Arboristik - Baumpflege

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23. VTA- Spezialseminar „Messen und Beurteilen am Baum“


Ein Rückblick - Wissensvermittlung auf höchstem Niveau


23. VTA- Spezialseminar „Messen und Beurteilen am Baum“ (16.5.2017) Es kamen wiederum ungefähr 600 Baumfachleute aus sieben Nationen zum diesjährigen VTA-Spezialseminar "Messen und Beurteilen am Baum", das wie immer in der Lüneburger Heide und am KIT , ehem. Forschungszentrum Karlsruhe, stattgefunden hat. Jeder Teilnehmer erhielt als Geschenk das ca. 500-Seiten starke Buch: "Die Körpersprache der Bauteile - Enzyklopädie der Formfindung nach der Natur ", das eine neue Formenlehre der Natur beinhaltet und gleichsam Zwillingsbrüderchen zur VTA- Enzyklopädie " Die Körpersprache der Bäume "ist. Beide Bücher fassen das bisherige Lebenswerk von Professor Claus Mattheck und seinen Mitarbeitern zusammen. Und so ging es am Vormittag um den Einstieg in diese neue Naturkunde und die Stellung des Baumes in dieser Betrachtung. [ ...mehr ]
(Abb.: red)

 

 

 

20. Kommunales Baumpflegeseminar in Plüderhausen

Das Kommunale Baumpflegeseminar bleibt in Bewegung


20. Kommunales Baumpflegeseminar in Plüderhausen(12.5.2017) Das Kommunale Baumpflegeseminar bleibt in Bewegung: Die 20ste Veranstaltung lockte am 3. Mai über 110 Vertreterinnen und Vertreter der Grünflächen-, Tiefbau- und Straßenämter von Kommunen, Landkreis- und Bauverwaltungen über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus nach Plüderhausen in die Staufenhalle. Ulf Lütticke und Johannes Klein vom veranstaltenden Unternehmen „Neidlein Baumerhaltung und Baumüberprüfung” konnten spannende Referenten rundum das Thema Baumpflege gewinnen. Viele kompetent verpackte Informationen ließen den Seminartag wie im Flug vergehen. Nach intensiven Fachgesprächen gab es von den Teilnehmer/-innen am Ende des Tages für uns als Veranstalter das wichtige Feedback: „Wir haben wieder Neues erfahren und nehmen nützliche Informationen mit in unseren Berufsalltag.“ [ ...mehr ]
(Foto: Neidlein Baumerhaltung)

 

 

Klasse Pflanzen - Innen wie außen gesund

Hohe Qualität mit den FLL-Gütekriterien


Baumschule(4.5.2017) Wer einen Baum pflanzen möchte, sieht sich vor eine Reihe von Herausforderungen gestellt. Es gilt den Standort zu wählen, die Bodenbeschaffenheit und die Lichtverhältnisse zu kennen und sich für eine Pflanzenart und -sorte zu entscheiden. Da ist es gut, wenn man einen Baumschulexperten an der Seite hat, der ausführlich und persönlich berät. Hat man schließlich eine Wahl bezüglich einer Pflanzenart und -sorte sowie des Standortes getroffen, mögen viele denken, damit sei alles für einen gesunden Baum im Garten getan. Doch es gibt noch weitere unentbehrliche Voraussetzungen, wie die konkrete Auswahl und die richtige Pflanzung, damit er langfristig gedeiht. [ ...mehr ]
(Foto: BdB)

 

 

25 Jahre Deutsche Baumpflegetage

Der Mammutbaum der Baumpflege-Events feierte Jubiläum


25 Jahre Deutsche Baumpflegetage(28.4.2017) Die lange Tradition der Deutschen Baumpflegetage in Augsburg begann im Jahr 1993. Ein Vierteljahrhundert später hat sich die damals noch regionale Tagung zur bedeutendsten europäischen Fortbildung für die Baumpflege entwickelt. Zum 25. Jubiläum der Deutschen Baumpflegetage machten sich im April 1.450 Fachleute aus 17 Nationen auf den Weg nach Augsburg. Neben Teilnehmern aus Neuseeland, Australien, Japan, Kanada, den USA und Russland waren erstmals auch Baumpfleger aus Indien, Hongkong, Israel und Tunesien mit dabei. Referenten aus sieben Ländern gaben in mehr als 40 praxisbezogenen Fachvorträgen einen Ausblick auf die Zukunft der Baumpflege. [ ...mehr ]
(Foto: Kottich)

 

 

Zürich: Unvermeidlicher Kahlschlag

50 von 64 Bäumen am General-Guisan-Quai müssen ersetzt werden


General-Guisan-Quai(16.4.2017) In der denkmalgeschützten Anlage am Züricher General-Guisan-Quai ist die Standsicherheit bei 50 Bäumen beeinträchtigt. Die rund 100 Jahre alten Bäume müssen deshalb aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Bei 14 Bäumen bestand akute Umsturzgefahr, sodass sie umgehend entfernt wurden. Am 18. März 2017, stürzte in der Seeanlage am General-Guisan-Quai ein Trompetenbaum um. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Die Seepolizei Zürich verzeichnete um diese Zeit eine Windspitze von über 80 km/h, was der Windgeschwindigkeit eines Sturmes entspricht. Neben dem umgestürzten Baum fiel bei der Kontrolle aller weiteren Bäume der Anlage eine schief stehende Rosskastanie auf. Auch sie hatte keine Standfestigkeit mehr und musste gefällt werden. [ ...mehr ]
(Foto: Grün Stadt Zürich)

 

 

Bäume im Klimawandel

Seminar des Fachverbandes geprüfter Baumpfleger


Seminar des Fachverbandes geprüfter Baumpfleger(31.3.2017) „Ausschließlich heimische Gehölze in der Stadt helfen uns nicht weiter“, war das klare Statement von Klaus Körber bei dem Seminar des Fachverbandes geprüfter Baumpfleger vom 24. bis 26 März 2017 in Oberhof/Thüringen. Aufgrund des Klimawandels werden Gehölze benötigt, die Temperaturen von minus 30 Grad Celsius im Winter und plus 40 Grad Celsius im Sommer aushalten. Der Experte der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim bezieht sich u.a. auf das Forschungsprojekt „Stadtgrün 2021“. Das Überleben in der Stadt wird zudem durch mangelhafte Pflanzung erschwert. Dringend notwendig ist es, betonte Körber, darauf zu achten, dass der Baum im richtigen Substrat und nicht zu tief gepflanzt wird, Stammschutz aufgetragen und ausreichend und zielgenau gewässert wird. [ ...mehr ]
(Foto: Banse)

 

 

„Runder Tisch Baum“

Berliner Erfahrungsaustausch - kostenfrei & werbefrei


Runder Tisch Baum(22.3.2017) Am 7. März 2017 hat zum 4. Mal der „Runde Tisch Baum“ stattgefunden, ein Erfahrungsaustausch zu Bäumen im urbanen Raum. Die Veranstaltung mit dem Themenschwerpunkt „Altbaumpflege“, wurde von 192 Teilnehmern besucht. Nach Grußworten des Staatssekretärs für Verkehr der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Herr Jens Holger Kirchner und dem Pankower Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste Herr Vollrad Kuhn haben die Referenten Stephan Rodtheut, Dr. Angela von Lührte und Nicolas A. Klöhn am Beispiel der Altbäume des großen Tiergartens in Berlin vorgestellt, was heute stehende Altbäume gewissermaßen erlebt haben können bzw. eine Vorstellung von deren Reaktionsfähigkeit bis ins hohe Alter vermittelt. Hierzu wurden wissenschaftliche Abschlussarbeiten, u.a. umfassende dendrochronologische Untersuchungen und Ergebnisse aus verschiedenen Gutachten und Forschungsprojekten, u.a. im Zusammenhang mit den Großbauprojekten Tiergartentunnel und Potsdamer Platz vorgestellt. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Baumästhetik

Versuch einer Definition


Anpassungsfähigkeit von Bäumen(7.3.2017) Was ist das denn, mag sich mancher fragen. Ästhetik kommt aus dem Griechischen [aisthētikḗ (téchnē) = Wissenschaft vom sinnlich Wahrnehmbaren] und wird als Wissenschaft oder Lehre vom Schönen definiert. Was ist Ästhetik bei Bäumen? Das ist vor allem eine Sache der Betrachtung des Menschen. Wer mag behaupten oder widersprechen, dass Bäume selbst ein Empfinden haben? Deshalb mag ich mich hier auch nur mit der Sicht des Menschen beschäftigen: Ästhetik hat mit Empfinden zu tun, mit Wohlgefallen, mit Bewunderung und mit Emotion. Mit dem Begriff Ästhetik verbinden wir heute meist angenehme Wahrnehmungen, er könnte aber auch für unangenehme Emotionen wie Hass, Ärger oder Wut benutzt werden. Der Begriff soll auch hier im Sinne von Schönheit verwendet werden. [ ...mehr ]
(Foto: Peter Klug)

 

Anpassungsfähigkeit von Bäumen

Natürliche Eigenschaften nutzen


Anpassungsfähigkeit von Bäumen(22.2.2017) Bäume wachsen in Städten unter Extrembedingungen: verdichteter Boden, Schattenlagen oder starke Hitzezonen sowie entsprechend trockene Standorte. Der Klimawandel verstärkt den Stress, dem die Gehölze im urbanen Umfeld ausgesetzt sind. Wie sich die Baumsortimente für die Begrünung von Städten und Kommunen weiter optimieren lassen, das war unter anderem Thema bei der diesjährigen Wintertagung des Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. vom 9. bis 12. Januar in Goslar. Aktuelle Erkenntnisse stellte Prof. Dr. Andreas Roloff vom Institut für Forstbotanik und Forstsoziologie der Technischen Universität Dresden in seinem Fachvortrag „Über die Plastizität alter Bäume“ vor. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

25. Deutsche Baumpflegetage

Jubiläumsveranstaltung punktet mit Fachvorträgen, Praxisvorführungen und Ausstellungen


baumpflegetage(5.2.2017) Passender könnte das Datum nicht sein: Die Eröffnung der 25. Deutschen Baumpflegetage 2017 fällt auf den 25. April und damit auf den internationalen Tag des Baumes. Weltweit würdigen Menschen an diesem Tag die Bedeutung der Bäume und des Waldes. Und genau dies tun auch die Deutschen Baumpflegetage, wenn sie jedes Jahr Fachleute aus vielen Ländern nach Augsburg locken, die in der Fuggerstadt drei Tage lang neueste Erkenntnisse aus der Baumpflege diskutieren. Auch bei der Jubiläumsveranstaltung vom 25. bis zum 27. April 2017 wird es international zugehen: Die Organisatoren erwarten Referenten aus sieben Nationen, die mehr als 40 Vorträge halten. „Für den Eröffnungsvortrag konnten wir den französischen Botaniker Francis Hallé gewinnen, was uns ganz besonders freut. Vielen wird er unter anderem aus dem Film ´Das Geheimnis der Bäume` des Oskarpreisträgers Luc Jacquet bekannt sein“, sagt Professor Dr. Dirk Dujesiefken, Veranstalter der Deutschen Baumpflegetage. [ ...mehr ]
(Foto: Kottich)

 

 

Rodungstechnik in kleinen Gärten

Wurzelstubben am Zaun und über den Zaun hinweg roden


wurzelratte(19.1.2017) Rodungen in engen Gärten erfordern nicht nur einen geschickten Landschaftsgärtner sondern auch das richtige Werkzeug. Mit dem Bagger-Anbauwerkzeug Wurzelratte kann Jörg Dittrich, Bauleiter der Firma Gartenbau Dittrich in Pyrbaum in der Oberpfalz, Wurzelstubben in Zaunnähe sogar teilweise von außen erreichen, also ohne dazu mit dem Bagger auf ein Grundstück fahren zu müssen. In kleinen, schwer zugänglichen oder dicht bepflanzten Gärten ist für Bagger wenig Spielraum vorhanden. Wurzelstubben zu roden, wird dann zur kniffligen Aufgabe. [ ...mehr ]
(Foto: Gartenbau Dittrich)

 

Bäume und Sträucher brauchen Nährstoffe..

