Baum&Natur - Bäume

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Sowohl Baum als auch Giftpflanze des Jahres

Die vielen Gesichter der Europäischen Eibe


Taxus baccata

(3.1.2018) Die meisten Menschen kennen die Eibe von Friedhöfen, als Formgehölze in königlichen barocken Schlossparks oder als Heckenbegrenzung in Gärten von Koniferenliebhabern. Pferde- und Schafhalter wissen, dass sie hochgiftig für ihre Tiere ist, wenn unachtsame Mitmenschen ihre Gartenabfälle „über den Zaun“ entsorgen. Doch nur wenigen ist bekannt, dass der aus der Eiszeit stammende Baum in Deutschland als stark bedroht gilt und daher in unseren Wäldern geschützt ist. Die Eibe gilt als die älteste Baumart Europas und war schon im Zeitalter des Tertiärs auf unserer Erde vorhanden. Taxus baccata, so lautet der lateinische Name der Europäischen Eibe. Sie hat schon die Auszeichnung „Baum des Jahres“ (1994) als auch „Giftpflanze des Jahres“ (2011) erhalten. [...mehr ]
(Foto: Marco Schmidt / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.5)

 

 

 

Der Buche in die Gene schauen

Vollständiges Genom der Rotbuche entschlüsselt


Rotbuche

(12.12.2017) Die Rotbuche (Fagus sylvatica) ist mit etwa 15 Prozent der häufigste Laubbaum Deutschlands – die bis zu 50 Meter hohen Bäume können ein Alter von 500 Jahren erreichen und sind ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Pilze, Insekten und Vögel. Senckenberg-Wissenschaftlern ist es gelungen das vollständige Genom der Rotbuche zu entschlüsseln. Die Genomsequenz gibt Wissenschaftlern ein Werkzeug in die Hand, das für nachfolgende naturschutzgenetische Untersuchungen wichtig ist und mittelfristig ermöglicht, trockenresistente Genotypen zu identifizieren und für die Forstwirtschaft in Anpassung an den Klimawandel zu verwenden. [...mehr ]
(Foto: Conrad Amber / Wikimedia Commons / CC BY 4.0)

 

 

Esskastanie - Baum des Jahres 2018

Castanea sativa überrascht mit kulinarischer wie praktischer Vielseitigkeit


Baum des Jahres 2018 gesucht

(26.10.2017) Der botanische Blick richtet sich 2018 auf eine in Deutschland eher seltene Baumart: DieEsskastanie. Wo sie wächst überrascht Castanea sativa jedoch mit kulinarischer wie praktischer Vielseitigkeit – und nicht zuletzt mit ihrer reizvollen Blütenpracht. Bei der
Ausrufung am 26. Oktober im Berliner Zoo durch die Baum des Jahres Stiftung, pflanzte Dr. Silvius Wodarz gemeinsam mit der Deutschen Baumkönigin 2018 Anne Köhler den Jahresbaum. 2018 soll im Zeichen der Ess-Kastanie stehen. „Die Esskastanie hat eine recht junge Ge-

schichte in unseren Breiten“ erklärt Anne Köhler „Sie gilt zwar nicht als heimische Baumart, gehört aber – zumindest in Südwestdeutschland – längst in die über Jahrtausende entstandene Kulturlandschaft.“ [...mehr ]
(Foto: Horst Jürgen Schunk)

 

 

Die Felsenbirne

Zu Recht ein Star unter modernen Gartengehölzen


Felsenbirne(8.10.2017) Halb Baum, halb Strauch und bezaubernd schön: So lässt sich die Felsenbirne (botanisch: Amelanchier) charakterisieren. Wegen ihrer Wuchsform, den Blüten und Beeren sowie einer leuchtenden Herbstfärbung gehört sie zu Recht seit geraumer Zeit zu den Stars der modernen Gartengehölze. Es kommt nicht von ungefähr, dass die Fel-

senbirne so beliebt ist. Die jungen Blätter im Frühjahr treiben bronze-

farben aus. Von Ende April bis Anfang Mai bezaubert die Felsenbirne mit einem weißen Kleid aus sternförmigen Blüten. Sie locken Bienen an, die dafür sorgen, dass daraus dunkelviolette Früchte in der Größe von Heidelbeeren wachsen. Reif werden die Früchte ab Juni. Buchfink, Haussperling, Grünfink und Amsel lieben die Früchte. [...mehr ]
(Foto: Wikimedia Commons / CC0 1.0)

