Arboristik - Nachrichten

Baumpflege  |  Nachrichten  |  Produkte  |  Schadorganismen  |  Wissen  |  Recht

 

 

Mehr Gehölze für saubere Luft in europäischen Städten

Gehölze gelten als Feinstaub-Akkumulierer


Mehr Gehölze für saubere Luft in europäischen Städten(22.5.2018) Die Europäische Kommission hat am Donnerstag, dem 17. Mai 2018, beim Gerichtshof der Europäischen Union Klage wegen Luftverschmutzung gegen sieben Mitgliedsstaaten eingereicht, darunter Deutschland. Auch wenn sich die Luftqualität in der Europäischen Union in den letzten Jahrzehnten insgesamt verbessert hat, sind chronische Krankheiten wie Asthma, Herz-Kreislauf-Probleme und Lungenkrebs, die oft mit der Luftverschmutzung in Verbindung gebracht werden, auf dem Vormarsch. Als die zwei wichtigsten Schadstoffe mit negativen Auswirkungen auf die Gesundheit vieler EU-Bürgerinnen und –Bürger nennt die EU-Kommission Stickstoffdioxid (NO2), das im Wesentlichen im Straßenverkehr und in der Industrie entstehe, und Feinstaub (PM10), der vor allem in Emissionen aus Industrie, privaten Heizungsanlagen, Verkehr und Landwirtschaft auftrete. [ ...mehr ]
(Foto: BdB)

 

 

Je wilder, desto wertvoller!

Cartoons für Naturwälder gesucht


Je wilder, desto wertvoller! Cartoons für Naturwälder gesucht(14.5.2018) Naturwälder, die sich ohne Eingriffe des Menschen entwickeln können, stehen im Mittelpunkt des Wettbewerbs, den NABU und das Klima-Bündnis ausloben: Gesucht werden Cartoons rund um das Thema Naturwälder und deren Nutzen für Mensch, Natur und/oder Klimaschutz. Den Wettbewerb starten NABU und Klima-Bündnis im Rahmen des gemeinsamen Projektes „SpeicherWald“, mit dem die beiden Verbände seit 2016 die Bedeutung unbewirtschafteter Wälder für den regionalen Klima- und Naturschutz hervorheben. Gefördert wird das Projekt mit den Mitteln des Waldklimafonds. Zu gewinnen sind drei Geldpreise in Höhe von jeweils 2.500 Euro. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2019. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay - NABU - kes)

 

Der verschwundene Baum

BdB: Diskussion um invasive Arten und Pflanzenschutz


Der verschwundene Baum(6.5.2018) Die Bilder gingen um die Welt: US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Staatspräsident Emanuel Macron pflanzten letzte Woche zum Auftakt von Macrons Staatsbesuch in den USA eine Eiche aus Frankreich im Garten des Weißen Hauses ein. Nur wenige Tage später verschwand die junge Eiche und löste damit Spekulationen in den Medien und der Öffentlichkeit aus. Zu erklären ist dieses Verschwinden allerdings mit den strengen Pflanzenschutzrichtlinien der Zoll- und Grenzschutzbehörde der USA, die den Setzling in Quarantäne stellte, um die potentielle Ausbreitung von gefährlichen Schadorganismen zu verhindern. Auch auf europäischer Ebene wurde die Gefahr der Einschleppung fremder Schadorganismen durch den globalen Handel und den Klimawandel erkannt. Eine Verschärfung des Pflanzenschutzrechtes ist aktuell in Vorbereitung. [ ...mehr ]
(Symbolfoto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Tag der Städtebauförderung

Projekte bringen Grün in die Stadt


Grün in die Stadt(5.5.2018) Zum heutigen Tag der Städtebauförderung - ein gemeinsames Projekt von Bund, Ländern, kommunalen Spitzenverbänden und weiteren Partnern - wird Projekten in allen Programmkommunen der Städtebauförderung ein Forum geboten. Erfreulich ist, dass auch in diesem Jahr viele Projekte mit Grünbezug dabei sind. Damit der Trend sich fortsetzt, bietet die neugestaltete Website der Initiative Grün in die Stadt einen schnellen und einfachen Überblick über verschiedenen Fördermöglichkeiten. Auf der Website werden Städtebauförderungen mit Grünbezug vorgestellt, Kommunen können einen Förder-Check machen und passende Programme finden. Es geht um viel Geld: Im Entwurf für den Haushalt 2018 der Bundesregierung sind insgesamt 790 Mio. Euro für Städtebauförderung vorgesehen. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Wohlfühlen trotz Sommerhitze

Forschungsprojekt startet im Mai Messungen in Dresden und Erfurt


Wohlfühlen trotz Sommerhitze (29.4.2018) Die ersten warmen Tage hat der Frühling 2018 schon gebracht. Höchste Zeit also im Projekt „HeatResilientCity“ in die Praxisphase zu starten. In Dresden-Gorbitz und der Erfurter Oststadt geht ein transdisziplinäres Forschungsteam der Frage nach, wie sich Wohnquartiere in Großstädten so gestalten lassen, dass das Leben dort auch bei sommerlichen Höchsttemperaturen angenehm bleibt. Lufttemperatur und Luftfeuchte – diese zwei Parameter tragen einen Teil dazu bei, ob man sich in seinem Stadtteil und in seiner Wohnung wohlfühlt. Ab Mai zeichnen verschiedene Messgeräte in Dresden-Gorbitz und der Erfurter Oststadt deshalb diese Werte auf. Gemessen wird sowohl in Gebäuden der Beispielquartiere als auch auf Freiflächen zwischen den Häusern. Auf der Grundlage der gemessenen Daten und mit Hilfe von Computersimulationen zum Stadtklima ermitteln Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, von der Technischen Universität Dresden und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, wie sich die so genannte thermische Behaglichkeit in den Wohn- und Freiräumen verändert. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Das Umweltarchiv der Bäume

Was können wir daraus für die Zukunft lernen?


Das Umweltarchiv der Bäume – was können wir daraus für die Zukunft lernen?(19.4.2018) Wälder und Bäume sind hochsensitive Anzeiger für Umweltveränderungen aller Art. Vom Klimawandel bis zu Luftverschmutzung, von Dürreperioden bis zu Vulkanausbrüchen, Jahresringe von Bäumen erlauben Rückschlüsse auf verschiedenste Ereignisse der Vergangenheit in vielen Teilen der Erde. Daraus lassen sich Vorhersagen für die Zukunft ableiten. Wie sehen die Waldökosysteme der Welt in Zukunft aus? Wie werden sich ihre Funktionen wie Kohlenstoffspeicherung oder ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Wetterextremen verändern? Wie kann man die Umweltarchive der Bäume am besten nutzen? Die internationale, jährlich stattfindende Konferenz „TRACE - Tree rings in Archeology, Climatology and Ecology“, die 2018 erstmals in Greifswald ausgerichtet wird, nimmt sich dieser und weiterer Fragen aus der Sichtweise verschiedenster Wissenschaftsdisziplinen an. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

„Embassy of Trees“ – Für mehr Wald in der Stadt

Wald und Holz NRW unterstützt Kunstaktion in Köln


„Embassy of Trees“ – Für mehr Wald in der Stadt(17.4.2018) 70 Prozent der Menschen in Nordrhein-Westfalen leben in den Städten. Vor allem in Stadtregionen und Ballungsgebieten werden Wälder als Erholungsräume geschätzt.Umso wichtiger ist es, dass die Natur in der Stadt mehr Raum bekommt. Aus diesem Grund hat die Künstlerin Ellen Bornkessel die "Embassy of Trees" ins Leben gerufen. Bornkessel versteht sich als Botschafterin der Bäume und wirbt für mehr Wald in der Stadt. Mit Hilfe von Fotoinstallationen und Performance-Aktionen macht sie auf den Wert der Wälder in Zeiten von Klimawandel und Umweltzerstörung aufmerksam. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

SVLFG bei den Baumpflegetagen in Augsburg

Kletterforum präsentiert sich neu


SVLFG bei den Baumpflegetagen in Augsburg(15.4.2018) Auch die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) ist dabei, wenn die Deutschen Baumpflege-

tage auf dem Augsburger Messegelände vom 24. bis 26. April wieder Experten und Praktiker unterschied­licher Fachrichtungen zusammen bringen mit dem Ziel, neueste Erkenntnisse auszutauschen. Im Fokus stehen in diesem Jahr Baumpflege und Naturschutz sowie Baumkontrol-

le, Baumkrankheiten und Baum-Management. Carsten Beinhoff von der SVLFG stellt am 24. April im Kletterforum Auszüge aus der Unfallstatis-

tik zur Seilklettetechnik vor und geht dabei auf die Schwerpunkte des aktuellen Unfallgeschehens ein. [ ...mehr ]
(Foto: SVLFG)

 

Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa

BdB erhält Zuschlag für Europäische Green City Kampagne


green city kampagne(26.2.2018) Galabau, Landschaftsarchitekten, Kommunen, Bauwirt-

schaft in ganz Europa für nachhaltige grüne Stadtentwicklung zu be-

geistern ‒ das ist das Ziel einer Ausschreibung von CHAFEA (Consu-

mers, Health, Agriculture, Food Executive Agency) der Europäischen Kommission in Brüssel. Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) wird daran in den kommenden drei Jahren mitwirken. An der Ausschreibung konnte jede der 20 Nationen teilnehmen, die sich in der European Nurserystock Association (ENA), dem Europäischen Baumschulver-

band, zusammengeschlossen haben. Die Kampagne ist ein Gemeinschaftsprojekt unter dem Dach der ENA. Bereits die gemeinsamen Bewerbungsunterlagen wurden über Monate gemeinsam koordiniert und auch die Zukunft des Projektes ist von dieser Zusammenarbeit geprägt. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

125 neue Bäume für Münsters Spielplätze

Schattenspender und Wissensbäume


125 neue Bäume für Münsters Spielplätze(21.2.2018) Das bürgerschaftliche Engagement im Rahmen der städtischen Kampagne „Münster bekennt Farbe“, das städtische Baumkataster, der Schnullerbaum und auch der „Weg der Jahresbäume“ am Aasee machen es deutlich: Der gemeinsame Einsatz der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger für mehr Grün hat in Münster Tradition, ist vielfältig und nachhaltig. Die „Allianz Umweltstiftung“ würdigt Münsters Aktivitäten nun im Rahmen ihrer Stadtbaumkampagne und spendet 125 große Bäume, die als Schattenspender und Wissensbäume an öffentlichen Spielplätzen gepflanzt werden sollen. Das städtische Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit prüft zurzeit, welche Standorte für die Bäume in Frage kommen. Außerdem werden Informationstafeln entwickelt, die die Bedeutung der Bäume für eine lebenswerte Stadt veranschaulichen und interessantes Wissen vermitteln. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Urbanes Grün und Blau

Wie grün das Ruhrgebiet verglichen mit anderen Metropolen wirklich ist


Ruhrgebiet(8.2.2018) Viele Metropolen werben mit ihrem vielen Grün: Parks, Wald, Flüsse und Seen stehen für eine gute Lebensqualität. Weil der bisherige Vergleich auf irreführenden Messmethoden fußte, hat Ludwig Groß in seiner Masterarbeit am Geographischen Institut der Ruhr-Universität Bochum (RUB) eine verlässlichere Herangehensweise entwickelt. Sein Vergleich zeigt: Das Ruhrgebiet steht gegenüber anderen Metropolen gut da – ist streng genommen aber nicht Spitze, was seinen Grünanteil angeht. Für den Vergleich des städtischen Grüns wurden bisher meistens räumliche Verwaltungseinheiten genutzt. Das führte dazu, dass teils Flächen um Städte herum mit bewertet wurden, die eigentlich gar nicht mehr zur Stadt gehören. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

BdB: Bahn muss die richtigen Gehölze pflanzen

Standortgerechte Gehölzwahl ermöglicht weiterhin ökologisch sinnvolle Begrünung


BdB: Bahn muss die richtigen Gehölze pflanzen(26.1.2018) Zur Diskussion um umstürzende Bäume an Bahnstrecken rät der Bund deutscher Baumschulen (BdB) der Bahn, standortgerechte Gehölze zu pflanzen. „Die Diskussion um eine massive Abholzung von Bäumen an Bahnstrecken, um Schäden an den Bahnanlagen bei Sturm zu vermeiden, schüttet das Kind mit dem Bade aus“, urteilt der Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen, Markus Guhl. „Richtig ist, dass eine standortgerechte Gehölzauswahl auch weiterhin eine ökologisch sinnvolle und notwendige Begrünung an Bahnstrecken ermöglicht.“ Die Baumschulwirtschaft hat über Jahrzehnte ein Sortiment an Gehölzen entwickelt, das durch eine tiefe Verwurzelung bei gleichzeitig schmalen Kronen und geringem Wuchs eine optimale Streckenbegleitung für die Bahntrassen bilden kann. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Verkehrssicherheit von Bäumen überprüfen

Sturmschäden an Bäumen von Baumpflegern beseitigen lassen


Sturmschaden(23.1.2018) Orkanartige Böen mit bis zu 130 Stundenkilometern haben auch in den Gärten und Grünanlagen vieler Städte und Kommunen großen Schaden angerichtet. Neben der Beseitigung der Sturmschä-

den gilt es jetzt insbesondere die Verkehrssicherheit der Bäume zu kontrollieren. Angesichts der aktuellen Situation sollten so schnell wie möglich Bäume in Grün- und Gartenanlagen auf Schäden überprüft werden. Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) weist private, gewerbliche und öffentliche Grundstücksbe-

sitzer auf ihre Verkehrssicherheitspflicht bei Bäumen hin und empfiehlt diese umgehend auf Sturmschäden kontrollieren zu lassen. [ ...mehr ]
(Symbolfoto: pixabay.com/CC0 1.0)

 

 

Förderaufruf zum Erhalt der Gemeinen Esche

Forschung und Praxis im Kampf gegen das Eschentriebsterben gefragt


Eschentriebsterben

(14.1.2018) Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) startet einen unbefristeten Förderaufruf zum „Erhalt der Gemeinen Esche als Wirtschaftsbaumart“. Mit ihm beabsichtigt das Ministerium die Forschungstätigkeiten im Kampf gegen das Eschentriebsterben zu verstärken und deren Ergebnisse besser zu verwerten. Der eigens eingerichtete „Koordinierungskreis zum langfristigen Erhalt der Gemeinen Esche als Wirtschaftsbaumart“ ist eine ergänzende Maßnahme. Die Förderung der Projekte erfolgt im Rahmen des „Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe“ (FPNR) unter dem Förderschwerpunkt „Stärkung der nachhaltigen Forstwirtschaft zur Sicherung der Waldfunktionen“. Projektskizzen können beim Projektträger des BMEL, der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) eingereicht werden. [ ...mehr ]
(Foto: ZALF)

 

East Lake Greenway

Urbaner Parkweg von Weltrang sorgt im chinesischen Wuhan für Erholung


East Lake Greenway

(10.1.2018) Am 26. Dezember wurde in der zentralen Metropole Wuhan die zweite Stufe eines Grüngürtels um Chinas größten städtischen See eröffnet, mit wichtigen Relikten der alten Chu-Kultur, faszinierenden Darstellungen klassischer chinesischer Poesie und Kalligrafie sowie mit erstklassiger moderner Kunst und Bildhauerei, Graffiti und dreidimensionaler Straßenmalerei. Zusammen mit der ersten Stufe, welche im letzten Jahr abgeschlossen wurde, ist der Greenway Symbol ökologischen, städtischen Lebens. Der East Lake, ein wichtiges Landschaftspanorama in China, misst 33 Quadratkilometer und steht für die städtischen Bemühungen bei Schutz und Wiederherstellung der Ökologie. [ ...mehr ]

(Foto: ots/PRNewswire)

 

Gute Wohnqualität trotz Sommerhitze

Forschungsprojekt untersucht Maßnahmen in Dresden und Erfurt


Gute Wohnqualität trotz Sommerhitze

(29.12.2017) Vor allem Menschen in Großstädten und dicht bebauten Quartieren kennen die leidvolle Erfahrung: Steigen im Sommer die Temperaturen für längere Zeit an, nimmt auch die Hitzebelastung zu. Nacht für Nacht wälzen sie sich dann schlaflos hin und her, der Körper kann nicht regenerieren. Auch tagsüber belasten hohe Temperaturen den Organismus, die Leistungsfähigkeit sinkt. Diese Belastung durch lange Hitzeperioden im Sommer ist inzwischen als eine der folgenreichsten Wirkungen des Klimawandels anerkannt. Wie können Städte und ihre Bewohner reagieren? Welche Maßnahmen können helfen, mit der Belastung umzugehen? Diesen Fragen geht ein interdisziplinäres Forschungsteam aus sieben Partnern der Wissenschaft und Praxis unter Leitung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) im Projekt „HeatResilientCity“ (Hitzeresiliente Stadt- und Quartiersentwicklung in Großstädten) nach [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

BUND testet Weihnachtsbäume

76 Prozent mit Pestiziden belastet. Auch illegales Pestizid gefunden


76 Prozent mit Pestiziden belastet. Auch illegales Pestizid gefunden

(19.12.2017) Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Nadeln von 17 Weihnachtsbäumen von einem unabhängigen Labor auf Rückstände von knapp 140 Pestiziden untersuchen lassen. Bei 13 der analysierten Bäume, also bei 76 Prozent, wurde das Labor fündig. Insgesamt wurden bei dem Test neun verschiedene Pestizide gefunden, von welchen fünf zu den gefährlichsten zählen, die derzeit in der EU eingesetzt werden. In den Nadeln von neun Bäumen und damit am häufigsten wurde das Insektizid Lambda-Cyhalothrin festgestellt, das als das schädlichste zurzeit in der EU zugelassene Pestizid gilt. Es ist unter anderem akut toxisch, schädigt Nervenzellen und das Hormonsystem, ist giftig für Bienen und Wasserlebewesen und reichert sich in Organismen an. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay / kes)

 

Bäume sichern intakte Insektenwelt

Bund deutscher Baumschulen mahnt Baumpflanzungen in großem Umfang an


Bäume sichern intakte Insektenwelt

(5.12.2017) Angesichts des erschreckenden Rückgangs der Insekten in Deutschland, mahnt der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V., Bäume als einen Hauptträger der biologischen Vielfalt stärker in den Fokus zu nehmen: Baumpflanzungen in sehr großem Umfang seien notwendig. Das alarmierende Insektensterben sei u. a. darauf zurückzuführen, dass insbesondere in der industriellen Agrarlandschaft Bäume zu Mangelware würden, erklärt der Hauptgeschäftsführer des BdB, Markus Guhl: "Feldraine und Gehölzstreifen in Form von Hecken verschwinden zunehmend. Grund sind meistens die immer größer werdenden Landmaschinen, die am besten auf 'hindernisfreien' großen Feldern eingesetzt werden." [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Illegal geschlagenes Holz in Alltagsprodukten aufspüren

Praxistaugliche Artbestimmung in fertigen Produkten – DBU fördert mit 400.000 Euro


Illegal geschlagenes Holz in Alltagsprodukten aufspüren

(27.11.2017) Jährlich gehen circa 7,6 Millionen Hektar Wald verloren, mit ihnen ihre Biodiversität und wertvolle Funktion als Speicher von Kohlendioxid. Sie fallen Brandrodung und illegalem Holzeinschlag zum Opfer und werden in Agrarland umgewandelt. Experten vermuten, dass das meiste unrechtmäßig geschlagene Holz als verarbeitete Produkte wie Möbel oder Spanplatten in den Handel gelangt. Während die Art und Herkunft von unverarbeitetem Holz gut ermittelt werden kann, bestehen häufig Schwierigkeiten bei der Art- und Herkunftskontrolle von Holz in diesen Produkten. Daher will das Thünen-Institut für Forstgenetik gemeinsam mit dem Holzhandel ein neues Analyseverfahren entwickeln, bei dem die einzelnen Holzarten in fertigen Produkten nachgewiesen werden. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Vorhaben mit rund 400.000 Euro. [ ...mehr ]
(Foto: Thünen-Institut für Forstgenetik)