...insbesondere bei ungünstigen Standortbedingungen und Verpflanzungsschock


Bäume und Sträucher brauchen Nährstoffe(9.1.2017) Das Leben in der Stadt ist auch für Bäume und Sträucher nicht immer einfach. Gerade in bebauten Gebieten herrschen schwierige Bedingungen, da es dort zumeist nur einen sehr begrenzten Raum für das Wurzelwerk gibt. Der Boden ist häufig extrem verdichtet oder gar versiegelt, was automatisch eine Mangelversorgung mit Nährstoffen und oft auch Wasser zur Folge hat. Zudem macht das Streusalz vielen Straßenbäumen in der kalten Jahreszeit zu schaffen, aber auch der Urin unzähliger Hunde, die an den Stämmen ihre Duftmarken setzen, kann die Wurzeln schädigen. Selbst Gehölze, die in Parkanlagen oder privaten Gärten stehen, müssen kämpfen: Da die Flächen regelmäßig gereinigt und vom Herbstlaub und von abgestorbenen Pflanzenteilen befreit werden, fehlen auch ihnen die natürlichen Nährstoffquellen. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Außergewöhnliche Baumpflanzungen

Baumschule Lorenz von Ehren - Spezialist für schwierige Fälle


Baumschule Lorenz von Ehren (10.12.2016) Einen Baum kaufen ist eine Sache, doch der Transport eine andere. Auch hier sind Spezialisten gefragt, die den Baum passgenau und perfekt vorbereiten, damit er den Transport gut übersteht. Im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg wurde für eine Trauerweide der Baumschule Lorenz von Ehren eigens ein Transporttunnel eingerichtet. In Hamburg wurde eine 50-jährige, 12 Meter hohe und 9 Tonnen schwere Eiche aus den Quartieren der Baumschule Lorenz von Ehren geliefert. Diese wird zukünftig den Schülern der Berufsschulen Hamburg Schatten spenden. Mit einem Tieflader wurde die Sumpf-Eiche (Quercus palustris) von Bad Zwischenahn nach Hamburg transportiert, um dort mit Hilfe von zwei Kränen an ihrem endgültigen Standort aufgestellt zu werden. [ ...mehr ]
(Foto: Baumschule Lorenz von Ehren - LvE)

 

Mit dem städtischen Baumkontrolleur unterwegs

Michael Schenk begutachtet in Hanau übers Jahr 23.000 Bäume


Mit dem städtischen Baumkontrolleur unterwegs (8.12.2016) Der Laie erkennt keinen Unterschied, wie der Stamm einer näher zu untersuchenden alten Linde beim Schlag mit dem Schonhammer an unterschiedlichen Stellen klingt. Michael Schenk hingegen schon. Der zertifizierte Baumkontrolleur des städtischen Eigenbetriebs Hanau Infrastruktur Service (HIS) hört sofort heraus, wo sich ein Hohlraum hinter der Rinde befindet und wo nicht. Ein Anzeichen, das womöglich auf Fäule bei der Linde in der Wilhelmsbader Allee schließen lässt. An durchschnittlich 110, in den allermeisten Fällen gesunden städtischen Bäumen macht Schenk an jedem Arbeitstag seine Kontrolle. Bei Verdacht auf eine Anomalie des Stammes kommt ein Hartkunststoff-Hammer zum Einsatz. Bei jedem Baum begutachtet er mit geübtem Auge den Zustand von Wurzelbereich, Stamm, Ästen und Krone. [ ...mehr ]
(Foto: Stadt Hanau)

 

23. VTA- Spezialseminar "Messen und Beurteilen am Baum"

Vorschau - Wissensvermittlung auf höchstem Niveau


23. VTA- Spezialseminar "Messen und Beurteilen am Baum" (23.11.2016) Auf dem 23. VTA-Spezial‎-Seminar 2017 stellt Professor Mattheck sein neues Buch „Die Körpersprache der Bauteile“ vor, in dem eine Formengemeinschaft der Lebenden und der Toten, in die auch der Baum eingebettet ist, aufgezeigt wird. Dabei werden mit formelfreien Denkwerkzeugen die verschiedensten Naturerscheinungen ‎in Zusammenhang mit dem Baum und seiner Sicherheit gebracht. Die Veranstaltung wird seit dem 21. VTA-Spezialseminar als eintägige Veranstaltung in Nord- bzw. Süddeutschland durchgeführt. Die Tagung Nord findet am 25. April 2017 in Bispingen in der Lüneburger Heide statt. Am 9. Mai 2017 folgt die Tagung Süd im Karlsruher Institut für Technologie (KIT). [ ...mehr ]
(Abb.: red)

 

FLL-Verkehrssicherheitstage 2016

Bäume und Spielgeräte/Spielräume im Fokus der Verkehrssicherheit


FLL-Verkehrssicherheitstagen 2016(15.11.2016) Bereits zum 6. Mal veranstaltet die FLL vom 29.11. bis 1.12.2016 die Verkehrssicherheitstage an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin. Auch in diesem Jahr konnten viele Themenwünsche und Anregungen der Teilnehmer bei der Programmplanung umgesetzt werden. An den ersten beiden Tagen stehen aktuelle Fachfragen rund um die Verkehrssicherheit von Bäumen im Fokus. Schwerpunktthemen sind die aktuelle Rechtsprechung bei Bäumen in der Stadt und im Wald, besondere Herausforderungen bei Baumkontrollen sowie aktuelle Pflanzenkrankheiten. Der 3. Tag der Veranstaltung (1.12.) beschäftigt sich mit der Verkehrssicherheit von Spielplätzen/Spielräumen. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

TerraCottem überzeugt bei Baumpflanzungen

Vitale Bäume dank mineralischer Wasserspeichergranulate


terracottem(12.11.2016) Umfragen zur Nutzung von städtischen Grünanlagen und Friedhöfen haben mehrfach bestätigt, dass die Bewohner sie besser annehmen, wenn sie ein gepflegtes und vitales Erscheinungsbild bieten. Bei Neupflanzungen oder nach größeren Umgestaltungen kann anhaltend trockenes Wetter Probleme bereiten und Mehrarbeit durch zusätzliche Gießgänge verursachen. Insbesondere bei sandigen und durchlässigen Böden lohnt es sich, die Wasserhaltekapazität mit TerraCottem Universal nachhaltig zu erhöhen. Das Produkt enthält mineralische Wasserspeichergranulate, die rund fünf Liter Wasser pro 100 g speichern und für Pflanzen verfügbar halten können. Einmal in den Boden eingearbeitet, bleiben die Granulate acht Jahre aktiv. [ ...mehr ]
(Foto: TerraCottem)

 

 

25. Deutsche Baumpflegetage

Zukunftsbäume und ZTV-Baumpflege stehen im Fokus


25.Deutsche Baumpflegetage(7.11.2016) Vom 25. bis zum 27. April 2017 finden die 25. Deutschen Baumpflegetage in der Messe Augsburg statt. Zum Jubiläum erwarten die Organisatoren ein internationales Fachpublikum und viele Referenten, die einen Ausblick auf die Zukunft der Baumpflege geben. Im Mittelpunkt der Fachtagung stehen Bäume im Einfluss des Klimawandels, das Zukunftsprojekt „Stadtgrün 2021“ und die Neuerungen der überarbeiteten ZTV-Baumpflege, die in Augsburg druckfrisch erscheinen soll. Traditionell trifft sich die Branche auch auf der Baumpflege-Messe und im Kletterforum. Eröffnet werden die Deutschen Baumpflegetage 2017 mit einem Vortrag des französischen Botanikers Francis Hallé, der im Jahr 2013 mit dem Kinofilm „Das Geheimnis der Bäume“ neue Berühmtheit erlangte. [ ...mehr ] (Foto: Kottich)

 

 

Mein Auto, mein Haus, mein Baum...

...fest verankert im eigenen Garten


Baumbefestigung(6.10.2016) Einen Baum, das Symbol für Lebenskraft und Wachstum, zu pflanzen, ist immer ein besonderes Ereignis und es gibt hierfür viele unterschiedliche Gründe. Neben dem Wunsch, den Garten zu gestalten oder Früchte zu ernten, sind Hochzeiten oder Geburten beliebte Anlässe, sich einen Baum in den Garten zu pflanzen. Als Experte steht der Landschaftsgärtner mit Rat und Tat gern zur Seite, wenn es darum geht, einen Baum auszuwählen und fachgerecht zu pflanzen. Zuerst ist es wichtig, im Garten den Standort zu finden, an dem ein Baum sich im besten Sinne entfalten kann; der Baum sollte allerdings auch für den Standort geeignet sein. [ ...mehr ] (Foto:BGL)

 

 

Gelbdruck ZTV-Baumpflege fertig gestellt

Einspruchsverfahren vom 15.09.2016 – 15.12.2016


Gelbdruck ZTV-Baumpflege fertig gestellt (3.10.2016) Der Gelbdruck der neuen FLL- „ZTV-Baumpflege – Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Baumpflege“ fertig gestellt. Die Überarbeitung orientierte sich an aus der Öffentlichkeit eingebrachten Anregungen und Stellungnahmen sowie formalen Erfordernissen aus der Regelwerkslandschaft. Im Rahmen des offiziellen Einspruchsverfahrens vom 15.09.2016 – 15.12.2016 können Interessierte den Gelbdruck lt. FLL für 7,50 EUR bei der FLL anfordern und Einsprüche geltend machen. Der Regelwerksausschuss wird nach dem öffentlichen Einspruchsverfahren in einer gesonderten Sitzung alle eingegangenen Stellungnahmen beraten. [ ...mehr ] (Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Interview: Führungswechsel im Institut für Baumpflege

Prof. Dr. Dirk Dujesiefken übergab den Stab an Dr. Horst Stobbe


Führungswechsel im Institut für Baumpflege (12.9.2016) 25 Jahre leitete Prof. Dujesiefken das von ihm im Jahr 1990 gegründete Institut für Baumpflege (IfB) in Hamburg. Seit einem Vierteljahrhundert prägt das Institut die nationale und internationale Baumpflege in vielerlei Hinsicht. Im Sommer 2015 begann Dujesiefken mit der Übergabe der Geschäftsführung an seinen langjährigen Mitarbeiter Dr. Horst Stobbe. Offiziell ist Stobbe bereits seit dem 1. Januar 2016 neuer Geschäftsführer des IfB, die komplette Umstrukturierung der Geschäftsführung aber wurde erst zum Sommer 2016 abgeschlossen. Ein guter Anlass für Dirk Dujesiefken und seinen Nachfolger Horst Stobbe, zurückzublicken und einen Ausblick zu geben. [ ...mehr ] (Foto: IfB)



 

Asiatischer Laubholzbockkäfer in Winterthur

Bekämpfung des Quarantäneschädlings modellhaft für Europa


alb(4.8.2016) Fast vier Jahre ist es her, dass im Juli 2012 der gefürchtete Quarantäneschädling, dessen Verbreitung in der Schweiz verhindert werden soll, die Winterthurer Baumbestände bedrohte. Im Stadtgebiet Neuhegi waren die Bäume entlang der Sulzerallee und im Umkreis von etwa 300 Metern vom Asiatischen Laubholzbockkäfer (ALB) befallen. Die damalige Stadtgärtnerei Winterthur meldete Mitte Juli 2012 dem Team Waldschutz Schweiz an der WSL einen Befallsverdacht: Mehrere Laubbäume waren offensichtlich vom ALB befallen. Die Spezialisten von Waldschutz Schweiz handelten sofort und konnten vor Ort den Befall bestätigen. [ ...mehr ] (Foto: Doris Hölling, WSL)

 

 

Überarbeitete ATV DIN 18320

Sind fachgerechte Rodungsarbeiten mit der Fräse noch möglich?


