Baum&Natur - Natur

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Tausendsassa Holz

Eichenrinde schützt Ariane & Co.

Korkeiche

(29.7.2018) Die Raumfahrt ist eine High-Tech-Industrie. Doch wer dabei nur an hochfestes Aluminium und Carbon-Sandwichbauweise denkt, der irrt. Ausgerechnet die äußerste Schicht bei Trägerraketen, thermisch extrem beansprucht, besteht aus Eiche. Genauer aus der Rinde der Korkeiche. Eine kaum zehn Millimeter starke Korkschicht bedeckt die Nutzlastverkleidung, unter deren Schutz Satelliten ins Orbit transportiert werden. Denn Kork hat eine extrem niedrige thermische Leitfähigkeit und ist gleichzeitig schwer entflammbar. Er verzögert die kritische Hitzefront, die die Trägerraketen beim Flug in den Orbit aushalten müssen. Portugal produziert mit seinen ausgedehnten Korkeichenwäldern etwa die Hälfte der Weltjahresproduktion. [...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Hitze und Trockenheit

Wie werden Bäume mit solchen Witterungsverhältnissen fertig?

 Hitze und Trockenheit - Wie werden Bäume mit solchen Witterungsverhältnissen fertig?

(22.07.2018) Die aktuelle Hitze und vor allem Trockenheit macht unseren Bäumen zu schaffen. Um mit den widrigen Umständen klar zu kommen, haben sie allerdings pfiffige Strategien entwickelt. Wird die Wasserversorgung der Bäume schlechter, fällt der Druck, mit dem das Wasser von den Wurzeln in die Kronen transportiert wird, ab. Die Bäume müssen also härter arbeiten, um das Wasser bis in die Blätter transportieren zu können. Ein erstes Anzeichen für diesen Druckabfall sind hängende Blätter. Um eine weitere Austrocknung und den damit verbundenen Druckabfall zu vermeiden, schließen die Bäume daraufhin die Spaltöffnungen (Stomata) ihrer Blätter. Sie verlieren dadurch weniger Wasser, können aber gleichzeitig auch nur weniger Kohlendioxid aufnehmen. Im nächsten Schritt werfen die Bäume Blätter und Früchte ab. [...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Eine große Kanne für den Stadtbaum!

Hitze verlangt Hilfe der Bevölkerung

Stadtbaum

(26.6.2018) Unsere Stadtbäume haben kein leichtes Leben. Sie kämpfen mit den Schadstoffen aus der Luft, mit zu kleinen Pflanzflächen mit wenig Raum für Wurzeln, mit Salzeinsatz im Winter und mit Verletzungen durch Bauarbeiten oder Unfälle. Jetzt erhöht der Klimawandel die bereits um drei Grad höheren Temperaturen in der Stadt um weitere Grade und erhöht den Trockenstress der Straßenbäume zusätzlich. Das heißt, die Bäume verdunsten mehr als sie aus dem Boden nachziehen können. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) fordert deshalb die Bevölkerung auf, gerade in Hitzeperioden den Stadtbäumen durch Extra-Kannen Wasser das Überleben zu sichern. Je nach Größe des Baumes benötigt ein Straßenbaum täglich zwischen 9 bis 14 Liter. [...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Auen sind unverzichtbare Lebensräume

Lebensquell und Hochwasserschutz

Elbaue

(3.4.2018) Vor dem Hintergrund des Rückgangs von naturnahen Flüssen und Auen fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Flüssen und Auen mehr Raum zu geben. Die Ursachen für diesen deutlichen Verlust sind vielfältig. So werden Auen immer mehr zurückgedrängt, da die meisten Flüsse in Deutschland inzwischen künstlich vertieft, begradigt und kanalisiert sind. Buhnen und Deiche begrenzen zudem die Ufer, Wehre und Staustufen unterbrechen den Strom. Sandbänke, Steilufer, Tümpel, Wiesen und Auwälder können aber nur durch einen natürlichen Wechsel aus Hoch- und Niedrigwasser entstehen. Sind diese Dynamik und Vielfalt vorhanden, besteht ein großer Nutzen für die Gesellschaft [...mehr ]
(Foto: Horst Jürgen Schunk)

 

Gehölze mit Nährwert

Schöne Blüten, leckere Früchte, tolle Herbstfärbung

Kupfer-Felsenbirne

(25.3.2018) Kirschbaum, Pflaumenbaum, Apfelbaum oder Birnbaum – früher lautete die Frage nicht, welche Obstarten im Garten wachsen sollen, sondern, wie viele Bäume von jeder Art. Im Zeitalter des Reihen-

hausgartens hat sich das grundlegend geändert. Je kleiner der Garten ist, desto besser will überlegt sein, welche Gehölze darin einen Platz bekommen. Obstbäume stehen oft gar nicht erst zur Diskussion, und das, obwohl Früchte aus eigenem Anbau bei vielen Gartenfans ganz oben auf der Wunschliste stehen. Aromatische Früchte können heute auch im kleinsten Garten geerntet werden, ja sogar in Kübeln auf dem Balkon lassen sich Apfel, Pfirsich und Co. ziehen, denn von den gängigen Obstarten sind längst auch Zwerg- oder Säulenformen erhältlich. [...mehr ]
(Foto: GMH/GBV)

 

Willkommenskultur fängt im Vorgarten an

Weil es zuhause doch am schönsten ist

Willkommenskultur fängt im Vorgarten an

(11.3.2018) Der Garten hinter dem Haus ist längst zu einem erweiterten Wohnraum geworden, den man mit bodentiefen Fenstern attraktiv überblicken kann. Er zeigt heute oft Grillstelle, Sonnendeck, schattige Sitzplätze, Loungemöbel, Beete und Bäume, eine Hecke mit Naschobst, Kübel und Töpfe mit mediterranen Pflanzen und jeder Menge Accessoires. Der Fläche vor dem Haus werden dagegen Zuwendung und Aufmerksamkeit vielerorts entzogen. Gezeigt werden Kies und Schotter, klare Kanten, versiegelte Flächen, graue Betonmauern. Ordnung und Kontrolle haben in deutschen Gärten immer eine große Rolle gespielt, aber die komplette Versiegelung ist weit mehr als das: In diesen steinernen Vorgärten soll nichts leben, soll sich nichts verändern, soll nichts Arbeit machen. Manchmal hätte aber ein Hausbaum ausreichend Platz, würde dem Haus sogar gut zu Gesicht stehen, würde ein blühendes Frühjahr im Beet Freude versprühen, wären Stauden ein Lichtblick oder böten filigrane Gräser ein herrliches Spiel mit dem Wind. [...mehr ]
(Foto: BGL)

 

Schloss Schwetzingen: Ein Traum in Rosa

„Blühbarometer“ zeigt den Stand der Kirschblüte im Schlossgarten

Kirschblüte

(8.3.2018) Ein eindrucksvolles Naturschauspiel kündigt sich im Schlossgarten Schwetzingen an: Wenn im März die Tage wärmer werden, verwandelt sich der große Obstgarten vor der Moschee in ein überwältigendes rosa Blütenmeer. In diesem Jahr hat der lange anhaltende Frost das Ereignis etwas verzögert. Für alle, die sich aktuell über die Entwicklung der Kirschblüte informieren wollen, haben die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg jetzt wieder das „Blühbarometer“ im Internet eingerichtet. Damit kann der Fortschritt der Blüte verfolgt werden und Kirschblüten-Fans und Fotoliebhaber wissen genau, wann der optimale Zeitpunkt für einen Besuch ist. Die Blüte der japanischen Zierkirschen im Schlossgarten Schwetzingen ist ein besonderes Highlight des Frühlings. [...mehr ]
(Foto: Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Petra Pechacek)

 

Gehölze: Ab 1. März gilt Schnittverbot

Pause für Heckenschere und Kettensäge in der freien Landschaft

Gehölze: Ab 1. März gilt Schnittverbot

(1.3.2018) Vom 1. März bis zum 30. September ist es außerhalb des Waldes verboten, Bäume, Hecken, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden, bis auf den Wurzelstock zurückzuschneiden und zu beseitigen. Erlaubt bleiben in dieser Zeit schonende Form- und Pflegeschnitte, die der Beseitigung des Pflanzenzuwachses oder der Gesunderhaltung von Bäumen dienen. Das Gehölzschnittverbot regelt Paragraf 39 Absatz 5 Satz 1 Nr. 2 des Bundesnaturschutzgesetzes. Es soll dem allgemeinen Schutz der Arten dienen, die auf diese Gehölze angewiesen sind sowie das Blütenangebot für Insekten wie Bienen und Hummeln sicherstellen und Gehölze als Brutplatz für Vögel erhalten. [...mehr ]
(Foto: Horst Jürgen Schunk)

 

Obstbäume schützen

Stämme sind an sonnigen Frosttagen besonders gefährdet

Obstbäume

(11.2.2018) An kalten, sonnigen Wintertagen sind die Stämme der Obstbäume durch den Frost besonders gefährdet, teilt der Pflanzen-

schutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit. Bei solchen Wetterlagen ist die dunkle Rinde der Bäume starken Tempera-

turschwankungen ausgesetzt, insbesondere dann, wenn auch noch Schnee liegt. Auf der Südseite des Stammes ist die Temperatur dann wesentlich höher als auf der Nordseite. Der Unterschied kann zehn Grad und mehr ausmachen. Dadurch können so starke Spannungen auftreten, dass die Rinde entlang des Stammes - manchmal mit einem hörbaren Knall - aufreißt. Vor allem junge Bäume, die ja noch keine dicke, gut isolierende Borke ausgebildet haben, sind gefährdet.[...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Weniger Schädlinge durch Frost?

In der Realität jedoch überdauern die meisten Schädlinge die kalte Jahreszeit

Frost

(24.1.2018) Viele Hobbygärtner glauben, dass nach einem strengen und lang anhaltenden Winter weniger Schädlinge und Pflanzen-

krankheiten an ihren Pflanzen auftreten. Die Realität sieht aber ganz anders aus, so der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Die meisten Schädlinge überdauern die kalte Jahreszeit im Boden oder an geschützten Orten. Dort können sie tiefe Temperaturen bis etwa minus 20 Grad ohne weiteres gut überstehen. Sie überdauern dort entweder als Ei, Larve, Puppe oder auch als ausgewachsenes Tier. Ungünstiger als tiefe Temperaturen wirken sich jedoch stark schwankende Temperaturen oder ein verspäteter Kälteeinbruch im Frühjahr auf das Überleben der Schädlinge aus.[ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Die Mistel

Hexenbesen, Liebeszauber und „Grüner Mitesser“

Die Mistel - Hexenbesen, Liebeszauber und Grüner Mitesser

(23.12.2017) Zu Weihnachten hängen Mistelzweige über so mancher Tür. Das mit Bändern geschmückte Wintergrün ist auch hierzulande als Weihnachtsdekoration bliebt. Mythologisch steht die immergrüne Mistel für Unsterblichkeit und Fruchtbarkeit. Der Ursprung des Brauchs, sich unter einem Mistelzweig zu küssen, ist nicht eindeutig geklärt. Einer der vielen Deutungsversuche zufolge war die Mistel die heilige Pflanze der Frigga, der germanischen Göttin der Liebe. Botanisch und ökologisch begeistert die Mistel aufgrund ihrer spektakulären Lebensweise als Halbschmarotzer und ihrer Bedeutung für die Vogelwelt. In Folge des Klimawandels breitet sich die ehemals seltene Mistel jedoch zunehmend aus. Dies kann zu einem weiteren Stressfaktor für Bäume im Klimawandel werden, so Experten der LWF in Freising-Weihenstephan. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Wertvolle grüne Achsen

Alleen in Städten erhalten und ausbauen

Wertvolle grüne Achsen

(8.12.2017) Alleen in ihrer heutigen Form haben ihren Ursprung in der Renaissance. Als verlängerte Einfahrt zu fürstlichen Anwesen boten die mit Bäumen gesäumten Straßen den Anreisenden einen herrschaft-

lichen Empfang. Denn die Gehölze, zumeist Linden oder Buchen, standen wie eiserne Zinnsoldaten Spalier und beeindruckten mit ihrer Gleichförmigkeit. „Vor dieser Zeit wurden Alleen aus rein funktionalen und weniger aus ästhetischen Gründen angelegt“, weiß Eiko Leitsch, Vizepräsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e.V. „Aspekte wie gleichmäßiger Baumabstand oder ähnlicher Wuchs spielten dabei kaum eine Rolle. Stattdessen hatten die schattenspendende Wirkung sowie der Schutz vor Wind und Wetter oberste Priorität.“ Dieser Nutzen war auch Jahrhunderte später für Napoleon Bonaparte noch relevant – im 18. Jhd. ließ er speziell für seine marschierenden Soldaten in ganz Europa Alleen pflanzen. [ ...mehr ]
(Foto: BGL)

 

 

Pflanzzeit für Obstbäume und Beerensträucher

Was Sie bei der Pflanzung im Herbst beachten müssen

Pflanzzeit für Obstbäume und Beerensträucher

(12.11.2017) Zahlreiche Obst- und Beerensorten liefern uns Vitamine und gesunde Naschereien. Für jeden Garten ist etwas dabei: ob kleiner oder großer Obstbaum, Beerensträucher oder Wildobst – Genuss ist garantiert! „Natur im Garten“ erklärt, was Sie bei der Pflanzung im Herbst beachten müssen und hat Tipps für ungewöhnliche, aber umso köstlichere Wildobstarten. Diese leisten neben dem Genuss auch einen wertvollen ökologischen Beitrag, da viele Tiere auf sie angewiesen sind. Der Herbst ist die optimale Pflanzzeit für Obstgehölze! Äpfel, Birnen, Kirschen und Zwetschken gehören zu den beliebtesten Obstarten. Es gibt sie in vielen Sorten: Früh- oder spättragende Kirschen, Äpfel für den Frischverzehr oder zur Lagerung. Mittlerweile halten auch Wildobstgehölze immer öfter Einzug im Hausgarten [ ...mehr ]
(Foto: „Natur im Garten“)