 

 

Die Sibirische Ulme (Ulmus pumila)

Als invasive Baumart bedroht sie die Artenvielfalt in Nord- und Südamerika


Die Sibirische Ulme (Ulmus pumila) (11.9.2017) Weltweit bedrohen gebietsfremde invasive Arten die lokale Artenvielfalt – dazu gehören auch Baumarten. In Nord- und Südamerika ist es die Sibirische Ulme, die die einheimischen Baumarten verdrängt und sogar die Fundamente von Häusern beschädigt. Ein internationales Forscherteam hat unter Federführung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) jetzt mögliche Gründe dafür gefunden: Bereits die Keimlinge der eingeführten Pflanzen wachsen wesentlich schneller als einheimische Arten. Die Studie ist eine der ersten, die sich mit dem Invasionsverhalten von Bäumen beschäftigt. [...mehr ]
(Foto: Wikimedia Commons / CC0 1.0)

 

 

Die Jósef-Eiche – ein Baum mit Geschichte

Eiche Jósef aus Polen ist der Europäische Baum des Jahres 2017


Eiche Jósef(19.7.2017) Die besondere Geschichte der Jósef -Eiche ist mit dem Ort verbunden, wo er wächst. Die Familie Mycielski war von der Schönheit der Gegend so verzaubert, dass sie dort ein Herrenhaus kaufte. Das Herrenhaus wurde ein kulturelles und intellektuelles Zentrum der Region. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Eiche zum Unterschlupf für eine jüdische Familie, die sich vor den Nazis versteckte. Diese Eiche ist auf der polnischen 100 Zloty Banknote abgebildet. Heute wird die Joseph Eiche von vielen Besuchern bewundert und dient als Motiv für Fotos und Gemälde. [...mehr ]
(Foto: Rafał Godek)

 

 

Der Taschentuchbaum (Davidia involucrata)

Kinderfreundliche Pflanze für (Kinder)gärten und Spielplätze


Der Taschentuchbaum (Davidia involucrata)(12.5.2017) Tücher, Tauben oder Gespenster? Woher der Taschentuchbaum seinen Namen hat, das ist offensichtlich: Über den kugeligen Blüten hängen je zwei große weiße Hochblätter, die aussehen wie Taschentücher. Und die sind auch noch an waagrechten Ästen in Reih und Glied angeordnet, als hätte sie jemand auf die Leine gehängt. Man kann die Blüten aber auf den ersten Blick auch für Gespenster halten, im Englischen heißt der Baum nicht von ungefähr „Ghost Tree“. Wenn der Wind in die Zweige fährt, flattern die weißen Blätter alle auf einmal hoch wie ein Taubenschwarm, und das führt dann noch zu einem dritten Namen: Taubenbaum. Womit auch immer man die außergewöhnlichen Blüten vergleichen möchte, der Baum ist in jedem Fall ein Blickfang. Nicht nur im Mai, wenn die Blüten zu bestaunen sind [...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

 

„Brautmyrte“ ist Champion Tree des Jahres 2017

Die Weinheimer Brautmyrte gilt als älteste und größte Myrte Deutschlands


„Brautmyrte“ ist Champion Tree des Jahres 2017(3.5.2017) Die gemeinsam ausgerichtete Kür des Champion Tree 2017 wurde anlässlich des Internationalen Tages des Baumes von der Gesellschaft Deutsches Arboretum e.V. in Weinheim an der Bergstraße organisiert. Als Rekordbaum / Champion Tree wurde eine Brautmyrte (Myrtus communis) im Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof gewählt. Der Baum ist mehrstämmig und hat in 0,70 m Höhe einen Stammumfang von 1,12 m. Er wurde nach der Vermählung von Helene und Hermann-Ernst Freudenberg 1879 als Steckling aus dem Hochzeitskranz gezogen. Die Kür wurde von einem Vortrag und Führungen im Hermannshof selbst, dem Exotenwald und dem Schlosspark umrahmt. [...mehr ]
(Foto: Immanuel Giel / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0)