 

 

Urbanes Baum- und Waldmanagement

Bundesweit einmaliger Masterstudiengang an der HAWK in Göttingen erfolgreich gestartet


Neuer Master: Städtisches Baum- und Waldmanagement

(27.11.2017) Das ist neu: Ein Masterstudiengang, der die Themen „urbaner Wald“ und „Sozialwissenschaften“ konsequent interdisziplinär miteinander verknüpft. Modulübergreifend stehen während der vier Semester besondere kommunikative und soziale Kompetenzen im Mittelpunkt. Die erste Zwischenbilanz der Studierenden fällt positiv aus. Auch externe praktizierende Förster/innen fragen bereits nach berufsbegleitenden Studien-Optionen. Diese aktuellen Rückmeldungen bekräftigen erneut die Grundidee der Studiengangsplaner/innen, eine bedarfsorientierte Ausbildung für zukünftige Führungskräfte urbaner Wälder anzubieten. [ ...mehr ]
(Foto: HAWK)

 

Europäische Konferenz zum Thema Xylella fastidiosa

Beeindruckende Fortschritte, aber es bleibt noch viel zu tun


Xylella fastidiosa

(25.11.2017) Mehr als 250 Pflanzengesundheitsexperten aus aller Welt kamen vom 13. bis 15. November im spanischen Palma de Mallorca zusammen, um die neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen bei den Bemühungen zur Eindämmung von Xylella fastidiosa zu diskutieren. Das Programm umfasste rund 50 Präsentationen, die sich mit aktuellen Erkenntnissen über den Erreger, dessen Übertragung, Resistenzen bei Pflanzen und Bekämpfungsmaßnahmen befassten. Hauptredner waren Wissenschaftler, die an vorderster Front zu Xylella arbeiten, aus Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien, den Vereinigten Staaten und Brasilien sowie von Einrichtungen wie der Pflanzenschutzorganisation für Europa und den Mittelmeerraum (EPPO) und der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) der Europäischen Kommission. [...mehr ]
(Foto: Randy Cyr, Greentree, Bugwood.org / CC BY 3.0 US)

 

Stadtklima unter Beobachtung

Projekt „Klimaerlebnis Würzburg“ gestartet


Klimaerlebnis Würzburg

(19.11.2017) Am Paradeplatz hinter dem Würzburger Dom steht ein Lindenbaum, der mit Messtechnik verkabelt ist. Gleich nebenan: Eine neue Wetterstation, angebracht am Mast einer Straßenlampe. Hier ist ein Forschungsteam dem Stadtklima auf der Spur. In der Stadt ist es wärmer als auf dem Land: Das haben vermutlich schon viele Menschen gemerkt, die an einem warmen Sommerabend von ihrem Dorf nach Würzburg gefahren sind. Aber auch in der Stadt selbst mit ihrer extremen Talkessel-Lage gibt es Temperaturunterschiede: Wer etwa am Main entlang radelt und Richtung Innenstadt abbiegt, spürt das am wärmeren Fahrtwind. Eine aufgeheizte Stadt in einer kühleren ländlichen Umgebung: Fachleute sprechen hier vom „Wärmeinseleffekt“. Der hängt davon ab, wie die Baustruktur der Stadt aussieht, wie hoch der Anteil versiegelter Flächen ist und wie viele Bäume oder Grünflächen es in den Straßen gibt. [...mehr ]
(Foto: Robert Emmerich)

 

Stadtgrün tut älteren Menschen gut...

...wenn die Gestaltung stimmt.


Stadtgrün tut älteren Menschen gut

(17.10.2017) Parks, Stadtwald, Gärten – Grün ist wichtig für die Lebensqualität von Älteren, die in Heimen leben. Doch Grünflächen müssen altersgerecht gestaltet sein, damit Seniorinnen und Senioren sie nutzen können. Dies sind zentrale Ergebnisse einer aktuellen Studie. Unter Leitung von Dr. Martina Artmann vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) ging ein europäisches Forschungsteam erstmals der Frage nach, welche Rolle städtische Grünflächen für Seniorenheime spielen. Ihre Ergebnisse hat die Gruppe in der Fachzeitschrift „Urban Forestry and Urban Greening“ veröffentlicht. [...mehr ]
(Foto: Heike Hensel/IÖR-Media)

 

Der richtige Mix bringt’s

Stadtgrün für ein sich wandelndes Klima


Basel ersetzt Rosskastanien mit Bäumen aus dem Süden

(12.10.2017) Mit dem sich wandelnden Klima wird das Stadtgrün für die zukünftige Lebensqualität noch bedeutsamer. Es sorgt auch bei extre-

men Temperaturen für ein angenehmes Klima und wirkt so einem Hitzestau in der Stadt entgegen. Die Stadtgärtnerei ist bei der Wahl der richtigen Pflanzen und deren Pflege gefordert. Mit einer großen Vielfalt an Arten und Sorten minimiert sie das Risiko für größere Ausfälle in der Zukunft bestmöglich. In Basel sind seit einigen Jahren die Veränderun-

gen des Klimas deutlich spürbar. Nicht nur den Blumen und dem Rasen setzen Hitze und Trockenheit zu, auch die Bäume in der Stadt leiden. Während bei kurzfristigen Pflanzungen wie zum Beispiel Blumenrabatten rasch auf Veränderungen reagieren werden kann, sind Bäume jahrzehntelang an ihren Standort gebunden und müssen mit den sich ändernden Bedingungen zurecht kommen. [...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Baumpflege Bollmann GmbH in Erftstadt ausgezeichnet

Erfolgreich im Rahmen des Arbeitsschutz-Management-System geprüft


Bollmann GmbH

(5.10.2017) Die Baumpflege Bollmann GmbH hat es richtig vorgemacht: Der Betrieb hat sich erfolgreich der Prüfung durch die Sozialversiche-

rung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) im Rahmen des Arbeitsschutz-Management-System, kurz AMS, unterzogen. Reinhold Knittel, Geschäftsführer der SVLFG, überreichte die Urkunde und einen Scheck in Höhe von 500 Euro. Gleichzeitig konnte er zur Fertigstellung der neuen Betriebsstätte in Erftstadt gratulieren. Beides sei eine Investition in die Zukunft, ist ein Stück weit Ausrichtung auf die Erfordernisse des Marktes und beides passt hervorragend zusammen. Es schafft Grundlagen dafür, dass sich der Betrieb auch künftig behaupten und entwickeln wird, so Knittel in seiner Laudatio. [...mehr ]
(Foto: SVLFG)

 

Verwechslungsgefahr

Derzeitige Gehölzerkrankungen nicht mit „Feuerbrand“ verwechseln


Feuerbrand

(1.10.2017) Blattfleckenpilze wie der Apfelschorf und der Sternrußtau an Rosen treten aufgrund der anhaltenden Niederschläge während des Sommers zurzeit stark und verbreitet auf. Dr. Stephan Goltermann, stellvertretender Abteilungsleiter Pflanzenschutzdienst des LALLF in Rostock weist darauf hin, dass auch der Rotdorn, der als dekorativ blühender Baum entlang vieler Straßen zu finden ist, arg betroffen ist. Bereits vor Wochen waren alle Blätter von dunklen Blattflecken übersät, trockneten ein und fielen ab. So standen die meisten Rotdorne bereits im August völlig blattlos da. [...mehr ]
(Foto: LALLF M-V)

 

Sprühanwendungen bei EPS-Bekämpfung bewerten

Exposition von Beschäftigten und unbeteiligten Dritten ermittelt


Sprühanwendungen bei EPS-Bekämpfung bewerten

(25.9.2017) Die Raupe des Eichenprozessionsspinners produziert in ihren Brennhaaren ein starkes Nesselgift. Daher müssen die Larven dieses Schmetterlings oft bekämpft werden, wenn sie Eichen in Wohngebieten oder öffentlich zugänglichen Bereichen befallen. Dies kann durch das Versprühen entsprechender Mittel erfolgen. Jedoch standen bislang keine Daten für diese biozide Anwendung zur Verfügung, um Risiken für die Beschäftigten und unbeteiligte Dritte abschätzen zu können. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) schloss diese Lücke. In Feldstudien untersuchte sie, wie stark Beschäftigte oder unbeteiligte Dritte bei Sprühanwendungen den verwendeten Wirkstoffen ausgesetzt sind. [...mehr ]
(Foto: presse03 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0)

 

Bauboom verdrängt Grün- und Freiflächen in Städten

Mehr Stadtnatur in sozial benachteiligten Stadtteilen gefordert


Bauboom verdrängt Grün- und Freiflächen in Städten

(19.9.2017) Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert politische Entschei-

dungsträger in Bund, Ländern und Kommunen auf, sich entschieden für Stadtnatur und Umweltgerechtigkeit in sozial benachteiligten Quartieren einzusetzen – Mehrfachbelastung durch Lärm, schlechte Luftqualität, unsanierte Wohngebäude und Mangel an Grünflächen beeinträchtigen Gesundheit und soziales Miteinander – Broschüre der DUH „Grün. Sozial. Wertvoll“ zeigt auf, wie signifikante Wirkungen in sozial benachteiligten Stadtteilen erreicht werden können – Stadtnatur hat wichtige Funktionen hinsichtlich Klimaanpassung und biologischer Vielfalt [...mehr ]
(Symbolfoto: pixabay.org / CC0 1.0)

 

20 Jahre Kletterforum

Deutsche Baumpflegetage 24. bis 26. April 2018


20 Jahre Kletterforum

(18.9.2017) Nach dem 25jährigen Jubiläum der Deutschen Baumpfle-

getage 2017 gibt es im kommenden Jahr beim bedeutendsten europäi-

schen Baumpflege-Event erneut Grund zu feiern: Das Kletterforum, der Treffpunkt von Baumpflegern und Seilkletterern aus aller Welt, wird 20 und bekommt ab 2018 neue Präsentationsmöglichkeiten. Die Besucher der Fachtagung im Großen Saal erwartet ein umfassendes Vortrags- und Veranstaltungsprogramm, das aktuelle Themen der Baumpflege auf neutralem Terrain aufgreift. Die beiden Fachpartner kommen 2018 aus dem kommunalen Bereich. Ihre Beiträge sollen in Augsburg den Austausch zwischen den kommunalen Fachleuten und den Baumpflegern anregen. [...mehr ]
(Foto: HS/Archiv kes)

 

Sonderbriefmarke aus Holz "Eiche"

130.000 Briefmarken gefertigt aus einem einzigen Stamm


Sonderbriefmarke aus Holz "Eiche"

(13.9.2017) Eine Sonderbriefmarke aus Eichenholz lässt derzeit Sammlerherzen höherschlagen. Mit einer philatelistischen Besonderheit begehen die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Post dieser Tage ihr rundes Firmenjubiläum. Gemeinsam bringen sie die erste österreichische Briefmarke aus Holz heraus. „Das Holz für die Briefmarke stammt von einer stattlichen Traubeneiche aus unserem Forstrevier Breitenfurt im Wienerwald“, erzählt Rudolf Freidhager, Vorstand der Bundesforste. „Die Eiche war rund 210 Jahre alt, 30 Meter hoch und wies einen Durchmesser von rund 75 Zentimeter auf. Dabei konnte die gesamte Sonderedition von 130.000 Briefmarken aus einem einzigen Baumstamm gefertigt werden!“ [...mehr ]
(Foto: Studio Riebenbauer)

 

Baum des Jahres 2018 gesucht

Zur Auswahl stehen Edelkastanie, Kornelkirsche und Amberbaum


Baum des Jahres 2018 gesucht

(6.9.2017) Das Kuratorium Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung trifft jeweils ein Jahr vor der Verkündung die Auswahl von drei Gehölzarten für den kommenden Baum des Jahres. Wenige Wochen später wählen die Kuratoriumsmitglieder in geheimer Wahl eine dieser Arten zu Baum des Jahres, der dann im Oktober verkündet wird. Die drei Kandidaten für den Baum des Jahres 2018 sind Amberbaum (Liquidambar styracilflua), Esskastanie (Castanea sativa) und Kornelkirsche (Cornus mas). Die Ausrufung zum Baum des Jahres 2018 findet am 26.Oktober 2017 in Berlin statt. [...mehr ]
(Foto: Horst Jürgen Schunk)

 

Baumkronenpfad Ivenacker Eichen

Feierliche Eröffnung im Ivenacker Tiergarten


Baumkronenpfad Ivenacker Eichen

(30.8.2017) Im Ivenacker Tiergarten in der Mecklenburgischen Seenplatte wurde der neue „Baumkronenpfad Ivenacker Eichen“ am heutigen 30. August 2017 feierlich eröffnet. Mit dem Neubau können Besucher auf einem 620 Meter langen, barrierefreien Baumkronenpfad den Wald aktiv erleben. Die 40 Meter hohe Aussichtsplattform, die mit Hilfe eines Aufzugs erreichbar ist, bietet einen Rundumblick in die Landschaft der Mecklenburgischen Seenplatte mit dem Ivenacker See. Gäste haben die Möglichkeit, von drei Haltestationen aus die 1000-jährigen Eichen zu erkunden, die im vergangenen Jahr als erstes nationales Naturmonument ausgezeichnet worden sind. Das Projekt wird von der Jost-Reinhold-Stiftung finanziell unterstützt. [ ...mehr ]
(Foto: Ralf Hecker)

 

 

Stadt Krefeld pflanzt Kiefern als Straßenbäume

Verlust heimischer Baumarten durch Klimawandel befürchtet


Stadt Krefeld pflanzt Kiefern als Straßenbäume

(7.8.2017) Die Stadt Krefeld beabsichtigt künftigt vermehrt Kiefern als Straßenbäume pflanzen. Nach einem Bericht der Onlineausgabe der Rheinischen Post wird seitens der Stadt befürchtet, dass bislang vertraute Baumarten, wie Eiche und Kastanie aufgrund des Klimawandels mit der Zeit aus dem Stadtbild verschwinden. So werden schon jetzt Kastanien nicht mehr nachgepflanzt. Der kommunale Baumbestand der Stadt Krefeld ist mit 276 Baumarten bei insgesamt 27.200 Bäumen sehr vielfältig und zeigt, dass in den vergangenen Jahrzehnten bei den Pflanzungen Wert auf Vielfalt und Flexibilität gelegt wurde. [ → weiter auf RP-Online ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Spessart politisch versenkt

Kabinett in Bayern stimmt gegen Nationalpark Spessart


Kabinett in Bayern stimmt gegen Nationalpark Spessart

(21.7.2017) Dem Kabinettbeschluss vom 18. Juli 2017 zum dritten Nationalpark in Bayern fehlt jedwede naturschutzfachliche Basis. Mit dem Spessart lag ein Vorschlag auf dem Tisch, der nicht nur Umweltexperten überzeugt, sondern auch großen Zuspruch in der Bevölkerung genießt – anders als bei den anderen Kandidaten. Doch laut Beschluss kommen nun nur noch die Rhön und die Donau-Auen in die engere Auswahl, der Spessart ist aus dem Rennen. „Hier hat das Kabinett kleines Karo gewebt. Bayern hat die einmalige Chance verpasst, echter Wildnis ihren Platz zu geben. Mit einem Nationalpark Spessart wäre ein großflächiges und zusammenhängendes Schutzgebiet entstanden, das internationalen Standards entspricht“, sagt Diana Pretzell, Leiterin der Abteilung Naturschutz Deutschland des WWF. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Start von Fotowettbewerben

Baum und Alleen stehen im Mittelpunkt


Start von Fotowettbewerben

(7.7.2017) Die Natur hat viele Schönheiten zu bieten. Einige muss man selbst erleben, andere kann man bewahren und teilen. Ab sofort sind alle Naturliebhaber und Fotografen herzlich eingeladen, an den Fotowettbewerben der SDW teilzunehmen. Im Fotowettbewerb "Mein Freund der Baum", initiiert gemeinsam mit dem Sponsor innospec, suchen wir die schönsten Fotos von Bäumen als Freunde der Menschen. Die Deutsche Alleenstraße feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Aus diesem Grund sucht die SDW die schönsten Alleenbilder entlang der 2.900 km langen Strecke der Deutschen Alleenstraße. Egal in welcher Jahreszeit, diese besonderen Alleen sind immer eindrucksvoll und wunderschön. [ ...mehr ]
(Foto: R. Storch)

 

 

Trnava ist „European City of the Trees 2017“

Die slowakische Kreisstad Trnava erhält den diesjährigen EAC/ECOT Award


Trnava ist „European City of the Trees 2017“

(30.6.2017) European City of the Trees (ECOT) 2017 ist die slowakische Kreisstadt Trnava. Die Auszeichnung wurde auf der Mitgliederversammlung des Europäischen Baumpflegerats (EAC) in Bratislava am 19.05.2017 verliehen. Baumexperten aus ganz Europa zeigten sich beeindruckt ob der zahlreichen Baumpflanzungen insbesondere in den vergangenen beiden Jahren. Allein in 2015 und 2016 wurden in Trnava mehr Bäume gepflanzt als in zehn Jahren zuvor. Der erste Bürgermeister Peter Bročka zeigt sich besonders stolz: „Die Akzeptanz der Bürger ist uns ein besonderes Anliegen. Wir möchten, dass sich die Bürger mit ihrer Stadt identifizieren. Eine grüne Stadt trägt dazu im besonderen Maße bei. Die Menschen halten sich besonders gerne in unseren Parks und Grünanlagen auf, dieses macht schließlich das Flair einer Stadt aus.“ [ ...mehr ]
(Foto: MOs810 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0)

 

 

 

Warum sterben Bäume?