 

 

„Parlament der Bäume“ unter Denkmalschutz

Seit langem wurde Denkmalschutz für Ben Wagins grünes Mahnmal gefordert

 „Parlament der Bäume“  unter Denkmalschutz

(9.11.2017) Seit Jahren schon war von verschiedener Seite gefordert worden, das von dem Berliner Aktionskünstler Ben Wagin initiierte „Parlament der Bäume“ und das sich anschließende Mauer-Mahnmal des deutschen Bundestages unter Denkmalschutz zu stellen. Das Landesdenkmalamt Berlin hat nun am 06.11.2017 das „Parlament der Bäume“ und das Mauer-Mahnmal des deutschen Bundestages unter Schutz gestellt. Das „Parlament der Bäume“ und das Mauer-Mahnmal des Deutschen Bundestags sind als „Dezentrale Orte“ Teil des bezirksübergreifenden „Gesamtkonzepts zur Erinnerung an die Berliner Mauer“. [ ...mehr ]
(Foto: Blunt. / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0)

 

 

Herbstlicher Nadel- und Blattfall an Immergrünen

Kein Grund zur Panik - Gehölze bekommen ein "Winterfell"

Nadel- und Blattfall an Immergrünen

(6.11.2017) Der herbstliche Nadel- und Laubfall bei Immergrünen betrifft immer die inneren Nadel- oder Laubpartien. Dieser ist allerdings von Jahr zu Jahr unterschiedlich stark ausgeprägt. Es handelt sich um eine normale Reaktion der Pflanzen, die mit dem Wechsel der Jahreszeit zusammenhängt. Die Gehölze stellen sich so bereits auf den nahenden Winter ein; sie legen sich sozusagen ihr „Winterfell“ zu. Das ist nötig, weil die immergrünen Gehölze während sonnenscheinreicher Perioden auch im Winter Wasser verdunsten müssen. Oft ist aber zu dieser Zeit der Boden gefroren, sodass die Pflanzen nicht in der Lage sind, das verdunstete Wasser über die Wurzeln aus dem Boden nachzuliefern. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Millennium-Allee im Herbstzauber

Die Allee des Jahres 2017 liegt in Baden-Württemberg

Allee des Jahres 2017

(21.10.2017) Die Allee des Jahres 2017 ist eine 1,5 Kilometer lange Ahorn-Allee und liegt zwischen Wernau und dem Weiler Freitagshof in Baden-Württemberg. Das von Angelika Vetter-Kurz aus Wernau eingereichte Foto ist das Gewinnerfoto aus 131 eingereichten Bildern. Eine Jury des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND) aus verschiedenen Bundesländern hat die Allee im Rahmen des bundesweiten Fotowettbewerbs zur Allee des Jahres ausgewählt. "Das Foto der "Millennium-Allee im Herbstzauber" ist voller Lebensfreude. Die Geschichte der farbenfrohen Allee ist sehr beeindruckend und ihre Entstehung nachahmenswert", sagt Katharina Brückmann, BUND-Expertin für Baum- und Alleenschutz. [ ...mehr ]
(Foto:
Angelika Vetter-Kurz)

 

 

Wer hat meine Raupe gefressen?

Hilfe von Schulklassen gefragt

Raupenimitat

(23.9.2017) Forschende der Eidg. Forschungsanstalt WSL appellieren an die Hilfe von Schulklassen für ein großes Citizen-Science Projekt. Im nächsten Frühling werden sie mit Kollegen aus acht Ländern von Portugal bis Schweden Hunderte von Raupen aus Knetmasse in Eichen verstecken. Die Schnabel-, Zahn- oder Mandibelspuren, die von Räubern hinterlassen werden, verraten die Aktivität dieser Räuber abhängig von Klimabedingungen. Die Eiche ist in Europa eine der Baumarten, welche die größte Vielfalt an pflanzenfressenden Insekten beherbergt. Meistens fressen diese Insekten nur einen kleinen Teil der Blätter, doch wenn dies Jahr für Jahr geschieht, kann es die Eichen schwächen.. Die Eichen sind jedoch nicht wehrlos, sie produzieren abstoßende oder giftige Substanzen in ihren Blättern. Außerdem stehen die pflanzenfressenden Insekten auf dem Speisezettel von vielen Räubern wie Vögeln, Raubinsekten, Spinnen und Säugetieren. Die Bäume werden von den Feinden ihrer Feinde geschützt – dies nennt man eine trophische Kaskade.[ ...mehr ]
(Foto: Bastien Castagneyrol, Inra Bordeaux)

 

 

Bergahornweiden

Ein Paradies für Moose und Flechten

Bergahornweide

(16.8.2017) Weiden mit Bergahornbäumen sind Hotspots der Biodiversität: In diesen Kulturlandschaften wachsen über 500 Moos- und Flechtenarten, wie der Botaniker Thomas Kiebacher von der WSL herausfand. Über fünfzig dieser Arten stehen auf Roten Listen der gefährdeten Arten. Thomas Kiebacher erforschte im Rahmen seiner Doktorarbeit den Moos- und Flechtenbewuchs an rund neunzig Bäumen auf Bergahornweiden im Alpenraum. Der Forscher möchte dazu beitragen Bergahornweiden zu erhalten. Denn diese parkähnlichen Landschaften sind Zeugen einer jahrhundertealten Bewirtschaftung. Der Mensch nutzte früher nicht nur die Grünflächen als Weideland, sondern verwendete auch das Laub als Futter und als Einstreu in den Ställen und heizte mit dem Holz der Bäume. [ ...mehr ]
(Foto: Thomas Kiebacher)

 

 

Efeu – aus dem Wald an die Wand

Ein Bund fürs Leben mit vielen Möglichkeiten

Efeu

(4.8.2017) Man kennt ihn als Topf- und Hängepflanze im oder am Haus, man findet ihn reichlich wildwachsend im Wald, aber auch als Bodendecker auf teils schwierigen Geländen, als fixen Kletterer an Hausfassaden oder in Bäumen und auch als praktische und schnell blickdichte „Hecke am laufenden Meter": der Efeu, botanisch Hedera, scheint so banal wie allgegenwärtig. Wer sich einmal für einen Efeu entschieden hat, der darf sich eines langen Bundes fürs Leben sicher sein. Efeupflanzen können sehr alt werden. Die Fachliteratur weiß von Pflanzen, die über 400 Jahre überdauern, dann sind sie vom Bodendecker über Halbsträucher, Sträucher zu stattlichen Bäume gewachsen, auf dem Weg zum Strauch haben sie angefangen, Blüten und später daraus Beeren zu entwickeln. Der Naturschutz macht sich stark für den Efeu und übrigens auch für die Bäume, an denen die Pflanzen emporklettern. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Eine Erinnerung pflanzen

Bäume als wachsende Denkmäler

Apfelbaum

(8.6.2017) Es gibt Tage im Leben, an denen verändert sich scheinbar die ganze Welt. Tage mit wunderbaren, einmaligen Ereignissen, wie die Hochzeit mit der großen Liebe, die Geburt der eigenen Kinder oder der besondere Geburtstag eines einzigartigen Menschen. In solchen Augenblicken fühlt sich von jetzt auf gleich das ganze Leben verändert an und wir haben das Bedürfnis, dies für die Zukunft festzuhalten. Diesen Wunsch hatte auch Diane de Poitiers, eine französische Adelige, die Mitte des 16. Jahrhunderts eine Platane pflanzte, um ihre Liebe zum damaligen König Frankreichs zum Ausdruck zu bringen. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Die richtigen Bäume für die richtigen Stellen

Mit Stadtgrün Klimaschutz stärken und Klimafolgen mindern

Die richtigen Bäume für die richtigen Stellen

(24.5.2017) Der fortschreitende Klimawandel stellt Städte und Gemeinden vor neue Herausforderungen. Hinsichtlich klimatischer Aspekte sind einerseits vor allem eine veränderte Regenverteilung mit häufigen Starkregen und andererseits längeren Trockenzeiten festzustellen. Zusätzliche Risiken ergeben sich durch Temperaturextreme mit mehr Hitzetagen und -nächten im Sommer und einer Gefährdung durch Stürme. All diese bundesweit festgestellten Effekte treten in Städten bzw. in bebautem Gebiet verstärkt auf und rufen Verantwortliche auf kommunaler Ebene auf den Plan. Es gilt, die Städteplanung auf Klimaschutz auszurichten und frühzeitig Maßnahmen zur Klimaanpassung einzuleiten. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Gar nicht so schwer: Bäume pflanzen!

Noch leichter ist es vorhandene Bäume zu erhalten

Gar nicht so schwer: Bäume pflanzen!

(26.4.2017) Jetzt im Frühling beginnt für die meisten Baum- und Straucharten die Zeit des Pflanzens. Und es ist überhaupt nicht schwer, einen oder mehrere neue Bäume zu setzen. So denn man ein passendes Grundstück besitzt. Pflanzen gegen den Zeitgeist, entgegen den Modetrends teure Dekorationen zu präsentieren. Endlich wieder vermehrt ernst zu nehmende Haus- und Hofbäume zu pflanzen. Als Mittelpunkt, Ruhepol des Grundstücks. Bäume pflanzen heißt, der Zukunft Hoffnung schenken. Die Auswahl der zu pflanzenden Arten erstreckt sich weit über Kugelbuchs, Kugelahorn, Lebensbaum oder Kirschlorbeer hinaus. Es geht tatsächlich abwechslungsreicher und ökologisch sinnvoller. Aus einem Kugelbuchs kann selbst in hundert Jahren kein knorriger Baum des Bestaunens werden. [ ...mehr ]
(Foto: Horst Schunk)

 

 

Pollenflug 2017 - Prognose

Baumschulgärtner formen Gehölze

Baumschulgärtner formen Gehölze

(26.3.2017) Erlen und Haseln sind in weiten Teilen Deutschlands bereits verblüht. Birkenpollen sind bald in der Luft – die Hauptsaison für Pollenallergiker beginnt. Eine Pollenflugprognose für das Gesamtjahr hat die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) erstellt. Die Vorhersage berücksichtigt das Wetter der vergangenen Monate, die voraussehbare Wetterlage sowie Pollenflugdaten der vergangenen 15 Jahre. Die Stiftung ECARF betont, dass hier aktiv gegensteuert werden kann. Zum Beispiel durch das konsequente Entfernen der Ambrosiapflanze (Traubenkraut), deren Pollen als hochallergen gelten. In der Stadtplanung ist zudem ein Umdenken notwendig, um die Pollenbelastung zu reduzieren: In Straßen und Grünanlagen sollte auf Neuanpflanzungen von Birken verzichtet werden, denn überdurchschnittlich viele Menschen leiden unter einer Birkenpollenallergie. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Stäbe sorgen für attraktiven Wuchs

Baumschulgärtner formen Gehölze

Baumschulgärtner formen Gehölze

(17.3.2017) Ein aufrecht und gleichmäßig gewachsener Baum mit einer wohlgeformten Krone ist rund ums Jahr ein Blickfang in Gärten, Parks und Landschaften. Der Idealtypus, den die meisten vor Augen haben, besteht aus einem kräftigen, geraden Stamm, dessen Trieb sich in der Baumkrone weiter nach oben zieht und sich dabei nach allen Seiten in ein ansehnliches, dichtes Astwerk verzweigt. In der Natur haben Gehölze nur selten die Voraussetzungen, um aus einem Samen einen so perfekten Wuchs zu entwickeln. Baumschulgärtner kennen die Physiologie und Wuchseigenschaften der verschiedenen Gehölze und machen sich diese zunutze, um einen sortentypischen, formschönen Wuchs zu fördern. Eine dieser Kulturmaßnahmen ist der Rückschnitt. Als Faustregel gilt: Wird eine Pflanze zurückgeschnitten, regt dies einen erneuten Austrieb an. [ ...mehr ]
(Foto: BdB)

 

 

Die zwei Seiten der Mistel

Heilpflanze breitet sich massiv aus, mit fatalen Folgen für Obstbäume

Die zwei Seiten der Mistel

(10.3.2017) Im Winter sieht man sie von Weitem: Misteln. Den kugelig wachsenden Pflanzen werden Heilkräfte nachgesagt – und das nicht erst seit Asterix und Obelix. Die Laubholz-Mistel (Viscum album) ist deutschlandweit stark auf dem Vormarsch, für Obstbäume wird sie zunehmend zur Gefahr. Der NABU schlägt daher Alarm – vor allem mit Blick auf Streuobstwiesen. „Für einige Gegenden sind Misteln inzwischen zum echten Problem geworden. Die Pflanzen leben als Halbschmarotzer und entziehen dem Wirt mit ihren Saugwurzeln Wasser und Nährstoffe. Besonders gefährlich wird es für Bäume, die nicht rechtzeitig und regelmäßig gepflegt werden“, so Markus Rösler, Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Streuobst. [ ...mehr ]
(Foto: Helge May / NABU)

 

 

Apfelbäume zum Lutherjahr

SDW pflanzt bundesweit 500 Apfelbäume

Apfelbäume zum Lutherjahr

(24.2.2017) „Wenn ich wüsste, dass heute die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ – dieses Martin Luther zugeschriebene Zitat ist der Anlass für die Waldfreunde der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), in diesem Jahr beim Pflanzen von Bäumen besonders viele Apfelbäume zu pflanzen. Je nach Standort sollen seltene Apfelsorten, Wildäpfel oder bekannte Apfelsorten gepflanzt werden. Geplant sind die meisten Pflanzungen am Tag des Baumes am 25. April, der von der SDW vor 65 Jahren in Deutschland eingeführt wurde. Besonders bevorzugt werden bei dieser Aktion Pflanzorte im kirchlichen Kontext, wie Kirchhöfe, Klöster und kirchliche Einrichtungen, aber auch Kirchenwälder. Auf Waldflächen können auch kleinere Sortimente in entsprechend größerer Stückzahl des Wildapfels verwendet werden. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Gehölzschnitt bis 1. März erledigen

Auch im Wald gelten ab 1. März besondere Regeln

Gehölzschnitt bis 1. März erledigen

(23.2.2017) Gartenbesitzer müssen sich sputen. Nur noch dieses Wochenende darf man seine Hecken radikal stutzen oder Büsche entfernen. Ab dem 1. März bis zum 30. September gilt dann der Bestandsschutz, um u. a. Brutstätten von Vögeln nicht zu gefährden. Wo momentan unter minus 5 Grad herrschen, sollte der Gartenschnitt auf den nächsten Herbst verschoben werden. Es ist erlaubt, das ganze Jahr über zu lang gewachsene Äste einzukürzen, um Hecken und Bäume wieder in Form zu bringen. Wer allerdings sicher gehen will, den Vögeln nicht zu schaden, sollte damit besser bis zum Spätsommer warten. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Pollenflug

Ungenaue Vorhersagen belasten Menschen mit Allergien

pollenflug

(12.2.2017) Der Pollenflug hat begonnen, Erle und Hasel blühen schon. Viele Menschen mit Heuschnupfen vertrauen auf Pollenflugvorhersagen, um die Belastung mit Allergenen gering zu halten. Doch die Prognosen einiger Anbieter sind nicht zuverlässig. Die Pollenbelastung wird in diesen Vorhersagen häufig als zu hoch oder als zu niedrig eingeschätzt. Besonders letzteres kann zu großen gesundheitlichen Problemen führen, etwa durch falsch dosierte Medikation. Die Pollenallergie ist die häufigste allergische Erkrankung. Die sorgfältige Messung der Pollenbelastung und verlässliche Vorhersagen erleichtern den Betroffenen den Umgang mit der Erkrankung und unterstützen eine adäquate medizinische Behandlung.. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Rettet den Vorgarten!