Überarbeitete ATV DIN 18320 - Sind fachgerechte Rodungsarbeiten mit der Fräse noch möglich?(27.7.2016) Rodungsarbeiten sind künftig nach der ATV DIN 18320 „Landschaftsbauarbeiten“ auszuführen. Bislang waren Oberboden- und Rodungsarbeiten in der DIN 18300 „Erdarbeiten“ festgelegt. Damit gelten für Rodungsarbeiten nun die Grundsätze des Landschaftsbaus. Die Anforderungen an diese Arbeiten sind darin klar festgelegt. Hält man sich konsequent daran, ist die Frage, ob fachgerechte Rodungen mit der bisher gebräuchlichsten Methode, dem Fräsen, überhaupt noch ausgeführt werden können. [ ...mehr ] (Foto: Wurotec GmbH & Co. KG)

 

 

Bewässerungssäcke versorgen Bäume

Stadt Montabaur setzt auf neue Formen der Bewässerung für Bäume


Bewässerungssäcke versorgen Bäume(11.7.2016) Die Stadt Montabaur setzt bei der Bewässerung von jungen und alten beschnittenen Bäumen auf neue Formen der Bewässerung. An rund 30 Bäumen im Stadtgebiet wurden grüne Bewässerungssäcke angebracht. Die Säcke werden morgens vom Bauhof mit circa 80 Liter Wasser gefüllt. Über Löcher am Boden läuft das Wasser über einen Zeitraum von acht Stunden ab. Im Vergleich zu herkömmlichen Bewässerungsmethoden wird das Wurzelsystem der Bäume damit kontinuierlich versorgt. Die besonders pflegebedürftigen Bäume wurden von Markus Kuch, dem zuständigen Sachbearbeiter bei der Grünflächenverwaltung der Verbandsgemeinde Montabaur, ausgewählt. [ ...mehr ] (Foto: Stadt Montabaur)

 

 

QBB Mitgliederschulung: Der Wert der Wurzel

Verband fokussiert den fachkundigen Umgang mit Wurzeln von Straßenbäumen


QBB Mitgliederschulung: Der Wert der Wurzel (6.7.2016) Straßenbau und Straßenbäume – eine Kombination, die immer wieder zu Problemen führt. Denn Wurzeln von Bäumen und unterirdische Versorgungsleitungen kommen sich naturgegeben ins Gehege. Tiefbaumaßnahmen am Straßenrand tun ein Übriges, wenn die ausführenden Firmen bei Aufgrabungen dem Wurzelwerk der Bäume schonungslos auf den Pelz rücken. Dass dies eher die Regel als die Ausnahme ist, kritisierte Hans Rhiem, Vorsitzender der Qualitätsgemeinschaft Baumpflege und Baumsanierung (QBB), bei der diesjährige Fortbildung des Verbandes am 1. und 2. Juli in Castrop-Rauxel.[ ...mehr ] (Foto: QBB)

 

 

Vitalität bei Bäumen

Grundlegendes zur Definition von Vitalität


Vitalität bei Bäumen(14.6.2016) Vitalität [von lat. vita = das Leben] ist ein Ausdruck für die Lebensfähigkeit und die Lebenskraft eines Organismus. Diese äußert sich darin, dass und auf welche Art und Weise sich ein Lebewesen an seine gegebene Situation anpasst oder diese nutzt, um möglichst optimal „überleben“ zu können. Bei einem Baum äußert sich die „Lebenskraft“ in seiner Leistungsfähigkeit bezüglich seiner Stoffwechselaktivitäten, also der Energieumwandlung mit Hilfe der Photosynthese und damit dem Aufbau und dem Erhalt einer stabilen Baumgestalt. Beeinflusst wird die Vitalität durch Erbanlage und Umweltfaktoren wie Standort, Klima, Nährstoffversorgung, Infektionsdruck. [ ...mehr ] (Foto: Peter Klug)

 

 

Baumschutz auf Bremer Baustellen kritisiert

GRÜNE-Fraktion fordert deutlich besseren Baumschutz bei Bauarbeiten


Baumschutz auf Baustellen(15.5.2016) Bremen verstärkt den Baumschutz bei Bauarbeiten im Straßenbereich. Der Grund: Bei den bislang marginalen Kontrollen der Baustellen wurden bei gut der Hälfte Verstöße gegen die Auflagen zum Baumschutz festgestellt. Die Folge: Durch die Erdarbeiten oder auch parkende Baufahrzeuge und gelagertes Material können die Bäume beschädigt werden und vorzeitig absterben. Um Bäume besser zu schützen, wollen die Behörden unter anderem die Kontrollen der Baustellen erhöhen und die Hinzuziehung von Baumsachverständigen häufiger anordnen. Außerdem sollen Baufirmen regelmäßige Informationen für einen wirksamen Baumschutz erhalten. Das geht aus einem Bericht hervor, den die Grünen-Fraktion angefordert hat. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

22. VTA- Spezialseminar „Messen und Beurteilen am Baum“

Ein Rückblick - Wissensvermittlung auf höchstem Niveau


22.VTA-Spezialseminar(10.5.2016) Mit fast 600 Teilnehmern waren beide Veranstaltungsorte, Niederhaverbeck in der Lüneburger Heide und Karlsruher Institut für Technologie (KIT), bestens ausgebucht. Es referierten Prof. Dr. Claus Mattheck, Dr. Karlheinz Weber und Ass. Jur. Oliver Wittek. Nach einer Vorstellung des aktuellen Standes von VTA wurden einfache Windkanalversuche vorgestellt, um Schwingungen auch bei statisch blasendem Wind nachzuweisen und mit Resonanzeffekten zu vergleichen. Daraus wurden dann Folgerungen für das Auftreten hoher und tiefer Brüche bzw. Würfe gezogen. [ ...mehr ] (Foto: red)

 

 

19. Kommunales Baumpflegeseminar in Lorch

Rückblick auf eine wiederum gelungene Veranstaltung


Neidlein Baumpflegeseminar(17.4.2016) „Nichts ist so beständig, wie der Wandel” – frei nach Heraklit von Ephesus hatte das Kommunale Baumpflegeseminar in seinem 19. Veranstaltungsjahr auch einige Neuerungen zu bieten: Der Veranstaltungsort hat sich von Waiblingen das Remstal hoch bewegt. Das Kloster Lorch bot mit seinem historischen Boden eine schöne Kulisse für das diesjährige Seminar. So trafen sich über 80 Vertreter und Vertreterinnen der Grünflächen-, Tiefbau- und Straßenämter von Kommunen, Landkreis- und Bauverwaltungen über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus, um Neues und Wissenswertes rund um die Baumpflege zu erfahren. [ ...mehr ]
(Foto:Neidlein Baumerhaltung)

 

 

Starkes Grün in der Stadt

Was Bäume alles können


Starkes Grün in der Stadt - Was Bäume alles können(12.4.2016) Stadtbäume leisten Erstaunliches und tragen auf vielfältige Weise dazu bei, dass das Leben in der Stadt angenehmer und schöner wird. Nicht nur, dass Grün in der Stadt dem Auge gut tut und das Erscheinungsbild einer Stadt verbessert, Bäume übernehmen auch vielfältige Aufgaben. Sie schützen vor Wind, Sonne und Regen, sie verbessern das Kleinklima, indem sie an heißen Tagen das Aufheizen von Straßenzügen verringern und die Luftfeuchtigkeit erhöhen, und sie bringen Natur in die Stadt. Große alte Bäume sind ein ganzer Mikrokosmos, in dem Vögel und viele andere kleine Tiere leben können. [ ...mehr ] (Foto: BdB)

 

 

Massaria durch unbedachte Baumpflege

Unbesonnene Schnittmaßnahmen provozieren Massaria-Befall


Massaria(30.3.2016) Seit Jahren werden regelmäßig Artikel zum Massaria-Befall veröffentlicht. Trotzdem wurde ein wesentlicher Aspekt nicht erwähnt: Massaria kann durch unbedachte Baumpflege begünstigt oder hervorgerufen werden. Werden Äste im inneren Kronenbereich reduziert, verringert sich die Menge des für die Photosynthese verfügbaren Lichts. Der betroffene Ast wird geschwächt. Als Folge der Schwächung steigt der Infektionsdruck. Der von der Einkürzung betroffene Ast wird von dem Pilz befallen und zersetzt. Der Massaria-Befall wird durch die unbedachte Schnittmaßnahme „provoziert“. Die Massaria tritt vor allem als Schwächeparasit oder als „natürlicher Astreiniger“ auf. Deshalb entspricht es den Gesetzen der Natur, dass geschwächte Äste stärker befallen werden und absterben. [ ...mehr ] (Foto: Peter Klug)

 

 

15 Jahre „Grünes Labor“ in Coburg

Ein einmaliges Forschungsprojekt in Deutschland


Das Grüne Labor in Coburg(18.2.2016) Es war in den letzten Jahren zu Unrecht etwas in Vergessenheit geraten - das „Grüne Labor“ in der oberfränkischen Stadt Coburg. Im Jahr 2000 entstanden, konnte es im November des vergangenen Jahres auf 15 Jahre Dienst an der Wissenschaft zurückblicken. Das „Grüne Labor“ befindet sich auf einer Fläche von etwa 2500 Quadratmetern auf einem Hügel im westlichen Teil Coburgs am sogenannten Himmelsacker. Es ist der erste Versuchsgarten in Deutschland für Bäume im urbanen Bereich. Ziel des Langzeitprojektes ist die Klärung der Fragen: Wie entwickeln sich unterschiedliche Gehölze in Zeiten, die durch einen beschleunigten Klimawandel geprägt sind? Wie verhalten sich Bäume untereinander? Welche Bäume eignen sich zukünftig für Städte und Gemeinden? [ ...mehr ] (Foto: Horst Schunk)

 

 

Sicherer Einsatz von Hubarbeitsbühnen

Die SVLFG weist auf Regeln hin, die dabei zu beachten sind


Sicherer Einsatz von Hubarbeitsbühnen(18.1.2016) Hubarbeitsbühnen ermöglichen das Arbeiten in der Höhe von sicheren Standplätzen aus und sind einer Leiter vorzuziehen. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) weist auf Regeln hin, die dabei zu beachten sind. Zunächst muss die Hubarbeitsbühne technisch geprüft und in einem einwandfreien Zustand sein. Der Nutzer der Bühne sowie die am Boden zusätzlich notwendige Person müssen mit der Bedienung vertraut sein. Die Verleiher, aber auch entsprechende Schulungseinrichtun­gen, bieten dazu Lehrgänge an. Wer die Teilnahme hieran nachweisen kann, erhält beim Ausleihen der Bühne lediglich noch eine Kurzunterweisung zum Modell. [ ...mehr ] (Foto: Karl-Heinz Laube / pixelio.de)

 

 

Gesundungsschnitt an Obstgehölzen

Zweigkrankheiten durch Schnitt eindämmen


Obstbaumschnitt(20.12.2015) Zu den Grundsätzen des integrierten Pflanzenschutzes gehört es, u. a. mechanische, biotechnische und biologische Pflanzenschutzverfahren bei der Strategie zur Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten zu berücksichtigen.
Bei Obstgehölzen bestehen die hauptsächlichsten mechanischen Pflanzenschutzmaßnahmen in einem Zurückschneiden und Entfernen erkrankter oder befallener Pflanzen oder Pflanzenteile. Ein sachgemäßer Obstbaumschnitt fördert somit nicht nur die Erträge, er ist auch von ausschlaggebender Bedeutung, um Rinden- und Trieberkrankungen unserer Obstgehölze zu bekämpfen oder zumindest eindämmen zu können. [ ...mehr ] (Foto: Albrecht E. Arnold / pixelio.de)

 

 

22. VTA- Spezialseminar "Messen und Beurteilen am Baum"

Vorschau - Wissensvermittlung auf höchstem Niveau


22.VTA-Spezialseminar(13.12.2015) Schwerpunkt des Seminars ist das Baumversagen und die verschiedenen Versagenskriterien. Es werden für das Stammversagen die kritische Schlankheit, kritische Höhlungen mit einfachen und mehrfachen Öffnungen sowie die geeigneten Messtechniken besprochen. Auch aus unserer Sicht problematische Methoden werden bewertet Versagenskriterien der verschiedenen Methoden gegenüber gestellt und die Besonderheiten einzelner Messtechniken vorgetragen. Ein Baumversagen durch „Explosion“ (plötzliche Freisetzung gespeicherter Energie) wird auf diesem Seminar erstmalig vorgestellt. Die Tagung wird, wie schon das 21. VTA-Spezialseminar, auf vielfachen Wunsch in der Lüneburger Heide und am Karlsruher Institut für Technologie abgehalten. [ ...mehr ] (Foto: red)