Workshop mit namhaften Wissenschaftlern und Praktikern in Hannover


Warum sterben Bäume

(2.6.2017) In verschiedenen Waldgebieten der Erde sterben Bäume großflächig ab, ohne dass die Ursachen genauer bekannt sind. Um hier einen Überblick zu bekommen und Erklärungen zu finden, treffen sich vom 21.-23. Juni 2017 mehr als 70 namenhafte Wissenschaftler und Praktiker aus der ganzen Welt zu einem Workshop in Hannover. Unter anderem soll dort eine App entwickelt werden, die auch von der Bevölkerung mit Daten „gefüttert“ werden kann. Das Absterben von Bäumen und ganzen Waldgebieten schreckte in den 1980er Jahren Europa auf. Das „Waldsterben“, ausgelöst durch erhöhte Schadstoffbelastungen in der Luft, konnte jedoch durch eine konsequente Umweltpolitik schnell gebremst werden. Nun, fast 40 Jahre später, zirkulieren erneut Nachrichten über das Absterben von Bäumen, diesmal aufgrund von Klimaveränderungen. Was genau passiert dabei und welches Ausmaß hat das Absterben auf globaler Ebene? [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Bäume wachsen waagerecht an der Wand

Visioverdis GmbH präsentiert neue, innovative Fassadenbegrünung


VISIOVERDIS

(1.6.2017) Weltweit wird über die intelligente und saubere Stadt der Zukunft nachgedacht. Mehr als 9 Milliarden Menschen werden nach einer Prognose der Vereinten Nationen 2030 auf der Erde leben, etwa 70 Prozent davon in Städten. In Deutschland sind es jetzt schon rund 74 Prozent der Einwohner. Die jahrelang beschriebene Stadtflucht hat sich ins Gegenteil gewandelt. Die Zahl der Mega-Cities, also der Städte mit mehr als 10 Millionen Einwohnern, steigt weltweit stetig und damit steigen die Herausforderungen für saubere Luft in diesen Zentren. Die Entwicklung der Luftbelastung durch Feinstaub, Stickstoffoxide und Ozon ist auch in Deutschland weiterhin grenzwertig, wie eine Studie des Umweltbundesamtes aus dem Februar 2017 zeigt. Und das, obwohl die meisten unserer Großstädte über ausreichende Grünflächen, Parks und Wälder verfügen. [ ...mehr ]
(Foto: VISIOVERDIS)

 

 

TV-Tipp: Unsere Wälder

ZDF-"Terra X"-Dreiteiler über die Geheimnisse des Waldes


unsere Wälder Terra X

(26.5.2017) Die Deutschen lieben den Wald, sagt man. Der Wald ist aber nicht nur für einen Spaziergang gut, sondern es gibt sehr viel über ihn zu erfahren. Die ZDF-"Terra X"-Dokumentationsreihe "Unsere Wälder" an den Sonntagen, 28. Mai 2017, sowie 4. und 11. Juni 2017, jeweils 19.30 Uhr, entführt in diesen besonderen Naturraum. Der Dreiteiler von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus erzählt unter anderem vom System Wald, dem unsichtbaren Netzwerk der Pilze, den unterirdischen Helfern der biologischen Müllabfuhr, vom größten Süßwasserspeicher der Welt und dem Wunder der Fotosynthese. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

BGL: Neue Studie zu Vorgärten vorgestellt

GfK- Marktforschung: Ein grüner Vorgarten ist den Deutschen sehr wichtig


BGL: Neue Studie zu Vorgärten vorgestellt

(21.5.2017) Ein grüner, bepflanzter Vorgarten ist bei den Deutschen immer noch beliebt – auch wenn das Phänomen der tristen Schottergärten hierzulande immer mehr zu beobachten ist. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Marktforschung der Gesellschaft für Konsumforschung e.V. (GfK) hervor, die der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) im Rahmen seiner Initiative „Rettet den Vorgarten“ in Auftrag gegeben hatte. Demnach besitzen fast vier von zehn Deutschen einen Vorgarten. 84 Prozent der deutschen Vorgärten sind begrünt und bepflanzt, 15 Prozent der Vorgärten in Deutschland sind dagegen größtenteils versiegelt, das heißt, gepflastert oder mit Kies und Schotter bedeckt. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Hendricks stellt Weißbuch „Grün in der Stadt“ vor

Grün in der Stadt – Für eine lebenswerte Zukunft


Hendricks stellt Weißbuch „Grün in der Stadt“ vor

(9.5.2017) Bundesministerin Barbara Hendricks hat gestern in Essen, der „Grünen Hauptstadt Europas 2017“, den 2. Bundeskongress „Grün in der Stadt – für eine lebenswerte Zukunft" eröffnet und das Weißbuch „Stadtgrün“ vorgestellt.Mit dem Weißbuch Stadtgrün hat der Bund sich ein Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre gegeben. Das Weißbuch definiert zentrale Handlungsfelder und Maßnahmen zur Sicherung und Qualifizierung von Grün- und Freiflächen in den Städten. Dabei geht es um eine bessere rechtliche Verankerung der urbanen grünen Infra-

struktur, um gezieltere Fördermaßnahmen, um die Entwicklung von Leitfäden, um die Durchführung von Modell- und Forschungsvorhaben und auch um eine verbesserte Kommunikation zwischen den Akteuren. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Nachhaltige Urbanisierung

Stadtgesellschaft braucht grün


Urbanisierung

(28.4.2017) Die Stadt ist im postindustriellen Zeitalter der bevorzugte Lebensraum der Menschen - dieser Trend zur Urbanisierung zeigt sich weltweit. Schon heute leben in Europa etwa 70%, in Deutschland sogar rund 80% der Menschen in Städten. Interessant ist dabei, dass sich der historische Gegensatz von Stadt und Land mehr und mehr auflöst. Grünflächen sind längst wesentliche Elemente der Städteplanung und gelten als maßgebend für die Lebensqualität der Bürger. Eine aus-

reichende Versorgung mit Grünflächen bietet Naherholungsmöglich-

keiten und erfüllt zugleich wichtige ökologische Funktionen etwa für das Stadtklima. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Tag des Baumes 2017

Festival für den Baum - 50 Apfelbäume für Berliner Kitas


Tag des Baumes 2017

(25.4.2017) Am 25. April – dem Tag des Baumes – wird seit 65 Jahren von Flensburg bis Berchtesgaden zum Spaten gegriffen. Diese Idee hat bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt. 2017 jährt sich die Reformation Martin Luthers zum 500. Mal – ein Ereignis, das in Deutschland und der Welt als Ausgangspunkt religiöser, sozialer, gesellschaftlicher und politischer Veränderungen gilt und das eines der großen Ereignisse in der Weltgeschichte ist. „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ – dieses Martin Luther zugeschriebene Zitat ist der Anlass für die SDW, in diesem Jahr am Tag des Baumes besonders viele Apfelbäume zu pflanzen. Je nach Standort werden seltene Apfelsorten, Wildäpfel oder bekannte Apfelsorten gepflanzt. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Giftige Abgase aus Gartengeräten

Behörden weitestgehend untätig


Giftige Abgase aus Gartengeräten

(14.4.2017) Handgeführte Maschinen mit Verbrennungsmotor wie Motorkettensägen, Rasentrimmer und Freischneider stoßen zum Teil extrem hohe Konzentrationen an giftigen Verbrennungsabgasen aus und belasten so Mensch und Umwelt. Labortests der Deutschen Umwelthilfe (DUH) im Jahr 2016 zeigen auf, dass von 33 untersuchten Geräten 80 Prozent zu hohe Abgasemissionen aufwiesen. Negativer Spitzenreiter war eine am schwedischen Markt gekaufte Motorsäge der Marke Garden mit über 600 Prozent Überschreitung des Grenzwerts für Kohlenwasserstoff (HC) + Stickoxid (NOx). Negativer Spitzenreiter der am deutschen Markt gekauften Geräte war ein auf der Internetplattform Amazon erworbener Freischneider der Marke Nemaxx MT22 des Herstellers Bargain24 mit über 350 Prozent Überschreitung des Grenzwerts für HC + NOx. [ ...mehr ]
(Symbolfoto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Fitnessstudio im Grünen

Wie Stadtgrün die Gesundheitskosten senkt


Grün in die Stadt

(11.4.2017) Allein Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Haltungs- und Bewegungsstörungen und Depressionen kosten die Krankenkassen jedes Jahr über 100 Milliarden Euro. Investitionen in Stadtgrün beugen dagegen vor: Studien zeigen, dass Parks und Grünflächen Stresshormone abbauen, vor allem in Ballungsräumen die Luft sauberer machen und zur Bewegung motivieren. Forscher aus den Niederlanden ermittelten, dass 10 Prozent mehr an städtischem Grün die Gesundheitskosten dort um 400 Millionen Euro senkten. Auch in vielen deutschen Städten können Umweltbelastungen, wie Feinstaub oder Hitze, zu Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. So lassen sich in Großstädten wie Berlin fünf Prozent aller Sterbefälle auf Hitze zurückführen, 35.000 Sterbefälle auf Feinstaub. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Deutsche Eiche „made in China“ ?

DBU Expertentagung - Illegalen Holzeinschlag bekämpfen


Illegaler Holzeinschlag bekämpfen

(3.3.2017) „Die tropischen Wälder sind für das ökologische Gleichge-

wicht unserer Erde von unschätzbarem Wert. Ihre Zerstörung vernichtet Lebensraum und beschleunigt das Aussterben von Tier- und Pflanzen-

arten. Wir brauchen praxistaugliche, verlässliche und gerichtsfeste Methoden, um illegal eingeführte Holz- und Papierprodukte zu identifizieren und dem unkontrollierten Holzeinschlag einen Riegel vorzuschieben.“ - Dieses Fazit zog Cajus Caesar, MdB, Kuratoriums-

mitglied der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und Diplom-Forstingenieur, anlässlich eines Expertentreffens am 1.3.2017 in Osnabrück. Forscher und Praktiker waren eingeladen, um über die Möglichkeiten zur Art- und Herkunftskontrolle von im Handel üblichen Hölzern wie Weißeiche und Tropenhölzern zu diskutieren und Lösungen zu finden, wie illegaler Holzeinschlag verhindert werden kann. Die DBU fördert Projekte zur Identifizierung von Holz, besonders Tropenholz.[ ...mehr ]
(Symbolfoto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Weniger Bäume im Hamburger Stadtbild

NABU Hamburg wertet Baumfällsaison 2016/2017 aus


Weniger Bäume im Hamburger Stadtbild

(27.2.2017) Am 28. Februar endet offiziell die Fällsaison für Bäume in Hamburg. Die Listen der gefällten Bäume in den sieben Bezirken sind bereits veröffentlicht und der NABU Hamburg hat die Angaben ausgewertet. Insgesamt wurden wieder über 2.500 Straßen- und Parkbäume auf öffentlichen Flächen gefällt (von Oktober 2016 bis Februar 2017). Und wie jedes Jahr verschwinden mehr Bäume als nachgepflanzt werden. Der Bestand der Stadtbäume nimmt dadurch von Jahr zu Jahr stetig ab. Und ein nachgepflanzter junger Baum kann einen alten Baum mit großer Blätterkrone in seinen ökologischen Funktionen nicht vollwertig ersetzen. Für nur knapp 30 % der gefällten Bäume sind bisher Nachpflanzungen geplant. [ ...mehr ]
(Foto: NABU Hamburg/Anett Prill)

 

 

 

Bedrohte Baumschönheit

Online-Ratgeber „Bakterielles Rosskastaniensterben“


Bedrohte Baumschönheit

(25.2.2017) Der Pflanzenschutzdienst des Landesamts für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) hat in einer aktuellen Veröffentlichung eine Übersicht der Möglichkeiten zum Erkennen und Eindämmen der Baumkrankheit vorgelegt. Der Leitfaden „Bakterielles Rosskastaniensterben“ steht als Download auf der Internetseite des Brandenburger Agrar- und Umweltministerium zu Verfügung. Seit den Neunzigerjahren werden die Kastanienbestände immer wieder geschwächt, ursprünglich durch die Rosskastanienminier-

motte und pilzliche Blattbräune – danach kam die durch Bakterien ausgelöste Krankheit hinzu. Wahrscheinlich ist, dass die veränderten Klimabedingungen und Witterungsextreme der letzten Jahre die Art für Krankheits- und Schädlingsbefall anfällig gemacht haben [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Geballtes Wissen gegen gefährlichen Baumschädling

Hanskarl-Goettling Preis für die „Praxishilfe Asiatischer Laubholzbockkäfer“


Neue KrankheiGeballtes Wissen gegen gefährlichen Baumschädling

(24.2.2017) Der Forschungspreis der Hanskarl-Goettling-Stiftung wurde am 21. Februar 2017 an Autor und Gestalter der Broschüre „Praxishilfe Asiatischer Laubholzbockkäfer“ verliehen. Dr. Hannes Lemme (Autor), Michael Mößnang (Redaktion) und Christine Hopf (Layout) wurden dabei für die Teamleistung bei der Erstellung der bundesweit wohl einzigartigen Arbeitshilfe für Erkennen und Bekämpfung des Asiatischen Laubholzbockkäfers geehrt. Mit rund 325 qualitativ hochwertigen Fotos, 74 Farbtafeln und vielen informativen Tabellen werden auf 118 Seiten alle notwendigen Fachinformationen übersichtlich und anwenderfreundlich in dieser, inzwischen schon zur Pflichtlektüre avancierten Broschüre präsentiert. [ ...mehr ]
(Foto: LWF)

 

 

Neue Krankheiten und Schädlinge

Konsequenzen für Kommunen und die grüne Branche


Neue Krankheiten und Schädlinge

(5.2.2017) Im Baumbestand der Städte und Gemeinden stellen neue Krankheiten und Schädlinge alle Akteure vor große Herausforderungen von der Baumüberwachung und den richtigen Maßnahmen im Schadensfall bis zu der Auswahl bei Neupflanzungen gibt es mehrere Fragen und Antworten. Darüber waren sich die Teilnehmer des Kongresses zur Baumgesundheit am 25. Januar 2017 auf der Internationalen Pflanzenmesse in Essen (IPM Essen) einig. Die Messe Essen hatte in Kooperation mit dem Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. und der Stiftung DIE GRÜNE STADT zur Fachdiskussion geladen. Wie man mit einer anhaltend hohen Zahl von Baumschäden durch Insekten, Pilze und Bakterien umgehen kann, war die Frage, mit der sich die Teilnehmenden in drei Impulsvorträgen und anschließender Plenumsdiskussion beschäftigten. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Grün in der Stadt

Wie Stadtgrün Lebensqualität und Zusammenhalt stärken kann


Wie Stadtgrün Lebensqualität und Zusammenhalt stärken kann

(5.1.2017) Die vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) herausgegebene Fachzeitschrift „Informationen zur Raumentwicklung“ (IzR) greift in ihrer neuen Ausgabe das Thema Stadtgrün auf. Das Heft mit dem Titel „Grün in der Stadt“ zeigt: In Zeiten wachsender Städte und dichterer Siedlungen werden urbane Grünflächen und grüne Infrastruktur noch wichtiger. „Inzwischen lebt fast ein Drittel der Menschen in Deutschland in Großstädten. Grünflächen schützen das Klima und bieten Raum für Erholung, Bewegung und Naturerfahrung“, sagt BBSR-Direktor Harald Herrmann. „Sie bringen Menschen zusammen, sind aber nicht immer gerecht in der Stadt verteilt. Vor allem in sozial benachteiligten und hochverdichteten Quartieren gibt es oft zu wenige Parks und Grünlagen. [ ...mehr ]
(Foto: Schlag/BBSR)

 

 

Hohe Erwartungen an den öffentlichen Raum

Grün macht Architektur lebendig und Städte lebenswert


Hohe Erwartungen an den öffentlichen Raum

(2.1.2017) Der Trend zur Urbanisierung ist ungebrochen. Die Dichte der Städte wird als attraktiv empfunden, kurze Wege zur Arbeit, zu Sport- und Freizeitangeboten und allen anderen Infrastrukturen ziehen die Menschen an. Ein wesentliches Motiv sind auch ökologische Gründe, man hat erkannt, dass das Landleben mehr Energie und Ressourcen verbraucht als das Leben in der Stadt. Immer mehr Menschen wollen ohne eigenes Auto leben, vielmehr im Bedarfsfall Carsharing-Angebote nutzen und ihre persönliche CO2-Bilanz verbessern. Es ist für junge Familien wie auch für ältere Menschen angenehm, fußläufig Zugang zu Kultur- und Bildungsangeboten wie auch zu Einkaufsstätten oder ärztlicher Versorgung zu haben. All das führt dazu, dass der Druck auf die Freiräume wächst und Stadtraum zu einem knappen Gut wird. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Kita-Kinder pflanzen Bäume für den Klimaschutz

DUH und die Stadt Langenhagen beteiligen sich am Projekt „10 Million Trees“


Kita-Kinder pflanzen Bäume für den Klimaschutz

(15.12.2016) Von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gestiftete 165 Wildobstbäume und Hainbuchen bereichern seit dem Sommer 2016 den Interkulturellen Erlebnispark (IKEP) in Kaltenweide. Zwanzig Kindergarten-Kinder der Kita Kaltenweide pflanzen am 13. Dezember dort 50 weitere Bäume. Dabei handelt es sich um Wildäpfel, -birnen, -zwetschgen und -kirschen sowie Hainbuchen und Weiden. „Die Stadt Langenhagen freut sich, dass der Baumbestand des IKEPs nun mit weiteren 50 Bäumen ergänzt wird. Für uns ist es eine große Freude zu sehen, mit wie viel Begeisterung die Kinder dabei sind und sie so spielerisch auch etwas über die Natur lernen“, sagt René Kleuß, ein Landschaftsplaner der Stadt Langenhagen. [ ...mehr ]
(Symbolfoto: Horst Jürgen Schunk)

 

 

Dialogplattform für „Grün in der Stadt“ gestartet

Bundesbauministerium: Im „Ideengarten“ kann Jede und Jeder mitmachen

Integrierte Stadtentwicklung(13.12.2016) Was können wir für mehr Grün in den Städten tun? Im vergangenen Jahr hat das Bundesbauministerium mit dem "Grünbuch" den aktuellen Wissensstand über urbanes Grün zusammengetragen und einen breiten Dialog angestoßen über den zukünftigen Stellenwert von Grün- und Freiflächen in unseren Städten. Jetzt soll ein Weißbuch entstehen, in dem konkrete Handlungsempfehlungen und Umsetzungs-

möglichkeiten dargestellt werden. Dabei bittet das Bundesbauministe-

rium die Öffentlichkeit um Beteiligung am „Ideengarten“. Es geht darum, wie wir unsere Parks, Grünanlagen, Spiel- und Sportflächen, Straßenbäume und Grünzüge am besten erhalten, entwickeln und pflegen. Mit dem jetzt vorliegenden ersten Entwurf des Weißbuchs „Grün in der Stadt“ wollen wir den Dialog fortsetzen und Meinungen und Ideen der Öffentlichkeit einholen. [ ...mehr ]

(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Integrierte Stadtentwicklung

 

Grüne Städte brauchen starke Grünverwaltung

Integrierte Stadtentwicklung(6.12.2016) Von Kommune zu Kommune ist die Grünverwaltung unterschiedlich organisiert und das schlägt sich auch in der Namensgebung wieder: Amt für Stadtgrün und Gewässer, Straßen- und Grünflächenamt, Amt für Umwelt und Grün, Tiefbau- und Grünflächenamt, Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, Garten- und Friedhofsamt und so weiter. In einigen Städten wurden die Zuständigkeiten für das Grün in der Stadt an Regiebetriebe ausgelagert. Helmut Selders, Präsident des Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V., verfolgt die Entwicklung auf kommunaler Ebene mit Sorge: „Wiederholte Umstrukturierungen und Haushaltskürzungen führen in Verbindung mit steigenden Anforderungen in vielen Städten und Gemeinden zu einer Verunsicherung bei den Grünverantwortlichen“. [ ...mehr ]

(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Palmöl landet immer häufiger im Tank

Biokraftstoffe sind der falsche Weg, die Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen

Palmöl landet immer häufiger im Tank(27.11.2016) Jährlich werden gigantische Flächen an Tropenwald gerodet, um billiges Palmöl zu produzieren. In Europa landet der Großteil des importierten Palmöls im Tank – Tendenz steigend. Um die Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen, ist das der falsche Weg, denn Biodiesel verursacht dreimal mehr CO2-Emissionen als fossiler Diesel. Der NABU sieht seine grundlegende Kritik an der Verwendung von Palmöl in Biokraftstoffen durch eine neue Studie der Umweltorganisation Transport & Environment bestätigt. Demzufolge landet erstmals der größte Anteil europäischer Palmöl-Importe im Sprit – noch vor Lebensmitteln und Kosmetik. [ ...mehr ]

(Foto: RSPB/Clare Kendall)

 

 

Städte brauchen Wildnis

Naturentwicklung in urbanen Räumen zulassen und kommunizieren

Städte brauchen Wildnis(9.11.2016) Wie können wir wilde Natur mitten in der Stadt ermöglichen, welchen Wert hat sie und wie lässt sich dieser kommunizieren? Dieser Frage gingen Kommunalvertreter, Wissenschaftler und Naturschutzorganisationen bei der Fachtagung „Perspektiven für Wildnis in der Stadt“ am 4. November in Frankfurt/Main nach. Geladen hatte die Deutsche Umwelthilfe zum Abschluss ihres zweieinhalbjährigen Projekts „Wildnis in der Stadt“, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Naturnähere und wildere Grünflächen in Städten unterstützen nicht nur die biologische Vielfalt, sondern dienen auch den Menschen in Ballungszentren als Naturerlebnisräume. Die von der DUH im Projekt begleiteten Modellstädte Arnsberg, Gelsenkirchen, Leipzig und Berlin-Spandau zeigen, wie Wildnis in der Stadt erfolgreich etabliert und kommuniziert werden kann. [ ...mehr ]

(Foto: Amt für Stadtgrün und Gewässer Leipzig)

 

 

