzschnitte und insbesondere Kahlschläge untersagt sind, wurde bundesweit eifrig abgeholzt, was abgeholzt werden konnte und darüber hinaus. Die IHK zog sich allerdings durch das Abholzen der drei Bäume, lange vor dem eigentlichen Baubeginn, den Zorn von Bürgern und Naturschützern zu. [ ...mehr ] (Abb.: kes/red)

 

 

RPS-Richtlinie ist ein Angriff auf die Alleen

Die schönsten Alleen Deutschlands sind von der Abholzung bedroht


RPS-Richtlinie ist ein Angriff auf die Alleen

 

(24.2.2014) In vielen Teilen Deutschlands werden Straßenbäume und ganze Alleen abgeholzt, weil sie näher als 8,50 Meter am Fahrbahnrand stehen. Die Straßenbauämter fürchten die mögliche Haftung bei Unfällen. Hintergrund ist eine interne Richtlinie des Bundesverkehrsministeriums, die MdB Josef Göppel (CSU) jetzt angreift. In einem Schreiben an den neuen Verkehrsminister Alexander Dobrindt fordert er mehr Leitplanken statt Abholzen. Nach der Richtlinie können Bäume innerhalb von 8,50 Metern erhalten bleiben, wenn Leitplanken, angebracht werden. Vor dem Aufstellen solcher Schutzeinrichtungen ist jedoch „zu prüfen, ob der Schutz besser durch das Entfernen der Hindernisse“ erreicht werden kann. Aus Sparsamkeitsgründen entscheiden sich die Straßenbauverwaltungen fast immer für das Fällen der Bäume. Somit kann diese Richtlinie als eine Lizenz zum Baumfällen angesehen werden.[ ...mehr ]
(Foto: C. Nöhren / pixelio.de)

 

 

 

Das Astloch des Monats Januar 2014

Laubkehren hätte ausgereicht - Massive Kappungen an 40-jährigen Platanen


Das Astloch des Monats januar 2014(1.2.2014) An Frankfurt solle sich das südhessische Karben ein Beispiel bei der Baumpflege nehmen, so der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) Karben. Aufgrund von Bürgerbeschwerden über den jährlich auftretenden massiven herbstlich Laubfall und aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht ließ die Stadt Karben die Kronen von sechs ca. 40-jährige Platanen radikal beschneiden. Nach dem massiven Einschnitt muss jetzt regelmäßig nachgeschnitten werden, um die Bäume zu erhalten. [ ...mehr ] (Foto: BUND Karben)

 

 

 

Osnabrück: Markante Bäume gesichert

Die Zahl der Baum-Denkmale in Osnabrück ist damit auf 17 gestiegen.

Trauerbuche(29.12.2013) Nachdem im Verlauf des Jahres 2012 bereits 14 Bäume im Stadtgebiet als Naturdenkmal ausgewiesen wurden, hat nach einem Bericht der → NOZ (Neue Osnabrücker Zeitung) der Rat der Stadt Osnabrück weitere drei markante Bäume das Prädikat Naturdenkmal verliehen und sie damit für unantastbar erklärt. Besonders auffällig ist die weit ausladende Trauerbuche vor dem Hannoverschen Bahnhof. Als ein potenzieller Investor der Stadt eine Bauvoranfrage vorgelegte, die eine Neugestaltung des Vorplatzes ohne den Baum vorsah, wurde die Verwaltung hellhörig. Eilig wurde auf Basis § 22 des → BNatSchG der Baum vorläufig gesichert. [ → Beschlussvorlage Rat der Stadt Osnabrück ] (Foto: Stadt Osnabrück)

 

 

