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Waldbrandgefahr zu Ostern steigt

Frühjahr ist die waldbrandgefährdetste Jahreszeit

Mischwaldkonzept
Foto: Christophe Jacobs auf Pixabay / Pixabay Lizenz


(19.4.2019) Das angesagte warme Wetter zu Ostern wird die Waldbrandgefahr deutschlandweit deutlich steigern. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) weist deshalb eindringlich auf diese Gefahr hin, zumal das Frühjahr mit den Monaten April und Mai ohnehin die waldbrandgefährdetste Jahreszeit ist. Rund zwei Drittel aller Waldbrände entfallen auf diese besonders kritische Zeit.

Durch die oft noch nicht vollbelaubten Bäume gelangen die Sonnenstrahlen fast ungehindert auf dem Waldboden mit den trockenen Gräsern und dem Laub vom Vorjahr. Diese sind leicht entflammbar. Diese Umstände haben bereits in der Nähe von Oberhausen zu einem ersten Brand geführt. Bei der Waldbrandbekämpfung spielt der Zeitfaktor die entscheidende Rolle. Daher fordert der SDW-Präsident Dr. Wolfgang von Geldern alle Bürger auf, auch kleinste Brände umgehend der Feuerwehr (Notruf 112) zu melden.

An folgende Regeln müssen sich deshalb alle Waldbesucher halten:

• Achten Sie bitte darauf, dass das Rauchen im Wald in vielen Bundesländern vom 1. März bis zum 31. Oktober verboten ist (in Sachsen-Anhalt vom 15. Februar bis 15. Oktober). In den Wäldern von Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen herrscht sogar ein ganzjähriges Rauchverbot.

• Das Grillen oder Entzünden eines Feuers in einem Abstand von weniger als 100 Metern zum Wald ist - ohne Genehmigung der Forstbehörde - gesetzlich verboten.

• Keine Zigaretten aus dem Auto werfen.

• Eine weitere Gefahr geht von heiß gelaufenen Katalysatoren aus. Pkw, Krafträder und landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge dürfen deshalb nicht auf Wiesen und Waldwegen abgestellt werden.

• Auch der Müll ist aus Sicht des Brandschutzes ein Thema. Jede weggeworfene Glasflasche, Folie, Feuerzeug oder Dose mit chemischen Abfällen kann zu einem Brandherd werden.

• Waldbrände müssen unverzüglich der Feuerwehr (Tel. 112) oder der lokalen Forstdienststelle gemeldet werden.


(SDW)



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