12. Fachtagung zum Alleenschutz in Güstrow

Viele Bäume sind überaltert und etliche Alleen weisen Lücken auf

Fachtagung zum Alleenschutz in Güstrow(3.11.2016) Mit rund 5.000 km Alleen ist Mecklenburg-Vorpommern das Alleenland in Deutschland. „Unser Land trägt eine hohe Verantwortung beim Erhalt eines maßgeblichen Alleenbestandes in Deutschland. Es ist für mich klar, dieses Erbe zu pflegen und weiterzugeben“, betonte Umweltminister Dr. Till Backhaus am 2. 11. 2016 anlässlich der 12. Fachtagung Baum- und Alleenschutz in Güstrow, die der Bund für Umwelt und Naturschutz M-V gemeinsam mit dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie durchführt. Die Herausforderungen im Alleenschutz sind vielfältig: Viele Bäume sind überaltert (>100 Jahre), da in der Zeit vor der Wende nur wenige neue Alleebäume gepflanzt wurden. Es ist davon auszugehen, dass etwa 62 % von ihnen in den nächsten drei Jahrzehnten absterben werden. Betroffen sind vor allem Ahorn-, Kastanien-, Obst- und Lindenalleen an Bundes- und Landesstraßen. [ ...mehr ]

(Symbolfoto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Der Grüne Woche-Wald wächst weiter

Pflanzaktion als Beitrag zur Renaturierung eines ehemaligen Reifenwerkes

Grüne Woche-Wald

(23.10.2016) Anlässlich des 1. Deutschen Waldtages veranstaltete das Bundeslandwirtschaftsministerium gemeinsam mit den Berliner Forsten, der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, dem Deutschen Forstwirtschaftsrat und der Messe Berlin eine Aufforstungsaktion mit 22 Waldarbeiterinnen und Waldarbeitern aus ganz Deutschland. Diese Aktion fand am 17. Oktober 2016 auf dem Gelände des ehemaligen Reifenwerks in Schmöckwitz in Berlin-Köpenick statt, das seit 2015 von den Berliner Forsten renaturiert wird. Die Beteiligten setzten 850 Bäume wie Kiefer, Winterlinde, Traubeneiche, Sandbirke und Feldahorn in den Boden der 84.000 Quadratmeter großen Industriebrache. [ ...mehr ]
(Foto: obs/Messe Berlin GmbH)

 

 

Smarter Pflanzenfilter „CityTree“

Freistehende Vertikalbegrünung vor der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden

City Tree

(22.10.2016) Nach Oslo, Paris und Hong Kong freut sich auch die HTW Dresden über einen der CityTrees von Green City Solutions. Das Biotechnologie und Internet-der-Dinge (IoT) -Unternehmen, dessen smarte Pflanzenfilter weltweit gefragt sind, hat seine Ursprünge in der Gründungsschmiede der HTW Dresden. Nun steht einer der CityTrees vor dem Hauptgebäude der Hochschule. Die Konstruktion ist eine patentierte freistehende Vertikalbegrünung, die die Umgebungsluft von Schadstoffen befreit und über eine Umweltleistung von 275 herkömmlichen urbanen Bäumen verfügt. Der Pflanzenfilter kombiniert spezielle, vertikal installierte Mooskulturen mit einer eigens entwickelten IoT-Technologie für deren optimale Versorgung. [ ...mehr ]
(Foto:Alena Flemming/HTW Dresden)

 

 

Neue Alleen zum Tag der Alleen

Architektur und Grün wachsen zusammen

Stadtgrün

(20.10.2016) Wer einmal durch eine Allee gegangen oder gefahren ist, spürt sofort, was für ein einzigartiges Natur- und Kulturgut Alleen sind. Deshalb nutzt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) den seit 2008 eingeführten „Tag der Alleen“ immer wieder, neue Alleebäume zu pflanzen. In diesem Jahr wurde eine rund fünf Meter hohe Kaiserlinde an der geschichtsträchtigen Straße des 17. Juni in Sichtweite des Brandenburger Tor gepflanzt. Es gibt deutschlandweit noch ca. 20.000 Kilometer Alleen. Gefährdet sind sie vor allem durch den Ausbau von Straßen, durch rigorose Schnittmaßnahmen in der Landwirtschaft und durch Auftausalze im Winter. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Herausforderung Stadtentwicklung

Architektur und Grün wachsen zusammen

Stadtgrün

(19.10.2016) Europaweit und auch in Deutschland zieht es die Menschen in die Städte. Aktuellen Prognosen zufolge wird der Bevölkerungsanteil in den Ballungsräumen bis zum Jahr 2050 auf über 70 Prozent ansteigen. Stadtplaner und Architekten sowie die gesamte Baubranche stellt dieser deutliche Trend zur Urbanisierung vor große Aufgaben. Es gilt genügend Wohn- und Arbeitsraum zu schaffen, dabei neue Herausforderungen der Stadtklimatologie in Zeiten des Klimawandels zu bewältigen und den steigenden Ansprüchen der Menschen an Lebensqualität gerecht zu werden. Das Themenspektrum ist enorm breit: Der Energieverbrauch der Gebäude soll gesenkt werden, nachhaltige Baustoffe sollen zum Einsatz kommen, neue Mobilitätsformen sind zu entwickeln, politische Forderungen nach sozialem Ausgleich sollen aufgegriffen werden und nicht zuletzt ist es aus Gesundheitsgründen wichtig, die Luftverschmutzung und Lärmbelästigung zu verringern. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Herbstlaub wird zu Aktivkohle

Forschungsprojekt entwickelt clevere Biomassen-Verwertung

Herbstlaub wird zu Aktivkohle

(15.10.2016) Eine Forschergruppe der Universität Kassel entwickelt ein Verfahren, um aus Biomasse aus Parks oder von Straßenrändern wertvolle Aktivkohle herzustellen. Die Ergebnisse könnten den deutschen Städten immense Kosten sparen. Herbstlaub verursacht den deutschen Stadtkämmerern jedes Jahr hohe Kosten, zu denen die Biomasse auf Kompostanlagen entsorgt wird. Gleiches gilt für Grünschnitt, wie er etwa regelmäßig an Straßenrändern oder in Parks anfällt. Schätzungen besagen, dass jedes Jahr in Nordwesteuropa rund 34 Mio. Tonnen Restbiomasse aus Landschafts- und Stadtpflege ungenutzt bleiben. Dabei steckt in dieser Biomasse viel mehr als ein Entsorgungsproblem. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Der Zeitgeist ist grün - die Natur bleibt fremd

Repräsentative Umfrage zeigt die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Der Zeitgeist ist grün - die Natur bleibt fremd

(10.10.2016) Naturbildung wird immer wichtiger. Das zeigt eine neue Allensbach-Umfrage im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung. Zahlen beweisen: Die Deutschen träumen zwar von Vogelgezwitscher in grünen Wäldern, plätschernden Bächen und Wildtieren im Offenland. Sitzt aber eine Wespe oder ein Käfer auf ihrem Pflaumenkuchen, sind sie eher schreckhaft. Und während 92 Prozent Bio-Produkte super finden, liegt der der Anteil der Bio-Produkte am Lebensmittel-Gesamtumsatz bei nur 4,4 Prozent. Die Umfrage verdeutlicht eine zunehmende Diskrepanz zwischen grünem Zeitgeist und Natur. So wird die „Das ist IN - das ist OUT“-Liste bei der Befragung von 1407 Bundesbürgern auf der IN-Seite deutlich von Bio-Produkten (92%) angeführt, während Markwirtschaft (61%) und Leistungsbereitschaft (60%) die hinteren Plätze einnehmen. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Weltweit erstes automatisches Pollennetz am Start

Zukünftig exakte Daten über Menge und Flugintensität von Pollen in Bayern

Weltweit erstes automatisches Pollennetz am Start

(3.10.2016) Das bisherige Pollenmessnetz in Bayern spiegelte die tatsächliche Pollenflugsituation nicht zufriedenstellend wider. Das wird sich nun grundlegend ändern: Bayern bekommt weltweit erstmalig ein umfassend messendes, elektronisches Polleninformationsnetzwerk, ePIN genannt. Dieses liefert zukünftig exakte Daten über Menge und Flugintensität der in der Luft befindlichen Pollen. So können Allergiker gezielt präventive Maßnahmen ergreifen und zudem die Effekte des Klimawandels dokumentiert werden. Etwa 30 Prozent der bayerischen Bevölkerung leiden an Allergien, die Mehrheit davon reagiert auf Pollen. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Natur Nebensache?

Studien dokumentieren wachsende „Naturentfremdung“ von Jugendlichen

Natur Nebensache?

(24.9.2016) Zahlreiche Studien in Nordamerika und Europa belegen eine erschreckende Naturentfremdung der jungen Generation. Prominente Journalisten wie Richard Louv in den USA und George Monbiot in Großbritannien sprechen in diesem Zusammenhang von einer „nature deficit disorder“ bzw. einer „second environmental crisis: the removal of children from the natural world“ Für Deutschland verfolgt der „Jugendreport Natur“ das Geschehen bereits seit 1997. Für den aktuellen 7. Report wurden 1.253 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sechs und neun in Nordrhein-Westfalen befragt. Allein in den vergangenen sechs Jahren sind elementarste Alltagskenntnisse weiter verloren gegangen. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Abgasprobleme bei Motorsägen und Freischneidern

Umfassende Untersuchung ergab massive Überschreitungen der Schadstoffgrenzwerte

Abgasprobleme bei Motorsägen und Freischneidern

(20.9.2015) Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat ihre bisher umfassendste Untersuchung zum Abgasverhalten motorgetriebener, handgeführter Maschinen durchgeführt. Dabei hat sie eine zum Teil um bis zu 600 prozentige Grenzwertüberschreitung der europaweit geltenden Schadstoffgrenzwerte festgestellt. Die Untersuchung führte der TÜV NORD im Auftrag der DUH durch. Seit 2013 lässt die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation die Abgasgrenzwerte bei Motorkettensägen und Freischneidern jährlich überprüfen. In diesem Jahr halten lediglich sieben der insgesamt 33 gemessenen Geräte den geforderten kombinierten Emissionsgrenzwert für Kohlenwasserstoffe und Stickoxide ein. [ ...mehr ]
(Symbolbild: kes /
pixabay.com)

 

 

Bäume schwitzen für eine kühle Stadt

Aktuelle Ergebnisse von Studien in Marburg präsentiert

Bäume schwitzen für eine kühle Stadt

(11.9.2016) Häuserschluchten, Straßen und Plätze heizen sich im Sommer besonders stark auf. Bäume kühlen den Asphalt unter ihren Kronen um bis zu 20°C und die Luft um bis zu 2°C ab, wie Studien von Mohammad Rahman von der Technischen Universität München gezeigt haben. Aktuelle Ergebnisse des Pflanzenökologen belegen, dass die besonders häufig in Städten gepflanzten Winterlinden (Tilia cordata) je nach Bedingungen am Wuchsort ihre Umgebung unterschiedlich stark abkühlen können. Wo und wann die grüne Klimaanlage optimal funktioniert, erklärte Mohammad Rahman am 8. September 2016 auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Marburg. Unter dem Motto „150 years of ecology – lessons for the future“ trafen sich dort rund 500 Ökologen aus 30 Ländern. [ ...mehr ] (Foto: M. Rahman, TU München)

 

 

Straßenbäume und Regenwasserbewirtschaftung

Stauen bei Starkregen, verdunsten bei Hitze


Baum-Rigole

(1.9.2016) Mit innovativen Baum-Rigolen soll die Versickerung und Verdunstung von Regenwasser in der Stadt gekoppelt werden. TREEDRAIN untersucht, wie die Versickerung und Verdunstung von Regenwasser mit Hilfe von Stadtbäumen für eine wasser- und klimasensitive Stadtentwicklung miteinander gekoppelt werden können. Ziel des im Mai 2016 gestarteten Forschungsvorhabens ist es, innerhalb von drei Jahren die sogenannte Baum-Rigole, ein unterirdischer Speicher, weiterzuentwickeln, um neue Stauräume für Starkregen zu schaffen und das urbane Mikroklima zu verbessern. [ ...mehr ] (Abbildung: Sieker)

 

 

 

Vorsicht, Hochspannung – Lebensgefahr!

Baumfällarbeiten an Freileitungen und Bahntrassen


Baumschulverband warnt vor pflanzlichen Urlaubssouvenirs

(23.8.2016) Baumbeschnitt oder Baumfällungen in der Nähe von Freileitungen sind lebensgefährlich. Zuständig hierfür ist der Netzbetreiber. Professionelle Dienstleister übernehmen Fällarbeiten an Freileitungen und Bahntrassen. Über solche notwendigen Arbeiten in der Nähe von Freileitungen ist unbedingt der Netzbetreiber zu informieren, der sie dann entweder mit eigenem Personal durchführt oder einen Dienstleister damit beauftragt – für den Waldbesitzer kostenfrei. Grundsätzlich gilt: Nur Profis sollen sich mit diesen Arbeiten auseinandersetzen. [ ...mehr ] (Foto: SVLFG)

 

 

Gefährliche Souvenirs

Baumschulverband warnt vor pflanzlichen Urlaubsandenken


Baumschulverband warnt vor pflanzlichen Urlaubssouvenirs

(25.7.2016) Zu Beginn der Feriensaison warnt der Bund deutscher Baumschulen (BdB) die Urlauber davor, Gehölze als Andenken nach Hause zu bringen. „Ein kleiner Baum, ein Steckling aus südlichen Urlaubsregionen erscheint vielen ein besonderes Souvenir für den heimischen Garten zu sein.“, so BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl. „Dabei wissen die Menschen oft nicht, dass die Bäumchen oder die Äste, die man zu Hause vermehren will, mit Schaderregern behaftet sein können.“ Viele Schädlinge, die in Deutschland nicht heimisch sind, wurden auf die Weise bereits von Südeuropa oder gar anderen Erdteilen nach Deutschland eingeschleppt. [ ...mehr ] (Foto: Angelika Jensen - BdB)

 

 

 

Winterthur ist „European City of the Trees 2016“

Erfolgreiche Bekämpfung des Asiatischen Laubholzbockkäfers wurde gewürdigt


Winterthur ist European City of the Trees 2016

(22.7.2016) Die Schweizer Stadt Winterthur im Kanton Zürich darf sich seit Anfang Juni 2016 mit dem Titel „European City of the Trees 2016“ des Europäischen Baumpflegerates schmücken. Grund dafür ist die erfolgreiche Bekämpfung des Asiatischen Laubholzbockkäfers ab Sommer 2012. Fast vier Jahre ist es her, dass der Asiatische Laubholzbockkäfer die Winterthurer Baumbestände bedrohte. Die konzertierte Aktion zur Bekämpfung des Schädlings beeindruckte auch die Experten des Europäischen Baumpflegerates. Winterthur wurde deshalb zur diesjährigen „European City of the Trees 2016“ gekürt. [ ...mehr ]
(Foto:Fundriver / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0)

 

 

Sichere Verwendung von Hubarbeitsbühnen

Der IPAF Leitfaden für die Baumpflegebranche als kostenloser PDF-Download

Sichere Verwendung von Hubarbeitsbühnen in der Baumpflege

(12.7.2016) Mobile Hubarbeitsbühnen sind ein beliebtes Arbeitsmittel in der Baumpflege. IPAF hat Sicherheitstipps für den Einsatz von Hubarbeitsbühnen beim Baumschnitt veröffentlicht, um die Sicherheit der Bediener bei Höhenarbeiten zu maximieren. Statistiken aus dem IPAF Unfallmeldeprojekt belegen, dass rund ein Fünftel aller tödlichen Unfälle mit Hubarbeitsbühnen Arbeiter in der Baumpflege betreffen. Dennoch bleiben Hubarbeitsbühnen eine der sichersten Methoden für zeitlich begrenzte Höhenarbeiten, sofern eine Risikoanalyse durchgeführt wurde, Verantwortliche und Bediener ausreichend qualifiziert, geschult und eingewiesen sind, die Maschinen geprüft und gewartet sind sowie sichere Arbeitsverfahren befolgt werden, einschließlich eines vorliegenden Rettungsplans. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Bekämpfung von Baumunfällen auf Landstraßen

DVR: Straßenseitenräume sollen von Hindernissen freigehalten werden

Die Leiden der Stadtbäume

(1.7.2016) In einem aktuellen Beschluss widmet sich der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) der Bekämpfung von Baumunfällen auf Landstraßen. Der DVR empfiehlt, die Seitenräume von Landstraßen von allen Hindernissen frei zu halten. Dies gilt auch für die Anpflanzung von Bäumen, diese dürfen gemäß den Richtlinien für passive Schutzeinrichtungen an Straßen (RPS) nur außerhalb des kritischen Abstands zum Fahrbahnrand neu gepflanzt werden. Wird davon in begründeten Einzelfällen abgewichen, so sind sie bereits bei der Anpflanzung mit passiven Schutzeinrichtungen zu sichern. [ ...mehr ] (Foto:DVR)

 

 

Die Leiden der Stadtbäume

Das richtige Sortiment wird immer wichtiger

Die Leiden der Stadtbäume

(23.6.2016) Die meisten Stadtstandorte bieten Bäumen alles andere als natürliche Lebensbedingungen. Insbesondere an Straßen oder auf Plätzen, wo Bäume mit geringem Wurzelraum auskommen müssen, aufgrund zumeist stark versiegelter Oberflächen nur wenig Regenwasser erhalten und infolge höherer Temperaturen und stärkerer Windexposition zusätzlichem Stress ausgesetzt sind, leiden Bäume sichtbar. So erklärt sich auch, dass Bäume in Städten tendenziell nicht so alt werden wie ihre Artgenossen in Wäldern oder in Parks - je nach Gattung und Art rechnet man an Straßenstandorten mit unterschiedlicher Lebensdauer. Selten aber werden Stadtbäume über 80 Jahre alt. [ ...mehr ] (Foto:BdB)

 

 

SDW unterstützt Alleen-Initiative

Mecklenburg-Vorpommern fordert verstärkten Alleenschutz


SDW unterstützt Alleen-Initiative

(21.6.2016) Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) unterstützt die Alleenschutz- Initiative des Landes Mecklenburg-Vorpommern auf der letzten Umweltministerkonferenz. Hier forderte das Land Mecklenburg-Vorpommern die Bundesregierung auf, mehr für den Erhalt und den Weiterbestand des Kulturgutes Alleen zu tun und Alleenbäume nicht mehr als zu beseitigendes Verkehrshindernis zu qualifizieren. Immer mehr Alleen werden aktuell aufgrund von Verkehrssicherungsmaßnahmen abgeholzt. Neuanpflanzungen sind praktisch nicht mehr realisierbar, seitdem mit der Richtlinie für Passive Schutzeinrichtungen (RPS) die Abstände für Neupflanzungen von Bäumen an Straßen von 4,5 m auf 7,5 m erweitert wurden. So verschwinden die imposanten Baumreihen nach und nach aus unserem Landschaftsbild – sowohl an den Bundestraßen als auch an Kreisstraßen. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Mehr Grün mit weniger Input?