 

 

Der Judasbaum - Blüten überall

 

Ungiftige Pflanze für (Kinder)gärten und Spielplätze


Der Judasbaum - Blüten überall (2.5.2017) Normalerweise finden sich die Blüten von Bäumen und Sträuchern nur an den schmaleren Zweigen. Der Judasbaum aber nutzt jedes Fleckchen, um seine Blüten unterzubringen. Und so erscheint der Baum im April wie eine einzige rosafarbene Wolke. Das wirkt sehr malerisch, weil er sich strauchartig und breit verzweigt. Besonders gut kommt die Blüte zur Geltung, wenn um ihn herum bunte Zwiebelpflan-

zen wie Zwergiris, Schneeglanz oder Hyazinthen blühen, am besten Sorten in kontrastierendem Blau. Kurz nach den Blüten und zum Teil schon gleichzeitig entwickeln sich die nierenförmigen Blätter, die dann hellgrüne Tupfer zwischen die rosafarbene Pracht setzen. Im Herbst färben sich die Blätter leuchtend gelb. [...mehr ]
(Foto:Horst Schunk)

 

Leuchtend, farbenfroh und dekorativ

 

Zieräpfel – Schmuck im Garten


 Gelbe KZieräpfel(12.4.2017) Jeder Gartenbesitzer, der bei der Gartenplanung dem Rat seines Landschaftsgärtners gefolgt ist und sich für die Pflanzung von Zieräpfeln entschieden hat, wird gerade im Winter dafür belohnt. Wenn die Bäume und Sträucher ihre Blätter verloren haben, bleibt nur noch das kahle Astgerüst zurück. Nicht so beim Zierapfel – er verliert zwar auch im Herbst seine Blätter, doch bis weit in den Winter hängen seine leuchtenden, gelben, roten oder orangefarbenen Früchte noch am Astwerk. Zieräpfel sind Multitalente und traditionelle Begleiter durch das ganze Gartenjahr. Sie tragen dazu bei, dem Garten eine individuelle Note zu verleihen und wer nicht klein anfangen möchte, pflanzt am besten direkt einen schon möglichst großen Baum. Durch die entsprechende technische Ausstattung ist es den Experten für Garten und Landschaft möglich, große und schwere Gehölze zu pflanzen und dem Garten schon frühzeitig zu einer ansprechenden Optik zu verhelfen. [...mehr ]
(Foto:BGL)

 

Gelbe Kätzchen im Frühling

Salweiden als Insektenmagnet


 Gelbe Kätzchen im Frühling(28.3.2017) Früh im Jahr erscheinen als Vorboten des Frühlings samtig graue Kätzchen an den Salweiden. Schon bald erblühen diese männlichen Weidenkätzchen mit vielen gelben Staubblättern und die Salweide wird zum Blickfang in der Landschaft. Doch nicht nur Schmuck und Zierde ist die Salweide, sie hat auch große ökologische Bedeutung hinsichtlich Vielfalt und Biodiversität in Wald und Flur. Für die Insekten ist die Salweide Pollenquelle, Nektarspender und Futterpflanze. Auf Weidenarten als Nahrungsgrundlage sind bei uns etwa 500 Insektenarten angewiesen. Die blühenden Weidenkätzchen besuchen neben Hummeln, Wespen und Bienen vor allem Schwebfliegen, Käfer und Schmetterlinge. [...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Gesucht: Europäischer Baum des Jahres

 

Deutsche Nominierung: Die Kletterbuche in Hoppenrade


Europäischer Baum des Jahres(2.2.2017) Der internationale Wettbewerb „Europäischer Baum des Jahres“ bzw. „European Tree of the Year (ETY)“ wurde im Jahr 2011 von dem Europäischen Konsortium EPA, einem Netzwerk der Umweltämter europäischer Staaten, initiiert. Gemeinsames Ziel der teilnehmenden Länder ist es, durch diesen öffentlichen Wettbewerb die Bedeutsamkeit bemerkenswerter Bäume für uns Menschen, für unsere Natur und für unser Kulturerbe darzustellen und ihnen entsprechend Achtung, Fürsorge und Schutz zukommen zu lassen. Das Alter oder die Größe der nominierten Bäume sind zweitrangig, entscheidend sind die Geschichten über das Miteinander von Mensch und Baum. In einer Europäischen Wettbewerbsendrunde wird der "Europäische Baum des Jahres" öffentlich aus den Nominierungen der nationalen Wettbewerbe ermittelt. [...mehr ]
(Foto: CJD e.V.)