Neue Initiative des BGL für mehr grüne Vorgärten

Rettet den Vorgarten!

(7.2.2017) Vor Gebäuden – Banken, Büros, Geschäftshäusern und auch vor Eigenheimen – sieht man immer öfter eine Gartenform, die sich dadurch auszeichnet, dass sie das ganze Jahr über gleich aussieht. Statt Vegetation und abwechslungsreicher Gestaltung zeigen sich vor allem Steine – als Kies- oder Schotterbelag – gelegentlich „aufgelockert“ mit Findlingen als „Blickfänge“. Hin und wieder finden sich in solchen Vorgärten auch vereinzelt Pflanzen – Gräser oder Koniferen – die in der steinigen Umgebung vielfach verloren aussehen. Insbesondere in Neubaugebieten scheint sich die Versteinerung vor den Häusern weiter auszubreiten. [ ...mehr ]
(Foto: Horst Jürgen Schunk
)

 

 

Wenn die Bäume keine Blätter tragen...

Was macht ein Landschaftsgärtner eigentlich im Winter?

Wenn die Bäume keine Blätter tragen...

(22.1.2017) Wer im Büro arbeitet, dessen Tätigkeiten hängen wenig von den wechselnden Jahreszeiten ab. Bei Berufen, die täglich draußen ausgeübt werden, ist das anders. Viele junge Menschen finden es sogar besonders interessant, meist an der frischen Luft und an immer neuen Orten zu arbeiten. „Jeden Tag im Büro – das ist mir zu langweilig. Ich will am Abend sehen, was ich getan habe“, hört man immer wieder, wenn man mit Auszubildenden spricht, die sich für den Beruf „Gärtnerin oder Gärtner in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau“ entschieden haben. Das Tätigkeitsspektrum reicht hier von der Pflanzenpflege bis zum Bau von Terrassen, Mauern und Wegen. Doch was passiert in der kalten Jahreszeit? Wind, Regen, Eis und Schnee – schlechte Witterungsbedingungen schränken jetzt im Winter das Arbeiten im Freien stark ein. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0
)

 

 

Ein Hauch von Frühling

Frühblühende Gehölze bringen Farbe ins winterliche Grau

Trockenschäden an Thuja

(18.12.2016) Wenn der Winter wenigstens weiß wäre! Optisch ist eine weiße Winterlandschaft deutlich ansprechender als das weitaus häufigere trübe Grau-in-Grau, welches sich von der Straße bis in die Gesichter der Menschen schleicht. So mancher Zeitgenosse würde liebend gern auf die kalte Jahreszeit verzichten. Andererseits ist der Winter ein Stück weit auch Einstellungssache: Nie ist es drinnen so gemütlich wie jetzt, sonnige Wintertage locken auch Kältehasser aus dem Haus und die Farbe des Wintermantels hat man ebenso selbst in der Hand wie die Garten- und Terrassengestaltung. Mit den richtigen Pflanzen kann der Blick aus dem Fenster nämlich auch im Winter eine ordentliche Portion Glückshormone freisetzen. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0
)

 

 

Immergrüne Gehölze vor Vertrocknung schützen

Kirschlorbeer, Eibe, Buchs- und Lebensbaum sind besonders empfindlich

Trockenschäden an Thuja

(25.11.2016) An immergrünen Gehölzen kommt es im Winter bei anhaltender Trockenheit immer wieder zu Pflanzenschäden. Erkennbar wird dies im Frühjahr an braunen Blättern und Nadeln oder auch an komplett abgestorbenen Triebspitzen, teilt der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit. Ursache hierfür ist zumeist nicht die Frosteinwirkung des Winters, sondern die trockene Witterung, die zu dieser Zeit geherrscht hat. Die Pflanzen erfrieren im Winter also vielfach nicht, sondern vertrocknen. Besonders empfindlich sind immergrüne Gehölze wie Kirschlorbeer, Eibe, Immergrüner Schneeball, Buchs- und Lebensbaum. [ ...mehr ]
(Foto:
Andreas Vietmeier, Landwirtschaftskammer NRW)

 

 

Laubfall im Herbst

Vom Werden und Vergehen

Laubfall im Herbst

(5.11.2016) Große Mengen Laub bedecken im Herbst den Waldboden. Trotzdem türmen sich in unseren Wäldern keine Laubberge. Bis zum nächsten Laubfall ist das meiste davon schon wieder verschwunden. Aber wohin? Gut eine halbe Million Blätter lässt eine hundertjährige Buche alljährlich fallen. Das ergibt eine Laubschicht von fünf bis zehn Zentimetern Höhe unter ihrer Krone. Durchschnittlich etwa fünf Tonnen Laub und Holzreste fallen in einem Hektar Mischwald jedes Jahr von den Bäumen, ein Gewicht von drei bis vier Mittelklasse-Autos. Aber diese große Menge organischen Materials wird durch Mikroorganismen zersetzt und in seine einzelnen Bestandteile zerlegt. Denn Blätter und Holzreste sind Nahrungsgrundlage für eine Vielzahl verschiedener Bodenlebewesen.[ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Die „Allee des Jahres 2016“ liegt im Landkreis Rostock

Die Prämierung fand am heutigen „Tag der Allee“ vor Ort statt

Ahornallee zwischen Pölitz und Warnkenhagen im Landkreis Rostock von Heinrich Baumann

(20.10.2016) „Alleen verbinden“ war das diesjährige Motto des bundesweiten Fotowettbewerbes zur Allee des Jahres. Das Siegerfoto von Heinrich Baumann aus Wattmannshagen konnte sich gegen 154 weitere Vorschläge durchsetzen, die von einer Jury des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gesichtet wurden. Die „Allee des Jahres 2016“ wurde am heutigen „Tag der Allee“ vor Ort ausgezeichnet. Katharina Brückmann, BUND-Expertin für Baum- und Alleenschutz über die ausgezeichnete Allee: “Diese Ahornallee verkörpert alles, was wir an einer Allee so lieben, den Tunnel, der hier wie eine Kathedrale wirkt und die Erhabenheit alter Bäume. [ ...mehr ] (Foto:Heinrich Baumann)

 

 

Heißere Sommer, Starkregen, Stürme

Pflanzengesundheit und Klimawandel

Heißere Sommer, Starkregen, Stürme

(20.9.2016) Unsere Umweltbedingungen haben sich global stark verändert, insbesondere in dicht bebauten urbanen Räumen. Heute sind wir mit einem deutlich spürbaren Klimawandel konfrontiert, dessen Auswirkungen in den kommenden Jahrzehnten noch in weiter steigendem Maß spürbar werden. Heißere Sommer, Starkregen, Stürme, längere Trockenzeiten, Tropennächte - extreme Wetterphänomene häufen sich bereits jetzt und stellen besonders Städte vor große Herausforderungen. Um die Belastungen für die Bewohner durch Klimawandel und Schadstoffausstoß des Autoverkehrs zu mindern, setzen Stadtplaner und Klimatologen auf die ausgleichende Wirkung von Grünflächen. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Der Herbst legt einen Frühstart hin!

Bereits jetzt braune Blätter und Laubfall

Herbst legt Frühstart hin!

(18.9.2016) Die trockenen und heißen Tage in den letzten Wochen haben bei vielen Bäumen bereits jetzt den Herbst eingeläutet. Braune Blätter und Blattfall innerhalb kürzester Zeit sind für September außergewöhnlich. Wegen der Hitze haben die Bäume ihre Wasserreserven aufgebraucht und müssen sich durch Blattfall vor weiterer Austrocknung schützen. In normalen Jahren läuten Ahorn, Esche und Birke den Herbst ein. In diesem Jahr schaltete jedoch die Buche als erste Baumart auf Herbstfärbung um und hat mancherorts bereits keine Blätter mehr. Die Gründe sind vielseitig: Neben der Trockenheit haben die Buchen ein Mastjahr, das heißt, sie haben viele Samen, sogenannte Bucheckern, produziert. Das kostet Kraft und zieht Nährstoffe aus den Blättern ab. Außerdem sind der Pilz- und Gallmilbenbefall in diesem Jahr besonders hoch, dies schwächt die Bäume zusätzlich. [ ...mehr ] (Foto: W. Wetzel/SDW)

 

 

Unverzichtbarer grüner Baumschatten!

Bäume bedeuten Lebensqualität

Unverzichtbarer grüner Baumschatten

(27.8.2016) Gerade an heißen Sommertagen lässt es sich unter grünen Baumdächern erheblich besser aushalten als in den zahlreichen, überhitzten Betonwüsten unserer Städte. Nicht nur angenehm ist es unter einem grünen Blätterdach, es ist auch gesünder. Das Grün tut den Augen gut, die Atemluft wird gekühlt, befeuchtet und gefiltert, Sauerstoff wird erzeugt. Kein Plastikzelt, keine Steinmauer kann das bieten, bzw. ersetzen. Europaweit unternehmen zahlreiche Städte und Gemeinden große Anstrengungen, vermehrt lebendes Grün in ihre Kommunen hinein zu bekommen. [ ...mehr ] (Foto: Horst J. Schunk)

 

 

Volle Pracht beim Baum des Jahres

Blüte der Winterlinde ein Festschmaus für Bienen & Co

Blüte der Winterlinde

(17.6.2016) Der diesjährige Baum des Jahres, die Winterlinde, rückt in den nächsten Wochen nochmal in das Interesse der Naturfreunde. Mit der Lindenblüte kann man den prämierten Baum des Jahres bereits von der Ferne durch seine üppige und gelbliche Blüte erkennen. Steht man unter dem Baum, schwelgt man in seiner lieblichen Duftwolke.
Die intensiv duftende gelblich-weiße Blüte der Winterlinde erscheint Ende Juni bis Mitte Juli. Die Linden, die bereits jetzt blühen, sind Sommerlinden. Beide Lindenarten unterscheiden sich nur in Feinheiten voneinander. Die Linden blühen als letzte von allen einheimischen Bäumen und sind eine der wichtigsten Nahrungsquellen für Bienen im Sommer. [...mehr ] (Foto: Gregor Aas/SDW)

 

 

Frisches Frühlingsgrün

Bäume und ihr Blattschmuck

Frisches Frühlingsgrün

(23.5.2016) Schon bald werden wir sie kaum noch wahrnehmen, doch jetzt wo die Bäume noch in frühlingsfrischem Grün stehen, wissen wir die Schönheit des Blattschmucks zu schätzen. Die lange Winterzeit, in der lediglich die immergrünen Gehölze Farbakzente setzten, hat die Sehnsucht nach üppigem Grün immer mehr gesteigert. Seit der Frühling Oberhand gewonnen hat, setzen die sommergrünen Bäume und Sträucher zu starkem, unglaublich schnellem Wachstum an. In den ersten Tagen und Wochen wirken die jungen Blätter besonders leuchtend. Mit der Zeit nehmen sie einen dunkleren Farbton an. Grün ist die Symbolfarbe des Lebens. Es wird als die Farbe der Natur, der Lebensfreude und Frische, des Wachstums und der Jugend angesehen. Grün wirkt zudem beruhigend, steht für Harmonie und Regeneration. [...mehr ] (Foto: BdB)

 

 

Herbizide sind auf Gehwegen und Zufahrten tabu!

Häufiges Fegen mit grobem Besen oder Abflämmen als Alternative

Löwenzahn - Herbizide sind auf Gehwegen und Zufahrten tabu!