Vom städtischen Dilemma


Mehr Grün mit weniger Input

(2.5.2016) Nach jüngeren Meldungen werden in Deutschland pro Jahr rund 350.000 neue Wohneinheiten gebraucht. Dieser Bedarf tritt nicht gleichmäßig auf das ganze Land verteilt auf, sondern konzentriert sich auf die wachsenden Groß- und Universitätsstädte und deren Umland. Christine Hannemann, Professorin für Architektur- und Wohnsoziologie am Institut für Wohnen und Entwerfen der Universität Stuttgart stellt fest: „Wenn es einen Trend gibt, dann ist es der: Weg vom Mehrpersonenhaushalt hin zum Ein-, Zweipersonenhaushalt. Das führt wiederum dazu, dass die Nachfrage nach Wohnraum steigt. Wir waren bei 43 Quadratmetern, sind jetzt bei 45 Quadratmetern pro Kopf." [ ...mehr ] (Foto: DGS)

 

 

Vielfalt für die Fachwelt - Augsburg 2016

Rückblick auf die Deutschen Baumpflegetage 2016


Vielfalt für die Fachwelt - Augsburg 2016

(2.5.2016) Rund 50 Vorträge und praktische Vorführungen, eine mit 131 Ausstellern ausgebuchte Messe und 1.450 Tagungsteilnehmer aus 17 Ländern – die Bilanz der Deutschen Baumpflegetage kann sich sehen lassen. Zum 24. Mal fand das bedeutendste europäische Baumpflege-Event vom 26. bis zum 28. April 2016 in Augsburg statt und lockte selbst Fachleute aus Japan, Neuseeland, Russland und den USA in die Fuggerstadt. Im Mittelpunkt des Tagungsprogramms: Alleen und ihre Verkehrssicherheit, eingeschleppte Schädlinge und neue Baumkrankheiten. Parallel hierzu traf sich die Branche traditionell auf der Baumpflege-Messe und im Kletterforum, in dem die praktische Umsetzung von Baumpflegearbeiten die Hauptrolle spielte [ ...mehr ]
(Foto: Kottich)

 

Abgesägt - Stadtbäume in Not

ZDF-Doku über wachsenden Wohnungsbau und schwindenden Baumbestand


Abgesägt - Stadtbäume in Not

(28.4.2016) Kahlschlag in den Städten: Wohnungsbau und Flächenversiegelung verdrängen immer mehr Bäume. Umweltaktivisten befürchten bereits, dass Städte zu Betonwüsten und dadurch immer heißer werden. Der „planet e.“-Film „Abgesägt - Stadtbäume in Not“ von Julian Prahl, am Sonntag, 1. Mai 2016, 14.45 Uhr im ZDF, zeigt, wie der Kampf um die Bäume in unseren Städten derzeit verläuft. So versucht etwa der Hamburger Benny Rimmler, Gründer einer Bürgerinitiative, Bezirksämtern und Politikern deutlich zu machen, dass viele Anwohner gegen das Fällen der Bäume sind, weil diese für ein besseres Klima stehen. [ ...mehr ]
(Fotoquelle: obs/ZDF/ZDF / Julian Prahl)

 

Zeichen setzen am Tag des Baumes

Bürgerengagement bei Patenschaften, Mitmach- und Spendenaktionen erwünscht


Zeichen setzen am Tag des Baumes

(24.4.2016) Wer im Flugzeug beim Landeanflug auf Berlin aus dem Fenster blickt, sieht, wie grün die Stadt ist. Baumalleen begleiten die großen Straßenzüge, ausgedehnte Wald- und Parkflächen durchziehen die Häuserfluchten, aber auch begrünte Innenhöfe, Schrebergartenanlagen und nicht zuletzt private Gärten tragen zum Gesamtbild bei. So ähnlich sehen viele Städte in Deutschland von oben aus: Flächenmäßig nehmen Grün- und Freiflächen einen erheblichen Anteil des urbanen Raums ein - sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zu Lebensqualität, Umwelt- und Klimaschutz. Darüber hinaus sind es die Freiräume - insbesondere Grün- und Wasserflächen - die als Gegenpol zur Bebauung urbane Qualitäten schaffen, die Städte unverwechselbar machen. Aber, wenn man genau hinschaut, ist der Blick ins Grüne vielerorts auch stark getrübt. [ ...mehr ]
(Foto: Horst Jürgen Schunk)

 

Giftige Abgase von motorbetriebenen Gartengeräten

Landesbehörden verzichten überwiegend auf Kontrolle der Einhaltung der Abgas-Grenzwerte


Giftige Abgase von motorbetriebenen Gartengeräten

(8.4.2016) Motorgetriebene Gartengeräte stoßen giftige Abgase aus, die ihre Benutzer und die Umwelt belasten. Hinzu kommt, dass bei einem Teil der Geräte die Abgasemissionen weit über den gesetzlich vorgegebenen Grenzwerten liegen. Möglich ist dies, da die für die Marktüberwachung zuständigen Landesbehörden die Industrie und den Handel über Jahre hinweg nicht kontrolliert haben. Im Frühjahr 2014 veröffentlichte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) erstmals eigene Abgas-Untersuchungen von motorbetriebenen Gartengeräten. Acht von 12 geprüften Geräten verpesteten die Luft mit einer Grenzwertüberschreitung um das bis zu 8,5-fache. 2013 fragte die DUH erstmals das Kontrollverhalten der Landesbehörden ab. Sie vergab zehn „Rote Karten. Nur ein Bundesland erhielt eine „Grüne Karte“. Die aktuelle DUH-Umfrage des Kontrollverhaltens der Landesbehörden 2015 zeigt allenfalls geringfügige Verbesserungen. [ ...mehr ] (Symbolfoto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Stadtluft hat es in sich

Grünflächen sind gesundheitsfördernd


Stadtluft hat es in sich, Grünflächen sind gesundheitsfördernd

(5.4.2015) Die Bebauung, versiegelte Flächen und eine hohe Verkehrsdichte führen in nahezu allen Städten Europas zu deutlich erhöhten Gesundheitsrisiken für die dort lebenden Menschen. Insbesondere Anwohner vielbefahrener Straßen sind gefährdet: Laut EU-Kommission sterben jährlich allein in Europa mehr als 288.000 Menschen vorzeitig an den Folgen von Feinstaub. Für Deutschland werden demnach 65.000 vorzeitige Todesfälle auf Feinstaub zurückgeführt. Studien zeigen, dass Stadtbewohner rund siebenmal mehr Staub und bis zu 200-mal mehr Schadstoffe einatmen als ihre Mitmenschen auf dem Land. Das Robert-Koch-Institut warnt insbesondere mit Verweis auf ein signifikant höheres Risiko für Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor erhöhter Feinstaubbelastung. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Europäisches Forschernetzwerk lässt Bäume twittern

Wissenschafts-Event am 14. April 2016 in und um Berlin


Europäisches Forschernetzwerk lässt Bäume twittern

(8.3.2016) Der Wald geht online: Europäische Forscher ermöglichen es Bäumen, in Echtzeit zu berichten, wie sich der Klimawandel auf sie auswirkt. Verdunstung, Wasserfluss durch den Baumkörper und selbst kleinste Zuwachsreaktionen der Bäume sind im Internet direkt nachverfolgbar. Die „Twittering Trees“ liefern den Forschern des europäischen COST-Netzwerks „STReESS“ neue Erkenntnisse, wie Bäume und Wälder auf zunehmenden Hitze- und Trockenstress reagieren. Die „twitternden Bäume“ und viele weitere spannende Ergebnisse europaweiter Studien zur Wirkung von Extremwetterlagen auf Wälder werden am Donnerstag, den 14. April 2016, nachmittags ab 14 Uhr auf einem interaktiven Wissenschafts-Event unter dem Motto „Science meets Society“ in Joachimsthal bei Berlin vorgestellt. [ ...mehr ] (Foto: kes / pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

BGL startet bundesweite Initiative „Grün in die Stadt“

Mehr Grün in der Stadt steigert die Lebensqualität


BGL startet bundesweite Initiative „Grün in die Stadt“

(7.3.2016) Mit der neuen Initiative „Grün in die Stadt“ verstärkt der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) sein langjähriges Engagement für mehr städtisches Grün. Ziel der Initiative ist es, Politik, Verwaltung, aber auch die Bevölkerung für die Bedeutung städtischen Grüns zu sensibilisieren. Ein besonderer Schwerpunkt der Initiative liegt darauf, den Beitrag von städtischem Grün für den Klimaschutz zu verdeutlichen: Denn mehr bewusst angelegte Grünflächen verringern den Wärmeinsel-Effekt, minimieren die Feinstaub- und CO2-Belastung und schwächen die Auswirkung von Starkregen und Temperaturextremen. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Grünes Neues Jahr

Klimaschutzabkommen umsetzen


Grünflächen haben in Städten eine besondere Aufgabe zur Klimaregulierung und gelten als die wirksamsten Instrumente in der Stadtklimatologie

(21.1.2016) Am 12. Dezember 2015 wurde von der UN-Versammlung ein Klimaabkommen beschlossen, das die Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius, möglichst 1,5 Grad Celsius, vorsieht. Dieses internationale Abkommen wurde weltweit als großer Schritt zum Klimaschutz gewertet. Zunächst sind die 195 Teilnehmerstaaten aufgerufen, das Dokument zu ratifizieren und dann Maßnahmen einzuleiten, die dazu beitragen, die Erderwärmung tatsächlich zu begrenzen. Um das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen, müssten nach den Prognosen des Zwischenstaatlichen Ausschusses über Klimaveränderung (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) der Vereinten Nationen bis 2050 die CO2-Emissionen um 40-70 Prozent unter das Niveau von 2010 gesenkt werden. Bis Ende des 21. Jahrhunderts müssten die CO2-Emissionen demnach auf nahezu Null sinken. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Bedeutung von urbanen Grünflächen unterschätzt

Bei der Planung von Wohnbauprojekten wurde bislang falsch vorgegangen


Bedeutung von urbanen Grünflächen unterschätzt

(7.12.2015) Stark bebaute Städte mit hoher Bevölkerungsdichte können in gesellschaftlicher, ökologischer und wirtschaftlicher Hinsicht sinnvoll sein. Es stehen immer mehr Wohnungen in Gebieten mit hoher Bebauungsdichte zur Verfügung, aber die Menschen leben lieber in Vor- und Trabantenstädten. Dies führt zu einer zunehmenden Zersiedelung der Landschaft und ängeren Pendelzeiten. Zum ersten Mal hat ein internationales Team von Forschern mit mathematischen Analyseinstrumenten und simulierten Computermodellen gezeigt, dass ein besserer Zugang zu hochwertigen Parkanlagen, Waldgebieten und anderen Grünflächen ein Schlüsselfaktor ist, um das Leben in der Stadt attraktiver und nachhaltiger zu gestalten. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Kein Job wie jeder andere: Fahrwegpfleger (w/m)

Auch Forstwirte arbeiten bei der Deutschen Bahn


Fahrwegpfleger

(24.11.2015) Stephan (32) wirft die Motorkettensäge an und nickt dem Sicherungsposten zu. Wer hätte gedacht, dass auch Forstwirte bei der Deutschen Bahn arbeiten? Stephan ist einer der Fahrwegpfleger bei der DB Fahrwegdienste GmbH. Zum Leistungsspektrum des Unternehmens gehören Dienstleistungen in den Produktfeldern Baustellenservice, Fahrwegpflege sowie Baustellenlogistik. In der Fahrwegpflege werden neben dem Vegetationsrückschnitt entlang der Bahngleise vielfältige Leistungen wie z.B. die Umsetzung von Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen sowie Naturschutzprojekten (inkl. Habitatbau), umweltfachliche Bauüberwachung, Landschaftspflege und Baufeldfreimachung angeboten. [ ...mehr ] (Foto:DB Fahrwegdienste GmbH)

 

 

 

Grüne Dächer mit Bäumen und Sträuchern

Förderung von Dach- und Fassadenbegrünung


Grüne Zitadelle(9.10.2015) Im Zuge der Anstrengungen der Kommunen zur Anpassung an den Klimawandel tritt auch die Dach- und Fassadenbegrünung wieder in den Fokus. Mehr und mehr Städte fördern auf Antrag die Gebäudebegrünung. Grundsätzlich gibt es bislang drei Förderformen: Direktzuschüsse zu den Baukosten, Festsetzungen in Bebauungsplänen oder indirekte Förderung durch Splittung der Abwassergebühren. Die Ziele der öffentlichen Hand liegen dabei in erster Linie darin, konkrete Umweltverbesserungen zu unterstützen, die vorhandene Umweltbeeinträchtigungen nachhaltig vermindern. Die Stadt Düsseldorf fördert beispielsweise neben der Begrünung von Dächern, Wänden und Balkonen unter anderem auch die Entsiegelung und Bepflanzung von Straßen, Höfen und Plätzen, sowie die Anlage und Pflege von Naturgärten oder Graswegen. [ ...mehr ] (Foto:Andreas Lander/gruene-zitadelle.de)

 

 

Mehr als Schattenspender

Forschungsprojekt zu Stadtbäumen im Klimawandel wird ausgeweitet


Der Lebensraum Baum ist ein ökologischer Schatz - Bayerischer Biodiversitätspreis 2016 ausgelobt(16.9.2015) Der Klimawandel stellt Bayern in allen Lebensbereichen vor neue Herausforderungen – auch die Natur in der Stadt. "Die lebenswerte Stadt der Zukunft braucht grüne Oasen. Hitzestress und Trockenheit können das Wachstum von Stadtbäumen beeinflussen. Naturgerechte Grünanlagen sorgen für Luftbefeuchtung und Windschneisen, spenden Schatten und puffern Hitze. Klimasichere Stadtbäume spielen in Zukunft eine wichtige Rolle für das Mikroklima in der Stadt" so die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf. Schon heute lebt ein Drittel der Menschen in Bayern in Städten. Bis 2050 werden weltweit sogar zwei von drei Menschen in städtischen Gebieten leben. Wissenschaftler der TU München haben deshalb untersucht, wie sich das Wachstum zweier häufig gepflanzter Stadtbaumarten, der Winterlinde und der Robinie, unter dem Einfluss des Klimawandels verändert. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Der Lebensraum Baum ist ein ökologischer Schatz

Bayerischer Biodiversitätspreis 2016 ausgelobt


Der Lebensraum Baum ist ein ökologischer Schatz - Bayerischer Biodiversitätspreis 2016 ausgelobt(16.9.2015) Bäume, gerade wenn sie alt sind, faszinieren den Menschen. Sie produzieren Sauerstoff, binden Kohlendioxid, bieten Werkstoff oder Früchte und sorgen für Wohlbefinden. Zugleich sind sie Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten, von Pilzen und Flechten bis zu Vögeln und Fledermäusen. Deshalb steht der Bayerische Biodiversitätspreis 2016 unter dem Motto "Lebensraum Baum". Anlässlich der Ausschreibung betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf: "Der Lebensraum Baum ist ein ökologischer Schatz. Mit dem Biodiversitätspreis soll noch mehr Bewusstsein für den Erhalt der Artenvielfalt und einzigartiger Lebensräume geschaffen werden." Der Preis würdigt das ehrenamtliche Engagement von Helfern, Vereinen und Verbänden, die sich für den Erhalt der Natur in Bayern einsetzen. [ ...mehr ] (Foto:Horst Jürgen Schunk)

 

 

Klimawandel und Stadtbäume

Rückblick auf die 33. Osnabrücker Baumpflegetage


Osnabrücker Baumpflegetage(16.9.2015) Bei den 33. Osnabrücker Baumpflegetagen diskutieren Expertinnen, Experten und Interessierte des "grünen Fachs" unter anderem die Gefahren durch Klimawandel und Schädlinge.
Die Frage, wie es um die Stadtbäume in Sofia bestellt ist, stand am Anfang der 33. Osnabrücker Baumpflegetage. Ein Thema, das keineswegs weit hergeholt ist. Denn in etwa 25 Jahren wird das Klima, das heute in der Region Sofia herrscht, auch hier erwartet. Während des ersten Vortrags der Baumpflegetage von Dr. Alexander Delkov hörten die zahlreichen Gäste entsprechend konzentriert zu: Der Forscher vom Forest Research Institute in Sofia erläuterte eindrucksvoll die Auswirkung des Klimawandels auf die Population der Stadtbäume in der bulgarischen Hauptstadt. [ ...mehr ] (Grafik: hs-osnabrück/red. )

 

 

Hitzesommer 2015

Grüne Infrastruktur wichtiger denn je


Hitzesommer(1.9.2015) Der Sommer 2015 hatte einiges zu bieten: Hitze, längere Trockenzeiten, Starkregen, Gewitter mit Hagel... Anfang Juli gab es gleich in mehreren Städten Deutschlands Hitzerekorde mit Temperatur-

en über 40 Grad Celsius. Vor allem in Städten zeigen sich hier Vorbot-

en eines Klimas, das wir in Zukunft regelmäßig erleben werden. Typische Phänomene des Stadtklimas sind neben der Belastung der Luft mit Schadstoffen vor allem erhöhte Luft- und Oberflächentempera-

turen sowie veränderte Wind- und Niederschlagsverhältnisse. Diese Klimafaktoren stellen besonders für ältere Menschen eine Belastung dar. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Artenschutz in der Baumpflege

IDB veröffentlicht Positionspapier


Artenschutz in der Baumpflege(29.8.2015) Professionelle Baumpflege ist aktiver Arten- und Naturschutz. Zur aktuellen Debatte um das Thema Artenschutz in der Baumpflege hat die Interessenvertretung Deutsche Baumpflege (IDB) ein Positionspapier veröffentlicht. „Der qualifizierte Baumpfleger betreibt gemäß der guten fachlichen Praxis und der einschlägigen Regelwerke (z.B. ZTV Baumpflege) aktiv Artenschutz und trägt den Inhalten des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) bereits seit Jahrzehnten Rechnung“, so Michael Hartmann, Vorsitzender der IDB.
Sowohl in der Ausbildungsverordnung zum Gärtner als auch in den speziellen Weiterbildungen in der Baumpflege sind Aspekte des Umwelt- und Naturschutzes seit Beginn an Gegenstand der Lehrinhalte und der Prüfungen. [ ...mehr ] (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

 

 

FLL - Zertifizierter Baumkontrolleur

Anerkennung gleich- bzw. höherwertiger Abschlüsse abgestimmt


Lebendiges Stadtgrün(24.8.2015) Die FLL hat in den vergangenen Monaten intensiv geprüft, wie ein Abbau von Wettbewerbsnachteilen bei der Ausschreibung von Baumkontrollarbeiten durch die Anerkennung der in § 1, Abs. 2 der FLL-Zertifizierungsordnung genannten, gleich- und höherwertiger Baumpflegeabschlüsse ermöglicht werden kann. In diesem Zusammenhang haben am 15. Mai Verbändevertreter der AG Neue Baumpflege, der AGS, des BGL-AK-Baumpflege, der ISA Chapter Germany, der QBB, des SVK sowie des EAC in der FLL-Geschäftsstelle beraten. Auf Basis einer Gegenüberstellung der Anforderungen der jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsordnungen mit der des FLL-zertifizierten Baumkontrolleurs haben Sie die Voraussetzungen für deren jeweilige Anerkennung abgestimmt [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Tallinn - Grüne Stadt an der Ostsee

Die estnische Hauptstadt ist European City of the Trees 2015


Tallinn

(5.7.2015) Die estnische Hauptstadt Tallinn ist von der Jury des Europäischen Baumpflegerat EAC (European Arboricultural Council) zur diesjährigen Stadt der Bäume gewählt worden.
Die Urkunde wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung des EAC vom Vorjahressieger Frankfurt am Main, vertreten durch Umweltdezernentin Rosemarie Heilig, an Tallinns Bürgermeister Arvo Sarapuu überreicht. Baumexperten aus ganz Europa zeigten sich beeindruckt ob des besonderen Engagements für die Erhaltung und Pflege des innerstädtischen Baumbestandes der Stadt. Beispielhaft ist ein eigens entwickeltes Genehmigungsverfahren, das bereits junge Bäume schützt. So sind nicht nur Baumfällungen sondern auch alle anderen Baumpflegemaßnahmen genehmigungspflichtig. Im Internet ist jederzeit abrufbar ob eine Genehmigung z.B. für eine Rückschnittmaßnahme vorliegt. [ ...mehr ] (Foto: EAC)

 

 

UMSICHT-Wissenschaftspreis 2015 verliehen

Preis für den Beitrag "Die Körpersprache der Bäume/Der Baum als Lehrmeister"