 

 

Gesundes Grün als Prozess

Professionelle Pflege erhält den Baumbestand in Städten


Professionelle Pflege erhält den Baumbestand in Städten(3.12.2015) Am 15. Oktober 2015 wurde in Berlin vom Kuratorium der „Baum des Jahres Stiftung" die Winterlinde (Tilia cordata) als Baum des Jahres 2016 ausgerufen. Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. ist im Kuratorium engagiert und begrüßte diese Wahl. Die Winterlinde ist relativ anspruchslos und deshalb in Deutschland als Park- und Straßenbaum sehr beliebt. Unter optimalen Standortbedingungen kann sie sehr alt werden. Die Winterlinde, insbesondere deren Sorten, wird auch in jüngeren wissenschaftlichen Untersuchungen und in der offiziellen Straßenbaumliste der Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) als Stadtbaum für die Zukunft positiv bewertet. Wesentliche Kriterien für die Bewertung der Bäume ist ihre Robustheit gegenüber den typischen Standortproblemen in Städten. [ ...mehr ] (Foto: BdB)

 

 

Platanen: Wachsender Kontrollaufwand

Massaria beeinträchtigt die Verkehrssicherheit von Platanen


Weißfäule(24.11.2015) Bäume und Sträucher sorgen für Lärm- und Schallschutz, Luftfilterung und Luftfeuchtigkeit und sie verschönern das Wohnumfeld. Jetzt im Herbst, wenn sich mit der Laubfärbung auch das Gesicht der Städte wandelt, wird noch einmal deutlich, welche gestalterische Bedeutung lebendige Pflanzen haben. Mit der Veränderung des Klimas jedoch werden die Lebensbedingungen für die Pflanzen nicht besser - vor allem Bäume am Straßenrand leiden unter längeren Trockenzeiten im Sommer, geringem Wurzelraum und seit einigen Jahren auch unter neuen Krankheiten und Schädlingen. Für die Städte stellen sich damit neue Aufgaben: Sie müssen die Kontrollintensität verstärken, um die Verkehrssicherheit der Straßenbäume sicherzustellen. [ ...mehr ]
(Foto: BSI Baumservice)

 

 

Baumerhalt bei besonders alten Bäumen

Die Ziegelhoflinde bei Ehingen (Donau)


Ziegelhoflinde(2.11.2015) Ob man diese beim Jägerhof in der Nähe der Stadt Ehingen an der Donau stehende Linde noch als Baum, als Baumruine oder als Baumwrack bezeichnet - welchen Unterschied macht es. Sicher gehört diese etwa 400-700 Jahre alte Linde, deutschlandweit bekannt unter dem Namen Ziegelhoflinde, zu den ältesten Linden in Baden Württemberg. Ihr Stammumfang von etwa 9.5 m ist außergewöhnlich. Und die Linde lebt! Zum Leben braucht sie vor allem Leitungsbahnen im äußern Splintholz, über die sie Wasser und Nährstoffe zu den Blättern bringt. Und sie benötigt ausreichend Rinde (bzw. den Bast, den innersten, lebenden Teil der Rinde), über die die bei der Photosynthese hergestellten Stoffe (sogenannte Assimilate in Form von Zucker, etc.) nach unten geleitet werden. [ ...mehr ] (Foto:Arbus/Sachverständigenbüro Peter Klug)

 

 

Verkehrssicherheit: Kranken Baum mitsamt Wurzeln entfernen

Parasitärer Pilzbefall erfordert Komplettrodung


Lebendiges Stadtgrün(12.10.2015) Bei etwa 1,5 Prozent aller begutachteten Stadtbäume kommen Sachverständige zu dem Urteil, dass diese komplett zu entfernen sind. Ihr Zustand ist also so schlecht, dass ihre Stand- und Bruchsicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Häufig ist ein Pilzbefall die Ursache dafür. Um Ersatzpflanzungen und verbliebene Bäume, also den Baumstandort ganz grundsätzlich, zu schützen, ist es notwendig, den Stubben inklusive aller Seitenwurzeln zu entfernen. Denn im Wurzelholz lauern oft die schadbringenden parasitären Pilze, die lebendes Holz besiedeln und abbauen, wie beispielsweise unterschiedliche Arten des Hallimasch [ ...mehr ]
(Foto:WUROTEC GmbH & Co.KG)

 

 

Starkastschnitt – NEIN DANKE!

Baumschädigung statt Baumpflege


Lebendiges Stadtgrün(24.8.2015) Starkastschnitte dienen in keiner Weise dem Baum, sondern sie zerstören ihn langfristig. Alle Schnittmaßnahmen an Bäumen, bei denen Äste mit über 10 cm Durchmesser entfernt werden, können als Starkastschnitt bezeichnet werden. Nach den geltenden Regelwerken dürfen Starkastschnitte nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden, da sie dem Baum Schaden zufügen, zahlreiche negative Auswirkungen haben. Unnötige Starkastschnitte werden häufig durchgeführt, weil die Ausführung der Schnittmaßnahmen fachfremden Personen überlassen wird. Lassen Sie daher nur Fachleute an Ihre Bäume! [ ...mehr ] (Foto:Arbus/Sachverständigenbüro Peter Klug)

 

 

Ohne lebendiges Stadtgrün trocknen die Städte aus

Der Bewässerung bei Hitzeperioden kommt eine große Bedeutung zu


Lebendiges Stadtgrün(19.8.2015) Der aktuelle Sommer mit seinen verstärkt auftretenden Hitzeperioden zeigt, dass der Klimawandel durchaus auch in Deutschlands Städten angekommen ist – mit all seinen aktuell zu beobachtenden Auswirkungen, wie z. B. dem Wärmeinsel-Effekt. Ausgelöst durch die dichte Bebauung und versiegelte Flächen entstehen in der Stadt Hitzeinseln, die wie Wärmespeicher wirken und ein Abkühlen auch in der Nacht verhindern. Angesichts der aktuellen Situation in den Städten müssen die Kommunen darauf achten, dass die vorhandenen Grünflächen auch ausreichend bewässert sind. Damit wird sichergestellt, dass diese grünen Oasen in mancher städtischen Betonwüste den pflanzentypischen Verdunstungskälte-Effekt aufrecht erhalten können und damit Abkühlungszonen nicht verloren gehen. [ ...mehr ] (Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Städtisches Grün erhalten

Profis können auch große Bäume versetzen – mit Garantie


Städtisches Grün erhalten - Profis können auch große Bäume versetzen – mit Garantie(30.7.2015) Der Wert eines Baumes ist schwer zu bemessen. Nicht nur die Kosten, die für dessen Anschaffung, für die Pflanzung und die Pflege anfallen, sind dabei zu rechnen. Je größer ein Baum wird, desto wertvoller wird er auch für seine Umwelt. Wer von einer vielbefahrenen Straße ohne Bepflanzung in einen Park geht, merkt sofort den Unterschied in der Luft: Die Blätter absorbieren Feinstaub und produzieren Sauerstoff. Die Baumkronen spenden Schatten und kühlen durch Wasserverdunstung. Durch den Klimawandel wird es zukünftig noch mehr heiße Sommertage geben, an denen die positive Wirkung von Grünflächen auf das Mikroklima einer Stadt besonders wichtig ist. Wenn Bäume aufgrund von Baumaßnahmen weichen müssen, kann es nützlich sein, statt einer Fällung einen Umzug des Baumes in Betracht zu ziehen. [ ...mehr ] (Foto:BSI Baumservice)

 

 

Gute Pflege schafft Sicherheit

Wenn die (Bundes-)Straße eine Allee ist


Baustellenabsicherung(16.7.2015) Vor allem in den heißen Sommertagen genießen wir den Schatten der Bäume und die erfrischende Kühle, die sich darunter hält. Das gilt für Gärten, Parks und Plätze, Biergärten und Fußgängerzonen und selbst für Straßen. Denn auch am Straßenrand sind Bäume sehr nützlich: Als Allee gepflanzt bremsen sie Windböen, sie sorgen für Lärmminderung und Sichtschutz zur Freude der Anwohner und sie haben nachweislich großen Einfluss auf das Fahrverhalten der Verkehrsteilehmer. So werden beispielsweise Fahrzeuge auf mit Bäumen gesäumten Straßen besser und eher erkannt und Straßenverläufe früher wahrgenommen. Außerdem lassen sich Entfernung und Geschwindigkeit des Gegenverkehrs wesentlich genauer einschätzen, wenn Anhaltspunkte durch größere Pflanzen vorhanden sind [ ...mehr ] (Foto:BSI Baumservice)

 

 

Baumpflege vor dem Neuen Palais

Pyramideneichen auf der Mopke werden zurückgeschnitten


Pyramideneichen nach dem Pflegeschnitt(10.7.2015) Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) führt zurzeit Baumpflegearbeiten an ca. 40 Pyramideneichen am Neuen Palais und auf der Mopke in Potsdam durch. In der Vergangenheit wurden hier im Zuge des alljährlichen Formschnitts die jeweils neuen Austriebe zurückgenommen. Über Jahrzehnte hinweg war das Wachstum der Bäume jedoch unterschiedlich. Jüngere Nachpflanzungen sorgten zudem für einen anderen Habitus. Durch den Pflegeschnitt wird dies jetzt korrigiert. Dafür muss allerdings bis in den Astbereich eingegriffen werden. [ ...mehr ] (Foto:SPSG/Ralph Kreutz)

 

 

Historische Lindenallee Rosegg/Kärnten wird saniert

Juchtenkäfer verhindert Abholzung


Baumkontrolle(5.7.2015) Eine historische Kärntner Lindenallee, die Schlossallee in Rosegg, nahe bei Velden am Wörthersee, musste wegen "Gefahr in Verzug" im Frühling 2015 eine Zeit lang gesperrt bleiben. Nun ist der erste Teil der Sanierungsarbeiten abgeschlossen, morsche, nicht mehr standfeste Bäume wurden beseitigt, andere Linden beschnitten und saniert. Der Teil de Allee, wo die alten Bäume in Viererreihen stehen, bleibt nach wie vor gesperrt. In diesem Bereich wird von fachlicher Seite noch erheblicher Sanierungsbedarf gesehen.
Diskutiert werden neben der Sanierung dieses Alleebereichs auch eine dauernde Sperrung des Fußweges unter diesen Linden. [ ...mehr ] (Foto:Horst Jürgen Schunk)

 

 

Baum für Baum

Sicherheit durch Kontrolle


Baumkontrolle(9.6.2015) Der Sturm „Ela" hat am Pfingstmontag 2014 innerhalb von einer Stunde in Nordrhein-Westfalen riesige Schäden verursacht. Zigtausende Bäume wurden beschädigt, viele sogar entwurzelt. Schon heute zeigen sich in unseren Breiten mit Starkregen und Stürmen gelegentlich Auswirkungen des Klimawandels, die insbesondere in bebauten Räumen - in Städten und Gemeinden - zu verstärkten Vorsorgemaßnahmen führen. Dazu gehört auch die Intensivierung der Baumkontrolle und Baumpflege. Wenngleich bei den Extremwettern umgestürzte Bäume oder fallende Äste für erhebliche Schäden sorgen, darf nicht vergessen werden, dass Bäume, insbesondere Alleen, eine wesentliche Schutzfunktion für den Straßen- und Schienenverkehr übernehmen. Sie sind zum Beispiel als Straßenbegleitgrün wichtig, weil sie den Wind fangen, Sichtstörungen durch flachstehende Sonne mindern und Erosionsschäden durch Wind- und Wassereinwirkung vermeiden. [ ...mehr ] (Foto:BSI Baumservice)

 

 

Auf lange Sicht geplant...