 

Bayreuther Forscher entdecken Afrikas höchste Bäume

 

Am Südhang des Kilimanjaro wurden bis zu 81,5 Meter hohe Baumriesen gemessen


Bayreuther Forscher entdecken Afrikas höchste Bäume(20.11.2016) Wo stehen die höchsten Bäume der Welt? Aus Nordamerika und Australien sind seit dem 19. Jahrhundert immer wieder Rekordzahlen über beeindruckende Baumriesen gemeldet worden. In Afrika hingegen schienen Bäume keine außerordentlichen Höhen zu erreichen. Eine von der DFG geförderte Forschungsgruppe um Dr. Andreas Hemp an der Universität Bayreuth hat jedoch in einem entlegenen Tal am Kilimanjaro Bäume untersucht, die – so das Ergebnis der Messungen – unbestreitbar in die Top-Liste der weltweit höchsten Bäume gehören. Es handelt sich um Bäume der Art Entandrophragma excelsum, die zu den Mahagonigewächsen zählen und weit älter als 470 Jahre werden können. [...mehr ]
(Foto: Andreas Hemp)

 

Die Maulbeere - im weiß-schwarz-roten Dreierpack

Ein Baum für jeden Tag und für viele nützliche Zwecke


Die Maulbeere - im weiß-schwarz-roten Dreierpack(1.11.2016) Rein äußerlich macht der Maulbeerbaum nicht viel her, und er stände bei Gartenbesitzern und Parkgestaltern wohl kaum so hoch im Kurs, wenn da nicht seine ruhmreiche Geschichte wäre. Dabei denkt man an Seide und prächtigste Gewänder, die einst auf der über 10 000 km langen Seidenstraße aus Innerasien herantransportiert wurden. Anbau und Pflege der verschiedenen Maulbeerarten sind problemlos, wenn man sie pflanzenschützend im Auge behält. In heimischen Gärten werden heute beinahe ausschließlich Maulbeerbäume der weißen Variante gepflanzt. Sie ist frostfest, wenn auch in Jugendjahren noch recht empfindlich. Mit dem Heranwachsen wird daraus ein bis zu 15 m hoher, ausladender Baum, der viel Raum braucht. [...mehr ]
(Foto: Radler59 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0)

 

Fichte - Baum des Jahres 2017

Brotbaum der Forstwirtschaft


 Fichte - Baum des Jahres 2017(13.10.2016) Die Fichte ist der Baum des Jahres 2017. Dies gab Dr. Silvius Wodarz, Präsident der Baum des Jahres Stiftung am heutigen Donnerstag bekannt. Über keinen anderen heimischen Baum wird so viel gestritten wie über die Fichte. Einerseits geschätzt als wichtigste Einkommensquelle wird die Fichte von Befürwortern der Artenvielfalt geschmäht. Ihre Wahl zum Baum des Jahres 2017 gibt Gelegenheit, mehr Klarheit in die Diskussion und die künftige Entwicklung dieses Baumes zu bringen. Die Fichte ist mit 26 % die häufigste Baumart Deutschlands. Aufgrund der vielseitigen Verwendbarkeit des Holzes ist die Fichte weiterhin der Brotbaum der Forstwirtschaft. Ca. 90 % der Erträge aus der Holzernte kommen aus dem Verkauf der Fichte. [ ...mehr ]
(Foto: Lothar Gössinger)