UMSICHT-Preisträger 2015

(1.7.2015) Die Preisträger des UMSICHT-Wissenschaftspreises 2015 stehen fest: Dr. rer. nat. Lars Heepe (Kategorie Wissenschaft), Anja Krieger und Cornelia Borrmann (beide Kategorie Journalismus) erhielten am 24. Juni im Rahmen der Feier in Oberhausen zum 25-jährigen Bestehen von Fraunhofer UMSICHT ihren Preis von Schirmherr Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer. Der Förderverein von Fraunhofer UMSICHT verlieh den Preis zum sechsten Mal. Für ihren Beitrag »Die Körpersprache der Bäume/Der Baum als Lehrmeister« (Artikel, Interview, Filme und Clips), veröffentlicht bei "Deutsche Welle online Wissenschaft", wurde die Wissenschafts-Journalistin Cornelia Borrmann in der Kategorie Journalismus gewürdigt..[ ...mehr ] (Foto: Fraunhofer UMSICHT/Ilka Drnovsek)

 

 

 

 

Gefährliche Abgase bei Gartengeräten

Deutsche Umwelthilfe misst erneut erhöhte Schadstoffwerte


Kettensäge

(1.5.2015) Mobile, handgeführte Maschinen überschreiten nach wie vor die in Europa geltenden Grenzwerte für Schadstoffemissionen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Motorkettensägen und Freischneidern, die der TÜV NORD im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) im Dezember 2014 durchgeführt hat. Sechs der insgesamt elf in Baumärkten, Fachgeschäften und im Online-Handel gekauften Geräte wiesen teilweise erhebliche Überschreitungen der Emissionsgrenzwerte für Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe und Stickoxide auf. Die Messungen wurden an sieben Motorsensen und Freischneidern der Marken Timbertech (JAGO), IKRA, Einhell, Stihl, Al-Ko, Husqvarna und Dolmar und an vier Motorkettensägen der Marken Lux-Tools und CMI (beide Euromate), Güde und Fuxtec durchgeführt. [ ...mehr ]
(Symbolfoto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Studie zu Stadtgrün in Bellinzona/Schweiz

Bürger bringen städtischem Grün eine hohe Wertschätzung entgegen


Bellizona im Tessin

(18.4.2015) An einer gemeinsam mit der Forschungsgruppe "Insubrische Ökosysteme" der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL veranstalteten Pressekonferenz hat die Stadt Bellinzona am 13. April dieses Jahres die Ergebnisse einer Studie über Grünflächen in der Stadt und ihrer Umgebung vorgestellt. Die Studie wurde zwischen November 2010 und April 2011 von der Tessiner Studentin Arianna del Biaggio im Rahmen ihrer Masterarbeit in Umweltnaturwissenschaften an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich durchgeführt. Das Ziel war, ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, wie die Bevölkerung der Region Bellinzona das Grün in der Stadt und ihrer Umgebung wahrnimmt und wie diese Grünflächen für Erholungszwecke genutzt werden. [ ...mehr ]
(Foto:Wikimedia Commons / CC0 1.0)

 

 

 

Fachagrarwirt Baumpflege und Baumsanierung

Aufnahme des Fortbildungsabschlusses in Deutschen Qualifikationsrahmen gefordert


Fachagrarwirt Baumpflege und Baumsanierung

(14.3.2015) Angesichts der aktuellen Diskussion über die Zuordnung von Fortbildungsabschlüssen zum Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) für lebenslanges Lernen, setzt sich der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) dafür ein, den Abschluss geprüfter Fachagrarwirt Baumpflege und Baumsanierung in den DQR aufzunehmen. In einem gemeinsamen Brief an das Bildungsministerium wurde dies zum Ausdruck gebracht und die Argumente für die Zuordnung aufgelistet. So liegt die Zahl der Prüfungen zum Fachagrarwirt Baumpflege und Baumsanierung auf einem stabilen Niveau von ca. 80 Prüfungen im Jahr. Damit nimmt diese Fortbildungsmöglichkeit im Bereich der landwirtschaftlich-kaufmännischen Fortbildungsprüfungen mit rund 34 Prozent den größten Fortbildungsbereich ein. [ ...mehr ] (Foto: Iring Süss / pixelio.de)

 

 

 

Besseres Stadtklima durch mehr lebendiges Grün

Grünanlagen haben positive Kühlungseffekte


Besseres Stadtklima durch mehr lebendiges Grün

(12.2.2015) Großstädte sind zunehmend von lang anhaltenden Hitzeereignissen betroffen. Laut einer kürzlich im britischen Fachmagazin "Environmental Research Letters" veröffentlichten Studie, gab es zwischen 1973 und 2012 in rund der Hälfte der weltweit 217 untersuchten Städte eine signifikante Zunahme von Hitzeperioden mit sehr heißen Tagen. Unter den fünf Jahren in diesem Zeitraum, in denen es global gesehen die meisten Hitzewellen gab, waren die jüngst vergangenen Jahre 2009, 2010, 2011 und 2012. "Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Maßnahmen zur Regulierung des städtischen Klimas in Zukunft immer wichtiger werden. Angesichts der Tatsache, dass wir uns auch in Deutschland vermehrt dem Phänomen der Hitzeereignisse ausgesetzt sehen, gilt es in der Stadtplanung und -entwicklung vermehrt auf die Effekte von lebendigem Grün und grüner Bauweisen zu setzen." so August Forster, Präsident des Bundesverbandes Garten,- Landschafts- und Sportplatzbau e. V [ ...mehr ] (Foto: BGL)

 

 

Hautkrebs wird als Berufskrankheit anerkannt

Dermatologe der Uni Osnabrück zeigt sich zufrieden


Hautkrebs wird als Berufskrankheit anerkannt

(2.12.2014) Hautkrebs soll in Deutschland ab Januar 2015 als neue Berufskrankheit anerkannt werden. Damit haben Menschen, die in ihrem Beruf lange Jahre regelmäßig der Sonne ausgesetzt sind, bei einer Form von hellem Hautkrebs erstmals geregelte Ansprüche auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung. Apl. Prof. Dr. Swen Malte John, Hautarzt und Wissenschaftler an der Universität Osnabrück: "Menschen, die draußen arbeiten, haben ein doppelt so hohes Hautkrebs-Risiko." Mit der Anerkennung als Berufskrankheit sieht er sich seinem Ziel ein Stück näher: einen stärkeren Fokus auf die Gefahren - und mehr Vorbeugung. [ ...mehr ] (Foto: Marco Schmidtberger / pixelio.de)

 

 

Ein neuer Wald mit 14.500 Bäumen an nur einem Tag

Ein Spendenmarathon, der Wurzeln schlägt


Landjugend SH

(23.11.2014) Dithmarschen, der waldärmste Kreis in ganz Deutschland (Waldanteil: 3,3%), hat einen neuen Wald bekommen. Am 15.11.2014 hat die Stiftung Klimawald zusammen mit der Landjugend Schleswig-Holstein etwas Außergewöhnliches geschafft. Sie hat an nur einem Tag in Nordhastedt in einer großen Mitmach-Aktion einen neuen Klimawald gepflanzt. Mit Hilfe vieler Hände wurden 2,4 ha neuer Wald angelegt und ein Wildschutzzaun gebaut. Gestartet wurde das Projekt mit einem landesweiten Spendenmarathon am 16. Februar 2014 unter Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten, Klaus Schlie. Landauf, landab fanden übers Jahr zahlreiche Aktionen statt um Spendengelder für einen neuen Klimawald, den Landjugend-Klimawald in Nordhastedt, zu sammeln.[ ...mehr ] (Foto: Landjugend Schleswig-Holstein)

 

 

„Gras-Anbau“- Mit grünem Gewissen Papier produzieren

DBU fördert Verfahren zum Gewinnen von Gras als Rohstoff für Papierprodukte mit 167.000 Euro


DBU fördert Verfahren zum Gewinnen von Gras als Rohstoff für Papierprodukte mit 167.000 Euro

(17.11.2014) Holz ist der wichtigste Papierrohstoff in Europa: Rund 95 Prozent stecken in Kartons und Hygienepapier. Die hohe Nachfrage führt zu einer Suche nach Alternativen, denn „durch weltweite Im- und Exporte fallen weite Transportwege an – entsprechend hoch ist der Schadstoffausstoß. Hinzu kommt der große Energieverbrauch beim Produzieren“, sagt Franz-Peter Heidenreich von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Deshalb unterstützt die DBU fachlich und finanziell mit 167.000 Euro die Projektgesellschaft C+G Papier aus Hennef beim Entwickeln eines Verfahrens, mit dem Papierprodukte aus Gras hergestellt werden können. „Neben der Technik spielt auch die Ökobilanz eine wichtige Rolle“, sagt Frank Cruse von C+G Papier. [ ...mehr ] (Foto: Projektgesellschaft C + G Papier GmbH)

 

 

 

Warnung vor gesundheitsschädlichen Motorsägen

Grenzwerte werden häufig nur auf dem Papier eingehalten


Warnung vor gesundheitsschädlichen Motorsägen

(27.10.2014) Herbstzeit ist Gartenzeit – Aber halten die in Baumärkten wieder verstärkt angebotenen Motorsägen und Motorsensen auch die gesetzlichen Vorschriften bezüglich der giftigen Abgasemissionen ein? Aktuelle Marktkontrollen der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) zeigen, dass gesundheitsgefährdende benzingetriebene Motorsägen in OBI und toom Baumärkten weiterhin verkauft werden – und dies obwohl die DUH bereits im Frühjahr alle betroffenen Baumarktketten über die zum Teil erheblichen Überschreitungen der gesetzlichen Grenzwerte informiert hat. Die Baumärkte wurden damals aufgefordert, den Verkauf der auffälligen Geräte zu stoppen. Acht Monate später verkaufen die Baumärkte toom und OBI weiterhin Motorsägen mit zu hohen Abgasemissionen. Darunter befinden sich auch Produkte von Herstellern, die sich bereits dazu verpflichtet hatten, keine gesundheitsgefährdenden Maschinen mehr in den Verkehr zu bringen.[ ...mehr ]
(Symbolbild: pixabay.com / CC0 1.)



 

TÜV Rheinland: Herstellerhinweise zu Gehörschutz beachten

Auch leisere Geräte können Gehör schädigen


TÜV Rheinland: Herstellerhinweise zu Gehörschutz beachten(30.9.2014) Hecken stutzen, Laub saugen, häckseln – im Herbst wird es laut im Garten. Viele Arbeitsgeräte übersteigen Lautstärken von 90 Dezibel und mehr, was für den Benutzer als auch für den Nachbarn oft mehr als „lästig“ ist. Da kann schon der nächste Nachbarschaftsstreit beginnen. „Vor dem Kauf und dem Gebrauch solcher Gartengeräte empfiehlt es sich, die Herstellerhinweise in der Betriebsanleitung oder auf dem Produkt genau zu lesen“, sagt Stephan Scheuer, Experte für Qualitätsprüfungen beim TÜV Rheinland. Denn sobald die Lautstärke 85 Dezibel übersteigt, muss der Hersteller auf das Tragen eines Gehörschutzes hinweisen. „Bei der Arbeit mit treibstoffbetriebenen Gartengeräten ist es grundsätzlich richtig, einen Gehörschutz zu tragen“, weiß der TÜV Rheinland-Experte. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Projekt "Bürgerbäume" nach Orkan "ELA" fördert urbane Natur

NRW-Umweltministerium verdoppelt Spenden der Bürgerinnen und Bürger für neue Bäume


Projekt Bürgerbäume

(24.9.2014) In 44 Kommunen in NRW hat der Pfingststurm "ELA" besonders schwere Schäden verursacht. Unzählige Bäume wurden zerstört und das grüne Stadtbild damit auf Jahrzehnte verändert. Am 15. dieses Monats hat der NRW-Landtag noch einmal über den Etat von 30 Millionen Euro beraten, den das Land bereitstellt, um die Sturmschäden zu bewältigen. Damit die Städte wieder grüner werden, hat das NRW-Umweltministerium ergänzend zu diesem Etat das Projekt "Bürgerbäume" ins Leben gerufen. Umweltminister Johannes Remmel sagte: "Die große Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger macht die Wertschätzung für unsere Bäume und die Natur in unseren Städten deutlich. Dieses außerordentliche Engagement werden wir unterstützen und aus dem Naturschutzetat jede Bürgerspende verdoppeln." [ ...mehr ](Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

 

 

Senckenberg sucht Hobbyfotografen

Digitaler Fotoführer für afrikanische Pflanzen im Netz


Senckenberg sucht Hobbyfotografen - Digitaler Fotoführer für afrikanische Pflanzen im NetzSenckenberg sucht Hobbyfotografen - Digitaler Fotoführer für afrikanische Pflanzen im Netz(17.8.2014) Botaniker des Senckenberg Forschungsinstitutes in Frankfurt haben einen Online-Fotoführer für afrikanische Pflanzen ins Leben gerufen. Derzeit befinden sich in der Datenbank über 25.000 Bilder von etwa 3.200 Pflanzenarten. Die Wissenschaftler rufen Bürger auf, sich zu beteiligen und die Datenbank mit weiteren Fotos zu füllen.
Wer schon einmal Urlaub in Afrika gemacht hat oder auch den Kontinent nur aus den Medien kennt, weiß um dessen exotische und vielfältige Pflanzenwelt. Dort gibt es Leberwurstbäume mit langen, gräulich gefärbten Früchten, Zuckerbüsche mit tellergroßen Blütenständen und den für Kosmetik genutzten Schibutterbaum. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Frankfurt ist "Europäische Stadt der Bäume 2014"

Europäischer Baumpflegerat lobt vorbildlichen Einsatz für die Stadtbäume


Frankfurt(2.7.2014) Frankfurt ist nun offiziell „European City of the Trees“. Der European Arboricultural Council (EAC, Europäischer Baumpflegerat) hat den Titel am Freitagabend, 27. Juni, bei einer Feier im Frankfurter Palmengarten verliehen.
„Der Preis soll zeigen, dass Bäume mehr sind als nur Stadtdekoration und dass die Grünleistungen der Bäume im Zeichen des Klimawandels in den Städten für uns Bürger überlebensnotwendig sind“, sagte Jan Goevert, Vorsitzender der EAC-Jury. Der Titel wird seit 2007 verliehen, 2013 trug ihn Frankfurts polnische Partnerstadt Krakau. Von dort reiste Umweltamtsleiterin Ewa Olszowska-Dej zum Kongress der europäischen Baumfachleute nach Frankfurt an, um Umweltdezernentin Rosemarie Heilig ihre Glückwünsche zu überbringen. [ ...mehr ]
(Foto: Lostinbass / wikimedia commons / CC BY 3.0)

 

 

Von wegen Männersache

ThüringenForst bietet Motorsägenkurs speziell für Frauen an


ThüringenForst bietet Motorsägenkurs speziell für Frauen an

(23.6.2014) Seit 2013 müssen im Thüringer Staatswald auch private Brennholzwerber beim Arbeiten mit der Kettensäge einen Motorsägen-

schein vorweisen. Es gibt im Freistaat ein breites Angebot unterschied-

lichster Kurse, um diesen Schein zu erlangen. ThüringenForst setzt nun noch eins drauf: Im kommenden September bietet das Forstliche Bildungszentrum (FBZ) in Gehren (Ilm-Kreis) einen Motorsägenkurs speziell für Frauen an. Damit soll auf die zunehmende Nachfrage des vermeintlich schwachen Geschlechts zum Umgang mit einer klassisch maskulinen Maschine reagiert werden. Wie alle Motorsägenkurse im FBZ, ist auch dieser zertifiziert und bundesweit anerkannt. Die Motorsägenhersteller reagieren auf diesen neuen Trend und empfehlen Frauen spezielle Modelle. [ ...mehr ]
(Foto:ThüringenForst)

 

 

 

Sturmtief "Ela" : 80.000 Bäume in NRW beschädigt

Düsseldorf: jeder vierte Stadtbaum ist zu Schaden gekommen


Stadtklima und Luftqualität

(14.6.2014) "Unser Wald ist mit einem blauen Auge davon gekommen", so NRW-Umweltminister Johannes Remmel. Zum Vergleich: Dem Orkan "Kyrill" waren vor sieben Jahren rund 15 Millionen Bäume zum Opfer gefallen. Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW warnt vor dem Betreten von Waldgebieten, die stark von Gewittern getroffen wurden, wie etwa im Ruhrgebiet und in der Region Düsseldorf. Nach Angaben der Landeshauptstadt ist in Düsseldorf jeder vierte Stadtbaum beschädigt worden. [ ...mehr / externer :Link ] (Foto: Viola / pixelio.de)

 

 

 

Verkehrssicherheit von Bäumen nach Unwetter überprüfen

Landschaftsgärtner helfen bei Beseitigung von Sturmschäden


Verkehrssicherheit von Bäumen nach Unwetter überprüfen

.(11.6.2014) Das schwerste Unwetter seit Jahren hat vor allem in NRW für Chaos gesorgt. Schwere Gewitter mit Orkanböen hinterließen im Westen eine Spur der Verwüstung und entwurzelten zahlreiche Bäume. Im Bahn- und Straßenverkehr führten umgestürzte Bäume zu erheblichen Behinderungen, die zum Teil noch nicht vollständig beseitigt sind. Angesichts der unsicheren Situation in den Städten und auf den Straßen und weiterer angekündigter Unwetter gilt es jetzt, die Sturmschäden so schnell wie möglich zu beseitigen und die Verkehrssicherheit wieder herzustellen. Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) empfiehlt privaten, gewerblichen und öffentlichen Grundstücksbesitzern Bäume umgehend auf Sturmschäden kontrollieren zu lassen. . [ ...mehr ] (Foto:DGS)

 

 

Stadtklima und Luftqualität

Das stärkste Instrument ist grün


Stadtklima und Luftqualität

(22.5.2014) Laut einer Veröffentlichung des Bundesumweltamtes vom April 2014 hat die Feinstaubbelastung in einigen deutschen Städten bereits im vierten Monat fast den Grenzwert für das ganze Jahr erreicht. Diesen Befund bezeichnet man im Umweltbundesamt als „alarmierend" und fordert „dringend" weitere Maßnahmen. Aus verschiedenen jüngeren Untersuchungen ist bekannt, dass eine langfristige Feinstaubbelastung mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte und andere Herz-Kreislauferkrankungen assoziiert ist. Beunruhigend ist, dass sich der Zusammenhang bereits bei einer Feinstaubexposition unterhalb der aktuell festgeschriebenen Grenzwerte beobachten lässt. . [ ...mehr ] (Foto:BdB)

 

 

Neue Apps: AltbaumFinder


Wirken auch Sie mit und werden Sie Altbaum-Finder!