...der richtige Baum in Zeiten des Klimawandels


der richtige Baum in Zeiten des Klimawandels(6.6.2015) Am 23. Mai 2015 legte die Bundesregierung den ersten Monitoring-Bericht zu Klimawirkungen und Anpassung vor. Umweltministerin Barbara Hendricks betonte anlässlich der Veröffentlichung: „Der Bericht spricht eine eindeutige Sprache: Klimawandel findet auch in Deutschland statt und er wirkt in viele Bereiche des täglichen Lebens hinein. Die Anpassung an den Klimawandel geht uns daher alle an. Der Bericht zeigt auf, wo wir besonders gefordert sind. So können wir als Bund den Risiken des Klimawandels besser begegnen und gezielt dort aktiv werden, wo sich die Folgen des Klimawandels besonders bemerkbar machen, zum Beispiel in Städten. Beim Hitzewarnsystem sind wir zum Beispiel schon auf einem sehr guten Weg." [ ...mehr ] (Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

"Totholzproduktion“...

...und unnötige Kosten bei der Kronenpflege vermeiden


Bei Schnittmaßnahmen ist zu prüfen, ob Äste ganz zu entfernen oder nur einzukürzen sind. Zu berücksichtigende Faktoren sind dabei das Abschottungsverhalten und die Entwicklung des Baumes. In Bezug auf die Abschottung wurde bereits festgestellt und ist in der ZTV-Baumpflege beschrieben, dass vor allem beim heranwachsenden Baum oder beim stabilen Altbaum keine Äste über 5 cm bei schlecht abschottenden Baumarten bzw. über 10 cm Astdurchmesser bei gut abschottenden Arten entfernt werden sollen(1.6.2015) Bei Schnittmaßnahmen ist zu prüfen, ob Äste ganz zu entfernen oder nur einzukürzen sind. Zu berücksichtigende Faktoren sind dabei das Abschottungsverhalten und die Entwicklung des Baumes. In Bezug auf die Abschottung wurde bereits festgestellt und ist in der ZTV-Baumpflege beschrieben, dass vor allem beim heranwachsenden Baum oder beim stabilen Altbaum keine Äste über 5 cm bei schlecht abschottenden Baumarten bzw. über 10 cm Astdurchmesser bei gut abschottenden Arten entfernt werden sollen.

In der Praxis zeigt sich die gute Gepflogenheit in der Baumpflege, Äste einzukürzen und auf einen Versorgungsast abzuleiten. Allem Anschein nach wird dies aber zu häufig durchgeführt. [ ...mehr ] (Foto:Peter Klug)

 

 

Hannover: Historische Lindenalleen bereiten Probleme

Juchtenkäfer sorgt für den Erhalt von zumindest einer Allee


Historische Lindenallee(12.5.2015) Zwei historische Lindenalleen in Hannover bereiteten den zuständigen Stellen erhebliche "Kopfschmerzen", waren doch beide Alleen in einem derart schlechtem Zustand, welcher die zuständigen Behörden zum Handeln zwang.
Während die denkmalgeschützte Lindenallee im Ottomar-von-Reden-Park in Hannover-Gehrden mangels Juchtenkäfer letztendlich abgeholzt wurde, sorgte der streng geschützte Osmoderma eremita in Hannover-Herrenhausen dafür, dass man sich Gedanken um den Erhalt der dortigen Berggarten-Allee machen musste, da einer Fällung der Allee der Juchtenkäfer im Wege stand. [ ...mehr ] (Foto: Frauke Bittner)

 

 

21. VTA- Spezialseminar "Messen und Beurteilen am Baum"

Rückblick auf ein erfolgreiches Seminar - Wissensvermittlung auf höchstem Niveau


21.VTA-Spezialseminar(8.5.2015) Eigentlich eine Premiere — das 21. VTA-SPEZIALSEMINAR, war es doch in Nord- und Südseminar unterteilt, wurde in fünf Segmenten in der Lüneburger Heide und am KIT ‎wiederholt um bis zu 500 Teilnehmer bedienen zu können. Die Stimmung war wie immer herzlich und heiter, geprägt von einer Mischung aus Humor und hoher Wissenschaft in verständlicher Darbietung. Referenten waren Prof. Dr. Claus Mattheck, Dr. Karlheinz Weber und Ass.jur. Oliver Wittek‎. Diskussionsbeiträge zum Eschentriebsterben kamen von Christoph Kiefer vom Saarforst‎.Intensiv half bei Forschung und Abwicklung Dr. Klaus Bethge. Die Organisation der Tagung erfolgte durch das Seminarbüro Erika Koch.‎ Unser Industriepartner IML zeigte seine neue Wunderwaffe, den Powerdrill PD400, mit bereits weltweiter Verbreitung am Ausstellungsstand. [ ...mehr ] (Foto:N. Klöhn/red)

 

 

18. Kommunales Baumpflegeseminar in Waiblingen

Rückblick auf eine gelungene Veranstaltung


Neidlein Baumpflegeseminar(26.4.2015) Am Dienstag, den 21. April 2015 wurde das Kommunale Baumpflegeseminar in Waiblingen „erwachsen”: seit nun 18 Jahren informieren Hartmut Neidlein, Sachverständigenbüro Baum.Erfahrung und Dennis Zauser, Neidlein Baumerhaltung & Baumüberprüfung im Bürgerzentrum Waiblingen Vertreter und Vertreterinnen der Grünflächen-, Tiefbau- und Straßenämter von Kommunen, Landkreis- und Bauverwaltungen über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus zu relevanten Themen rund um die Baumpflege. Über 140 Teilnehmer/-innen folgten der Einladung — wohlwissend, dass die beiden Veranstalter wie gewohnt hochkarätige Referenten mit Interessantem und Wissenwertem zu bieten hatten. [ ...mehr ] (Foto:Neidlein Baumerhaltung)

 

 

80 Tonnen am Haken

Große Bäume ziehen um - eine Sache für Spezialisten


Das Verpflanzen von großen Bäumen braucht Know-how, viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl(2.4.2015) Einen alten Baum verpflanzt man nicht, heißt es. Doch wenn attraktive, alte Bäume Baumaßnahmen weichen müssen, ist dies ein großer Verlust. Die über viele Jahre gewachsenen grünen Mitbewohner sind erhaltenswert, da sie Klima, Luft- und Lebensqualität verbessern. Den Bäumen kommt hier ausgerechnet moderne Technik zu Hilfe. Mit langjähriger Erfahrung gelingt es Experten, selbst große Exemplare umzupflanzen. „Bei kleineren Bäumen ist das kein Problem", erklärt Bas van der Velden vom BSI-Baumservice. „Sie werden mit einer Verpflanzungsmaschine ausgehoben und entweder vorübergehend auf unser Betriebsgelände oder direkt an ihren neuen Standort gepflanzt." Diese Methode wird auch in Baumschulen angewendet, eignet sich jedoch nur für Bäume mit einem Stammdurchmesser bis zu 30 Zentimetern. [ ...mehr ] (Foto:BSI Baumservice)

 

 

Klimabäume in der Stadt

Vielfalt zahlt sich aus


Stadtbäume(2.4.2015) Die Auswahl der richtigen Baumsorten für die Stadt ist eine Wissenschaft für sich. Wer hier eine Entscheidung treffen will, hat Listen wie die GALK-Straßenbaumliste zur Auswahl oder das Expertenwissen, wie es Baumgutachterbüros anbieten. GaLaBau NRW erklärt die richtige Vorgehensweise bei der Baumauswahl für die Stadt. Bäume in der Stadt müssen eine Menge aushalten. Für den Menschen reinigen sie die Luft, spenden Schatten und strahlen Ruhe aus – doch für die Bäume bedeutet das Stadtleben oft Stress: Sie sind mit Abgasen konfrontiert, haben oft Probleme durch Abstrahlung und meistens wenig Platz zum Wachsen. Substanzen wie Streusalz, Abwasser und Hundeurin setzen ihnen ebenfalls zu. [ ...mehr ]
Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Bäume in Städten

Technik bringt Pflanzen zum Wachsen


Das Verpflanzen von großen Bäumen braucht Know-how, viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl(26.2.2015) Es gibt Aufgaben, die so ungewöhnlich sind, dass sie ungewöhnliche Lösungen erfordern. Und es gibt Menschen, die genau diese Herausforderungen suchen. Bas van der Velden, Inhaber vom BSI-Baumservice, ist so ein Möglichmacher. Sein Unternehmen arbeitet erfolgreich daran, Bäume dort wachsen zu lassen, wo sie es natürlicherweise nicht schaffen würden. „Besonders in Städten sind Bäume extremen Bedingungen ausgesetzt", sagt der Niederländer van der Velden. „Wir geben den Pflanzen durch die von uns entwickelten Bodenmaterialien, Bewässerungs- und Belüftungssysteme das, was sie zum guten Leben brauchen." Städte sind grundsätzlich ein schwieriger Ort für Bäume. BSI Baumservice hat in vielen Projekten, die in niederländischen Städten und auch international umgesetzt werden, gezeigt, dass eine nachhaltige Begrünung urbaner Räume möglich ist. [ ...mehr ] (Foto:BSI Baumservice)

 

 

Schluss mit Streusalz auf Gehwegen!

Unkontrolliertes Streuen mit Salz führt zu hohen Belastungen


Schluss mit Streusalz auf Gehwegen!(2.1. 2015) Obwohl bundesweit das Aufbringen von Streusalz auf Gehwegen untersagt bzw. starken Einschränkungen unterworfen ist, kommt es immer wieder in den Wintermonaten zu wahren Streusalzorgien. Ob aus Unwissenheit oder reiner Bequemlichkeit sei dahingestellt. Schon seit Jahren kämpfen die Kommunen mit den Folgeschäden durch unsachgemäßen Einsatz von Streusalz. Denn Streusalz kann am Straßenrand wachsende Pflanzen schädigen. Gelangt das Salz mit verspritztem Schnee oder Wasser direkt auf die Pflanzen, kommt es zu Kontaktschäden (z.B. Verätzungen der Pflanze). Noch entscheidender: Das mit dem Schmelzwasser versickerte Streusalz kann sich in Straßenrandböden über viele Jahre anreichern. Schäden an der Vegetation zeigen sich daher erst zeitverzögert. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Stadtbäume der Zukunft Burgenahorn trotzt dem Frost

Der Burgenahorn trotzt dem Frost, der Zürgelbaum enttäuschte


Stadtbäume der Zukunft (19.12.2014) Der Zürgelbaum enttäuschte, der Burgenahorn überraschte positiv: Als Stadtbaum der Zukunft trotzte der aus wärmeren Gefilden stammende Ahorn auch starkem Frost, während der Zürgelbaum nur im Weinbauklima Frankens problemlos überlebte. Das berichtete die Biologin Susanne Böll beim zweiten Forum Bayerisches Netzwerk „Klimabäume“ vor 40 Vertretern beteiligter Städte und Gemeinden in der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim. Ihr Fazit nach den ersten vier Jahren: Ungarische Eiche und Hainbuche gedeihen vor allem im warmen Franken gut. Die Ulmensorte 'Lobel' zeigt sich im niederschlagsreichen Kempten als wuchsstark. Im kühlen, nordbayerischen Hof setzte sich die Magnolie durch. [ ...mehr ] (Symbolfoto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Baumfällung im Privatgarten

Worauf ist zu achten?


