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Blüten-Reich der Abwechslung - Bienenweiden im Garten

Durch Bienenweiden Lebensräume für Bienen erhalten und neue schaffen


Bienenweide

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(26.6.2014) Äpfel und Kirschen, aber auch Kaffee oder Sonnenblumenöl verdanken wir der Arbeit von fleißigen Bienen. Etwa 70 bis 80 Prozent aller Nutzpflanzen werden von ihnen bestäubt. Das ist zwar nur der Nebeneffekt ihrer Suche nach Nektar, aber damit sorgen Bienen ganz wesentlich für unsere Ernährung: Die weltweite Bestäubungsleistung der Bienen beziffern Forscher mit etwa 260 Milliarden Euro pro Jahr. Deshalb stellt das global festgestellte „Bienensterben", eine sehr ernst zu nehmende Gefahr dar. Forscher suchen nach den Ursachen und vor allem nach Lösungen. Sicher ist, dass verschiedene Krankheiten Bienenvölker dezimieren, dass bestimmte Pflanzenschutzmittel Bienen schädigen, aber auch, dass Monokulturen das Immunsystem der Bienen schwächen. Pflanzenvielfalt dagegen ist für Bienen positiv, nicht zuletzt, damit über längere Zeiträume ein Nahrungsangebot besteht. Kein Zufall also, dass sich in Deutschland mehr und mehr Stadtimker etablieren: Die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren ist in den Städten nach Untersuchungen des Zoologen Josef Reichholf vielerorts größer als in modernen Agrarlandschaften. Der Grund sind vor allem abwechslungsreich bepflanzte Privatgärten.

 

ImkerPflanzenauswahl entscheidet

Als Bienentrachtpflanzen, Bienenweiden oder Bienennährpflanzen bezeichnet man solche, die besonders reichhaltig Nektar und Pollen erzeugen und deswegen häufig von Honigbienen angeflogen werden. Gartenbesitzer können durch die Pflanzung dieser Gehölze und Stauden wesentlich dazu beitragen, Lebensräume für Bienen zu erhalten und neue zu schaffen. Wer sich in der Baumschule informiert, kann eine Auswahl an Trachtpflanzen zusammenstellen und zwar am besten so, dass zu den unterschiedlichsten Zeiten immer wieder etwas blüht.

 

Die Auswahl an Bienennährpflanzen ist groß

Da die Baumschulen ihre Sortimente mehrere Jahre kultivieren, sind ihre Produktionsflächen selbst natürlich auch interessante Lebensräume für Bienen. Hier finden die Insekten auf begrenztem Raum ein reiches Angebot unterschiedlichster Trachten. Baumschulgärtner Andreas Huben aus Ladenburg ist wie viele seiner Kollegen selbst Imker: „Von den frühblühenden Erlen (Alnus), Weiden, (Salix), Haselnuss (Corylus) oder Kornelkirschen (Cornus), den Obstgehölzen und sommerblühenden Sträuchern bis hin zu den Spätblühern wie verschiedenen Linden sind die Bienenvölker in unseren Quartieren aktiv." Die Baumschulen profitieren von der Bestäubung, weil ihre Pflanzen mehr Früchte tragen und somit attraktiver sind. „Ich kenne viele befreundete Baumschulen, die mit lokalen Imkern zusammen arbeiten, die ihre Bienenvölker zu bestimmten Trachten in die Baumschulquartiere stellen", so Huben weiter. „Forsythien, Berberis, Felsenbirnen, Lavendel, Deutzie, Philadelphus, offen blühende Wildrosen wie die Hundsrose ... die Auswahl an Bienennährpflanzen ist groß und je mehr unterschiedliche Pflanzen zusammenkommen, umso besser. Baumschulen sind traditionell alles andere als großflächige Monokulturen." Die Vielfalt macht sie attraktiv und schafft Lebensraum für Säugetiere, Vögel und Insekten. Und ganz nebenbei freuen sich die Baumschulgärtner über den Honig aus den eigenen Reihen!

(BdB)

 

Weiterführende Informationen:

Baumschulen in Ihrer Nähe und weitere Informationen finden sich unter → www.gruen-ist-leben.de.


 

 

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