(21.5.2016) Um Unkräuter auf Bürgersteigen, Gehwegen, privaten Hofflächen und Zufahrten zu beseitigen, ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln strikt verboten. Laut Pflanzenschutzgesetz dürfen Pflanzenschutzmittel nur auf Flächen ausgebracht werden, die landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden. Das Verbot gilt für alle Pflanzenschutzmittel, für die geworben wird und die im Handel frei käuflich sind. Betroffen sind auch alle anderen Chemikalien, auch wenn sie laut Produktinformation „umweltfreundlich“ oder „biologisch abbaubar“ sind. Auch die Verwendung von Salz oder Essig ist unzulässig! [...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Für kranken Buchsbaum gibt es gute Alternativen

Immergrüne Gehölze , die dem Buchs ebenbürtig sind

Für kranken Buchsbaum gibt es gute Alternativen

(16.3.2016) In einigen Regionen kämpft Buchsbaum mit Problemen. Auf kleinwüchsige, schnittverträgliche und immergrüne Gehölze muss jedoch niemand verzichten. Gartenbaumschulen und Gärtnereien bieten eine große Auswahl an Schmuckgehölzen, die mit vielen guten Eigenschaften Lücken schließen können. Lange Zeit galt Buchsbaum als Alleskönner. Doch in einigen Regionen insbesondere entlang des Rheins fressen Raupen des Buchsbaumzünzlers die Sträucher von innen kahl. Zudem setzt eine Pilzkrankheit den Pflanzen zu. Das so genannte Triebsterben schädigt Blätter und Triebe. Befallene Pflanzen werden unansehnlich aus und gehen ein. Experten raten davon ab, die Verluste wieder mit Buchs zu ersetzen. [...mehr ] (Foto:GMH/GBV)

 

 

 

Mit der Kettensäge gegen den Vogelschutz

Zunahme krimineller Machenschaften beim Bau von Windkraftanlagen


Mit der Kettensäge gegen den Vogelschutz

(25.1.2016) Um Platz für Windenergieanlagen zu schaffen, werden immer häufiger geschützte Horstbäume illegal gefällt und Vögel getötet. Einen rasanten Anstieg solcher Straftaten belegen Recherchen von Deutscher Wildtier Stiftung, Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und Komitee gegen den Vogelmord. Bisher wurden mindestens 40 Fälle illegaler Verfolgung von Großvögeln im Umfeld von neuen oder geplanten Windparks registriert. Meistens wurden die Nester (Horste) zerstört oder die Bäume samt Horst gefällt. In mindestens einem Fall wurden Jungvögel im Nest erschlagen. Mit Abstand häufigstes Opfer ist der Rotmilan. Aber auch beim extrem seltenen Schreiadler wurden mehrfach Nester zerstört. [...mehr ] (Foto: kes / pixabay)

 

 

Pflanzt Bäume!

Verantwortung für unsere Umwelt zeigen


400trees(21.12.2015) Drei Billionen Bäume hat die Menschheit bereits vernichtet. Macht 400 pro Kopf, hat eine Doktorandin der Humboldt-Universität, Berlin ausgerechnet und engagiert sich für Ersatz. Nein, die Weihnachtstanne soll an dieser Stelle nicht schlecht geredet werden. Trotz möglicher Auswirkungen der Weihnachtsbaumplantagen auf Umwelt und Klima. Hier geht es um mehr – nämlich um alle Sorten von Bäumen, weltweit. Drei Billionen gibt es derzeit. Aber die gleiche Menge an Bäumen haben Menschen schon vernichtet, mithilfe von Axt, Feuer und moderner Technik. Das rechnet eine Studie vor, die im September in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht wurde. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Winterschutz im Garten

Schnee schützt Pflanzen vor Frostschäden


Schnee schützt Pflanzen vor Frostschäden(7.12.2015) Von Hitzerekorden über 40 Grad Celsius im Sommer bis zu Minustemperaturen weit unter dem Gefrierpunkt im Winter - in unseren Breitengraden müssen Pflanzen aufgrund des Wechsels der Jahreszeiten extreme Temperaturunterschiede aushalten. Sie haben dafür unterschiedliche Strategien entwickelt. Zwiebelblumen ziehen sich zum Beispiel in die Erde zurück und treiben erst dann wieder aus, wenn es warm genug ist. Viele Gehölze werfen im Herbst ihr Laub ab und treiben im Frühjahr wieder aus. Ihr Stoffwechsel ist während der kalten Monate fast völlig heruntergefahren. Gefährlich wird es für sie erst im späten Winter, wenn die ersten sonnigen Tage bereits relativ warm werden, die Nächte jedoch noch frostig kalt sind. [ ...mehr ] (Foto: BdB)

 

Baumflüstern

Schweizer Forschungsprojekt an der Klimakonferenz in Paris


Baumpflüstern(29.11.2015) Auf Einladung des französischen Staatspräsidenten ist die Eidg. Forschungsanstalt WSL zusammen mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) mit einem Forschungsprojekt an der Weltklimakonferenz in Paris vertreten. Die Klanginstallation „trees: Pinus sylvestris“ wird im Herzen der Konferenz ausgestellt und macht physiologische Geräusche von Bäumen hör- und erlebbar. Die Medienkunstinstallation entstand im Kooperationsprojekt „trees: Ökophysiologische Prozesse hörbar machen“ der ZHdK und der WSL. Der französische Präsident François Hollande hat die Installation bei seinem Staatsbesuch in der Schweiz am 16. April 2015 am Institute for Computer Music and Sound Technology der ZHdK selbst erlebt und ihre Urheber eingeladen, die Installation am Weltklimagipfel auszustellen. [ ...mehr ] (Foto: Reinhard Lässig/WSL)

 

Schlauer Vogel, starker Baum

Wie Vögel und Bäume zusammenarbeiten: Kleiber und Eibe


Kleiber(20.11.2015) Ab Ende Dezember ist in Wäldern und Parks wieder das charakteristische „wi wi wi“ des Kleibers zu hören. Viele Besonderheiten zeichnen den Vogel des Jahres 2006 aus. Aber keiner würde wohl den knapp 15 cm kleinen und 20 Gramm leichten Vogel mit der Superwaffe des Mittelalters in Verbindung bringen. Dabei ist es der Kleiber, der schon immer aktiv dazu beigetragen hat, den Rohstoff für deren Herstellung bereitzustellen: Eibenholz. Denn der englische Langbogen, dessen Pfeile bei der berühmten Schlacht von Azincourt 1415 mit rund 180 km/h verschossen wurden, bestand komplett aus dem Holz des Nadelbaums mit den roten Beeren. Die Eibensamen sind einer der Leibspeisen des Kleibers. Durch seine Nahrungssuche und Vorratshaltung sorgt der Kleiber seit jeher aktiv für die Verbreitung des für die meisten Tierarten giftigen Nadelbaums. [ ...mehr ] (Foto: Mindaugas Urbonas / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.5)

 

 

Alle Achtung, Immergrüne!

Im Winter haben sie ihren großen Auftritt


Immergrüne(12.11.2015) Der Winter ist für die Natur eine echte Herausforderung. Unsereiner zieht sich warm an oder ins Haus zurück. Die haarigen Tiere lassen sich einen Winterpelz wachsen ... und die Pflanzen? Die meisten Laubgehölze werfen im Herbst ihr Laub ab - die Blätter sind nämlich die am meisten frostgefährdeten Pflanzenteile. Aber die Immergrünen tun das eben nicht und trotzen belaubt Frost und Schnee. Sie haben dazu verschiedene Techniken entwickelt. Wenn es besonders kalt ist, rollen sich zum Beispiel die Blätter des Rhododendron ein, um die Blattfläche zu verringern. Andere Immergrüne wie Efeu oder Stechpalme verändern die Konzentration der Zellinhaltstoffe so, dass sie wie Frostschutzmittel wirken und verhindern, dass das Gewebe auch bei sehr niedrigen Temperaturen Schaden nimmt. [ ...mehr ] (Foto: BdB)

 

 

Den Garten für den Winter fit machen

Schutz vor Sonne verhindert Frostschäden


Den Garten für den Winter fit machen(9.11.2015) Es klingt paradox, doch wer seine Gehölze im Garten vor Frost schützen will, muss dafür sorgen, dass sie tagsüber nicht zu stark von der Sonne erwärmt werden. Die Ursache ist in der Physiologie der Pflanzen zu finden. „Im Gegensatz zu Menschen und Tieren, die eine bestimmte Körpertemperatur aufrecht erhalten müssen, vertragen winterharte Pflanzen problemlos längere Frostperioden, indem sie ihren Stoffwechsel auf ein Minimum herunterfahren", erklärt Michael Koop, Inhaber der HILS-KOOP GartenBaumschule & Floristik „An sonnigen Wintertagen können die Temperaturen im Vergleich zur Nacht jedoch so stark ansteigen, dass die Pflanzen zu früh angeregt werden, den Stoffwechsel wieder anzukurbeln. Folgt dann eine Nacht mit Minusgraden, kann es zu Frostschäden kommen." [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Das Laub und das Ende vieler Bäume

Die unendliche Geschichte mit dem Laub der Bäume


Das Laub und das Ende vieler Bäume(2.11.2015) Bäume und Sträucher erfreuen uns im Herbst mit ihrem farbigen Blätterkleid. Doch was macht man bloß mit all dem Laub, das sich nun im eigenen Garten sammelt? Welchen Nutzen kann es für Pflanzen und Tiere haben? Geht man im Wald spazieren, sieht man schnell: Hier gedeiht eine Pflanzenvielfalt, gerade weil niemand das Laub wegfegt oder gar Unkraut jätet. Eine lockere Schicht aus verrottendem Material wird von Mikroorganismen und Kleintieren in Humus und Nährstoffe umgesetzt. Nicht wenige Mitbürger hegen jedoch beim jährlichen Laubfall gänzlich andere Gedanken. Laub stört, macht ganz einfach Dreck, ist unzumutbar, unerträglich und ist mit Arbeit verbunden. [ ...mehr ] (Foto: Horst Jürgen Schunk)

 

 

Die „Allee des Jahres 2015“ liegt in Niedersachsen

Siegerfotos des Fotowettbewerbs „Alleen - Grüne Haine des Reisens“ prämiert


Alleen - Grüne Haine des Reisens(29.10.2015) „Allee des Jahres 2015“ ist eine Eichenallee im Landkreis Verden in Niedersachsen zwischen Kirchlinteln und Kükenmoor. Das Siegerfoto von Antje Hansen-Käding aus Niedersachsen konnte sich gegen 170 weitere Vorschläge durchsetzen, die von einer Jury des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Rahmen des bundesweiten Fotowettbewerbs zur „Allee des Jahres" gesichtet wurden. Anlass für die Auszeichnung war der „Tag der Allee" am 20. Oktober, der vor neun Jahren erstmalig begangen wurde. „Alleen sind wertvolle Kulturgüter. Sie verbinden außerdem Biotope und dienen zahlreichen Tierarten als Lebensraum, darunter auch besonders geschützten Insekten und Fledermäusen", sagte Katharina Brückmann, BUND-Expertin für Alleenschutz. [ ...mehr ] (Foto: Antje Hansen-Käding)

 

 

Gehölze nicht erst im Winter schneiden

Der Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern stellt Gartenbesitzer vor viele Fragen


Gehölze nicht erst im Winter schneiden(18.10.2015) Der Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern stellt Gartenbesitzer vor viele Fragen: Wann schneidet man am besten? Schneidet man alle Gehölze um eine bestimmte Länge zurück? Um im Einzelfall die richtigen Antworten zu finden, empfiehlt es sich, zunächst einmal grundlegend zu verstehen, warum wir Bäume und Sträucher überhaupt schneiden. Der Rückschnitt dient vor allem dazu, dass das Wachstum der Gehölze kompakt bleibt. An der Schnittstelle wird der Ast zur Verzweigung angeregt. So lässt sich eine attraktive, je nach Habitus entweder dichte oder auch lockere Krone gestalten und über Jahre in Form halten. Bei Obstbäumen fördert der Rückschnitt zudem die Bildung von Blüten und schließlich auch Früchten. [ ...mehr ] (Foto:BdB)

 

 

Ein Schlaraffenland hinterm Haus

Obst und Beeren aus dem eigenen Garten


Das GartenObst und Beeren aus eigenem Garten(6.10.2015) Wer im nächsten Jahr Birnen, Kirschen oder Stachelbeeren im eigenen Garten ernten möchte, sollte jetzt aktiv werden: Denn wurzelnackte Obstgehölze und Beerensträucher werden am besten im Herbst gepflanzt! So haben die Pflanzen vor dem Winterbeginn noch genügend Zeit, gut einzuwurzeln und treiben im Frühjahr kräftig aus. Obstgehölze und Beerensträucher lassen sich auch hervorragend für die Gartengestaltung nutzen. Sie haben einen hohen Zierwert und mit ihnen kann man den Wechsel der Jahreszeiten in besonderer Weise rund ums Haus erleben - von den ersten Blüten im Frühjahr über das Reifen der Früchte bis hin zur Ernte im Herbst. [ ...mehr ] (Foto:BGL)

 

 

Überraschung: Das Gartenjahr hat zwölf Monate!

Pflegetipps vom Profi


Das Gartenjahr hat 12 Monate(29.9.2015) Der Herbst verändert den Garten jeden Tag ein wenig mehr und mancher Gartenbesitzer wähnt sein grünes Reich bis zum nächsten Frühjahr im Schlaf- oder Dämmerzustand. Klar, im Spätherbst und Winter verbringen die meisten bald weit weniger Zeit draußen als im Frühjahr und im Sommer ... aber es ist auch dann einiges zu tun, was dem Garten - und auch seinen Nutzern - gut tut. In den nächsten Monaten werden die Weichen für das nächste Jahr gestellt! Abgesehen davon ist es vor allem eine Frage der Gartengestaltung und der Pflanzenauswahl, ob man auch im Winter seinen Garten genießen kann. [ ...mehr ] (Foto:BGL)

 

 

Gesunde, saftig süße Kirschen

Der Experte pflanzt diagonal


Der Experte pflanzt diagonal(21.9.2015) Ob direkt vom Baum, zu Marmelade eingekocht oder als selbstgebackener Obstkuchen - die fruchtig frische Kirschernte aus dem eigenen Garten ist ein Genuss. Doch leider haben Gartenbesitzer bei Kirschbäumen besonders häufig mit Krankheiten zu kämpfen, die sogar zum Absterben führen können. „Probleme entstehen häufig dadurch, dass Kirschbäume von Natur aus sehr stark wachsen. Versucht man sie durch intensiven Rückschnitt zu bändigen, erreicht man jedoch genau das Gegenteil: ihr Wachstum wird zusätzlich angeregt", erklärt Markus Kobelt, Obstzüchter von Lubera. „Für einen gesunden Kirschbaum ist es wichtig, ihn im Einklang mit seinem natürlichen Wachstum zu erziehen." [ ...mehr ] (Foto:Lubera)

 

 

Kornelkirsche, Felsenbirne und Co.