Neue Kraft für gestBaumfällung im Privatgarten, worauf ist zu achten?(15.12.2014) Einmal im Leben sollte man(n) einen Baum pflanzen, empfiehlt ein altes Sprichwort. Ein weiser Rat. Denn sowohl die Umwelt, als auch das Stadt- und Landschaftsbild werden durch die Gehölze positiv beeinflusst. Außerdem können selbstgepflanzte Bäume auf dem eigenen Grund und Boden bei uns Menschen entscheidend zum Heimatgefühl beitragen. An einem Ort, den man derart gestaltet, ist man angekommen und verwurzelt. Manchmal muss man sich allerdings leider auch wieder von seinen Bäumen trennen: Dann nämlich, wenn sie alt und nicht mehr standfest sind, wenn sie dem Wohnhaus zu nahe kommen, wenn sie geplanten Baumaßnahmen im Wege stehen oder ganz einfach, weil der Garten neu gestaltet werden soll. [ ...mehr ]
(Foto: BGL)

 

 

Neue Kraft für gestresste Stadtbäume

Stadtbäume können durch eine gezielte Nährstoffversorgung revitalisiert werden


Neue Kraft für gestresste Stadtbäume(21.10.2014) Bäume steigern in vielerlei Hinsicht die Aufenthalts- und Lebensqualität urbaner Freiräume. Sie ermöglichen durch ihre Farb-, Form- und Wuchsvielfalt eine individuelle Gestaltung des Öffentlichen Grüns, verbessern das städtische Makro- und Mikroklima, binden Schadstoffe und sind Lebensraum für zahlreiche Organismen. Ungünstige Wachstumsbedingungen und komplexe Stressfaktoren an urbanen Standorten können die Stadtbäume allerdings belasten und schädigen. Mittels gezielter Zugabe von Nährstoffen in Kombination mit nützlichen Mikroorganismen und speziellen Biostimulanzien können Entwicklung und Widerstandskraft von Stadtbäumen nachhaltig gesteigert werden. [ ...mehr ] (Foto: COMPO EXPERT)

 

 

 

Baumunfall in Trier - Berufung eingelegt

Berufungsprozess beginnt am heutigen Montag


Baumunfall Trier(7.10.2014 - Update) Weil ein geladener Sachverständiger nicht zum Verhandlungstermin erschienen ist, wurde der Berufungsprozess schon kurz nach Beginn der Verhandlung auf den 8. Oktober vertagt.

Der im November 2013 vom Amtsgericht Trier schuldig gesprochene 54-Jährige Mitarbeiter der Stadt Trier hatte gegen das damalige Urteil Berufung eingelegt. Der Mitarbeiter des Grünflächenamtes war Ende November 2013 zu einer Geldstrafe von 4800 Euro verurteilt worden, weil er nach Auffassung des Amtsgerichts den Sturz einer maroden Kastanie hätte verhindern können. Bei dem Unglück kam eine 70-Jährige zu Tode.. [ ...mehr ] (Screenshot: red.)

 

 

Vertikaler Wald in Mailand

Aufsehenerregendes Projekt fasziniert bei Osnabrücker Baumpflegetagen


Bosco Vertikale, der vertikaler Wald in Mailand - Aufsehenerregendes Projekt fasziniert bei Osnabrücker Baumpflegetagen(15.9.2014) Ein vertikaler Wald, gepflanzt in den Gebäudehüllen von zwei Hochhäusern in zentraler Lage in Mailand: Seit einigen Jahren sorgt dieses visionäre norditalienische Projekt im Wortsinne für Auf-

sehen. Zum Auftakt der 32. Osnabrücker Baumpflegetage auf dem Campus Haste der Hochschule Osnabrück stellt Referentin Melanie Müller-Boscaro die Idee und Umsetzung des Bosco Verticale vor, der vom Mailänder Architekturbüro Boeri Studio initiiert wurde. Mehr als 200 Zuhörerinnen und Zuhörer aus den Bereichen Baumpflege und Grünflächenmanagement sind von dem Projekt fasziniert. [ ...mehr ] (Foto: Perelli /Wikimedia/CC BY-SA 2.0)

 

 

Baumpflanzungen

Neues Merkblatt zu porenraumarmen Verfüllstoffen


Neues Merkblatt zu porenraumarmen Verfüllstoffen(28.8.2014) Aufgrund des verheerenden Sturmtiefs Ela am Pfingst-

montag müssen in vielen Städten und Gemeinden zahlreiche ge-

schädigte Bäume durch Neuanpflanzungen ersetzt und dafür oft neue Standorte ausgewählt werden, weil bisherige innerstädtischen Stand-

orte für hochwachsende Gehölze längst keine guten mehr für Neuan-

pflanzungen sind. Ein Grund: Mittlerweile gibt es mehr unterirdische Infrastruktur. Da Leitungen keine drückenden Wurzeln mögen, gilt es Lösungen zu finden, mit deren Hilfe Bäume auch in Bereichen mit Unterflurleitungen gepflanzt werden können, sowie Rohre im Boden vor Beschädigungen durch Wurzeln noch stehender älterer Bäume zu schützen sind. [ ...mehr ] (Foto:Dr. Clemens Heidger)

 

 

Engpass Wasserversorgung

Der richtige Baum am richtigen Ort


Bäume haben an vielen städtischen Standorten stark erschwerte Bedingungen für die Wasseraufnahme

(23.8.2014) Bäume und andere Gehölze haben in Städten große Bedeutung zur Regulierung des Kleinklimas. Sie verringern die Aufheizung versiegelter Flächen durch Schattenwurf und Verdunstung, sie reinigen die Luft und dämmen Lärm, sie strukturieren den Raum und werden zum Beispiel auf Stadtplätzen und an Straßen als markante Gestaltungselemente wahrgenommen. Auf der anderen Seite aber haben Bäume an vielen städtischen Standorten stark erschwerte Bedingungen für die Wasseraufnahme. Bedenkt man, dass das Wurzelwerk eines gesunden Baumes ungefähr dem Volumen seiner Krone entsprechen muss, um den Baum ausreichend zu versorgen, wird deutlich, wie kritisch allein die räumlichen Verhältnisse oft sind. [ ...mehr ] (Foto: BdB)

 

Neuer Arten– und Naturschutzlehrgang

Geprüfter Sachkundiger für Baum-Habitatstrukturen


Geprüfter Sachkundiger für Baum-Habitatstrukturen(20.7.2014) Die Nürnberger Schule hat einen neuen Arten– und Naturschutzlehrgang entwickelt. Der Kurs richtet sich an erfahrene Baumpfleger, Baumkontrolleure, European Tree Technicians, European Tree Worker, Fachagrarwirte oder Sachverständige Baumpflege. Im Vordergrund des Seminars steht der Praxisbezug. Parks, Streuobstwiesen, Wälder oder Gehölze im urbanen Bereich sind Lebensraum für verschiedene Tierarten. Einige Vogelarten, Fledermäuse und Insekten genießen dabei besonderen Schutz.
Das Seminar soll Informationslücken im Spannungsfeld Artenschutz und fachgerechte Baumpflege schließen und Handlungssicherheit beim Umgang mit dem gesetzlichen Artenschutz geben [ ...mehr ] (Foto: Horst Jürgen Schunk)

 

20. VTA- Spezialseminar "Messen und Beurteilen am Baum"

Rückblick auf das Jubiläumsseminar - 20 Jahre Wissensvermittlung auf höchstem Niveau


20. VTA-Spezialseminar(18.5.2014) Das Jubiläums - Seminar war hoffnungslos überbucht und musste an den zwei nachfolgenden Tagen für jene, die nicht mehr reinpassten, wiederholt werden. Das hielt das Team nicht ab, bis zum Ende furios vorzutragen. Es war nicht nur die Wissensvermittlung, es war auch Geschichte! Prof. Mattheck erzählte wie er schon als Kind und eigentlich durch ein Buch von Hermann Löns zu Wald und Bäumen kam, in einer Laienspielgruppe der Schule die Kraft der Sprache begriff und durch einen schweren Unfall und einen kuriosen Baum am Atlantik zur Biomechanik kam. Geführt und gelenkt und oft viel später erst den Sinnwert dieser Führung verstehend. [ ...mehr ] (Grafik: ks)

 

17. Kommunales Baumpflegeseminar in Waiblingen

Rückblick auf eine gelungene Veranstaltung


Neidlein Baumpflegeseminar(22.4.2014) Am Dienstag, den 1. April 2014 war es wieder soweit: das 17. Kommunale Baumpflegeseminar fand am bewährten Standort im Bürgerzentrum Waiblingen statt. Über 120 Teilnehmer/-innen – Vertreter und Vertreterinnen der Grünflächen-, Tiefbau- und Straßenämter von Kommunen, Landkreis- und Bauverwaltungen
über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus – folgten dem Ruf von Hartmut Neidlein, Sachverständigenbüro Baum.Erfahrung und Dennis Zauser, Neidlein Baumerhaltung & Baumüberprüfung. Wohlwissend, dass die beiden Veranstalter wieder hochkarätige Referenten mit Interessantem und Wissenwertem rund um das Thema Baumpflege zu bieten haben: [ ...mehr ] (Foto:Neidlein Baumerhaltung)

 

 

Nicht nur am Tag des Baumes...

Zwischen Haushaltsdruck und Lokalpolitik


Tag des Baumes(3.4.2014) Am 25. April ist der „Tag des Baumes“ und an diesem Tag werden auch 2014 in vielen Städten und Gemeinden Bäume gepflanzt. Meist steht der Bürgermeister selbst auf dem Spaten oder gießt zumindest den neu gepflanzten Baum an, Ratsmitglieder, Vertreter der Wirtschaft und die Lokalpresse sind dabei. Eine öffentlichkeitswirksame Baumpflanzung kann für Kommunen eine gute Chance sein, Bürgernähe zu demonstrieren und gleichzeitig bürgerschaftliches Engagement zu wecken: Grünflächen gehören zur Daseinsvorsorge - Unternehmen vor Ort, Initiativen und immer mehr Privatpersonen erwarten attraktive öffentliche Räume mit hoher Aufenthaltsqualität im innerstädtischen Bereich. Auf der anderen Seite aber leiden viele Kommunen unter budgetären Engpässen und sehen Bäume nur als Kostenfaktor im Haushaltsplan [ ...mehr ] (Abb.: kes)

 

Kein Streusalz auf Gehwegen und Grundstücken

Auftausalze lassen Bäume absterben


Blattrandnekrose an Ahorn, hervorgerufen durch Streusalzeintrag(25.1.2014) Der sehr milde Winter hat den Straßenbäumen durch den fehlenden Streusalzeintrag bislang gut getan. Doch in den letzten Tagen sind winterliche Verhältnisse in weiten Teilen Deutschlands eingekehrt. Von Schnee und Eis befreite Straßen und Gehwege erfreuen deren Benutzer, für die Straßenbäume hat der Einsatz von Streusalz dagegen negative Folgen. Streusalz (Natriumchlorid) ist das bekannteste Auftaumittel zur Schnee- und Eisglättebekämpfung, aber es schädigt viele Pflanzen, insbesondere die Straßenbäume. Die Schädigungen betreffen sowohl den Wasserhaushalt der Pflanzen, das Wurzelwachstum, als auch die Verfügbarkeit der Nährstoffe. [ ...mehr ] (Foto:Horst Jürgen Schunk)

 

 

Urteil Baumunfall - Stadt steht am Pranger

Städtischer Mitarbeiter wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 4.800 Euro verurteilt


Baumunfall Trier 2012 Bildschirmfoto(28..11.2013) Im Verfahren um den Prozess gegen einen Mitarbeiter des Grünflächenamts der Stadt Trier im Zusammenhang mit dem Baumsturz des vergangenen Jahres wurde heute das Urteil gesprochen. Die Bedeutung des Unglücks und des Verfahrens, das bundesweit Aufmerksamkeit erregt hat, wird allein schon dadurch deutlich, dass die Urteilsbegründung fast 40 Minuten dauerte. Um 16.30 Uhr verkündete der Richter das Urteil.
Der 53-Jährige habe sich der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung schuldig gemacht. Der Angeklagte wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 120 Tagessätzen à 40 € verurteilt. Außerdem muss er die Kosten des Verfahrens tragen. [ ...mehr - externer Link ] (screenshot: red)

Trierer Baudezernentin im Interview: "Gegen menschliche Fehler ist niemand gefeit" [ → Trierer Volksfreund ]

 

Wasser — Lebenselixier der Pflanzen


Angießen allein reicht nicht!