Das Ende einer Pappelallee

Auch das Votum für die Allee durch Untere Naturschutzbehörde fand kein Gehör


Das Ende einer Pappelallee(6.1.2014) In den ersten Tagen des neuen Jahres begann trotz vielerlei Widerstände (→ wir berichteten), das Fällen der Pappelallee zwischen den oberfränkischen Gemeinden Sonnefeld und Weidhausen im Landkreis Coburg. Als vor einigen Jahren der Ausbau der Straße zwischen den Orten Sonnefeld und Weidhausen durchgeführt wurde, hat man die Allee noch bewusst erhalten! Nun aber wollten die Gemeinderäte von Weidhausen keine möglichen Gefahren durch diese Bäume mehr in Kauf nehmen. Das Herausnehmen einzelner Bäume sowie Pflegemaßnahmen an der verbleibenden Pappeln (ca. 60 Jahre alt) wurde aus Kostengründen ( 20.000,-- Euro) abgelehnt. Selbst die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Coburg, die sich für den Verbleib der landschaftsbestimmenden Allee aussprach, fand kein Gehör. [ ...mehr ] (Foto: Horst Jürgen Schunk)

 

 

„Aus - vorbei…

Ein Plädoyer für einen besseren Umgang mit unseren Bäumen


Pappereihe(15.11.2013) Während sich große Städte weltweit darum bemühen, neues Grün in ihren Betonwüsten zu etablieren, um dadurch Lebensqualität und Wohlempfinden zu fördern, erleben wir in unseren Landen seit ungefähr 15 Jahren einen gegensätzlichen Trend.
Wir besitzen zwar noch immer gute grüne Voraussetzungen, doch Jahr für Jahr wird gefällt, vielfach unbedacht, das vorhandene Potenzial weder erkannt noch genutzt.
Nun wird zwischen den Ortschaften Sonnefeld und Weidhausen eine der letzten Pappelalleen im Landkreis Coburg gefällt, eine neue Allee scheint nicht vorgesehen. Damit verschwindet zum wiederholten Male ein grüner Lebensraum, auch ein bisher weithin sichtbar landschaftsbestimmendes Element wird vernichtet, ein Wahrzeichen für immer beseitigt. [ ...mehr ] (Symbolbild: Erich Westendarp / pixelio.de.)

 

 

Baumverstümmelung in Putzar (bei Anklam)

Mehrere alte Rosskastanien rücksichtslos verstümmelt


Baumverstümmelung in Putzar(15.9.2013) Eine Auszeichnung für Baumfrevel verdient das Evange-lisches Pfarramt Spantekow für die Baumverstümmelungen an der Kirche in Putzar im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Neben dem deutschlandweit bekannten Park Putzar mit seinen Schönheiten und alten Bäumen, wie z.B. der auf einer Ruinenmauer wachsenden Ulme, wurden im Frühjahr dieses Jahres mehrere sehr alte Rosskastanien ohne Rücksicht und ohne Beachtung der Würde von Natur und Bäumen massiv verstümmelt. [ ...mehr ] (Foto:Peter Klug )

 

 

 

Zum Tag des Baumes: Baumkappungen...

...gesehen in Brandenburg von Andreas Adam/Berlin (Aktualisiert am 13.11.2013)


Baumkappungen(23.4.2013) In den kleinen Ortschaften im Land Brandenburg sieht man relativ häufig solche Baumkappungen, wie zum Beispiel in Zühlen, nahe Rheinsberg in Brandenburg. Um so mit Bäumen umzugehen gehört schon eine gewisse Mentalität dazu – sehr bedenklich.
Unverständlich, zumal nach geltenden Regelwerken eine Kappung nicht als Baumpflegemaßnahme, sondern als eine baumzerstörende Maßnahme gilt. Im April dieses Jahres stellten wir zum Tag des Baumes eindrucksvolle Fotos von diesen Baumkappungen an dieser Stelle vor, Die Fotos "schoss" Andreas Adam in Zühlen, nahe Rheinsberg in Brandenburg. Da es sich ausschließlich um Fotos handelte, die im Winterhalbjahr gemacht wurden, ist es interessant zu sehen, wie die gekappten Bäume im belaubten Zustand wirken.[ ...mehr ] ( Foto: Andreas Adam/Berlin )

 

 

Augen auf!