Wildobstgehölze erfreuen Mensch und Tierwelt


Trockenheit(12.9.2015) Vogelgezwitscher macht ein Frühstück auf Balkon oder Terrasse erst richtig idyllisch. Der wohl schönste Weg, die Tiere anzulocken, sind Wildfrucht-Gehölze. Mit ihrem Blüten im Frühling und ihren Früchte im Sommer und Herbst sehen sie nicht nur schön aus, sondern bieten der heimischen Tierwelt auch Schutz und Nahrung. Menschen dürfen hier ebenfalls ernten – wenn ihnen Amsel, Drossel, Fink und Star etwas übrig lassen. Nicht alle essbaren Beeren oder Früchte werden angebaut und vermarktet. Manche schmecken zu sauer oder bitter oder lassen sich zu schwer pflücken, als dass sich die Ernte lohnen würde. [ ...mehr ]
(Foto: GMH/GBV)

 

 

An trockenen Standorten mit Wasser richtig haushalten

Die Strategien der Pflanzen


Trockenheit(19.8.2015) Ein Hitzerekord jagte den nächsten und schon jetzt steht fest: Der Sommer 2015 ist einer der heißesten seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Der Klimawandel ist nicht mehr zu übersehen und hat auch Auswirkungen auf unsere Gärten. Die Pflanzen müssen mit langen Hitze- und Trockenperioden zurechtkommen. In Kalifornien ist man vielerorts dazu übergegangen, den Rasen nicht mehr zu gießen, sondern die vertrockneten Gräser einfach mit grüner Farbe zu besprühen. Soweit ist es bei uns zum Glück noch nicht, aber auch in Deutschland richten Landschaftsgärtner seit einigen Jahren vermehrt das Augenmerk auf Pflanzen, die mit wenig Wasser auskommen können. [ ...mehr ] (Foto: Horst Jürgen Schunk)

 

 

 

Stadtnatur im Wandel

Artenvielfalt in Frankfurt am Main


Frankfurt am Main(22.7.2015) Die Artenvielfalt der Pflanzen und Schmetterlinge in Frankfurt hat in den letzten 200 Jahren abgenommen, die Fischbestände dagegen erholen sich wieder und zahlreiche neue Tier- und Pflanzenarten fühlen sich infolge der klimatischen Erwärmung in der hessischen Großstadt wohl. Auf knapp 300 Seiten wird die Veränderung der Flora und Fauna Frankfurts in dem neu erschienenen Band der Kleinen Senckenberg-Reihe „Stadtnatur im Wandel - Artenvielfalt in Frankfurt am Main" anschaulich vorgestellt. Roter Gitterling, Pokal-Azurjungfer, Schlammpeitzger, Unverschämtes Haarbecherchen und Kurzfrüchtiges Weidenröschen kaum ein Frankfurter weiß wohl, dass diese Lebewesen in seiner direkten Nachbarschaft leben. „Frankfurt ist mit rund 40 Prozent Grün-, Wald- und Ackerflächen eine sehr grüne Stadt", sagt Dr. Indra Starke-Ottich, Botanikerin am Senckenberg Forschungsinstitut. [ ...mehr ] (Foto: dontworry / wikimedia commons / CC BY-SA 3.0)

 

 

 

Bundesamt für Naturschutz legt Artenschutz-Report vor

Ein Drittel der Arten sind in ihrem Bestand gefährdet


Artenschutzreport 2015(25.5.2015) Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) stellte am 20. Mai 2015 zum ersten Mal einen umfassenden Artenschutz-Report vor. Hierin nimmt das BfN eine Analyse der in Deutschland lebenden Tier-, Pflanzen- und Pilzarten vor. Der Report gibt einen Überblick, wie viele Arten in Deutschland leben, wie hoch der Anteil der gefährdeten Arten ist und wie sich die Artenvielfalt in den letzten Jahren entwickelt hat. Er macht aber auch deutlich, wo im Artenschutz Erfolge zu verzeichnen sind und worauf diese sich zurückführen lassen. Damit liefert der BfN-Artenschutzreport eine wichtige Analyse, um gefährdete Arten identifizieren und schützen zu können. Das BfN legt den Fokus auf acht Bereiche, in denen ein dringender Handlungsbedarf festzustellen ist und schlägt zentrale Maßnahmen zum Artenschutz vor. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Mein Baum

Lebendiges Zeichen und Quelle für Inspiration


Mein Baum - Lebendiges Zeichen und Quelle für Inspiration(2.5.2015) Weit über die Symbolik hinausgehend haben Bäume in unserem Lebensumfeld vielfältige praktische Bedeutung. Jede Siedlung, die harmonisch in die Landschaft eingebunden ist, ist durch ihre Bäume und Sträucher gekennzeichnet. Insbesondere alte Bäume markieren als weithin sichtbare Gestalten Häuser, Wege und Plätze in Dörfern und Städten und schaffen Orientierung in der Landschaft. Haus- und Hofbäume, Obstbäume und Hecken sowie Alleen längs der Straßen überragen und unterbrechen immer wieder die Linien und Flächen der Gebäude und beleben sie. Erst durch diese Pflanzen wird aus einer Aneinanderreihung von Gebäuden eine lebendige Siedlungsgemeinschaft. Diese Lebendigkeit unterscheidet Bäume und Sträucher von allem Gebauten. Im Jahreslauf sorgen sie für Abwechslung und zeigen unterschiedliche Wirkung: Austrieb, Blüte, kühlender Schatten, Herbstfärbung und winterliche Ruhe verbinden uns mit den Jahreszeiten. Nicht zu unterschätzen ist auch die ökologische Bedeutung von Bäumen, denn sie bieten Lebensraum und Nahrung für viele Tier- und Pflanzenarten. [ ...mehr ] (Foto: BdB)

 

 

Ist mein Baum mein Baum?

Wettbewerb der "Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung"


Baum des Jahres(7.4.2015) Der Feld-Ahorn ist Baum des Jahres 2015. Um den Wert von Bäumen hervorzuheben, wird in Deutschland regelmäßig seit 1989 ein Baum des Jahres vorgestellt. Jedes Jahr im Oktober wird er von der „BAUM DES JAHRES – Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ für das darauffolgende Jahr bestimmt. Darüber hinaus macht die Stiftung mit vielen Aktionen auf den Wert von Bäumen für unser Leben aufmerksam. Aktuell hat sie einen Wettbewerb ausgeschrieben. Die gestellte Frage lautet: „Ist mein Baum mein Baum?“ [ ...mehr ] (Foto: BdJ)

 

 

Runde Kronen für den Garten

Für Kugelbäume ist fast immer Platz


Kugel-Trompetenbaum(2.4.2015) Für jede Gartensituation und für jeden Standort gibt es geeignete Bäume. Wer sein Ideal gefunden hat, wird sich auch nach vielen Jahren noch daran erfreuen. Darum lohnt es sich, schon vor dem Kauf zu überlegen, welche Voraussetzungen der Baum erfüllen muss und welche Kriterien die Auswahl einschränken. Behilflich bei der Entscheidung kann der Landschaftsgärtner sein. Er weiß, welche Gehölze welche Standortbedingungen bevorzugen, wie groß sie werden, wie viel Raum das Wurzelwerk einnimmt und welche Grenzabstände zum Nachbarn eingehalten werden müssen. [ ...mehr ] (Foto: BGL)

 

 

Blütenreicher Auftakt

Ziergehölze – frühe Bienen- und Augenweide


Ziergehölze – frühe Bienen- und Augenweide(24.3.2014) Narzissen, Weidenkätzchen und Forsythien - überall fängt es in diesen Tagen an zu sprießen, zu blühen und zu duften. Das Frühlingserwachen der Natur ist ansteckend: es weckt neue Energie und Lebensgeister, vertreibt trübes Wintergrau nicht nur am Himmel, sondern auch im Gemüt. Gartenbesitzer treibt es jetzt wieder hinaus ins Freie. Wer im eigenen Grün noch vergeblich nach Blüten sucht, kann dies ändern, denn der Frühling ist auch Pflanzzeit. In Gartencentern und Baumschulen ist jetzt ein breites Sortiment an Bäumen, Sträuchern und Stauden zu finden, die den Garten im ganzen Jahr zu einem Erlebnis machen. Bei einer persönlichen Beratung können Gartenfreunde Pflanzen passend zum jeweiligen Standort auswählen. [ ...mehr ] (Foto: BdB)

 

 

Welcher Baum ist der Richtige?

Gartengestaltung für die Zukunft


Es ist wichtig, sich bei der Planung einer Baumpflanzung zu fragen, welchen Zweck die neuen Gehölze erfüllen sollen.(6.3.2015) Den eigenen Garten nach seinen Wunschvorstellungen zu planen und zu gestalten ist ein Traum für viele Haus- und Wohnungsbesitzer. Bäume und Sträucher spielen dabei meist die Hauptrolle, denn einmal gepflanzt, gehören sie fest zum Garten und das oft für Jahrzehnte. Allerdings ist der Lieblingsbaum, den man im Botanischen Garten verträumt bewundert hat, für die meisten Stadtgärten eher nicht geeignet. Die Suche nach dem optimalen Baum kann für den Laien also zu einer echten Herausforderung werden. Mit der richtigen Beratung aus dem Garten- und Landschaftsbau lassen sich aber in jedem Fall die Gehölze finden, die ideal zum Standort passen, das Auge erfreuen und vor allen Dingen auch für lange Zeit kräftig und gesund bleiben. [ ...mehr ] (Foto: BGL)

 

 

Chemischer „Fingerabdruck“ gegen illegales Holzfällen

DBU-Förderung ermöglicht Entwickeln neuartiger Methoden zum Nachweis von Tropenholz in Papier


Chemischer „Fingerabdruck“ gegen illegales Holzfällen(23.2.2015) Rund 13 Millionen Hektar Wald werden weltweit jährlich vor allem durch illegalen Holzeinschlag zerstört. Das entspricht der gesamten Waldfläche Deutschlands. Das Holz wird auch für das Herstellen von Papier benötigt. Einer der größten Hersteller der weltweit jährlich produzierten 400 Millionen Tonnen Papier ist China, das die Holzfasern insbesondere aus tropenholzreichen Regionen wie Indonesien einführt und sich zum größten Zellstoffimporteur entwickelt hat. Während die Art und Herkunft der meisten Holzprodukte sicher identifiziert werden können, ist dies bei Papier bisher nicht möglich. Doch die gravierenden Folgen der Tropenwald-Vernichtung drängen zum Handeln. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Bäume im Winterschlaf

Auch Bäume sorgen für den Winter vor


Bäume im Winterschlaf - Auch Bäume sorgen für den Winter vor(12.2.2015) Nicht nur Tiere halten Winterschlaf oder Winterruhe. Auch Bäume gehen in den „Sparmodus“ über und zehren von den Reserven, die sie zuvor angelegt hatten. Der Winter ist mitunter kalt und lang. Wie gut, dass die Natur gerüstet ist und sich darauf versteht, diese unwirtliche Jahreszeit zu überdauern. Dabei gibt es zwischen Flora und Fauna einige Parallelen. Auch wenn Bäume scheinbar inaktiv sind, haben sie – ähnlich wie die Tiere – erstaunliche Mechanismen entwickelt, um den Winter zu überstehen. [ ...mehr ] (Foto: Horst Jürgen Schunk)

 

 

 

Von der Landschaft in den privaten Garten

Altes Wissen ökologisch sinnvoll angewandt


Ob für steinige, nährstoffarme Böden in einer Gartenecke oder als Heckenpflanze, als Wildobst oder auch als Vogelnährgehölz - der Sanddorn ist vielfältig einsetzbar und hat einen großen Zierwert(12.2.2015) Wer glaubt, dass die Wahrnehmung landschaftlicher Reize eine Frage des individuellen Empfindens ist, liegt gründlich falsch. Vielmehr ist unser aller Bild einer intakten Kulturlandschaft im Kern identisch, unabhängig davon, ob wir eher natur- oder eher technikorientiert sind. So jedenfalls ist das eindeutige Statement des Landschaftsarchitekten Frank Roser, der am Institut für Landschaftsplanung und Ökologie der Universität Stuttgart der Frage nachgeht, was eine schöne Landschaft ausmacht: "Es gibt in unserer Gesellschaft einen breiten Konsens darüber, welche Landschaft als schön, welche als hässlich empfunden wird. Dieser Konsens kann empirisch nachgewiesen werden." [ ...mehr ] (Foto:BdB)

 

 

Achtung Wintersonne!