Wasser, Lebenselexier der Pflanzen(25.7.2013) Dass man einen neu gepflanzten Baum oder Strauch angießt, weiß man. Weniger bekannt aber ist, dass die Pflanzen - je nach Bodenqualität - mehrere Jahre brauchen können, bis sie wirklich gut eingewurzelt sind. Erst dann sind sie in der Lage, sich auch in längeren Trockenperioden selbst zu versorgen. Mit einem einmaligen Angießen ist es also nicht getan, vielmehr sollte man den Pflanzen in den ersten Jahren bei anhaltender Trockenheit regelmäßig Wasser gönnen. Generelle Aussagen über die Menge der Wassergaben und deren Häufigkeit sind kaum möglich, da es vom Standort und vom Wurzelvolumen abhängt, und auch davon, wie schnell der Baum einwurzelt Bei der Wasseraufnahme haben es die Straßenbäume am schwierigsten. Sie sind von Asphalt und Beton umgeben, und ihre Wurzeln müssen weit in die Tiefe gehen, um in regenarmen Zeiten den Baum versorgen zu können.. [ ...mehr ] (Foto:BdB)

 

 

Neue Bäume braucht die Stadt

Negativen Auswirkungen des Klimawandels mildern


Neue Bäume braucht die Stadt(17.7.2013) Kaum jemand, der nicht beruflich mit Pflanzen zu tun hat, kann mehr als fünf Baum- oder Straucharten benennen – das ist nicht etwa nur bei Kindern oder Jugendlichen so, sondern bei dem überwiegenden Teil der Bevölkerung. Dennoch geben Bürger in allen Befragungen an, wie wichtig ihnen das Grün in der Stadt sei. Es gibt solche Widersprüche. Die Biergartentische unter Kastanien sind die beliebtesten, auch Parkplätze im Schatten von großen Bäumen sind garantiert als erste belegt … aber leider scheuen sich die Wagenlenker oft nicht, rücksichtslos über Wurzeln zu fahren oder den heißen Wagen auf trockenes Gras zu stellen. Dass die Pflanzen in der Stadt ohnehin schon erschwerte Lebensbedingungen haben und unter höherem Stress leiden als ihre Artgenossen im Wald oder in der freien Landschaft, weiß kaum ein Bürger. Fachleute dagegen beschäftigen sich seit einigen Jahren verstärkt mit diesen Themen. [ ...mehr ] ( Foto: BdB )

 

19. VTA- Spezialseminar "Messen und Beurteilen am Baum"

Eine Rückschau auf ein wiederum erfolgreiches Fachseminar in Karlsruhe - VTA ist Stand der Technik


19. VTA-Spezialseminar(12.5.2013) In brechendvoller Aula fand am 7. und 8. Mai 2013 das nunmehr 19. VTA- Spezialseminar Messen und Beurteilen am Baum mit Teilnehmern aus sieben Nationen, im ehem. Forschungszentrum, veranstaltet vom Seminarbüro Erika Koch, Stuttgart, statt.

Dieses Jahr war der bis dato unbeachtete Astbruch durch Querfaser-akkumulation das tragende Thema, zu dessen Verständnis das Shigo'sche Modell der Astanbindung etwas modifiziert und aktualisiert werden musste, ohne das Verdienst Alex Shigo's, dem Prof. Mattheck nach zwei Jahrzehnten der Freundschaft und Kooperation auch heute noch verbunden ist, zu mindern. Es zeigte sich ein lebenslanger Wettbewerb aus Stamm- und Astwachstum, das nur paritätisch optimal ist. Wächst der Ast mehr zu als sein Stamm, klebt er schlussendlich wie ein Pfannkuchen am Baum und ist durch Gewicht und Seitenwind akut sprödbruchgefährdet. Diese Äste sind weder faul noch zu schlank, sie sind wüchsig und vital! [ ...mehr ] (Grafik: ks)

 

 

Baumpfleger im Tiergarten Schönbrunn im Einsatz

1.800 Bäume in Wiens historischer Parkanlage auf dem Prüfstand

Baumpfleger(24.3.2013) Bevor die Freiluftsaison im Tiergarten Schönbrunn so richtig losgeht, sind die Baumexperten – Baumgutachter, Baumkontrolleure und Baumpfleger - der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) in den historischen Parkanlagen zwischen Tiger- und Elefantengehegen im Einsatz. Zu Beginn der Vegetationsperiode, bevor die Bäume austreiben, werden sie auf ihren Zustand überprüft, begutachtet und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. „Die historischen Baumalleen sind gesäumt von hunderten Kastanien, Linden, Ahornbäumen und Eschen“, erklärt Georg Erlacher, Vorstandssprecher der Österreichischen Bundesforste, „manche von ihnen sind weit über hundert Jahre alt und weisen starke Durchmesser von über einem Meter auf. Gerade kulturhistorisch wertvolle Bestände wie im Tiergarten Schönbrunn müssen regelmäßig auf ihre Verkehrssicherheit überprüft werden, damit nichts passiert.“ [ ...mehr ] ( Foto: ÖBf Archiv/Wolfgang Voglhuber )

 

Neuerliche Angriffe auf VTA nach alter Manier?

„E-Mail-Verlautbarungen“ der Dreipersonen-GbR „dasgrün“


VTA ist Stand der Technik(9.3.2013) Auch auf Grundlage belastbarer Rechtsliteratur und von Urteilen in Deutschland wie internationalen Gerichten ist VTA als Stand der Technik zu betrachten. VTA ist auch Grundlage vieler Dienstvorschriften und –anweisungen. Auf demselben Fundament basieren auch technische Regelwerke.

Etwas irritierend muten dann wiederholte Angriffe an, die nun vermehrt aus der Dreipersonen-GbR „dasgrün“ geführt werden. Der Sprachduktus wie auch der Inhalt nähert sich hierbei wiederum bedenklich den längst widerlegten Angriffen Grubers. Zudem belegt die m.E. einzige wissenschaftlich-empirische Erhebung (Diplomarbeit M. Wilde), dass VTA-Anwender weniger Bäume fällen... [ ...mehr ]
(Grafik: Mattheck)

 

 

Fehler bei Baumpflanzungen vermeiden

Poster der Firma Arbus - Medien für den Grünbereich gibt Hilfestellung

Baumpflanzung(5.3.2013) Da der Winter sich dem Ende zuneigt, können nun die baldigen Baumpflanzungen geplant werden. Um die wesentlichen Fehler bei Baumpflanzungen zu vermeiden (z.B. zu tiefe Pflanzung, Schäden an Bäumen, schlechter Kronenaufbau, unbrauchbare Anbindung, etc.), stellt die Firma Arbus – Medien für den Grünbereich Ihnen das Infoposter→ Baumpflanzung als PDF zur Verfügung.
Das Infoposter ist als pdf-Datei auf den Internetseiten von Arbus erhältlich. Dort finden Sie auch jeweils als PDF die Infoposter → Baumpflege und → Baumschutz auf Baustellen. Die Infoposter dürfen (außer für gewerbliche Zwecke) ausgedruckt und vervielfältigt werden. Weiter möchten wir Sie auf die aktuellen → Seminartermine 2013 (PDF) von Arbus hinweisen [ → mehr Info ] (Foto: arbus/red.)

 

 

Gehölze: Ab 1. März ist Schneiden verboten

Bundesnaturschutzgesetz will Störung von Brutvögeln verhindern

Ab 1. März ist Schneiden verboten(27.2.2013) Vom 1. März bis zum 30. September gilt bundesweit ein Gehölzschnitt-Verbot. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hin. In dieser Zeit ist es außerhalb des Waldes verboten, Bäume, Hecken, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden oder bis auf den Wurzelstock zurückzuschneiden. Erlaubt bleiben in dieser Zeit schonende Form- und Pflegeschnitte, die der Beseitigung des Pflanzenzuwachses oder der Gesunderhaltung von Bäumen dienen. Geregelt ist das siebenmonatige Gehölzschnitt-Verbot in Paragraph 39 des Bundesnaturschutzgesetzes. Dessen Ziel ist es, Störungen brütender Vögel zu vermeiden. Nutznießer sind auch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, die im Frühling und Sommer ein größeres Blütenangebot vorfinden.
Das Verbot gilt nicht für Gehölze auf sogenannten Kurzumtriebsplantagen sowie auf gartenbaulich und gärtnerisch genutzten Flächen. Auch aus Gründen der Verkehrssicherheit sowie bei Bauvorhaben kann im Ausnahmefall Gehölzbewuchs in geringem Umfang beseitigt werden. Im Zweifelsfall geben die Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise bzw. kreisfreien Städte Auskunft. [red.] (Foto: erysipel / pixelio.de)

 

 

Große Bäume verpflanzen

Wahrer Luxus wächst im Garten


Großbaumverpflanzung(8.2.2013) Es gibt Menschen, die sammeln Briefmarken, Porzellan oder Kunst und es gibt Menschen, die in ihren Garten investieren und dabei auch welche, die sammeln Bäume. Schließlich hat nicht jeder die Gelegenheit und die Geduld, seinen Baum beim Wachsen über viele Jahre zu begleiten. Ein gesunder Baum am richtigen Standort kann uns leicht um ein Vielfaches überleben und je nach Art kann es Jahrzehnte dauern, bis er seine stattliche Größe erreicht hat. So mancher Gartenbesitzer möchte nicht mehr klein anfangen, sondern investiert heute in einen erwachsenen Baum. Die Technik macht es möglich. Es gibt eine Reihe von Experten, die sich auf die Verpflanzung von großen Bäumen spezialisiert haben. Für sie gilt: Geht nicht, gibt's nicht! [ ...mehr ] (Foto:BGL)

 

Obstbaum: Richtiger Schnitt fördert das Wachstum

Februar ist die beste Zeit für große und kleine Korrekturen am Holz


Richtiger Schnitt fördert das Wachstum(4.2.2013) Der Februar ist die Zeit für den Obstbaumschnitt. Der optimale Termin liegt in der Vegetationsruhe vor Beginn des Austriebs der Bäume. Schnittwunden können zu diesem Zeitpunkt schnell wieder verheilen, so die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Idealerweise sollte bei trockenem Wetter geschnitten werden, um den Schadpilzen das Eindringen in das Pflanzengewebe zu erschweren. Die Intensität des Baumschnitts hängt von dem Vorjahresertrag und der Wuchsstärke ab. Brachte der Baum im letzten Jahr überdurchschnittlich viele Früchte, sollte zurückhaltend geschnitten werden. War die letzte Ernte dagegen nur mäßig bis schwach, kann intensiv geschnitten und damit der hohe Anteil an Blütenknospen reduziert werden. [ ...mehr ] (Foto: Albrecht E. Arnold / pixelio.de)

 

 

Am Kältepol Bayerns wachsen Klimabäume bislang am besten

Erstes Fazit einer bis 2021 laufenden Studie in Hof, Münchberg, Kempten und Würzburg


Am Kältepol Bayerns wachsen Klimabäume bislang am besten (2.2.2013) Am kältesten Standort Bayerns, in Hof und Münchberg fühlen sich die künftigen Klimabäume des bayerischen Projektes „Stadtgrün 21“ insgesamt bislang am wohlsten. Das ist ein erstes Fazit, das die Wissenschaftler der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) beim Netzwerktreffen „Klimabäume“ jüngst in Veitshöchheim zogen. Die Baummagnolie gedeiht hier ebenso wie der Dreizahnahorn bislang am besten. In Würzburg zum Beispiel gefällt es dem Französischen Ahorn besonders gut, in Kempten zeigte sich der Eisenholzbaum besonders wuchsfreudig. Insgesamt 460 Bäume hatten Gartenämter- und LWG-Mitarbeiter vor vier Jahren an unterschiedlichen Standorten gepflanzt. [ ...mehr ] (Foto: lwg )

 

Baumunfall in Trier

FLL-Richtlinien zur Überprüfung der Verkehrssicherheit von Bäumen von Baumgutachter in Zweifel gezogen


Baumunfall in Trier(16.12.2012) Ein Kastanienbaum ist am 22. November dieses Jahres in Trier auf mehrere Menschen gestürzt und hat eine Frau tödlich verletzt. Der Baum brach bei Windstille oberhalb der Erdoberfläche ab und ist auf eine von Fußgängern häufig genutzte Straße nahe der Trierer Fußgängerzone gestürzt. Am 23. 11. konnte man in der Trierer Lokalpresse lesen, dass die letztmalige Begutachtung der umgestürzten Kastanie Anfang Oktober diesen Jahres durchgeführt wurde. Die in Sichtkontrolle ( nach Richtlinien der FLL) vorgenommene Untersuchung erbrachte dabei offenbar keinen auffälligen Befund. [ ...mehr ] (Screenshot: ks/red.)

