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Spinnmilben saugen an Pflanzen

Auftreten wird durch trockene und warme Witterung begünstigt


Gespinst mit Spinnmilben. Foto: Andreas Vietmeier,  Landwirtschaftskammer NRW
Gespinst mit Spinnmilben. Foto: Andreas Vietmeier, Landwirtschaftskammer NRW


(28.7.2018) Die trocken-heiße Witterung begünstigt das Auftreten von Spinnmilben an Zierpflanzen und Ziergehölzen.

 

Wie der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mitteilt, zeigt sich ein Befall durch Saugstellen mit kleinen punktförmigen, gelblich-weißen Sprenkeln an den Blättern. Später sehen die Blätter fahl bis bronzefarben aus, werden gelb und trocknen schließlich ein. Zum Teil bleiben zusätzlich feine Gespinste zurück, die ganze Blätter oder Triebe einhüllen können.

 

Spinnmilben sind sehr kleine, mit bloßem Auge kaum erkennbare Schädlinge mit einer Größe etwa 0,5 Millimeter, die gelblich-grün, rot oder braun-schwarz gefärbt sind. Sie sitzen vornehmlich an den Blattunterseiten. Ihr Auftreten wird durch trockene und warme Witterung stark gefördert. Bei Zierpflanzen tritt ein Befall vor allem an Kübelpflanzen, wie Oleander, Engelstrompete, Hibiskus und Zitrone, auf. Aber auch Ziergehölze, wie Efeu, Hainbuche, Rose oder Zuckerhutfichte, können betroffen sein.

 

Die Bekämpfung von Spinnmilben ist schwierig. Da bei einer Behandlung in der Regel nicht alle Entwicklungs-

stadien, wie Eier, Larven und erwachsene Tiere, sofort vollständig erfasst werden, sollte man stets mehrere Spritzungen durchführen. Die jeweils ausgewiesenen Einsatzgebiete sind zu beachten. An Pflanzen im Kleingewächshaus oder Wintergarten können auch Nützlinge, wie die Raubmilbe Phytoseiulus persimilis, ausgesetzt werden.
(LWK NRW)

 

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