Der 25. April ist der Tag des Baumes


Tag des Baumes(27.3.2013) Ein neugepflanzter Baum weist in die Zukunft. Zunächst spendet er zwar nur wenig Schatten, erzeugt für die Umgebung noch nicht viel Sauerstoff und Luftfeuchtigkeit und fängt nur geringe Mengen von Umweltgiften ein. Er wird dies alles aber ausgiebig tun und zwar über Jahrzehnte, vielleicht sogar Jahrhunderte hinweg. Unsere Kinder und deren Kinder werden von ihm profitieren. Egal, welche Zukunft man sich für die kommenden Generationen ausmalt, eines steht fest: Sie werden auf Bäume und Pflanzen ebenso sehr angewiesen sein wie wir, wahrscheinlich sogar noch mehr. [ ...mehr ] ( Foto: DGS)

 

 

 

Die Lizenz zum Abholzen

Bundesrat beschließt neues Holzsicherungsgesetz / WWF: Deutschland macht illegalen Holzhandel salonfähig und setzt sich über EU-Vorgaben hinweg


Raubbau Regenwald(26.3.2013) Der WWF sieht den weltweiten Waldschutz durch eine Entscheidung des Bundesrates am Freitag akut gefährdet und kritisiert Bund und Länder für ihre „Unterwanderung von EU-Umweltschutz-standards“. Gegenstand der Kritik ist die Umsetzung der EU-Holzhandelsverordnung in deutsches Recht, wie sie am 22. März beschlossen wurde, nachdem der Bundestag den Gesetzentwurf bereits am 28. Februar auf den Weg gebracht hatte. Mit der EU-Verordnung sollte der Handel mit illegalem Holz und Holzprodukten als Straftat geahndet werden. Dieses Anliegen sei von Bund und Ländern jedoch verwässert worden: „Anders als von der EU gewollt ist der Straftatbestand nun an zusätzliche unklare Voraussetzungen wie ‚grober Eigennutz‘ und ‚beharrliche Wiederholung‘ geknüpft“, kritisiert Nina Grießhammer, Waldexpertin beim WWF. „Im Ergebnis bleibt es bei einer Einstufung als bloße Ordnungswidrigkeit.“ [ ...mehr ]
( Foto: Erik Patel/Wikipedia - Lizenz: CC-BY-SA-3.0 )

 

 

Damit der Regenwald nicht auf dem Balkon endet

Bundesamt für Naturschutz und Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gehen gemeinsam gegen illegalen Holzhandel vor • CITES-Vertragsstaatenkonferenz stellt 267 neue Holzarten unter Schutz

illegaler Holzexport(18.3.2013) Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gehen gemeinsam im Rahmen ihrer Zuständigkeiten gegen den illegalen Holzhandel vor. Die aktuelle Holzhandelsverordnung ermöglicht gemeinsame Kontrollen beider Behörden. „Holz von geschützten Arten wird zur Einfuhr in die EU nur genehmigt, wenn die Legalität der Herkunft und die Nachhaltigkeit der Naturentnahme nachgewiesen werden kann“, erläuterte Professorin Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Mit Abschluss der 16. Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (engl. CITES) wurden weitere 267 Holzarten unter Schutz gestellt. Die im CITES-Artenschutz-übereinkommen gelisteten Holzarten unterliegen bereits strengen Kontroll- und Dokumenten-pflichten. „Die internationale Überwachung des Handels mit diesen Holzarten auf der Grundlage erteilter CITES-Genehmigungen hat maßgeblich dazu beigetragen, einen weiteren Rückgang der betroffenen Bestände zu verhindern. [ ...mehr ] ( Foto: Erik Patel/Wikipedia - Lizenz: CC-BY-SA-3.0 )

 

 

BÄUME sind Freude!

Eine neue Seite auf facebook soll helfen, Bäumen eine zusätzliche Stimme zu geben


Facebook - Bäume sind Freunde(5.3.2013) Mit dieser Seite möchte ich helfen den Bäumen eine Stimme zu geben, denn Baumfeindlichkeit und Desinteresse waren nie größer. Wer grundlos Bäume beseitigt, beweist nicht nur ein gestörtes Verhältnis zur Natur, sondern auch die eigene Kulturlosigkeit, so Horst Schunk, Fotograf, engagierter Baum-und Naturschützer sowie Autor des Buches "Über Tag hinaus - ein Leben mit Bäumen"
[ → facebook-BÄUME sind Freunde ] (Foto: red.)

