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Alle Achtung, Immergrüne!

Im Winter haben sie ihren großen Auftritt

Immergrüne im Winter

 

(12.11.2015) Der Winter ist für die Natur eine echte Herausforderung. Unsereiner zieht sich warm an oder ins Haus zurück. Die haarigen Tiere lassen sich einen Winterpelz wachsen ... und die Pflanzen? Die meisten

Rhododendron
Wenn es besonders kalt ist, rollen sich die Blätter des Rhododendron ein. Foto: BdB

Laubgehölze werfen im Herbst ihr Laub ab - die Blätter sind nämlich die am meisten frostgefährdeten Pflanzenteile. Aber die Immergrünen tun das eben nicht und trotzen

Efeu abb_1
Immergrüne wie Efeu verändern ihre Zellinhaltstoffe so, dass sie wie Frostschutzmittel wirken und verhindern, dass das Gewebe bei sehr niedrigen Temperaturen Schaden nimmt. Foto: BdB
 
Schneebruch verhindern
Schneebruch verhindern. Wenn zu viel Schnee auf den Zweigen liegt, können sie brechen. Foto: BdB

belaubt Frost, Eis und Schnee. Sie haben dazu unterschiedliche Techniken entwickelt. Wenn es besonders kalt ist, rollen sich zum Beispiel die Blätter des Rhododendron ein, um die Blattfläche zu verringern. Andere Immergrüne wie Efeu oder Stechpalme verändern die Konzentration der Zellinhaltstoffe so, dass sie wie Frostschutzmittel wirken und verhindern, dass das Gewebe auch bei sehr niedrigen Temperaturen Schaden nimmt.

Im Sommer fallen die Immergrünen kaum auf, aber im Winter haben sie ihren großen Auftritt und sehen mit Reif und Schnee geschmückt umso schöner aus. In Baumschulen und Gartencentern gibt es ein breites Angebot an Immergrünen: Buchsbaum, Rhododendron, Kirschlorbeer, Efeu, Mahonie, Skimmie, Stechpalme (Ilex), Lorbeerrose (Kalmia), Ölweide (Eleagnus) ... und viele Nadelgehölze. Manche dieser Immergrünen sind übrigens nicht nur grün, sondern sogenannt buntlaubig mit silberfarbenen oder gelben Blattstellen. Gartenarchitekten empfehlen, an markanten Stellen im Garten immergrüne Gehölze zu pflanzen, damit sie dem Garten ganzjährig Struktur geben können.

 

Immergrüne Gehölze vor Vertrocknen schützen
Nach längeren Frostperioden und insbesondere, wenn im Februar und März auf frostkalte Nächte sonnige Tage folgen, zeigen manchmal auch Pflanzen, die als winterfest gelten, braune Stellen. Das gilt im Besonderen für immergrüne Kübelpflanzen. Da ist Winterschutz angebracht! Die Abdeckung dient dabei weniger als Temperatur- denn vielmehr als Lichtschutz. Die meisten Immergrünen erfrieren nämlich nicht, sondern sie verdursten im Winter, weil sie mit ihrem Laub eine große Verdunstungsfläche haben. An frostfreien Tagen sollten also Immergrüne hin und wieder leicht gegossen werden. Ein Abdecken des Bodens mit organischem Material, wie etwa Laub oder Kompost, kann dazu beitragen, ein stärkeres Austrocknen beziehungsweise Einfrieren des Bodens zu verhindern.


(BdB/red)

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