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European Tree of the Year

Fünfzehn europäische Bäume, nur ein Gewinner

 

Der Neembaum (Azadirachta indica)
Steineiche, Portugal. Foto: Nuno Sequeira

 

(17.2.2019) Noch bis zum 28. Februar können Sie abstimmen, welcher Baum es verdient zum „European Tree of the Year“ gekürt zu werden. Abstimmen können Sie online unter www.treeoftheyear.org.

 

Im vergangenen Jahr wurden 200.000 Stimmen abgegeben. Zur diesjährigen 9. Ausgabe des Wettbewerbs, wie schon 2018 wiederum ohne deutsche Beteiligung, erwarten die Organisatoren der Environmental Partnership Association (EPA) eine noch höhere Beteiligung, da zwei neue Teilnehmer aus Frankreich und den Niederlanden begrüßt werden. Damit hat die Zahl der beteiligten Länder fünfzehn erreicht, was den „European Tree of the Year“ 2019 zu einem der am weitesten verbreiteten internationalen Wettbewerbe auf dem alten Kontinent macht.

 

Gubec Linde
Ahorn, Polen
Gubec Linde, Kroatien. Quelle: Public institutions archive „Der kniende Ahornbaum“, Polen. Foto: Tomasz Chuszcza

 

Das Alter der Baumkandidaten variiert zwischen 500 und 65 Jahren. Der älteste Kandidat des jährlichen Wettbewerbs 2019 ist die Gubec Linde aus Kroatien: Zeuge des Großen Bauernaufstands von 1573. Der jüngste Kandidat ist der 65 Jahre alte Kniende Ahornbaum aus Polen, der seinen Namen von seinem ungewöhnlichen Aussehen erhielt. Zu den unkonventionell geformten Kandidaten gehören auch die Korkeiche aus Südkorsika mit dem Umriss eines Vogels, der seine Flügel ausbreitet, die Siebenstiel-Linde aus Litauen und der britische Vertreter eine Buche in Form eines Buchstaben N.

 

eiche bei breda Linde der Freiheit
Stieleiche „Anneville Eiche“ ,Niederlande. Foto: Mark Kohn Linde der Freiheit, Tschechoslowakei. Foto: Marek Olbrzymek

 

Mehrere Überlebende Bäume sind im Wettbewerb vertreten, darunter die Eiche Anneville aus den Niederlanden, die nach dem Bau einer Autobahn als einzige erhalten blieb. Ebenso ist die Linde der Freiheit aus Tschechien der einzige Baum, der zu Ehren der Gründung der Tschechoslowakei gepflanzt wurde, der bis heute in einer kleinen mährischen Stadt erhalten ist. Ebenso wurde die Platane aus Rumänien von ihrer Gemeinde vor dem Abholzen bewahrt.

 

Quercus cerris Linde, Slowakei
300 Jahr alte alte Zerreiche, Bulgarien.
Foto: Lyudmila Gyurova
Linde vor der Kirche der Hl. Margarete aus dem 9. Jahrhundert. Kopčany, Slowakei. Foto: Martin Babarík


In diesem Jahr sind viele Bäume eng mit religiösen Stätten verbunden, darunter der ungarische Mandelbaum, ein Symbol für ewige Erneuerung und Bildung; die monumentale Rote Buche aus Belgien, die den Park hinter der Marienkapelle aus dem 17. Jahrhundert schützt; die beeindruckende ehrwürdige 300 Jahr alte alte Zerreiche (Quercus cerris) die im bulgarischen Dorf Rani Lug in der Gemeinde Tryn unweit von Sofia wächst, oder die Linde aus der Slowakei, die eines der ältesten Kirchengebäude des Landes schützt.

 

Korsika Spanien
Korkeiche, Korsika. Foto: Pierre Huchette Ulme von Navajas, Spanien. Foto: Rosalen Saenz


Zu den weiteren faszinierenden Geschichten, die in diesem Jahr erzählt werden, gehören die Steineiche aus Portugal mit ihrem großen Schatten, die Englische Eiche aus der Region Moskau, die vielen herausragenden russischen Kunstschaffenden begegnet ist, oder der spanische Teilnehmer, die Ulme von Navajas, der ganze Stolz einer kleinen Stadt mit 750 Einwohnern.


Die Platzierungen im Wettbewerb um den Europäischen Baum des Jahres werden geheim bleiben, wenn die Abstimmung in die Endphase geht - vom 22. bis 28. Februar. Auf diese Weise werden Fans und Unterstützer den Gewinner erst nach der endgültigen Bekanntgabe kennen. Die Gewinner werden im Rahmen der Preisverleihung geehrt, die am 19. März im Europäischen Parlament in Brüssel vom Abgeordneten Pavel Poc ausgerichtet wird.

 

Mitmachen und Abstimmen

Auf der Webseite des → „European Tree oft the Year“ gibt es alle Geschichten hinter den 15 Bäumen und die Möglichkeit, seine Stimme für seine Lieblingsbäume abzugeben. Bis zum 28. Februar darf jeder für seine beiden Favoriten je eine Stimme abgeben. Den Baum mit den meisten Stimmen aus ganz Europa küren die Organisatoren am 21. März, dem Tag des Waldes, zum Europäischer Baum des Jahres 2019.

 

 

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Weitere Berichte "rund um den Baum" finden Sie im Archiv >>Baum+Natur


 

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