 

 

 

 

Herbst: Pflanzzeit für Haus- &. Hofbäume!


Pflanzzeit für Haus- und Hofbäume(12.10.2012) Der Herbst gilt für die meisten Baum- und Straucharten als beste Zeit des Pflanzens. Von Oktober bis zum Einbruch des Frostes ist Pflanzzeit.
Entgegen des Zeitgeistes und Modetrends wäre es angebracht, Vernunft walten zu lassen und endlich wieder ernst zu nehmende Hausbäume und Hofbäume zu pflanzen. Die Auswahl der Baumarten erstreckt sich weit über Kugelbuchs, Lebensbaum oder Kischlorbeer hinaus. Es geht tatsächlich abwechslungsreicher und gleichermaßen ökologisch sinnvoller. [ ...mehr ] (Foto:Horst Schunk )

 

 

Hier sind Bäume willkommen!


Haus- und Hofbäume(12.10.2012) In unserer Region werden Dorfplätze bei der Neugestaltung in der Regel betoniert, versiegelt und mit einem Steinbrunnen versehen. Das es auch anders geht, zeigt die Ortschaft Prezelle im Wendland/Niedersachsen. Ein Dorfplatz mit zahlreichen, hohen Bäumen bestückt. Hier trifft man sich auch im Sommer gerne unter dem grünen Blätterdach, eine optische wie ökologische Wohltat, ein wirklicher, wohltuender Mittelpunkt eines Dorfes. Könnte dieses Beispiel nicht wieder Schule machen? [ ...mehr ] (Foto:Horst Schunk )

 

 

 

Die Birke – ein Auslaufmodell?



Die Birke mit ihrem frühen Blattaustrieb galt über Jahrhunderte als Baum des Frühlings, als Baumnymphe. Die Empfehlung keine Birken mehr zu pflanzen oder noch vorhandene Birken zu fällen, scheint im Trend zu legen. Ein Argument: das Entfernen von Birken als Maßnahme gegen entsprechende Allergien. Was natürlich Unsinn ist, denn Birkenpollen fliegen viele Kilometer weit, können also auch von anderswo her kommen. Die Birke mit ihrem frühen Blattaustrieb galt über Jahrhunderte als Baum des Frühlings, als Baumnymphe. In der Jugend zeigt sich diese Baumgattung von ihrer schönsten Seite, aufgrund ihrer schlanken, weißen Stämme unterscheidet sie sich enorm von den vielen anderen Gehölzen und gilt als Bereicherung für alle größeren Grundstücke. [ ...mehr ] (Foto:Horst Schunk )

 

 

Schrei der Natur ...



Schrei der Natur ...in Velden am Wörthersee hat Horst J. Schunk (Coburg) dieses eindrucksvolle "Baumgesicht" entdeckt. Zu seinem Foto bemerkt Horst Schunk: „Es scheint das Leiden zahlreicher Bäume regelrecht auszudrücken." Das Motiv erinnert an das Werk Edvard Munch's "Der Schrei". Der erste deutsche Titel, den Munch dem Werk gab, war "Schrei der Natur"; auf eine graphische Fassung schrieb Munch: „Ich fühlte das große Geschrei durch die Natur.“ Leider musste Horst Schunk bei seinem neuerlichen Besuch in Velden feststellen, dass der Baum nebst "Baumgesicht" zwischenzeitlich gefällt wurde - so bekommt das Motiv eine tiefe Bedeutung.

 

 

Idylle zerstört ...



Idylle zerstört ...nach all den Jahren der Diskussionen über Baum- und Naturschutz: Nichts gelernt, nichts verstanden, keinerlei Sensibilität!

