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Baumpflanzungen

Neues Merkblatt zu porenraumarmen Verfüllstoffen


Baumpflanzungen -  Neues Merkblatt zu porenraumarmen Verfüllstoffen Freigelegte PE-Gasleitung (Hausanschlussleitung), davor eine zum Schutz vertikal eingebaute Wurzelsperre aus HPDE (Rhizomsperre)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(28.8.2014) Das Sturmtief Ela hatte verheerende Auswirkungen. In manchen Städten sind am Pfingstmontag bis zu 50% des innerstädtischen Baumbestandes geschädigt worden, nun müssen viele Bäume gepflanzt und dafür oft neue Standorte ausgewählt werden. Ein Grund dafür: Bisherige innerstädtischen Standorte für hochwachsende Gehölze sind längst keine guten mehr für Neuanpflanzungen denn mittlerweile gibt es mehr unterirdische Infrastruktur. Und Leitungen mögen keine drückenden Wurzeln. Andererseits ist es in zahlreichen Städten ein Ziel geworden, durch mehr Bäume ein besseres Stadtklima zu erreichen. Denn Blattwerk bindet erwiesenermaßen Feinstaub, nimmt Feuchtigkeit auf und sorgt an heißen Sommertagen für angenehme Aufenthaltsorte im Freien, Folglich gilt es, Lösungen zu finden, mit deren Hilfe Bäume auch in Bereichen mit Unterflur-Leitungen gepflanzt werden können sowie Rohre im Boden vor Beschädigungen durch Wurzeln noch stehender älterer Bäume zu schützen sind.


Bislang sollten Wurzel-Schutzmembranen oder -schutzfolien einen Einwuchs der unterirdischen Triebe verhindern. Die Erfahrung hat aber an vielen Stellen gezeigt, dass die Wurzeln solche Schutzmaßnahmen eher als Anregung für eine vermehrte Ausbreitung nehmen. Denn wo Schutzfolien eingearbeitet werden, ist der Boden locker. Zudem leiten die Folien Wasser ins Erdreich, auf dessen Suche Wurzeln ja letztlich sind. In dem neuen Merkblatt Wurzelsperren aus Kunststoffplatten, -folien o. ä. bieten keinen dauerhaften Schutz vor Wurzeleinwuchs in Leitungszonen dokumentiert der öbv Sachverständige für den Garten- und Landschaftsbau Dr. Clemens Heidger (Hannover) warum andere Vorgehensweisen für passive Schutzmaßnahmen im Leitungsgraben nachhaltiger sind.


Eine geeignetere Lösung für das Problem Wurzeleinwuchs stellen dem Merkblatt zufolge wurzelfeste Verfüllmaterialien dar: Sie ermöglichen es, auch nahe an Leitungen für die Pflanzen Räume fürs Wurzeln zu schaffen. Rohrleitungen und Kanäle bleiben dabei dauerhaft geschützt. Von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) wird inzwischen ohnehin der Einsatz wurzelfester Verfüllmaterialien ausdrücklich gefordert. So zu ersehen im Merkblatt DWA-M 162 Bäume, unterirdische Leitungen und Kanäle. Und auch die Empfehlungen für Baumpflanzungen Teil 2, Ausgabe 2010 der FLL (Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V.) sehen vor, dass unterirdische Leitungen durch porenraumarme Verfüllstoffe geschützt werden müssen. Gemeint sind Materialien, die von Wurzeln gar nicht oder nur sehr schlecht erschlossen werden können. Neben dieser Forderung müssen die Materialien aber noch weitere bautechnische und bodenphysikalische Anforderungen erfüllen.


Eines der natürlichsten wurzelfesten Verfüllmaterialien sind die Dernoton-Fertigmischungen. Das Material erfüllt gutachterlich bestätigt alle zu berücksichtigenden bautechnischen und bodenphysikalischen Anforderungen an ein Bettungsmaterial im Kanal- und Leitungsbau und entspricht als wurzelfestes Verfüllmaterial somit den allgemein anerkannten Regeln der Technik.
Umfassende informationen dazu erhalten Sie im Internet unter → www.dernoton.de oder auf der Fachmesse GaLaBau 2014 in Nürnberg vom 17. bis 20. September, Halle 3A, Stand 613
(gabot/pcw)

DownloadMerkblatt zu porenraumarmen Verfüllstoffen (PDF ca. 6,9 MB)



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