AltbaumFinder(29.4.2014) Mit dem AltbaumFinder möchte das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW) Informationen zu diesen Methusalemen, Baumveteranen und anderen ökologisch bedeutsamen Altbäumen an zentraler Stelle sammeln.
Alte Bäume beeindrucken uns. Über die Jahrhunderte haben sie viel erlebt und das sieht man ihnen an. Oftmals verbinden wir Menschen Geschichten mit Ihnen: die mächtige Dorflinde oder die uralte Gerichtseiche sind hochinteressante historische Zeugnisse und verkörpern ein Stück Heimat. Auch der Wert von Uraltbäumen für den Naturschutz ist groß. Man kann sie als eigene kleine Ökosysteme betrachten, denn sie bieten Lebensraum für viele oftmals seltene und bedrohte Tiere und Pflanzen. [ ...mehr ] (Foto: kes )

 

 

Bemerkenswerte Leistungen eines Baumes

Stiftung Klimawald zum Tag des Baumes am 25. April 2014


Internationaler Tag des Baumes

(24.4.2014) Die gemeinnützige "Stiftung Klimawald" macht zum diesjährigen Internationalen Tag des Baumes darauf aufmerksam, dass Bäume und Wälder das Klima schützen sowie für uns Menschen Bemerkenswertes leisten. Deswegen gilt es die Bäume zu schätzen und zu achten, meint die die Stiftung Klimawald. Denn ein 100-jähriger Laubbaum leistet Jahr für Jahr nahezu Unvorstellbares für Mensch und Tier. Die "Stiftung Klimawald", die als Bürger-Mitmach-Stiftung konzipiert ist, ruft dazu auf die Wälder zu schützen sowie mehr Bäume wachsen zu lassen, denn diese spielen fürs Klima eine wichtige Rolle.
Die Stiftung wird allein in diesem Jahr mehr als 100.000 qm neuen Wald in Deutschland pflanzen. Wissenswert: in je 10 qm neuer Wald wird - gerechnet über ein Baumleben – mehr als eine Tonne CO2 in der zuwachsenden Holzmasse gebunden. [ ...mehr ] (Foto: Horst Jürgen Schunk)

 

 

Riesenbärenklau: Vorsicht beim Ausgraben und Abmähen

Pflanzensaft der Herkulesstaude enthält phototoxisch wirkende Stoffe


Herkulesstaude frühzeitig bekämpfen(9.4.2014) Nach dem milden Winter beginnt auch die Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum) dieses Jahr einige Wochen früher mit dem Wachstum. Es ist mit einem schnellen Austrieb der Herkules-

stauden aus den im Vorjahr angelegten Speicherwurzeln zu rechnen. Ihre große Blattmasse bildet die Pflanze im April und Mai; im Juni schiebt sie den gewaltigen Blütenstängel drei bis vier Meter in die Höhe. Dann ist die Herkulesstaude zwar besonders gut zu erkennen, für eine sinnvolle Bekämpfung ist es aber schon recht spät. Denn die alten Pflanzen sterben nach der Blüte ab, die Samen reifen sehr schnell und fallen aus. Eine geplante und effektive Bekämpfung muss also jetzt im Frühjahr beginnen und möglichst vor der Blüte im Juni abgeschlossen sein.. [ ...mehr ] (Foto: LWK NRW )

 

 

 

Gehölzpflege an Bundesfern- und Landesstraßen in NRW

Neuformulierung der aus 2001 Vorgaben zur Gehölzpflege an Bundesfern- und Landesstraßen


Gehölzpflege an Bundesfern- und Landesstraßen (15.3.14) Gehölzschnitt an Straßen sorgt immer wieder für Aufregung. An erster Stelle steht für die Straßenbauer die Verkehrssicherheit, zu rigider Rückschnitt sorgt aber regelmäßig für Protest der Anlieger. Vor allem das bisher oft praktizierte abschnittsweise oder sogar flächen-
deckende auf den Stock setzen führt zu einem meist unerfreulichem Erscheinungsbild. Daher haben jetzt Experten aus dem Verkehrs-
ministerium und dem Umweltministerium die entsprechenden Richtlinien überarbeitet. Nach den aktualisierten Richtlinien wird das derzeit praktizierte abschnittsweise „auf den Stock setzen“ der Gehölze entlang von Bundesfern- und Landesstraßen ab sofort durch eine selektive Durchforstung der Bestände ersetzt. [ ...mehr ] (Foto: Straßen.NRW)

 

 

BUND beklagt Verlust von jährlich 6000 Bäumen in Hamburg

Grundlegendes Umdenken beim Baumschutz wird eingefordert


BUND beklagt Verlust von jährlich 6000 Bäumen in Hamburg(5.3.2014) Mit Ende der „Fällsaison" am 28. Februar hat der Hamburger Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Zahlen für die bisher bekannten Baumfällungen im Winter 2013/14 veröffentlicht und mit den Daten der letzten zehn Jahre verglichen. Demnach sind die Fällzahlen an Hamburgs Straßen seit einem „Hoch" im Jahr 2008 zwar rückläufig - berücksichtigt man jedoch auch den Rückgang der Nachpflanzungen, verliert die Stadt im Mittel jährlich immer noch über 1.000 Straßenbäume. Rechnet man die Fällungen und Pflanzungen in den Parks dazu, ergibt sich ein Nettoverlust von insgesamt über 3.000 Bäumen. Einschließlich der Fällungen und der fehlenden Ersatzpflanzungen auf privaten Grundstücken geht der BUND in einer konservativen Schätzung von einem jährlichen Substanzverlust von mindestens 6.000 Bäumen pro Jahr in Hamburg aus. [ ...mehr ] (Foto: Bernd Sterzl / pixelio.de )

 

 

 

Stadtgrün hilft!

Gemeinsam mehr Lebensqualität erreichen


Stadtgrün(9.1.2014) In Städten gehören Gegenden, die nahe an einem Park liegen, oder die Straßenzüge mit Gärten haben zu den gefragtesten Wohnlagen. Mehrere wissenschaftliche Studien haben sich schon mit den Auswirkungen von Grünanlagen auf die Menschen beschäftigt und herausgefunden, dass die Anwohner in solchen Gegenden oft zufriedener und gesünder sind. Allerdings war bisher nie ganz klar, wie lange diese Zufriedenheit andauert und ob sie überhaupt speziell von dem Grün ausgelöst wird, oder ob nicht vielleicht glückliche Menschen generell Orte in der Nähe von Grünflächen aufsuchen. Eine neue Studie der University of Exeter hat nun die Entwicklung der psychischen Gesundheit von Menschen untersucht, die in einen grüneren oder weniger grünen Stadtteil umgezogen sind. Die Daten für diese Untersuchung kommen aus der umfassenden Langzeitstudie „British Household Panel Survey", die sich mit den unterschiedlichsten Aspekten des Lebens in Großbritannien beschäftigt. [ ...mehr ] (Foto:DGS)

 

 

 

Eine Pappelplantage als Modellversuch

Pilotprojekt in Bayern, zahlreiche Auflagen der Unteren Naturschutzbehörde


Kurzumtriebsplantage(12.12.2013) Können schnellwachsende Bäume ein Ausgleich sein für Eingriffe in die Natur und Landschaft? Diese Frage will ein Modell-
versuch in der Gemeinde Babensham (Landkreis Rosenheim) klären. Erstmals in Bayern ist eine so genannte Kurzumtriebsplantage als Ausgleichsfläche bewertet worden, die für ein Ökokonto anrechenbar ist. Für die gut ein Hektar große Fläche in der Nähe von Gumpertsham, einem Ortsteil östlich von Babensham, stellte die Untere Naturschutz-
behörde im Landratsamt Rosenheim, aber einige Bedingungen. So muss der Abstand zwischen den dort angepflanzten Pappelreihen 2,70 Meter betragen. So konnten lediglich etwa 3.400 Pflanzen gesetzt werden, statt der üblichen 6.000 bis 12.000. Selbstverständlich dürfen Düngemittel und Pestizide nicht eingesetzt werden und die Pappeln dürfen nicht auf einmal geerntet werden. [ ...mehr ] (Foto: LA Rosenheim)

 

 

 

Kritik an EU-Zulassungsverfahren von Pflanzenschutzmitteln

Studie: Bestehende Risikobewertung für Pflanzenschutzmittel in der EU ist praxisfern


Pflanzenschutzmittel(12.12.2013) Das Verfahren zur Zulassung von Pflanzenschutzmitteln in der EU bedarf einer Überarbeitung. Dies bestätigt eine aktuelle Untersuchung des Instituts für Umweltwissenschaften Landau. Demnach ist die in Gewässern nachgewiesene Menge an Mitteln gegen Pilzbefall (Fungizide) oft deutlich höher als die aktuellen Berechnungsmodelle im Zulassungsprozess vorhersagen. Bereits im vergangenen Jahr zeigte eine Studie des Instituts ein ähnlich alarmierendes Ergebnis bei Mitteln gegen Insektenbefall (Insektizide).

Knapp die Hälfte aller in der EU eingesetzten Pflanzenschutzmittel sind Fungizide. Da sie in der Regel zur Vorbeugung dienen, werden sie regelmäßig in größeren Mengen ausgebracht, [ ...mehr ] (Foto: Renja Bereswill, Universität Koblenz-Landau )

 

 

Klimawald kann man auch verschenken

Eine außergewöhnliche und für alle nützliche Geschenkidee


Klimawald(10.12.2013) Wer noch nach einem außergewöhnlichem Geschenk sucht, sollte im Internet einmal bei der Stiftung Klimawald vorbei schauen. Denn wie die Stiftung, die zusammen mit den Bürgern neue Wälder in Deutschland pflanzt, mitteilt kann jeder ein Stückchen neuen Wald zum Weihnachtsfest verschenken.
Die Stiftung Klimawald schafft neue Wälder. Wälder, die bei ihrem Wachstum auf ganz natürlichem Weg über die Fotosynthese der Atmosphäre Kohlendioxid entziehen und in der zuwachsenden Holzmasse binden. Wälder, die deswegen eine Klimasenke sind und so helfen den Klimawandel abzumildern. Wälder, die Bürgerwald sind und bleiben. Wälder, die Klimawälder heißen. Diese Wälder entstehen durch die Arbeit der gemeinnützigen Stiftung Klimawald. Das besondere daran: sie ist eine Bürger-Mitmach-Stiftung Widmungsurkunde und durch die Spenden von Bürgern und Unternehmen wächst der neue Wald stetig. [ ...mehr ] (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

 

 

Bäume helfen dem Klima

Bund deutscher Baumschulen und Stiftung Klimawald stellen erstes Klimabaum-Sortiment vor


Vogelbeere(30.11.2013) Hainbuche (Carpinus betulus), Vogelbeere (Sorbus aucuparia), Ginko (Gingko biloba), Stieleiche (Quercus robur), Winterlinde (Tilia cordata), Libanesische Zeder (Cedrus libanii), Schwarzkiefer (Pinus nigra ssp. Nigra) und Rotbuche (Fagus sylvatica) sind die acht Baumarten, die das Klimabaumsortiment 2014 bilden.

Die Stiftung Klimawald und der Bund deutscher Baumschulen e.V. stellen für die aktuelle Pflanzzeit ihr erstes Klimabaum-Sortmient vor. Die Kooperationspartner, Bund deutscher Baumschulen e.V. und Stiftung Klimawald, empfehlen mit dem Sortiment Baumsorten, die sich mit Blick in die Zukunft besonders für Anpflanzungen eignen. [ ...mehr ] (Foto: Stiftung Klimawald)

 

 

 

 

Leitfaden Baumkontrolle an Bundeswasserstraßen überarbeitet

Überarbeitung war bedingt durch rechtliche und fachliche Entwicklungen


Main(8.11.2013) Im Jahr 2009 wurde erstmals der Leitfaden Baumkontrolle an Bundeswasserstraßen eingeführt. Bedingt durch rechtliche und fachliche Entwicklungen war nun eine Überarbeitung erforderlich, die federführend durch die Bundesanstalt für Gewässerkunde umgesetzt wurde. Neben rechtlichen Grundlagen umfasst der Leitfaden eine Darstellung der fachlichen Anforderungen sowie Hinweise zur Qualifizierung der mit der Aufgabe betrauten Mitarbeiter.

Als Eigentümerin ist die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) für die Verkehrs­sicherheit ihrer Bäume verantwortlich. Um diesen Ansprüchen fachlich gerecht werden zu können, wurde 2009 der Leitfaden Baumkontrolle des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) eingeführt. Seit dem 23.08.2013 liegt dieser nun in einer zweiten, überarbeiteten Fassung vor. [ ...mehr ] (Foto: bfg)

 

 

 

Nationale Strategie für grüne Stadtentwicklung

Gemeinsam mehr Lebensqualität erreichen


Stadtgrün(3.11.2013) Verschiedene deutsche Großstädte stellen sich in ihrer Öffentlichkeitsarbeit als "Grüne Stadt" vor. Dabei sind die zentralen Elemente urbanen Grüns vor allem Bäume, deren positive Wirkung für die Gesundheit, das Wohlbefinden, das Naturerleben, das Stadtklima und vieles mehr unbestritten ist. In Bürgerbefragungen wird deutlich, welch hohen Stellenwert das öffentliche Grün für die Lebensqualität der Stadtbewohner hat. Dass die Pflanzen in der Stadt ohnehin schon erschwerte Lebensbedingungen haben und unter höherem Stress leiden als ihre Artgenossen im Wald oder in der freien Landschaft, weiß allerdings kaum ein Bürger. Fachleute dagegen beschäftigen sich seit einigen Jahren verstärkt mit diesen Themen. Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Pflanzenbestände in Städten und Gemeinden haben längst erhebliche Konsequenzen für die Baumschulbranche. Schließlich dauert es mehrere Jahre, bis ein Alleebaum die notwendige Größe und Stabilität hat, die er für ein Leben am Rand der Straße oder im innerstädtischen Bereich braucht. [ ...mehr ] (Foto:Fuchs1978/Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0)

 

 

1000 neue Bäume für Köln

Finanzausschuss genehmigt 1,3 Millionen Euro für Ersatz von Straßenbäumen


1000 neue Bäume für Köln(7.10.2013) Im Kölner Stadtgebiet fehlen zurzeit rund 2.000 Bäume, die wegen Krankheiten oder aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden mussten. Deshalb ist beabsichtigt im Herbst und Winter diesen sowie kommenden Jahres insgesamt 1.000 Jungbäume zu pflanzen. Die Kosten dafür in Höhe von 1,3 Millionen Euro hat der Finanzaus-schuss einstimmig genehmigt. "Es gibt kaum etwas Nachhaltigeres als Bäume zu pflanzen. Wir haben in Köln 76.000 Straßenbäume, dazu kommen die ungezählten Exemplare in den Kölner Wäldern. Sie verarbeiten über ihre Blätter oder Nadeln giftiges Kohlendioxid und produzieren mithilfe von Sonnenenergie lebenswichtigen Sauerstoff, verbessern also unser Klima. Dazu bieten sie Schutz vor Wind, spenden Schatten, verschönern unsere Straßen und sorgen für mehr Lebensqualität." so Amtsleiter Manfred Kaune. Für die weiteren 1.000 noch fehlenden Bäume hofft Kaune auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger. Zahlt eine Bürgerin oder ein Bürger 600 Euro für einen Stadtbaum, beteiligt sich das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen mit demselben Betrag, verspricht Manfred Kaune. (Quelle: Stadt Köln) (Foto:Wikipedia/Gudrun Velten CC BY-SA 3.0)

 

 

 

Osnabrücker Baumpflegetage 2013 - Rückblick

Auch in diesem Jahr wurde ein vielfältiges Programm geboten


Osnabrücker Baumpflegetage(17.9.2013) Immer mehr Stadtbäume sind den Lebensbedingungen in ihrem künstlichen Umfeld nicht mehr gewachsen. Das Wurzelwachstum ist in kleinen Baumgruben eingeschränkt, und der verdichtete Boden lässt nur eine unzureichende Versorgung mit Sauerstoff und Wasser zu – um nur zwei Faktoren zu nennen. „Der Standort Stadt ist ein Stress-standort“, erläuterte Dr. Susanne Böll von der Bayerischen Landes-anstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) während der 31. Osnabrücker Baumpflegetage an der Hochschule Osnabrück. Die LWG hat daher das Forschungsprojekt „Stadtgrün 2021“ auf den Weg gebracht. Gesucht wird der Stadtbaum der Zukunft. [ ...mehr ] (Grafik: hs-osnabrück/red. )

 

 

 

Gemeinsam für die Belange der Stadtbäume

Die Zeit der unterschiedlichen Ideologien in Sachen Baum ist vorbei


Gemeinsam für die Belange der Stadtbäume(9.9.2013) Die nationalen Baumpflegeverbände wollen unter dem Dach der Interessenvertretung Deutsche Baumpflege (IDB) verstärkt gemeinsam für die Belange der Stadtbäume eintreten. Darüber waren sich die Mitglieder der IDB auf ihrer jüngsten Versammlung im Haus der Landschaft in Bad Honnef einig. „Die Zeit der unterschiedlichen Ideologien in Sachen Baum ist zum Glück vorbei“, betonte der neu gewählte IDB-Vorsitzende Michael Hartmann, Firma Bollmann, Ellerau.
Gemeinsam und in enger Abstimmung und Absprache untereinander sei mehr zum Wohle der Bäume zu erreichen als in vielen kleinen Einzelaktionen. „Ich wünsche mir, dass wir die erfolgreiche Zusammenarbeit der nationalen Baumpflegeverbände und Ausbildungsstätten unter dem Dach der IDB auch in den nächsten Jahren fortsetzen und die Chance nutzen, uns in dieser Form auszutauschen“, sagte Hartmann. Obwohl nicht in allen Themen völlige Übereinstimmung herrschte, steht bei allen Mitgliedsorganisationen der IDB das Wohl und die Vitalität des Stadtbaumes stets im Vordergrund der Aktivitäten. [ ...mehr ] (Foto: Horst Jürgen Schunk)

 

 

 

 

Krakau ist "Europäische Stadt der Bäume 2013"

Jahreshauptversammlung des European Arboricultural Council (EAC) in Krakau


European Arboricultural Council (EAC) in Krakau(22.8.2013) Neue Impulse für die Begrünung von Städten und für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Stadtbäumen gehen von der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Europäischen Rates für Baumpflege (European Arboricultural Council – EAC) aus, die in Krakau/Polen stattgefunden hat. Dabei erhielt Krakau, das als eine der schönsten Städte Polens gilt, die Auszeichnung zur „Europäischen Stadt der Bäume 2013“. Über 40 Teilnehmer aus den Ländern Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Kroatien, Niederlande, Norwegen, Spanien und Tschechien sowie Gäste aus Serbien und den Vereinigten Staaten konnte der kroatische EAC-Präsident Tomislav Vitković begrüßen [ ...mehr ] (Foto:Wikipedia)

 

 

Allianz für mehr Bäume!