Zwischen Püchitz und Altenbanz, an der Schnittstelle der beiden Landkreise Coburg und Lichtenfels wurde bis Anfang 2011 diese Kapelle von zwei riesigen, gesunden Linden umrahmt. Doch dann wurden die beiden Linden bis auf dem Rumpf geköpft, ein brutaler Baumfrevel, der weder verstanden noch akzeptiert werden kann. Ohne Not derartiges - ein Ansichtskartenmotiv, eine oberfränkische Idylle, ein Kleinod allererster Güte!! - zu zerstören und das noch angesichts der ICE-Trasse, die in Sichtweite vorbei führt und ohnehin schon viel Natur verbraucht, da bleibt nur blankes Entsetzen...

(Fotos:Horst Schunk )

 

 

Und es geht doch: Wohnen mit Bäumen


Wohnen mit Bäumen Es muss nicht alles abgeholzt werden, um ein Grundstück attraktiv und wirtschaftlich bebauen zu können. Das wollten Investor Willi Schmeh aus Deißlingen und der Überlinger Architekt Peter Burkhardt an dem jetzt fertig gestellten Projekt „Wohnen mit Bäumen“. Zwei riesige Mammutbäume, eine gigantische Blutbuche, eine alte Zeder, eine große Lärche und eine besondere Weymouths-Kiefer prägen nun das Herz bzw. die grüne Lunge der Anlage.
[ ...mehr ]
(Foto:Horst Schunk, Coburg)

 

 

 

 

Baumfrevel ...



Baumfrevel ... im Park Babelsberg, Berlin. (Stiftung Preußische Schlösser und Gärten)
In einem historischen Landschaftsgarten herrschen immer zwei Anliegen vor, die sich von ihrer Art her im Grunde genommen ausschließen – die Denkmalpflege und die Baum-Gehölzpflege. Daher sind Starkastschnitte an Bäumen in solchen Gärten mehr oder weniger an der Tagesordnung (u. a. wegen der Sichtachsen).
Der Fall auf den ich Anfang 2011 im Potsdamer Park Babelsberg, nahe der sog. Gerichtslaube (Sehenswürdigkeit) gestoßen bin, geht allerdings deutlich über beide Anliegen hinaus.
Künstlerisch vielleicht sehenswert, aus einer ausgewachsenen Blutbuche ein Riesenstaubwedel zu machen! Aber von Baumpflege kann hier wohl nicht gesprochen werden, eher von Baumfrevel! Aufastung auf ca. 12 m Höhe im Starkastbereich, einhergehend mit einer totalen Freistellung des Baumes – so dass u. a. die Sonne den Stamm ordentlich “anbrutzeln“ kann.
(Fotos/Text: Andreas Adam, Berlin)

 


Baum(ver)schnitt...

 

Falscher Baumschnitt, oftmals sog. Kappungen, führen nicht zu mehr Sicherheit, das Gegenteil ist der Fall. gekappt Birke gekappt Kappen ist Kappes ...auch wenn es lästig errscheint und man es kaum noch hören möchte: Die Folgeschäden durch falschen Baumschnitt, meist verursacht durch Leute, die keine Ahnung von Bäumen und Baumpflege haben, sind auf den Fotos deutlich zu sehen. Falscher Baumschnitt, oftmals sog. Kappungen, führen nicht zu mehr Sicherheit, das Gegenteil ist der Fall. Deswegen Baumpflege gehört in den Hände von Fachleuten. Alles andere schadet nur.
(Fotos:Horst Schunk )

 

 

 

 

 


Kahlschlag am Baggersee ...


Kahlschlag am Baggersee ...das Ufer gegenüber der Liegewiese am Bad Staffelsteiner Baggersee im März 2011, sowie ein Jahr zuvor, als große Weiden noch das Ufer begrenzten. Ein Kahlschlag, der weder akzeptabel noch notwendig war und das gesamte Landschaftsbild total veränderte. Ganz abgesehen davon, dass nun Lebensraum für vielerlei Kleintiere verloren ging.
(Fotos:Horst Schunk )

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Berichte zum Thema Baumschutz finden Sie im Archiv >>Baum+Natur

 

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