 

 

Baumpflegemaßnahmen: Ausschreibung nach VOB

Im Auftrag der QBB erstelltes Gutachten liegt vor


Baumpflegemaßnahmen: Ausschreibung nach VOB(12.12.2012) Ein im Auftrag der Qualitätsgemeinschaft für Baumpflege und Baumsanierung (QBB) erstelltes Gutachten der Fachanwälte Bußmann & Feckler bestätigt, was qualifizierte Baumpflegebetriebe schon lange vermuten: Der Trend, dass Baumpflegemaßnahmen immer häufiger nach der Verdingungsordnung für Leistungen (VOL) und nicht nach den Allgemeinen Bestimmungen für die Vergabe von Bauleistungen (VOB) ausgeschrieben werden, ist rechtlich äußerst fragwürdig. Die QBB kritisiert bereits seit Monaten die Ausschreibungen nach VOL, durch die das vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung eingeführte Präqualifikationsverfahren für VOB-Ausschreibungen zulasten der Fachbetriebe ausgehebelt würde. [ ...mehr ] (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de )

 

Streusalz: Sicherheit für den Verkehr – Belastung für die Umwelt


Streusalz - Sicherheit für den Verkehr – Belastung für die Umwelt(1.11.2012) Auch im kommenden Winter werden Bäume, dazu auch alle andere Pflanzen sowie das Grundwasser durch Mengen an Streusalz belastet werden. Nach "50 Jahren Streusalz" befindet sich noch immer (Dank der Salzlobby?) kein alternatives, günstiges Auftaumittel für großflächige Streueinsätze im Winter auf dem Markt.
Daher muss alles versucht werden, zumindest in Baumnähe die Salzeinsätze deutlich zu minimieren und auf ebenen Gehwegen mit Schnee-Räumen, Splitt und Sand die notwendige Verkehrssicherheit zu erlangen. Streusalzverbote für ebene Gehwege gibt es in vielen Kommunen und das ist auch gut so! Allerdings nützen diese Satzungen nur dann, wenn sie konsequent umgesetzt werden und sich die Kommunen selbst an ihre eigenen Satzungen halten. [ ...mehr ]
(Foto: Rainer Sturm / pixelio.de )

 

 

Krone der 1000-jährigen Berterodaer Eiche (Eisenach) musste stark beschnitten werden


Berterodaer Eiche Die Krone der über 1000-jährigen Eiche im Eisenacher Ortsteil Berteroda musste stark zurückgeschnitten werden. Nachdem Ende Juli von dem als Naturdenkmal ausgewiesenen Baum ein großer Stammteil abgebrochen war, drohte er völlig auseinander zu brechen. Gefährdet waren zudem ein öffentliches Wegstück sowie Teile eines benachbarten Privatgrundstücks. Mit dem Rückschnitt soll die stark beeinträchtigte Standfestigkeit des alten Baumes vorerst wieder gesichert werden. [ ...mehr ] (Foto:Stadt Eisenach )

 

 

 

Die Baumveredelung – ein Pokerface?

Das Karlsruher Institut für Technologie entwickelt neue Methoden zur Sicherheitsbeurteilung


Sind diese Veredelungsstellen an einer Blutbuche sicher – oder tickende Zeitbomben? Das KIT entwickelt neue Methoden zur Sicherheitsbeurteilung.(KIT) In vielen öffentlichen Bereichen, beispielsweise in Parks oder an Straßen, stehen Bäume, die veredelt wurden. In einigen Fällen verwachsen die Veredelungsstellen schlecht. Sie können zu unvorhersehbaren Sprödbrüchen führen und dadurch weitreichende Schäden verursachen. Am Karlsruher Institut für Technologie wurden nun zwei sich ergänzende Methoden entwickelt, um eine Sicherheitsbeurteilung veredelter Bäume zu ermöglichen [ ...mehr ] (Foto: Sachverständigenbüro Braukmann)

 

 

GALK Straßenbaumliste


Strassenbäume Die Deutsche Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) stellt der Öffentlichkeit mit der neuen Straßenbaumliste einen fachlichen Leckerbissen vor. Über drei Jahre hinweg hat der Arbeitskreis ‚Stadtbäume' ein Konzept entwickelt, technischen Grundlagen für eine Onlineversion geschaffen und die Inhalte komplett überarbeitet. Umfassende Baumbeschreibungen, regionale Erfahrungen und eine Vielzahl von Fotos machen die neue Straßenbaumliste zu einem wertvollen Planungsinstrument. [ ...mehr ] (Foto:Hartmut Demand / pixelio.de)

 

Mit Bäumen auf den Klimawandel reagieren

Eine Branche denkt voraus.


Mit Bäumen auf den Klimawandel reagierenDas Grün in der Stadt wird immer wichtiger. Bürger fordern mehr und gut gepflegte Grün- und Freiflächen in den Städten, aber auch Experten aus der Städteplanung und Klimatologen empfehlen mehr Grün zur Verminderung der negativen Auswirkungen des Klimawandels. Die Experten sind sich einig: Wir erleben zur Zeit weltweit eine Veränderung wesentlicher Klimadaten. Vor allem die zunehmende Häufigkeit von Wetterextremen - sommerliche Hitze- und Dürreperioden einerseits wie heftige Niederschläge im Winter, teilweise als so genannter Starkregen, andererseits. Vor allem in den dicht bebauten Innenstädten werden die Folgen des Klimawandels deutlich zu spüren sein. [ ...mehr ] (Foto: BDB )

 

 

Schneidwerkzeuge
Gartenbau-BG warnt vor gefährlichen Importen


Schneidwerkzeuge - Gefährliche ImporteGefährliche, nicht zugelassene Schneidwerkzeuge an Freischneidern und Motorsensen können zu schweren Unfällen führen. Die Europäische Kommission hat inzwischen die Mitgliedsstaaten angewiesen, den Verkauf zu untersagen. Auch die Gartenbau-Berufsgenossenschaft warnt vor dem Erwerb.
Tragbare Freischneider und Motorsensen sind handgeführte Gartengeräte, die ursprünglich für den Einsatz im Forstbereich zum Schneiden von Gestrüpp bzw. holzartiger Vegetation entwickelt worden sind. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit haben diese Geräte aber bereits seit vielen Jahren Einzug im Gartenbau erhalten. Auch viele Kommunen und Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus besitzen solche Geräte und setzen diese regelmäßig in Parkanlagen, im Bereich des Straßenbegleitgrüns, auf Friedhöfen wie auch auf sonstigen Grünflächen ein. Die Geräte sind daher aus diesem Anwendungsbereich nicht mehr wegzudenken. [ ...mehr ] (Foto: Gartenbau-BG)

 

Gefährliche Baumarbeiten
Unsicherheit bezüglich arbeitsmedizinischer Untersuchung


BaumpflegekletternMit Einführung der staatlichen Arbeitsmedizin Vorsorge-Verordnung - ArbMedVV - mussten die H9-Vorsorgeuntersuchungen aus dem Vorschriftenwerk der Gartenbau-BG gestrichen werden. Bei vielen Unternehmern, die gefährliche Baumarbeiten durchführen, besteht seither eine gewisse Unsicherheit bezüglich der neuen Verfahrensweise. Die bewährte H9-Untersuchung enthielt in gut umsetzbarer Weise die notwendigen arbeitsmedizinischen Vorsorge-Komponenten und Vorgaben zur Feststellung der Eignung für gefährliche Baumarbeiten. Nach dem Wegfall der H9-Untersuchung, die eine Grundlage für die Durchführung solcher Tätigkeiten aber auch für die Lehrgangsteilnahme an AS-Baum-I oder –II und SKT-A oder -B war, ist eine große Unsicherheit hinsichtlich der nun durchzuführenden Untersuchungen in der Baumpflegeszene festzustellen. [ ...mehr ] (Foto: Iring Süss / pixelio.de)

 

 

Straßenbäume haben’s schwer

Positive Effekte trotz schlechter Bedingungen


Straßenbäume haben es schwerBäume sind uralte Begleiter des Menschen. Für unsere Urahnen waren Bäume überlebenswichtig, lieferten sie ihnen doch das Material für Werkzeuge und zum Feuermachen. Außerdem wussten unsere Urahnen, dass ihnen Bäume Schutz, Schatten und Nahrung geben. Kein Wunder also, dass die Bedeutung von Bäumen tief in unserem Unterbewusstsein verwurzelt ist. Auch wenn der moderne Mensch die Bäume nicht mehr für diese Zwecke braucht, ihre Bedeutung für unser Leben ist immer noch sehr hoch. [ ...mehr ] (Foto: BDB)

 

 

 

 

Schlanke Bäume in der Stadt?


Es wird gelegentlich hinterfragt, ob der Schlankheitsgrad in der Stadt, also das Höhe/Durchmesser-Verhältnis (H/D) überhaupt relevant sei. Diese Frage soll anhand selbsterklärender Abbildungen beantwortet werden.
Das H/D- Verhältnis ist eine im Forst seit vielen Jahren bekannte und zur Stabiltätsbeurteilung von Waldbeständen verwendete Größe [1, 2, 3]. Dort gilt zumeist H/D= 70 noch als sicher. Allerdings wird auch darauf verwiesen, dass bereits geringe Bestandslichtungen schon ein erhöhtes Wurfrisiko bewirken können. Das kritische H/D- Verhältnis für freigestellte Bäume muss alleine deswegen schon unter diesem Wert liegen.
Der Artikel von C. Mattheck, K. Bethge und K. Weber steht als Download zur Verfügung [ ...PDF ca. 1,6 MB ]

 

 

Baumpflege auch im Sommer


Im Bewusstsein vieler Bürger und Verantwortlichen der Kommunen ist verankert, dass Bäume zwischen dem 1. März und dem 30. September nicht geschnitten werden dürfen. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zur Biologie des Baums haben jedoch Erkenntnisse gebracht, die im Einklang mit dem aktuellen Bundesnaturschutzgesetz stehen. Danach ist die qualifizierte Baumpflege, also schonende Form- und Pflegeschnitte, auch in den Frühjahrs- und Sommermonaten erlaubt, denn das Ziel der Baumpflege ist ein möglichst vitaler, gesunder und verkehrssicherer Baum. Pflege- und Schnittmaßnahmen und das Entfernen von Gehölzen im Bereich von gärtnerisch genutzten Flächen sind also ganzjährig zulässig. Dies wurde dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg jetzt auch vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg schriftlich bestätigt, wie Stephan Arnold, Vorstand im VGL Baden-Württemberg, mitteilt. Es sei allerdings zu beachten, dass ein Baum eventuell als Lebens-, Fortpflanzungs- und Ruhestätte wild lebender Tiere gemäß § 39 Abs. 1 Nr. 3 sowie § 44 Abs. 1 Nr. 2 und 3 BNatSchG oder auch durch eine Baumschutzsatzung geschützt sein kann.

Der VGL Baden-Württemberg hat die Broschüre „Der Sommerschnitt von Gehölzen“ aktuell herausgegeben. Sie stellt die Gesetzgebung und Biologie des Baums dar und erläutert Baumpflegemaßnahmen. [ galabau-bw.de ]


Enzymgebundene Deckschichten...

 

...ein "neuer Weg" bei der Sanierung von Baumscheiben?
Insbesondere bei Gehwegen werden zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit hohe Anforderungen an die Ebenheit gestellt. Das führt im Bereich von Straßenbaumstandorten bekanntermaßen häufig zu Problemen.
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Eine Norm für "Bruder Baum"

 

Bäume tragen wesentlich zur Lebensqualität bei besonders in städtischen Ballungsräumen. Sie geben Sauerstoff, spenden Schatten, kühlen die Luft und binden Staub. Damit sie diese Funktionen erfüllen können, müssen sie auch entsprechend gepflegt werden. Worauf dabei zu achten ist, steht in der ÖNORM L 1122
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