So bringen Sie Gartengehölze unbeschadet durch die kalte Jahreszeit


Achtung Wintersonne(28.12.2014) Eisig oder mild, trocken, regnerisch oder schneereich - wie wird sich dieser Winter entwickeln? Verlässliche Voraussagen gibt es nicht. Und blickt man auf die letzten Jahre zurück, so war in Mitteleuropa in den Monaten Dezember, Januar und Februar alles möglich: Während der Winter 2013/2014 mit einer durchschnittlichen Temperatur von plus 3,3 Grad Celsius viel zu warm war, gab es davor fünf sehr kalte Winter in Folge. 2013 fielen sogar im März und April noch Unmengen an Schnee. Was bedeuten solche unsicheren Prognosen nun für Gartenbesitzer? Auch in Zeiten, in denen viel von Erderwärmung und Klimawandel die Rede ist, können die Winter bei uns durchaus eisig werden. Hobbygärtner sollten darauf vorbereitet sein und auch ihre winterharten Gehölze vor möglichen Frostschäden schützen. Beraten und unterstützen kann sie dabei ein Landschaftsgärtner vor Ort. [ ...mehr ] (Foto:BGL)

 

 

Ein Bio-Weihnachtsbaum sollte es sein!

Ökosiegel und regionale Anbieter helfen dabei


Ein Bio-Weihnachtsbaum sollte es sein(11.12.2014) Über 24 Millionen Weihnachtsbäume werden in diesem Jahr wieder in den Wohnungen der Deutschen stehen - weniger als in den letzten Jahren, da sich die Nachfrage nach dem Weihnachtsbaum inzwischen dem demografischen Wandel angepasst hat. Während bei Haushalten mit Kindern 80% der Familien einen Baum aufstellen, sind es in den immer mehr werdenden 1 bis 2 Personenhaushalten nur noch die Hälfte der Haushalte. Der Preis bleibt auch in diesem Jahr stabil. Ein Weihnachtsbaum muss nicht optisch perfekt sein, sondern sollte umweltbewusst gewachsen sein. Darum ist ein Weihnachtsbaum aus dem regionalen Wald mit Öko-Zertifikat nach wie vor der ideale Baum für das Weihnachtsfest. [ ...mehr ]

(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)


 

Allee des Jahres 2014

Mecklenburg-Vorpommern siegt bei Wahl des schönsten "Grünen Tunnels"


Die Allee des Jahres 2014 - Lindenallee zwischen Bisdorf und Batevitz(23.11.2014) "Allee des Jahres 2014" ist eine Lindenallee nordwestlich von Stralsund zwischen Batevitz und Bisdorf im Landkreis Vorpommern-Rügen. Das Siegerfoto von Bernd Käding aus Niedersachsen setzte sich gegen rund 140 weitere Vorschläge durch, die von einer Jury des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Rahmen eines bundesweiten Fotowettbewerbs gesichtet wurden. Anlass für die Auszeichnung ist der "Tag der Allee" am 20. Oktober, den die Umweltschutzorganisation vor acht Jahren aus der Taufe gehoben hatte. Die diesjährige "Allee des Jahres" stehe beispielhaft für gut erhaltene und besonders alte Alleen im ländlichen Raum, die dem Straßenbau glücklicherweise nicht zum Opfer gefallen seien, heißt es in der Begründung der Jury. [ ...mehr ] (Foto: Bernd Käding)

 

 

Winterschutz für Gartengehölze

Klimawandel erhöht die Gefahr von Frostschäden


Winterschutz für Gartengehölze

(10.11.2014) Nach den milden Temperaturen des letzten Winters fragen sich Gartenbesitzer, ob es aufgrund des Klimawandels überhaupt noch notwendig ist, Bäume und Sträucher vor Frost zu schützen. „Unbedingt!", stellt Helmuth Schwarz vom Bund deutscher Baumschulen e.V. (BdB) fest. „Selbst wenn die Jahresdurchschnitts-

temperatur in den meisten Lagen heute höher liegt als früher, so sind die absoluten Temperaturen unverändert." Ein weiterer Effekt ist auffällig: Bäume und Sträucher haben mit steigenden Temperatur-

schwankungen zwischen Tag und Nacht zu kämpfen. Das ist deshalb ein Problem, weil Pflanzen die Temperatur als Indikator für den Wechsel der Jahreszeiten nutzen. Laut einer Studie von George Wang vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen sind vor allem Länder wie Kanada und Russland von den stärkeren Temperaturschwankungen betroffen. [ ...mehr ] (Foto: BdB)

 

 

Drei Bäume für Deutschlands Einheit

Bundeskanzlerin pflanzte am 31. Oktober 2014 das Denkmal in Bonn


Ein Denkmal für die Wiedervereinigung

(31.10.2014) Als Erinnerung an die  Ereignisse die zur Wiedervereini-

gung Deutschlands geführt haben, pflanzte die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gemeinsam mit dem Präsidenten der Schutzgemein-

schaft Deutscher Wald (SDW) Dr. Wolfgang von Geldern am 31. Oktober 2014 das Wiedervereinigungsdenkmal in Bonn. „Wir möchten der Erinnerung an die deutsche Einheit Raum geben. Seit die Mauer fiel, wächst Deutschlands Einheit. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald möchte mit den wachsenden Baumdenkmalen aus Kiefern, Buchen und Eichen an möglichst vielen Orten in ganz Deutschland ein Zeichen setzen für diese glückliche Entwicklung.Nachhaltiges Wachstum ist seit ihrer Gründung im Jahre 1947 das Streben und Wirken der Schutzgemeinschaft und ihrer Waldjugend.“ erläutert Dr. Wolfgang von Geldern das Engagement der SDW für dieses Projekt. [ ...mehr ] (Foto: SDW)

 

 

Wohin mit dem Herbstlaub?

Für Hobbygärtner stellt sich stets im Herbst diese Frage


wohin mit dem Herbstlaub

(27.10.2014) Für Hobbygärtner stellt sich jetzt die Frage: Wie kann das Herbstlaub am einfachsten entsorgt werden, das sich in Beeten oder auf dem Rasen ansammelt? Wie die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mitteilt, gehört Laub nicht in die Restmülltonne. Die Biotonne eignet sich ebenfalls nicht, da sie nur eine begrenzte Aufnahmekapazi-

tät hat. In einigen Gemeinden kann das Laub auch in den gesonderten Grünabfall auf Wertstoffhöfen gegeben werden. Wer Laub im Wald entsorgt, macht sich sogar strafbar und kann mit einem Bußgeld belegt werden. Damit soll verhindert werden, dass die artenreichen Waldränder durch fremdes Laub zerstört werden. Die ökologisch wertvolle Blattmasse sollte nach Möglichkeit an windgeschützten Ecken des Gartens zusammen-

geharkt werden. Solche Laubansammlungen bilden wichtige Winterquartiere für Kleintiere.[ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Das haut die stärkste Fledermaus um

Für Fledermäuse sind Windräder eine tödliche Gefahr


Windräder, Energiewende

(30.9.2014) An Windrädern kommen Fledermäuse in großer Zahl um. Forscher haben in einer Studie die Herkunft der Tiere ermittelt: Sie stammen nicht nur aus der lokalen Umgebung, sondern manche legten vorher zum Teil große Flugstrecken zurück. So trägt Deutschland nicht nur Verantwortung für den heimischen Artenschutz, sondern auch für Populationen anderer Länder. Für viele Vögel und Fledermäuse sind die Rotorblätter eine tödliche Gefahr. So könnten jedes Jahr schätz-

ungsweise 300.000 Fledermäuse an Windkraftanlagen in Deutschland verunglücken, wenn die Kollisionsgefahr nicht über nächtliche Ab-

schaltzeiten der Anlagen während der Hauptaktivitätsphasen der Fledermäuse reduziert wird. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Vogelnährgehölze

Heimische Gehölze bieten Vögeln Nahrung, Lebensraum, Schutz und Nistplätze


Heimische Gehölze bieten Vögeln Nahrung, Lebensraum, Schutz und Nistplätz

(25.9.2014) Die roten Früchte der Eberesche (Sorbus aucuparia) gehören zu den beliebtesten Leckerbissen der Vogelwelt.
Aber auch Schwarzer Holunder (Sambucus nigra), Vogelkirsche (Prunus avium), Pfaffenhütchen ( Euonymus europaeus), Schlehe (Prunus spinosa) und Hundsrose (Rosa canina) locken mit ihren geschmackvollen Früchten Vögel an. Es handelt sich dabei um heimische Gehölze, die den Vögeln nicht nur Nahrung, sondern auch Lebensraum, Schutz und Nistplätze bieten. Der Gartenbesitzer kann Gartenräume bilden und mit Hilfe der Sträucher Wind, Lärm und sogar Abgase eindämmen. [ ...mehr ]
(Foto: Straktur / Wikimedia Commons / CC BY 3.0)

 

 

Müll im Wald

Von A wie Autobatterie bis Z wie Ziegelsteine


Müll im Wald

(21.9.2014) Im Ilmkreis/Thüringen sind es laut Umweltbundesamt 448, im Kreis Sonneberg 471, im Saale-Holzland-Kreis sind es 289, im Kreis Gotha gar nur 263: Kilogramm Hausmüll pro Kopf im Jahr 2012.
Bundesweit fallen davon 456 kg/Kopf an. Doch nur ein Teil dieser Abfälle landen im Freistaat auf den eigens dafür eingerichteten Deponien bzw. Wertstoffhöfen, ein nicht unwesentlicher Teil landet dagegen illegal im Wald. Und wird dort nicht selten zur tickenden Zeitbombe. Darauf macht die Thüringer Landesforstanstalt aufmerksam, mit 200.000 ha größter Waldeigentümer im Freistaat. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

Traditionelle Camembert-Verpackung vor dem Aus?

Pappelholz-Rückgang bedroht ökologisch sinnvolle Verpackung


Pappelholz-Verpackung

(28.7.2014) Der schrumpfende Pappelbestand in Frankreich sorgt für Holzmangel bei der Verpackung von Camembert. Obwohl Frankreich mit 230.000 ha Anbaufläche hinter China noch immer der zweitgrößte Pappelholzproduzent ist, schrumpft der Bestand laut Spiegel Online stetig. Gründe dafür sind die Unwetter der letzten Jahre und die hohen Kosten für Neuanpflanzungen. Zudem stehen Billigverpackungen aus Karton und Plastik in Konkurrenz zu den traditionellen Holzspandosen.
Die Zahl der jährlich 650.000 Schösslinge müsste verdoppelt werden, um den drohenden Mangel aufzuhalten. Nicht nur die Camembert-Schachteln, auch Stiegen für Erdbeeren u.a.m. wären vom Pappelholz-Mangel betroffen [ ...mehr ]
(Foto: (Pappelreihe) H. J. Schunk, (Verpackung) Wikimedia Commons)

 

 

Faszination Fotosynthese

Bäume und Pflanzen sind die Basis allen Lebens


Faszination Fotosynthese

(20.7.2014) Die Fotosynthese ist der älteste und mit Abstand weitverbreitetste biochemische Prozess der Erde. Weder Pflanzen noch Tiere oder Menschen könnten ohne ihn existieren und die Welt sähe vollkommen anders aus, wenn es die Fotosynthese nicht gäbe. Als vor Jahrmillionen die ersten Pflanzen Fotosynthese betrieben, füllte sich die Erdatmosphäre mit Sauerstoff und ermöglichte somit erst die Entstehung höherer Lebensformen. Bei der Fotosynthese findet in den Blättern von Pflanzen eine chemische Reaktion statt. An der Unterseite der Blätter nehmen die Pflanzen durch die sogenannten Spaltöffnun-

gen Kohlendioxid aus der Luft auf. Von den Wurzeln wird Wasser bis in die Blätter transportiert. Mithilfe des Chlorophylls, auch Blattgrün genannt, wird die Energie des Sonnenlichts genutzt, um Wasser und Kohlendioxid in Kohlenhydrate und Sauerstoff umzuwandeln. [ ...mehr ] (Foto: BdB)

 

 

Blüten-Reich der Abwechslung - Bienenweiden im Garten

Durch Bienenweiden Lebensräume für Bienen erhalten und neue schaffen


Imker

(26.6.2014) Äpfel und Kirschen, aber auch Kaffee oder Sonnen-

blumenöl verdanken wir der Arbeit von fleißigen Bienen.
Etwa 70 bis 80 Prozent aller Nutzpflanzen werden von ihnen bestäubt. Das ist zwar nur der Nebeneffekt ihrer Suche nach Nektar, aber damit sorgen Bienen ganz wesentlich für unsere Ernährung: Die weltweite Bestäubungsleistung der Bienen beziffern Forscher mit etwa 260 Milliarden Euro pro Jahr. Deshalb stellt das global festgestellte „Bienensterben", eine sehr ernst zu nehmende Gefahr dar. Forscher suchen nach den Ursachen und vor allem nach Lösungen. Sicher ist, dass verschiedene Krankheiten Bienenvölker dezimieren, dass bestimmte Pflanzenschutzmittel Bienen schädigen, aber auch, dass Monokulturen das Immunsystem der Bienen schwächen. [ ...mehr ] (Foto: BdB)

 

 

Wenn der Sommer kommt sprechen die Bäume

Dass es in Wäldern still sein kann ist möglich, aber nicht garantiert


Wenn der Sommer kommt sprechen die Bäume

(10.6.2014) Schon der Johann Wolfgang von Goethe mutmaßte „Über allen Gipfeln ist Ruh“. Was er nicht wusste: Waldbäume flüstern, lauter bei Tag, leiser bei Nacht, besonders an heißen Sommertagen. Forscher an der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL hatten erstmals 2008 Töne aus Baumstämmen entdeckt, bis heute ist dieses Phänomen wissenschaftlich nicht zweifelsfrei geklärt. Eine Tatsache bleibt: Gerade mit dem beginnenden Sommer, wenn die Waldbäume zunehmend unter Trockenstress leiden, wird das Flüstern der hölzernen Naturgiganten immer lauter. Die Wissenschaft steht vor Rätseln, sicher scheint nur, dass der Wassertransport im Baum eine zentrale Rolle spielt [ ...mehr ] (Foto:kes)

 

 

Viele Blüten, wenig Früchte?

