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Wandern - Waldgebiete sehr beliebt

Wichtig: Kein Müll in die Natur, Rauchverbot und Zeckenschutz

 

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
Foto: pixabay.com / CC0 1.0

 

(18.6.2017) Demnächst beginnen in den ersten Bundesländern die Sommerferien. Bei der Auswahl des Urlaubszieles spielt der Wald eine große Rolle. Nach Spazierengehen und Wandern lieben die Waldbesucher das Beobachten der Natur und das Sammeln von Pilzen und Beeren. Die beliebtesten Ziele sind weiterhin der Harz, der Bayerische Wald und die Buchenwälder des Hainich in Thüringen.

 

Tipps für die schönsten Wochen des Jahres!

 

Damit der Wald nicht darunter leidet, hat die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) ein paar Tipps unter sdw.de unter Waldwissen/Verhalten im Wald einen → Waldknigge von A – Z zusammengestellt.


Rauchverbot

 

Waldbrand - RauchverbotDie meisten Brände entstehen durch fahrlässiges Ver-

halten. Durch die immer häufigeren Trockenperioden

erhöht sich die Brandgefahr deutlich. Ganzjährige oder zeitlich begrenzte (März bis Oktober) Rauchverbote sind unbedingt einzuhalten. Auch für das Grillen gibt es Vorgaben: Grillen in der Nähe von Wäldern ist nur auf ausgewiesenen Plätzen erlaubt. Die SDW rät zusätzlich auf Flächen, die an Wälder grenzen, eine Mindestent-

fernung von 100 Metern zwischen der Feuerstelle und dem Waldrand einzuhalten, so wie es in einigen Bun-

desländern auch gesetzlich festgeschrieben ist.

Wenig bekannt ist, dass das Parken im Wald oder auf Waldwegen verboten ist. PKWs mit Katalysatoren können im Sommer, wenn Sie auf trockenen Wald- und Wiesenwegen abgestellt werden, Waldbrände verursachen, da der Katalysator während der Fahrt sehr heiß wird und die Vegetation entzünden kann.

 

Müllverbot

 

Müllverbot im WaldEs sollte ebenfalls selbstverständlich sein, dass kein Müll im Wald hinterlassen wird. Müll im Wald führt nicht nur dazu, dass das Grundwasser verunreinigt wird, sondern bedroht auch Tiere, die sich an Glasscherben, Blechteilen und Kronkorken verletzen können. Plastiktüten werden oft als Nahrung aufgenommen, in Schnüren und Drähten können sich Wildtiere verfangen. Bis der Müll zersetzt ist, vergehen viele Jahre. So verrottet zum Beispiel eine Bananenschale in den Bergen erst nach zwei bis fünf Jahren, ein Taschentuch braucht bis zu fünf Jahre und eine Plastiktüte verschandelt die Landschaft 300 Jahre lang.

 

Zeckenschutz

 

ZeckenschutzIn diesem Jahr sind besonders viele Zecken unterwegs. Damit man vom Waldspaziergang keine Zecke mit nach Hause bringt, ist das Laufen auf breiteren Waldwegen, das Vermeiden von Gras und Unterholz, aber auch feste Schuhe, lange Hosen oder das Verwenden von Zeckenschutzmitteln hilfreich. Das Absuchen von Körper und Kleidung nach dem Spaziergang ist wichtig. Hat man eine Zecke entdeckt, sollte man diese mit einer Zeckenzange oder ähnlichen Hilfsmitteln entfernen.

 

 

Hintergrund: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW)

Am 5. Dezember 1947 wurde die SDW in Bad Honnef gegründet und ist damit eine der ältesten deutschen Umweltschutzorganisationen. Heute sind in den 14 Landesverbänden rund 25.000 aktive Waldfreunde organisiert. Das Heranführen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an den Wald ist ein Schwerpunkt ihrer Arbeit. Besonders erfolgreich sind die Waldjugendspiele, Waldmobile, Waldschulen, Schulwälder, die SDW-Waldpädagogiktagungen und die erfolgreichen waldpädagogischen Projekte SOKO Wald und die Klimakönner.
(SDW)


Link zu diesem Thema:
Waldknigge - Verhalten im Wald




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