Bund deutscher Baumschulen und Stiftung Klimawald kooperieren


Schälschaden an Eiche(15.8.2013) Neue Bäume helfen bei ihrem Wachstum dem Klima: Bäume binden CO2, filtern Feinstaub, spenden Schatten und beein-flussen das Wohlbefinden der Bevölkerung positiv. Daher haben es sich der Bund deutscher Baumschulen (BdB) und die Stiftung Klimawald zur Aufgabe gemacht, Neuanpflanzung von Bäumen im ländlichen und urbanen Raum zu fördern. Mit dieser Allianz zeigen beide Partner, dass sie Verantwortung für ihr Umfeld übernehmen – auch für kommende Generationen. [ ...mehr ] (Foto:Horst Jürgen Schunk)

 

 

 

Arten-/Naturschutz bei Baumpflege - großes Informationsdefizit

FLL konstituiert AK Arten- und Naturschutz bei Baumkontrollen, Baumpflege für praxisorientierten Leitfaden


Arten- und Naturschutz bei Baumkontrolle, Baumpflege(20.7.2013) Nach Einführung des neuen Bundesnaturschutzgesetzes im März 2010 besteht bei Baumpflegemaßnahmen ein deutliches Informationsdefizit. Einen „Leitfaden zur Erhalt eines wertvollen Lebensraumes in Parks und Stadtwäldern unter Berücksichtigung der Verkehrssicherung“ (Förderung durch die Dt. Bundesstiftung Umwelt) hat die Stadt Frankfurt als Projektträger mit dem Kooperationspartner Institut für Tierökologie und Naturbildung in Gonterskirchen entwickelt. Dieser Forschungsbericht zeigt klar auf: es gibt einen hohen Bedarf an weiteren Informationen bzw. Empfehlungen auf Basis des BNatSchG zum Artenschutz und zum Erhalt wertvoller Lebensräume, zu Baum-pflegemaßnahmen und der Berücksichtigung von Verkehrssicherung! [ ...mehr ] (Foto: Horst Jürgen Schunk)

 

 

Generationswechsel im BGL-Arbeitskreis Baumpflege

Michael Hartmann zum neuen Vorsitzenden gewählt


BGL Arbeitskreis Baumpflege(10.7.2013) Der BGL-Arbeitskreis Baumpflege hat einen neuen Vorsitzenden: Michael Hartmann, Geschäftsführer der Baumpflegefirma Bollmann, Ellerau, wurde von den Mitgliedern des Arbeitskreises auf der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung in Augsburg einstimmig zum Nachfolger von Falk Dolze gewählt. Dolze stellte sich nach acht Jahren nicht mehr zur Wahl und leitete so den Generationswechsel ein. Michael Hartmann ist somit in der über 20-jährigen Geschichte des Arbeitskreises nach Karl Peßler, Dietrich Kusche und Falk Dolze der vierte Vorsitzende. Der neue Vorstand des BGL-Arbeitskreises Baumpflege: Erster Vorsitzender Michael Hartmann, Falk Dolze, Christian Nellen und Hanka Dolze (von links nach rechts) [ ...mehr ] (Foto: BGL)

 

 

 

Stuttgart: Baumfrevel nimmt zu

Anzahl der Beschädigungen an Stuttgarter Straßenbäumen auf Rekordhoch


Baumfrevel(20.5.2013) Einen traurigen Rekord muss das Garten-, Friedhofs- und Forstamt vermelden: Noch nie hat es so viele Verletzungen an Stuttgarter Straßenbäumen gegeben wie dieses Jahr. Neben den typischen Schäden durch Verkehrsunfälle und gedankenloses Anfahren bei Parkmanövern haben die Verluste durch mutwilligen "Baumfrevel" erschreckend zugenommen. Dabei sind die Täter nicht zimperlich: Sie bohren tiefe Löcher durch die Stämme, sägen die Bäume gezielt an, kippen hochgiftige Substanzen ins Erdreich an die Wurzeln, oder entrinden die Stämme von jüngeren Bäumen total. In den wenigsten Fällen können die Bäume gerettet werden. Weil zudem für Straßenbäume ohnehin erhöhte Verkehrssicherungspflicht besteht, müssen die geschädigten Bäume meistens gefällt werden.
Die Beweggründe sind vielfältig. Anlieger fühlen sich durch den Baum vor ihrem Haus gestört und greifen zur "Selbstjustiz". Im anderen Fall führt blinde Zerstörungswut zum Tod des Baumes. Es ist zudem nicht erkennbar, dass sich nur in bestimmten Stadtvierteln die Beschädigung der Bäume häufen. So sind Schäden im "Villenviertel" und in Hochhausquartieren gleichermaßen zu finden. Wer bei der Beschädigung der Bäume beobachtet wird, wird angezeigt, notfalls wird eine Anzeige gegen Unbekannt gestellt. Dann ermittelt die Staatsanwaltschaft, denn es geht hier um beträchtliche Summen. Der entstandene Schaden allein durch Baumfrevel im Mai dieses Jahres in Stuttgart beläuft sich auf gut 35 000 Euro. ( Foto: Stadt Stuttgart )

 

 

Wo Slacklining ausdrücklich erlaubt ist


Mit Stammschützern „made by Wilhelma“ übersteht der Baum schadlos das Vergnügen der Balancekünstler


Slacklining(20.5.2013) Seit einigen Jahren erfreut sich die Trendsportart Slacklining einer immer größeren Beliebtheit. Auch in Stuttgart werden vor allem in den Parkanlagen die „schlaffen Leinen“ – was „Slacklines“ wörtlich übersetzt heißt – immer häufiger zwischen Bäumen gespannt. Auf den Bändern wird dann balanciert und der Gleichgewichtssinn trainiert. Dabei entstehen hohe Zugkräfte, welche die Rinde und die darunter liegende Versorgungsschicht der Bäume verletzen. Um dies zu verhindern, haben die Wilhelma-Parkpfleger im Unteren Schlossgarten und an der Universität Stuttgart an ausgewählten Bäumen Schutzvorrichtungen angebracht. Hier ist Slacklining ausdrücklich erlaubt. [ ...mehr ] ( Foto: Wilhelma Stuttgart )

 

 

 

BGL fordert mehr Berücksichtigung von Stadtgrün bei Investitionsentscheidungen

Nutzwert und ästhetische Bedeutung wird unterschätzt


Nutzwert eines Baumes(25.4.2013) „Der Nutzwert von Bäumen und ihre ästhetische Bedeutung in Städten wird unterschätzt. Bäume und Sträucher sind heute eine Selbstverständlichkeit, aber ihre Leistung und ihr Mehrwert für das Klima ist den meisten Politikern und Stadtbewohnern gerade in großen Städten gar nicht bewusst“, erklärte der Präsident des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), August Forster, anlässlich des heutigen internationalen Tag des Baumes. Einige Kommunen würden den jährlich wiederkehrenden Tag zu Baumpflanzaktionen nutzen, um damit den Wert des Baumes wieder in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken. „Der überwiegende Teil der Kommunen kommt aber über Lippenbekenntnisse zur Bedeutung von Bäumen nicht hinaus. Das zeigt, wie wenig Städte und Gemeinden sich mit dem Thema Stadtgrün beschäftigen und wie niedrig der Stellenwert von urbanem Grün in den Rathäusern ist“, kritisierte Forster. [ ...mehr ] ( Grafik: BGL )

 

 

Stadtgrün ist ein "vergessenes" Thema

Städtisches Grün spielt in der politischen Debatte über nachhaltige Stadtentwicklung eine zu geringe Rolle


Städtisches Grün(14.4.2013) Nach Ansicht des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) spielt städtisches Grün in der politischen Debatte über nachhaltige Stadtentwicklung eine viel zu geringe Rolle. „Stadtgrün ist ein von der Politik ‚vergessenes‘ Thema. Das zeigte sich auch aktuell beim Kongress des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zur Innenstadtentwicklung. „Urbanes Grün ist dort kein Thema und steht im wahrsten Sinne des Wortes nicht auf dem Programm der Veranstaltung“, kritisierte BGL-Präsident August Forster und forderte, „dem Einsatz von Grün in Städten und Gemeinden nicht länger eine klägliche Nebenrolle einzuräumen“ [ ...mehr ] ( Foto: DGS )

 

 

 

Aktion Baumstarke Stadt

Die Stadt Leipzig will in diesem Frühjahr mehr als 400 neue Straßen- und Parkbäume pflanzen

Leipzig(16.3.2013) Mit der Pflanzung eines Feld-Ahornbaums „Elsrijk“ hat Angelika Freifrau von Fritsch, Leiterin des Amtes für Umweltschutz, am 13.3.2013 in Leipzig-Schönefeld den Startschuss für weitere Aktionen im Rahmen des Luftreinhalteplans gegeben. Die Stadt Leipzig will in diesem Frühjahr mehr als 400 neue Straßen- und Parkbäume pflanzen – dazu gehören neben regelmäßigen Nachpflanzungen für Gehölze auch zusätzliche Straßenbäume an neuen oder jahrzehntelang verwaisten Standorten. Zur Verringerung der Schadstoffbelastung der Luft, insbesondere mit Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid (NO2), hat die Stadt Leipzig im Dezember 2009 einen neuen Luftreinhalteplan erarbeitet und in Kraft gesetzt. Er enthält 48 Maßnahmen, die an verschiedenen Adressaten der Luftverschmutzung ausgerichtet sind. [ ...mehr ] (Foto: Martin Geisler (Lizenz: CC-BY-SA-3.0-DE)

 

 

 

 

Mit Grün weiter gegen die Feinstaubbelastung

Auf Feinstaubbelastung mit vermehrtem Pflanzen von Gehölzen reagieren

Mit Grün weiter gegen die Feinstaubbelastung(8.2.2013) Die aktuelle Studie (Februar 2013) des Umweltbundesamtes belegt, dass die mittlere Feinstaubbelastung 2012 zwar gesunken ist, dass jedoch besonders in Städten und Ballungsräumen die Grenzwerte nach wie vor häufig deutlich überschritten werden. Grund genug, auch in diesem Jahr, dem europäischen Jahr der Luft, wieder umfassende Anstrengungen zu unternehmen, um die gesundheitsschädigende Belastung durch von Industrie, Verkehr und Kleinfeueranlagen, um nur einige Emittenten zu nennen, verursachte Feinstaubbelastung weiter zu reduzieren. Der Bund deutscher Baumschulen wiederholt somit seine Empfehlung, der Feinstaubbelastung mit dem vermehrten Pflanzen von Gehölzen entgegen zu treten. [ ...mehr ] (Foto: Matthias Koranzki / pixelio.de )

 

 

Für den Erhalt historischer Parkwälder

DBU fördert praxisorientierten Leitfaden zum Schutz des kulturellen Erbes mit 125.000 Euro

Grün, geschichts- und artenreich: Für den Erhalt historischer Parkwälder(6.2.2013) Angelegte Wege, Gewässer und Herrenhäuser verliehen ihnen einst einen besonderen Reiz: Historische Parkwälder. „Einige dieser lebenden Geschichtsarchive weisen eine besondere Dichte an Kulturrelikten auf. Heute werden jedoch viele von ihnen bewirtschaftet oder vernachlässigt, sodass die ursprüngliche Botschaft eines historischen Landschaftsparks nicht mehr erlebbar ist“, sagt Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg will die historische Vielfalt von Parkwäldern modellhaft dokumentieren. Aus den Ergebnissen soll ein Leitfaden erarbeitet werden, der Eigentümern, Nutzern und Schützern der Anlagen aufzeigt, wie sie erhalten und entwickelt werden können. [ ...mehr ] (Foto: Universität Freiburg)


 

 

Gemeinsam für Stadtbäume

Berliner Stadtbaumkampagne startet mit ersten Pflanzungen


Gemeinsam für Stadtbäume - Berliner Stadtbaumkampagne startet mit ersten Pflanzungen in Lichtenberg(7.11.12) Stadtbäume sind wertvoll für Metropolen wie Berlin: Sie spenden Schatten, senken die Temperatur, schützen vor Wind, produzieren lebensnotwendigen Sauerstoff und filtern Schadstoffe aus der Luft. Kurz: Straßenbäume verbessern die Lebensqualität. Um den Verlust von Straßenbäumen entgegenzuwirken, startet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt heute die Berlin weite Stadtbaumkampagne "Gemeinsam für Stadtbäume", die das Ziel der Pflanzung von bis zu 10.000 zusätzlichen Straßenbäumen bis 2017 hat [ ...mehr ] (Grafik: stadtentwicklung.berlin.de)

 

 

Baumfällkataster Wiesbaden

Neues Angebot trägt öffentlichem Interesse Rechnung


Baunfällkataster Wiesbaden(04.10.2012) Bäume sind prägende Elemente des Wiesbadener Stadtbildes und in vielerlei Hinsicht kostbar. Daher pflegt und schützt die Stadt Wiesbaden ihre Bäume, um sie so lange wie möglich zu erhalten. Dennoch müssen auch städtische Bäume gefällt werden, wenn sie mehr standsicher sind und für das direkte Umfeld eine Gefährdung darstellen.
Mit dem Baumfällkataster veröffentlicht die Landeshauptstadt Wiesbaden Fällungen solcher Bäume und trägt damit dem öffentlichen Interesse Rechnung. Mit wenigen Klicks lässt sich recherchieren, ob und wo eine Baumfällung geplant oder schon erfolgt ist - über den Ortsteil/Gemarkung, die Suche nach Straßen oder per Zoom in die Karte. Angaben zu Baumart, Stammumfang, Fällgrund, Fälldatum und geplanten Ersatzpflanzungen ergänzen das Informationsangebot. Diese Informationen bleiben für zwei Monaten nach einer Fällung aufrufbar.
Fällungen von Einzelbäumen sind punktförmig (rot) dargestellt. Pflegeschnitte in Baumgruppen - dies kommt insbesondere im Außenbereich vor - sind flächig (grün) abgebildet. Eine Baumfällstatistik zeigt die Häufigkeit von Fällungen sortiert nach Ortsteil/Gemarkung und Baumart. Fällungen durch die Forstbetriebe und von privaten Baumbesitzern werden nicht veröffentlicht. [ → zum Baumfällkataster ] (Foto: Red. )

 

 

 

Stadt Dortmund nimmt Kampf gegen die Massaria-Krankheit auf

Cirka 4000 der über 40 Jahre alten Dortmunder Platanen sind vom Massaria-Pilz befallen


4000 Platanen sind vom Massaria-Pilz befallen(03.10.2012) Etwa 55 Prozent der über 40 Jahre alten Platanen in Dortmund - das sind etwa 4.000 Bäume - sind vom Massaria-Pilz befallen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die das Tiefbauamt der Stadt Dortmund bei externen Unternehmen in Auftrag gegeben hatte, nachdem im letzten Jahr deutlich geworden war, dass sich diese europaweit auftretende Krankheit auch in Dortmund verbreitet. Jetzt beauftragte der Verwaltungsvorstand die städtischen Grünpfleger, die notwendigen engmaschigen Kontrollen per Hubarbeitsbühne in Eigenregie fortzusetzen. Kosten: im ersten Jahr gut 400.000 Euro, in den Folgejahren etwa 370.000 Euro. Eine Fremdvergabe würde dagegen fortlaufend 1,5 Millionen Euro pro Jahr kosten. [ ...mehr ] (Foto: Fanghong - CC-Lizenz 3.0 )

 


Prävention: Zuschuss für Gehörschutz und Ergonomie

Zuschüsse von bis zu 500 Euro für Mitgliedsbetriebe der Gartenbau BG

Die Gartenbau-Berufsgenossenschaft fördert Mitgliedsbetriebe mit Zuschüssen von bis zu 500 Euro für aktiven Gehörschutz und ergonomische Maßnahmen am Arbeitsplatz (21.09.2012) Durch den Zuschuss zum aktiven Gehörschutz soll ein wirksamer Anreiz zur Lärmprävention gegeben werden, denn Lärm am Arbeitsplatz spielt bei den angezeigten Berufskrankheiten eine große Rolle. Wichtig ist für den berufsständischen Unfallversicherungsträger auch, dass Arbeitsplätze und Arbeitsvorgänge in Zukunft so gestaltet sind, dass diese möglichst lange und in jedem Alter bewältigt werden können. Die Bezuschussung ergonomischer Hilfsmitteln soll dazu beitragen, die Auswirkungen des demografischen Wandels in den Betrieben abzumildern. [ ...mehr ] (Foto:Gartenbau BG )

 

 

 

Gartenbau-BG: Unfallzahlen sinken kontinuierlich

Trotz Steigerung bei den Mitgliedszahlen setzte sich der positive Abwärtstrend in 2011 fort

Baumpfleger (14.08. 2012) Insgesamt wurden der Gartenbau-Berufsgenossenschaft 46.254 Unfälle angezeigt. 20.128 davon waren meldepflichtig, das heißt die Unfallverletzten waren jeweils länger als drei Tage lang krank. In 2010 ereigneten sich noch 21.383 meldepflichtige Arbeitsunfälle im Bereich des berufsständischen Unfallversicherungsträger. Im Ergebnis war somit ein Rückgang um 5,9 Prozent zu verzeichnen.
[ ...mehr ] (Foto:Karl-Heinz Laube / pixelio.de )

 

 

 

 

Ohne geht es auch in diesem Sommer nicht.

Bäume brauchen Wasser!


Bäume brauchen WasserWer glaubt, dass der Regen die Bäume in der Stadt gut versorgt, liegt falsch. Selbst wenn es fast jeden Tag regnet wie in vielen Regionen Deutschlands im Frühsommer 2012 müssen Bäume und Pflanzen gegossen werden. Wie so oft hat die gefühlte Einschätzung wenig mit der Wirklichkeit zu tun: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet im ersten Halbjahr 2012 sogar unterdurchschnittlich niedrige Regenfälle. Die Meteorologen sprechen bei diesem Sommer von einem „Schaukelsommer“ – weil das Wetter wie eine Schaukel zwischen trocken und nass bzw. warm und kalt hin und her pendelt. Die Wahrnehmung des Wetters hat viel mit Psychologie zu tun: Schlechtwettertage mit heftigen Regenschauern oder gar schwerem Hagel, die Straßen und Keller unter Wasser setzen, bleiben viel eher im Gedächtnis als schöne Sonnentage. Dennoch war es bis zur Jahresmitte in den meisten Regionen Deutschlands immer noch zu trocken und so muss gegossen werden! [ ...mehr ] (Foto:BGL)

 

 

 

QBB fordert bessere Ausbildungsmöglichkeiten für Baumpfleger


QBB fordert bessere Ausbildungsmöglichkeiten für BaumpflegerBei ihrer Mitgliederversammlung am 23. Juni in Starnberg sprachen sich die Mitglieder der Qualitätsgemeinschaft Baumpflege und Baumsanierung (QBB) dafür aus, die eigene Fachkräftesicherung zu optimieren und hierfür auch Organe wie den Bundesverband für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) mit ins Boot zu nehmen. Die Forderungen: Eine Ausbildungsberechtigung auch für Baumpflegebetriebe, die Bereitstellung von Fördermitteln durch das Ausbildungsförderwerk Garten- und Landschaftsbau (AuGaLa) und die Festlegung von Qualitätsstandards in der Weiterbildung. Was die Ausbildung angeht, nimmt der Berufszweig Baumpflege in der „Grünen Branche“ eine Sonderstellung ein. Denn „Baumpfleger“ ist kein eigenständiger Ausbildungsberuf und kann nur im Rahmen einer Fort- und Weiterbildung zum Fachagrarwirt, European Tree Worker (ETW) oder European Tree Technician (ETT) erlernt werden. [ ...mehr ] (Foto:Rainer Sturm / pixelio.de)

 


Eichenprozessionsspinner immer weiter verbreitet

Mitglieder des BGL-Arbeitskreises Baumpflege informierten sich über dessen Biologie und Schadbilder


BGL-Arbeitskreis Baumpflege(Bad Honnef / Starnberg) Der Eichenprozessionsspinner breitet sich immer weiter in Deutschland aus und gefährdet sowohl die Eichenbestände als auch den Menschen. Dr. Michael Henze, Umweltreferent des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL), informierte die Mitglieder des BGL-Arbeitskreises Baumpflege über die Biologie, Schadbilder des Schädlings sowie über die unbefriedigende Situation im Bereich der Prävention und Bekämpfung im urbanen Raum, die durch fehlende zugelassene Biozide gekennzeichnet ist. [ ...mehr ] (Foto: BGL)

 

 

 

 

 

EAC-Präsidenten pflanzten „Baum für Europa“


Baum für Europa(Bad Honnef / Venedig, 06.07.2012) Im Schatten einer mächtigen Atlaszeder wollen der amtierende Präsident des European Arboricultural Council (EAC), Tomislav Vitković, und seine Amtsvorgänger im Jahr 2042 wieder zusammenkommen. Dazu pflanzten sie jetzt in Venedig anlässlich des 20-jährigen Bestehens des europäischen Baumpflegerates EAC – symbolhaft für ein vereintes Europa – ein wohlgewachsenes Exemplar einer „Cedrus atlantica“. Unterstützt wurden sie dabei von Gastredner Emmanuel Mony (Frankreich), dem Präsidenten der European Landscape Contractors Association (ELCA), und Sharon Lilly (USA), der Repräsentantin der International Society of Arboriculture (ISA). Dreißig Jahre lang geben sie diesem „Baum für Europa“ nun Zeit für seine weitere Entwicklung in den „Giardini Pubblici“ der italienischen Lagunenstadt. Über 50 EAC-Mitglieder aus 16 Ländern, darunter auch sechs frühere EAC-Präsidenten, waren bei der Baumpflanzung im Rahmen der EAC-Jahreshauptversammlung mit von der Partie. [ ...mehr ] (Foto: EAC)

 

 

Amsterdam ist "European City of the Trees 2012"

European Arboricultural Council zeichnet niederländische Stadt für Baum-Politik aus


(Bad Honnef 05.07.12) - Die niederländische Stadt Amsterdam wurde jetzt vom European Arboricultural Council (EAC) als "European City of the Trees 2012" ausgezeichnet. Der Europäische Baumpflegerat, dem Mitglieder in 22 europäischen Staaten angehören, würdigte auf diese Weise den vorbildlichen Einsatz für Bäume im städtischen Umfeld sowie das hohe Engagement von Politik, Verwaltung und Bürgern für Bäume und Grün im urbanen Raum. [ ...mehr ] (Foto: EAC)

 

 

 

 

 


nach oben

home

 


2003 - 2018 - arboristik.de - Baumpflege -Baumsanierung - Baumschutz - All rights reserved