Manche Obstbäume brauchen Partner


Obstbaum

(10.6.2014) Im Frühling zeigt sich der Obstbaum im eigenen Garten in voller Blütenpracht und verspricht damit eine reiche Ernte. Wenn der Baum im Sommer trotzdem nur wenige Früchte trägt, ist die Enttäuschung natürlich groß. Eine Ursache dafür können Probleme bei der Bestäubung sein. Um zu verstehen, wie die Befruchtung bei Obstgehölzen funktioniert, lohnt ein genauerer Blick in die Blüte: Es gibt Obstgehölze mit eingeschlechtlich männlichen und weiblichen Blüten auf ein- und derselben Pflanze - der Profi nennt das einhäusig - oder auf zwei verschiedenen Pflanzen, die deshalb als zweihäusig bezeichnet werden. Die meisten Kiwis sind beispielsweise zweihäusig, Gartenbesitzer, die Früchte ernten wollen, sollten sich also vor allem weibliche - und mindestens eine männliche - Kiwi in den Garten pflanzen! Walnuss und Haselnuss dagegen tragen jeweils männliche und weibliche Blüten, sie sind also einhäusig [ ...mehr ] (Foto: BdB)

 

 

Regenwald im Gartenstuhl

 

WWF findet Tropenholz in Gartenmöbeln - Hinweis auf Verstöße gegen Handelsgesetz


Tropenholz im Gartenstuhl(3.6.2014) Der WWF hat Gartenmöbel und andere Holzprodukte deutscher Einzelhändler untersucht und ist in mehreren Fällen auf Tropenholz und falsch deklarierte Holzarten gestoßen. Von den stichprobenartig ausgewählten 13 Produkten stuften die Umweltschützer acht als besonders kritisch ein. Untersucht wurden Sitzmöbel, Besenstiele, Vogelhäuser oder Beistelltische. Häufig enthielten die Waren Tropenhölzer aus Südostasien oder Afrika, in mehreren Fällen wurden auch vom Aussterben bedrohte Baumarten identifiziert. Die untersuchten Produkte stammen aus dem Sortiment von Bauhaus, Dänisches Bettenlager, Sconto, Jawoll, Möbel Braun und Rossmann. Für einige der Unternehmen könnten die Ergebnisse auch ein juristisches Nachspiel haben. [ ...mehr ] (Symbofoto:Rainer Sturm / pixelio.de)

 

 

Zeidlerei fördert die Vernetzung naturnaher Lebensräume

Im Mittelalter ein Handwerk mit hohem Ansehen


Zeidlerei

(9.5.2014) Das Handwerk der Zeidlerei fördert und vernetzt naturnahe Lebensräume – unter anderem für Waldbienen. Die schweizer Gemeinde Kriens übernimmt damit eine Pionierrolle in der naturnahen Waldbewirtschaftung, der Vernetzung von Wald und Kulturland und in der Bewahrung eines kulturhistorischen Erbes. Die Vernetzung von naturnahen Lebensräumen ist in der Gemeinde Kriens im Naturschutz seit einigen Jahren ein Thema. Im Zentrum stehen Massnahmen zur Erhaltung von alten und dicken Bäumen, so genannten Biotopbäumen. Auch die Vernetzung etwa von Kulturland und Wald soll die Artenvielfalt erhalten bzw. wieder vermehrt fördern. In konventionell genutzten Wirtschaftswäldern werden die Bäume gefällt, wenn sie erntereif sind. Dort gibt es keine Biotopbäume. Und damit fehlt auch der Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. [ ...mehr ] (Foto: FreeTheBees)

 

 

Kleinodien aus Holz

 

Universität Hohenheim stellt historische Holzbibliothek ins Internet


Universität Hohenheim stellt historische Holzbibliothek ins Internet(27.2.2014) Um die 200 Jahre sind sie alt, der Körper aus Holz, die Etiketten aus rotem und grünem Leder mit goldener Schrift – und sie riechen nach Wald. Auf den ersten Blick erscheinen sie wie Bücher, tatsächlich sind es kleine Schatzkästchen: die Bände der Hohenheimer Xylothek. Jeder Band erklärt eine Holzart. Gebettet auf Moos birgt jeder Band in seinem Inneren die wichtigsten forstbiologischen Einzelteile des Gehölzes: Quer- und Schrägschnitte von Ästen, konservierte Blüten und Blätter, Wurzelpräparate, Samen, Blütenstaub und sogar die Asche der jeweiligen Art. In der Mitte des Bandes, geschrieben auf einem kleinen, zusammengefalteten Zettel, findet sich zu jedem Gehölz eine Kurzbeschreibung. „Es sind 189 extrem ästhetische und höchst informative Kunstwerke“, sagt Dr. Annegret Bäuerle vom Institut für Zoologie der Universität Hohenheim über die Holzbücher. Ab sofort kann man die wertvollen und empfindlichen Schätze einer der ältesten Xylotheken Deutschlands auch online einsehen. [ ...mehr ] (Foto:Uni Hohenheim)

 

 

 

Deutschland führend im Kampf gegen illegalen Holzeinschlag

Internationale Behörden informieren sich über Maßnahmen und Kontrolle


Deutschland beim Kampf gegen illegalen Holzeinschlag Vorreiter

(20.2.2014) Im Kampf gegen die Waldzerstörung liegt Deutschland weltweit ganz vorn. Auf Einladung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft informierte sich eine internationale Delegation von Behördenvertretern aus den USA, Australien und Interpol in Hamburg über die nationale Arbeit zur Bekämpfung des illegalen Holzeinschlags. Dabei machen sich die Experten sowohl von der Arbeit des Thünen-Kompetenzzentrums Holzherkünfte als auch von der Arbeit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ein Bild. [ ...mehr ] (Foto: Thünen-Institut )

 

 

 

Wenn alte Gitarren plötzlich illegal sind

Gesetzlichen Bestimmungen zum Handel geschützter Holzarten bei Musikalienhändlern vielfach unbekannt


Vintage-Guitar-Show(26.11.2013) Seit 1985 findet in Oldenburg die Vintage-Guitar-Show statt - ein Mekka für Musiker, Sammler und Liebhaber edler Gitarren und Zubehör vor allem aus den 50er bis 70er Jahren. Aufgrund der Problematik um das CITES-geschützte Holz "Rio-Palisander", das häufig in hochwertigen Gitarren verbaut wurde, war die Messe 2012 abgesagt worden. Zur diesjährigen Vintage-Show am 2./3. November 2013 wurden Experten des Thünen-Instituts eingeladen, die über die Problematik informierten und auch Gitarren prüften.
Problematisch ist, dass Immer noch vielen Händlern die gesetzlichen Bestimmungen zum Handel geschützter Holzarten unbekannt sind. Denn manche Hölzer, aus denen die Gitarren gefertigt sind, stehen unter Artenschutz und unterliegen strengen Einfuhr- und Handelsbestimmungen. [ ...mehr ] (Foto: U. Hochgesand, Thünen-Institut

 

 

Brasiliens Wälder schwinden

Zunahme der Entwaldung im Amazonas um fast ein Drittel / WWF: Politik ist Teil des Problems


Entwaldung in Brasilien (22.11.2013) Angesichts der gestiegenen Entwaldungszahlen im Amazonas übt der WWF scharfe Kritik an der brasilianischen Regierung. Die Zunahme des Waldverlustes um 28 Prozent im vergangenen Jahr sei eine Folge des Versagens der Politik. „Die aktuellen Zahlen sind eine Quittung für die Aushöhlung des Umweltschutzes. Präsidentin Rousseff hat ein vorbildliches Waldgesetz kastriert, um den kurzfristigen Interessen der Agrarindustrie zu dienen“, kritisiert Roberto Maldonado, Südamerika-Referent beim WWF Deutschland. Wie die brasilianische Umweltministerin Izabella Teixeira mitteilte, wurden von August 2012 bis Juli 2013 insgesamt 5.843 Quadratkilometer Wald gerodet. Das entspricht mehr als der doppelten Größe des Saarlandes und eine Zunahme um rund 1.200 Quadratkilometer im Vergleich zum Vorjahr. [ ...mehr ] (Foto: Anton Vorauer / WWF )

 

 

Zerstörungskraft von Taifunen kann gebremst werden

Forschungskooperation unterstützt Aufforstungsprogramm auf der philippinischen Insel Leyte


Taifun Haiyan(20.11.2013) Erst durch Waldrodungen an Küsten und in Bergregionen der philippinischen Insel Leyte konnte Taifun Haiyan seine volle Zerstörungskraft entfalten, so die Ansicht von Agrarexperten.
Gezielte Wiederaufforstung mit heimischen Baumarten, kombiniert mit landwirtschaftlichen Alternativen für die lokale Bevölkerung, könnte ähnlich verheerenden Katastrophen in Südostasien vorbeugen.
Wind und Regen sind nur für einen Teil der Zerstörung direkt verantwortlich, die Taifun Haiyan auf der philippinischen Insel Leyte angerichtet hat. Weil Mangrovenwälder in den Küstengebieten weitgehend abgeholzt sind, konnte die nachfolgende Flutwelle die Küstengebiete ungebremst treffen.Eine weitere Katastrophe steht möglicherweise noch bevor [ ...mehr ] (Foto: Thomas Ulrich)

 

 

Spitzahorn-Bäume komplettieren besonders wertvolle Allee

Beispielhafte Umsetzung des Alleenkonzeptes Mecklenburg-Vorpommerns


Allee auf Rügen(28.10.2013) Im Jahr 1996 gab es auf Rügen 173 km Alleen; 2007 verfügte Deutschlands größte Insel dank zahlreicher Neuanpflanzung-en bereits über 246 km baumbestandener Straßen. Auf die beispiel-hafte Umsetzung des Alleenkonzeptes verweist Umweltminister Dr. Till Backhaus. Am 26. 10. 2013 beteiligte er sich in Klein Kubitz/Rügen an der Nachpflanzung einer Spitzahorn-Allee, die nun wieder geschlossen ist. Die Insel Rügen hat schon seit 2008 ein vorbildliches Alleen-konzept. Vor allem an Gemeindestraßen und ländlichen Wege wurden Strecken ausgewiesen, die sich für Neu- und Nachanpflanzungen eignen. "Die Straße von Klein nach Groß Kubitz hat einen besonderen Wert, denn sie ist eine der wenigen geschlossenen Alleen mit Kopfsteinpflaster und Sommerweg, die für Rügen einst so typisch waren", betont Minister Backhaus. [ ...mehr ] (Foto: Silke Stephan)

 

 

Allee des Jahres 2013

Zum "Tag der Allee" am 20. Oktober: Nordrhein-Westfalen siegt bei Wahl des schönsten "Grünen Tunnels"


Allee des Jahres 2013-Lindenallee im Teutoburger Wald(21.10.2013) Die "Allee des Jahres 2013" ist eine 150-jährige Lindenallee zwischen Augustdorf und Schlangen-Oesterholz am Teutoburger Wald in Nordrhein-Westfalen. Dies verkündete der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zum "Tag der Allee" . Das beeindruckende Foto der geschlossenen Lindenallee in NRW sei beispielhaft für die Bedeutung von älteren Alleen für die Artenvielfalt, so die Jury zur Begründung ihrer Wahl. Der zweite Platz des BUND-Fotowettbewerbes ging an eine gut erhaltene Mehlbeerenallee bei Kefferhausen in Thüringen. Den dritten Platz belegt das Foto einer bedrohten Allee in der Stadt Chemnitz. [ ...mehr ] (Foto: Thomas Ulrich)

 

 

Feuerwerk an Farben

Bäume und Sträucher erfreuen uns im Herbst mit ihrem farbigen Blätterkleid


Herbstlaub[20.10.2013) Von Grün über Gelb, Ocker, Rot bis Braun - jetzt ist es in der Natur richtig bunt, denn der Herbst färbt die Blätter der Bäume. Wie kommt diese Farbenpracht zustande? Die grüne Farbe der Blätter wird durch das Zusammenspiel verschiedener Blattfarbstoffe verursacht. Im Sommer werden die gelben bis rötlichen Farbstoffe, wie Carotine, Xan-

thophylle und Anthocyane, durch das grüne Chlorophyll überlagert. Im Herbst wird das Chlorophyll in den Blättern abgebaut, die Bestandteile wandern in die Äste und den Stamm, wo sie gespeichert werden. Die gelb-roten Farbstoffe bleiben zurück und geben den Blättern ihre Farbe. [ ...mehr ] (Foto: Horst Jürgen Schunk)



 

Schon im Herbst schattige Gärtenplätze für den Sommer planen

Denn die nächste Hitzeperiode kommt bestimmt


Schattige Gartenplätze(8.10.2013) Im Sommer an der frischen Luft im Garten sitzen und die angenehme Wärme auf der Haut spüren, das mögen alle Menschen. Doch wer sich zu lange in der prallen Sonne aufhält, sehnt sich schon bald nach Kühle und Frische. Glücklich kann sich jeder schätzen, der dann in seinem Garten nicht nur schöne Sonnen- sondern auch Schattenbereiche hat. So findet sich auch bei der größten Hitze das richtige Plätzchen, um die Sommertage im Freien zu genießen. Man mag es kaum glauben, aber der ideale Zeitpunkt, solche Bereiche dauerhaft anzulegen, ist der Herbst. Wer in der nächsten Hitzeperiode einen attraktiven Platz im Schatten sein eigenen nennen möchte, sollte sich jetzt im Herbst die richtige Stelle im Garten aussuchen und mit dem Pflanzen beginnen. [ ...mehr ] (Foto: BGL)

 

 

Baumpilze lassen Strom fließen

Wissenschaftler am Institut für Mikrosystemtechnik stellen ein neues Konzept für Biobrennstoffzellen vor


