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Eichenprozessionsspinner ökologisch bekämpfen

Mit Heißschaum gegen den Eichenprozessionsspinner

 

Mit Heißschaum gegen den Eichenprozessionsspinner
Foto: Hensing

 

(4.9.2019) Der Name "Eichenprozessionsspinner" wird wahrscheinlich das Wort des Jahres 2019, schließ-

lich hielt er über Monate hinweg sowohl Bauern, Förster, Waldbesitzer aber auch Umwelt-, Grünflächen- und Verbraucherschutzämter in ganz Deutschland in Schach.


Immer mehr Eichen in Deutschland werden von den Raupen geschädigt, die die Bäume oft zu Zehntausenden einnehmen. Die Folge sind erhebliche forstliche Schäden und eine Schwächung der Vitalität der Eichen, was neben Zuwachsverlusten auch häufiges Absterben zur Folge hat. Gleichzeitig ist der Eichenprozessionsspinner für den Menschen aufgrund seiner kleinen toxischen Brennhaare höchst gefährlich, sodass Städte, Gemeinden, Landkreise, private Waldbesitzer und Förster die Entfernung der Raupennester nur mit unterschiedlichen Verfahren mit Atemmaske und Vollschutzanzug vornehmen können. Ein neues ökologisches, effizientes und sehr leichtes Verfahren zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners hatte im Juli dieses Jahres die Hensing GmbH, Emsdetten, im Landkreis Münster unter Beisein des dortigen Landesbetriebs Wald und Holz, dem Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz sowie dem Gesundheitsamt vorgestellt.

"Die Hensing GmbH hat auf Grundlage ihrer jahrelangen Erfahrung im Bereich der ökologischen Unkrautbe-

kämpfung ein Gerät und einen besonderen Schaum entwickelt, das den Eichenprozessionsspinner wirkungsvoll

EPS-Killer Anwendung
Foto: Hensing

bekämpft und dabei sicher, effizient und vor allem schonend zur Umwelt ist, ohne Schäden an der Baumsubstanz zu verursachen. Wir nennen dieses Gerät 'EPS Killer'", erklärte Dirk Hensing, Geschäfts-

führer der Hensing GmbH sein neues innovatives Gerät zur Insektenbekämpfung.

 

"EPS Killer": Giftfreie Hilfe gegen den Befall, schont den Baum, die Umwelt und schützt den Menschen vor möglichen Allergien

 

Beim "EPS Killer" handelt es sich um ein bewährtes Heißwasser-/ Heißschaumverfahren, das bereits im öffentlichen Raum bei der Bekämpfung von Unkraut, Brennnesseln und Disteln erfolgreich eingesetzt wird. Dabei wird Wasser, nahe dem Siedepunkt (ca. 97°C), über eine Lanze ganz einfach zur befallenen Stelle ge-

bracht und im selben Arbeitsgang ein ganz spezieller organischer Schaum zugeführt. "Unser 'Organic Foam' setzt sich aus Mais- und Kartoffelstärke, Palmkernöl und Kokosnusssaft zusammen. Der entstehende Schaumteppich verlangsamt das Abkühlen, wodurch die Hitze länger und intensiver wirkt, die Eiweißstruk-

turen der Raupen zerstört werden und diese somit sofort vom Baum fallen und tot sind", fasst Dirk Hensing seine Innovation gegen die EPS-Plage kurz zusammen. Durch das Abfließen des Schaums werden auch umliegende Brennhaare und Häutungsreste mitgenommen und somit vom Baum entfernt. Die abgekochten Brennhaare verlieren ihr Gefahrenpo-

tential und sind daher für Mensch und Tier nicht mehr gesundheitsschädlich. Im letzten Schritt müssen lediglich die toten ungefährlichen Raupen entfernt werden. Bei anderen Verfahren wie z.B. dem Absaugen der Insekten vom Baum können die kleinen giftigen Raupenhaare wegfliegen und bei Hautkontakt Allergien auslösen. Darüber hinaus müssen die abgesaugten, immer noch lebenden, Insekten aufwändig entsorgt werden, da es sich um toxische Insekten handelt. "Ich bin mir sicher, dass die Kosteneffizienz- und Nutzen-Rechnung für unser 'EPS-Killer'-System steht", so Dirk Hensing, der das Eichenprozessionsspinner-Problem auch für die nächsten Jahre auf Deutschland zukommen sieht.

"EPS Killer": Hohe Flexibilität dank variabler Schlauchverlängerungen

 

Neben der gift- und genehmigungsfreien Insektenbeseitigung direkt am Insektenbefall und auf fast allen befes-

tigten und unbefestigten Flächen, bietet der "EPS Killer" weitere Vorteile. Ein geräuschloses Ein-Schlauch-

EPS-Killer
Foto: Hensing

System mit speziell entwickelter EPS-Ausbringlanze in Leichtbauweise sorgt für eine einfache Handhabung. So lässt sich der "EPS Killer" dank der kompakten Bauweise problemlos von nur einer Person nach Schulung von der Hensing GmbH leicht bedienen. Zwei Geräte unterschiedlicher Größe sowie Schlauch-

aufroller mit variablen Schlauchverlängerungen (von 20 bis 50 Meter) machen eine flexible Beseitigung des Eichenprozessionsspinners selbst auf großen Flächen und Distanzen möglich.
Die Wartung der robusten Geräte erfolgt durch den eigenen Kundendienst der Hensing GmbH. "Der 'EPS Killer' erweitert unser umfangreiches Produktportfolio um eine sichere, ökologisch unbedenkliche Methode im Bereich der Schädlingsbekämpfung. Gerne erläu-

tern wir die innovative und leistungsstarke Technik der Geräte, die den Eichenprozessionsspinner einfach und sicher den Garaus machen bei Interesse direkt vor Ort", so Dirk Hensing. Der Kaufpreis für den kleinsten "EPS Killer" in der Größe 75 x 95 x 125 cm mit einem Gewicht von 150 Kilogramm und mit 60 KW Heizleistung für benötigten Wasseranschluss (Gardena) und normalen Stromanschluss (230 Volt) liegt bei knapp unter 20.000 Euro.
(Hensing)


Weitere Informationen
EPS-KILLER


 

 

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