Schmetterlingstramete(8.7.2013) Sabine Sané, Doktorandin im Graduiertenkolleg Micro Energy Harvesting am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg, hat einen Weg gefunden, einen Baumpilz für die Stromgewinnung nutzbar zu machen. Das neue Konzept zur Energieumwandlung wurde für das Titelcover des Fachmagazins "ChemSusChem", der Zeitschrift für Chemie, Nachhaltigkeit, Energie und Materialien, ausgewählt. An der Forschung waren Wissenschaftler-innen und Wissenschaftler der Arbeitsgruppe von Dr. Sven Kerzen-macher beteiligt, die am Lehrstuhl für Anwendungsentwicklung von Prof. Dr. Roland Zengerle angesiedelt ist. Biobrennstoffzellen gewinnen Elektrizität auf umweltfreundliche und ressourcenschonende Art, etwa aus Rest- und Abfallstoffen organischen Ursprungs. Sie verwenden beispielsweise Enzyme als Katalysatoren, um elektrochemische Reaktionen, die Elektrizität erzeugen, zu ermöglichen. [ ...mehr ] (Foto: ChemSusChem/red )

 

 

 

Detektive der Nacht

Fledermäuse helfen, Streuobstwiesen zu erhalten

 

Fledermäuse helfen, Streuobstwiesen zu erhalten(26.2.2013) Frankfurt/Main. Ohne es zu wissen, engagieren sie sich für den Naturschutz — Fledermäuse im bundesweit größten Streuobstwiesengürtel zwischen Frankfurt/Main und dem Kinzigtal bei Gelnhausen. Dort stattete das Streuobstzentrum Main ÄppelHaus Lohrberg (Frankfurt/Main) und das Institut für Tierökologie und Naturbildung (Gonterskirchen) Tiere drei Sommer lang mit Sendern aus, um aus Flugrouten oder Beutespektrum Wege für den Erhalt der Wiesen und Bäume abzuleiten. Entstanden ist ein umfassendes Schutzkonzept, das auch Strategien zum finanziellen Umsetzen der Maßnahmen bereithält. „Mit der Faszination von Fledermäusen möchten wir Anwohner auf die Bedeutung der Streuobstwiesen aufmerksam machen – als Lebensraum, Kulturgut, Wirtschaftszweig und Naturerlebnis“, sagt Barbara Fiselius vom MainÄppelHaus Lohrberg. Durch Netzfänge und akustische Aufzeichnungen wurden in der Projektregion 14 Fledermausarten nachgewiesen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) förderte mit 440.000 Euro. [ ...mehr ] (Foto: © Gailberger, Wilhelm/piclease)

 

 

 

Alleen-Experten gesucht

Bundesweites Netzwerk für den Alleenschutz in Gründung
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald übernimmt www.alleen-fan.de

Alleen-Experten gesucht(2.12.2012) Alleen sind nicht nur schön, sondern auch sehr nützlich für Mensch und Tier. Und sie benötigen unseren länderübergreifenden Schutz. Zu diesem Zweck gründet die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. (SDW) ein bundesweites Alleennetzwerk, das möglichst alle Alleenexperten Deutschlands verknüpfen und damit für jeden Alleen-Fan einen Ansprechpartner im entsprechenden Bundesland bieten soll. Informations- und Anlaufstelle für alle Interessierten wird die Webseite www.alleen-fan.de sein, die bisher Kernelement der Alleenkampagne des Bundesumweltministeriums (BMU) war und nun um das Netzwerk erweitert wird. [ ...mehr ] (Foto: Horst Schunk )

 

 

 

Allee des Jahres 2012

Brandenburg siegte bei Wahl des schönsten „Grünen Tunnels“

Allee des Jahres 2012, Brandenburg siegte bei Wahl des schönsten „Grünen Tunnels“(10.11.12) Zum "Tag der Allee" am 20. Oktober hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die "Allee des Jahres 2012" gekürt. Wie im vergangenen Jahr hat eine Allee aus Brandenburg das Rennen gemacht. Fotos der hundertjährigen Lindenallee zwischen Densow und Annenwalde bei Templin in der Uckermark überzeugten die Jury vor allem aufgrund der außergewöhnlichen Dichte des Blätterdachs. Den zweiten Platz belegte eine Allee aus Fürth, den dritten Platz ein weiterer „Grüner Tunnel“ auf Rügen. [ ...mehr ] (Foto: Christian Wonitzki)

 

 

 

Grüne Zeugen...


Die Zypressen gehören zu einer uralten Familie und standen schon in der antiken Mythologie für Langlebigkeit - was jetzt auch wissenschaftlich begründet werden kann. Denn diese Pflanzen bieten einen einmaligen Blick in die Erdgeschichte.zum Sprechen bringen. Die Zypressen gehören zu einer uralten Familie und standen schon in der antiken Mythologie für Langlebigkeit - was jetzt auch wissenschaftlich begründet werden kann. Denn diese Pflanzen bieten einen einmaligen Blick in die Erdgeschichte.
Im sogenannten Erdmittelalter gab es mit dem Superkontinent Pangäa nur eine riesige Landmasse, die vor etwa 150 Millionen Jahren zerfiel. Nach und nach entstanden so die heutigen Kontinente. Das Auseinanderdriften der Landmassen trennte oftmals auch Tier- und Pflanzenarten, die sich dann unterschiedlich entwickelten. Die Biodiversität nahm zu: Je größer die geografische Trennung, desto deutlicher unterschieden sich die entstehenden Artengruppen. [ ...mehr ]

( Foto: Foto: Kevmin - Creative Commons-Lizenz 3.0 )

 

 

Fossiler Stamm...


Eine ganz besondere Entdeckung machten die Mitarbeiter im Juni 2011 im Tagebau Garzweiler: Mehr als 12 Millionen Jahre alt und neuneinhalb Meter lang ist der gut erhaltene Zypressen-Stamm der Spezie Taxodioxylon germanicum mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern....im Tagebau Garzweiler geborgen. Eine ganz besondere Entdeckung machten die Mitarbeiter im Juni 2011 im Tagebau Garzweiler: Mehr als 12 Millionen Jahre alt und neuneinhalb Meter lang ist der gut erhaltene Zypressen-Stamm der Spezie Taxodioxylon germanicum mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern.[ ...mehr ] ( Foto:RWE Power AG )

 

 

 

 

 

 

 

Schwatzhafte Flora - Pflanzen können reden


Dr. Monica Gagliano, wissenschaftliche Mitarbeiterin der University of Western Australia (UWA) in Perth, hat nun entdeckt, dass Pflanzen tatsächlich auf Töne reagieren und durch Klickgeräusche wahrscheinlich sogar miteinander kommunizierenMenschen, die mit ihren Pflanzen sprechen, sind nichts Ungewöhnliches. Dass Pflanzen sich auch untereinander geräuschvoll Mitteilungen machen, ist eine neue Erkenntnis, die Forscher in Australien gewonnen haben.
Als der südafrikanische Botaniker Lyall Watson in seinem 1973 veröffentlichten Bestseller "Supernatural" behauptete, Pflanzen hätten Gefühle, die durch einen Lügendetektor nachweisbar seien, konnten Wissenschaftler darüber nur müde lächeln und taten den Gedanken als Unsinn ab.
Dr. Monica Gagliano, wissenschaftliche Mitarbeiterin der University of Western Australia (UWA) in Perth, hat nun entdeckt, dass Pflanzen tatsächlich auf Töne reagieren und durch Klickgeräusche wahrscheinlich sogar miteinander kommunizieren. [ ...mehr ] (Foto: Dieter Schütz / pixelio.de)

 

 

60 Jahre Tag des Baumes

Am 25. April 1952 führte die SDW die Tradition des Tag des Baumes in Deutschland ein


Tag des Baumes Tag des Baumes Am 25. April 2012 jährt sich zum 60.Mal die Einführung des Tag des Baumes in Deutschland. An diesem Tag pflanzte der damalige Bundespräsident Prof. Dr. Theodor Heuss mit Bundesinnenminister Dr. Robert Lehr, SDW-Präsident von 1947 bis 1956, im Bonner Hofgarten einen Ahorn, der inzwischen ein stattlicher Baum geworden ist. Der Tag des Baumes ist mittlerweile eine der größten und erfolgreichsten Mitmachaktionen in Deutschland geworden. Bundesweit wird der Festtag des Baumes genutzt, um in Zusammenarbeit mit Städten, Forstämtern, Kommunen und anderen Waldfreunden, Bäume zu pflanzen und die Bedeutung der Wälder für die Menschen zu betonen.
[ ...mehr ] ( Foto: Horst Schunk, Coburg )


 

30 Jahre "Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung"


Stadtwald Vor 30 Jahren startete Joseph Beuys seine Pflanzaktion "7000 Eichen – Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung". Joseph Beuys ließ in Kassel Tausende junge Eichen pflanzen, ein Projekt zur documenta 7. Den Abschluss seines Experiments "7000 Eichen" erlebte der Künstler und Bildhauer aber nicht mehr. Inzwischen gehören die typischen Kombinationen aus Baum und Basaltstein wie selbstverständlich zum Stadtbild. Am 16. März feiert die Stadt das seit 30 Jahren gewachsene Kunstwerk, - und sie benennt eine Straße nach Joseph Beuys. Mit den "7.000 Eichen" habe Beuys ein Kunstwerk geschaffen, das nachhaltig in die ökologische, kulturelle und gesellschaftliche Struktur der Stadt eingreife, teilte die Stadt mit. [ ...mehr ] ( Foto: Malte Ruhnke )

 

 

 

 

Jugend zurück zur Natur?

„Entdecker-Westen“ machen’s möglich


Jugend Osnabrück/Bonn. Der Entfremdung der Jugend von der Natur kann man entgegenwirken. Eine Untersuchung der Justus-Liebig-Universität Gießen und des Verbandes Deutscher Naturparke (VDN, Bonn) unter 175 Grundschülern zeigt, dass sich Kinder sogar mehr Aktionen in der Natur während des Unterrichts wünschen.
Dieses Ergebnis wurde bei der VDN-Jahrestagung der Naturpark-Geschäftsführer und -Leiter in Osnabrück vorgestellt. Grundlage waren die Resultate eines mit 115.000 Euro geförderten Modellprojektes der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). In ihm wird Kindern und Jugendlichen in deutschen Naturparken mithilfe vom VDN entwickelter „Entdecker-Westen“ Naturerleben hautnah vermittelt. Mit der besonderen Ausrüstung entdecken die Kids selbstständig die Natur, ohne dass der Lehrer im Mittelpunkt steht. „Der Artenschutz und seine Vermittlung an die Jugend sind zentrales Anliegen unserer Stiftung“, betonte DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde anlässlich der Tagung. [ ...mehr ] (Foto: © VDN)

 

 

Urbanes Gärtnern...


Frühlingszeit ist Gartenzeit:...wo Großstädter gärtnern können. Frühlingszeit ist Gartenzeit: Die Menschen zieht es wieder ins Grüne - sie haben das Gärtnern wiederentdeckt. Ob Kiezgärten, Privat-Acker oder Laubenpieper: Möglichkeiten, seinen grünen Daumen einzusetzen, gibt es viele. Eine Fotostrecke des Berliner "Tagesspiegel" zeigt es [ ...hier anschauen ]

( Foto:Tagesspiegel )

 

 

 

 

 

 

Palmöl-Biodiesel schadet Klima am meisten


Biodiesel aus den Ölpflanzen Palmöl, Jatropha und Soja schadet dem Klima mehr als fossile TreibstoffeBiodiesel aus den Ölpflanzen Palmöl, Jatropha und Soja schadet dem Klima mehr als fossile Treibstoffe. Diese Anklage, die bereits seit einigen Jahren besteht, haben nun Forscher durch Analysen von zwölf Betrieben in sechs Entwicklungsländern in Zahlen gefasst. "Die Ergebnisse verdeutlichen, dass wir vieles von dem, was wir bisher im Namen des Klimaschutzes betrieben haben, einstellen müssen", sagt Louis Verchot vom Center for International Forestry Research [ ...mehr ]
( Foto: Flickr/Tucano )

 

 

 

Bäume zeigen Pazifikklima im Mittelalter


Die beiden Klimaphänomene El Niño und La Niña ruhten im 11. Jahrhundert weitgehend und sind seit dem 18. Jahrhundert aktiver denn je zuvor.Honolulu/Wien (pte023/09.05.2011/13:50) - Die beiden Klimaphänomene El Niño und La Niña ruhten im 11. Jahrhundert weitgehend und sind seit dem 18. Jahrhundert aktiver denn je zuvor. Das berichten Wissenschaftler am International Pacific Research Center der University of Hawaii in der Fachzeitschrift "Nature Climate Change". [ ...mehr ]

( Foto: NOAA )

 

 

 

Frühling im Kiesbett!


Die letzten noch vorhandenen Großbäume sind oder werden gerade gefällt, Neuanpflanzungen großer Bäume bleiben zumeist aus. Schließlich produzieren diese zu viel Laub, zu viel Schatten, so lassen es sogar Landschaftsgärtner verlauten Die letzten noch vorhandenen Großbäume sind oder werden gerade gefällt, Neuanpflanzungen großer Bäume bleiben zumeist aus. Schließlich produzieren diese zu viel Laub, zu viel Schatten, so lassen es sogar Landschaftsgärtner verlauten. Auch anderswo fallen Bäume in einer Art endgültiger Lösung. An Straßenrändern, an Bahnböschungen, im Bereich von Kabeltrassen und Leitungen, an Flüssen, Bächen und Seen. Überall stören sie, ihr Laub wird verteufelt, mögliche Gefahren herbei geschworen. Bäume fallen vorsorglich, wer weiß was sie alles anrichten werden. Oder sie werden entsetzlich verstümmelt; wer sie im Einzelfall trotzdem erhält, wird belächelt, als schrullig angesehen. Was Bäume leisten, wie unverzichtbar sie bleiben, das wird weder erkannt noch als wichtig wahrgenommen. [ ...mehr ] ( Foto: Horst Schunk )


 

 

Weitere Berichte "rund um den Baum" finden Sie im Archiv >>Baum+Natur

 

 

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