Die Mispel - Ein echter Hingucker im Garten

Leuchtend weiße Blüten, dichtes grünes Laub und reicher Fruchtbehang


Mispelblüten(26.9.2016) Während manch heilkräftiges Kraut völlig vergessen ist, fristen sogar einst weit verbreitete Obstarten ihr Dasein allenfalls noch im Schatten von Hecken und Waldrändern. Aber es tut sich was, denn ein traditioneller Gartenbaum wird wieder neu entdeckt. Die Attraktivität dieses dekorativen Wildobstes liegt vor allem in seiner Robustheit und Anspruchslosigkeit, der Optik im Frühjahr und im Herbst sowie den vielseitig verwendbaren Früchten. Wenn die Rede auf die Echte Mispel (Mespilus germanica) kommt, liegt häufig sofort die Verwechslung mit der Mistel nahe. Dabei ist die wundersame Mistel ein Sandelholzgewächs, das als Halbschmarotzer auf Bäumen lebt, die Mispel hingegen ist ein Rosengewächs, das einst ein wichtiger Fruchtbaum in Kloster- und Bauerngärten war. [ ...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Brandenburgs imposanteste Linde gekürt

Die Sommerlinde steht im Gutspark Trampe der Gemeinde Breydin


Brandenburgs imposanteste Linde gekürt(7.9.2016) Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald – Landesverband Brandenburg e.V. (SDW) und das Landeskompetenzzentrum Forst in Eberswalde (LFE) haben im Rahmen ihrer 17. Brandenburgischen „Baumriesen-Aktion“ die imposanteste Linde des Landes auserkoren.
Die Beteiligung war groß und so dauerte es eine Weile, bis alle aussichtsreichen Kandidaten begutachtet und gemessen werden konnten. Eine Jury aus Mitgliedern des Landesvorstandes der SDW sowie Wissenschaftlern des Landeskompetenzzentrum hat nun ihr Urteil gefällt und eine Sommerlinde (Tilia platyphyllos) im Gutspark Trampe der Gemeinde Breydin zur imposantesten Linde gewählt. [ ...mehr ] (Abb.: kes / pixabay)

 

 

Europas bislang ältester Baum entdeckt

Kiefer „Adonis“ ist mindestens 1.075 Jahre alt


Europas bislang ältester lebenden Baum entdeckt(3.9.2016) Forscher der Universitäten Mainz, Stockholm und Arizona entdeckten auf einer Expedition in das Pindosgebirge in Griechenland Europas ältesten lebenden Baum. Es ist eine Panzerkiefer, auch Schlangenhautkiefer genannt (Pinus heldreichii), deren Alter mit dendrochronologischen Methoden auf mindestens 1.075 Jahre datiert wird. Der Baum wurde auf den Namen „Adonis“ getauft, nach dem griechischen Gott der Schönheit und der Vegetation. „Es ist beeindruckend, dass ein solch großer, komplexer Organismus so lange in seiner unwirtlichen Umgebung über 2.000 m Höhe überleben konnte. Und das obwohl diese Region seit über 3.000 Jahren besiedelt ist“, erklärt Paul Krusic aus Stockholm, Leiter der Expedition. [ ...mehr ]
(Foto: Oliver Konter)

 

Ivenacker Eichen - „Nationales Naturmonument“

Zeugen einer alten Kulturgeschichte sind einem besonderen Schutz unterstellt


Ivenacker Eichen(9.8.2016) Die fast 1000-jährigen Eichen im Ivenacker Tiergarten sind das erste Nationale Naturmonument Deutschlands. „Die Ivenacker Eichen haben eine herausragende Bedeutung und verdienen die Auszeichnung als erstes nationales Naturmonument Deutschlands. Sie helfen uns, die Natur intensiver zu erleben und besser zu verstehen“, sagte Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth beim Festakt in Ivenack in Mecklenburg-Vorpommern. Die Schutzkategorie „Nationales Naturmonument“ ist mit der Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes von 2010 in Deutschland eingeführt worden und orientiert sich an internationalen Vorbildern. [ ...mehr ]
(Foto: Barbara Eckholdt / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0)

 

Kopfweiden prägen das Landschaftsbild vieler Regionen

Die knorrigen Charakterköpfe müssen regelmäßig "zum Friseur"


Kopfweiden prägen das Landschaftsbild vieler Regionen(3.6.2016) Knorrig und knorpelig prägen die Kopfweiden das Bild vieler Flusslandschaften. Aus ihren charakteristischen dicken Stämmen recken sich unzählige dünne und dickere Äste in den Himmel. Was auf den ersten Blick wie ein wilder Wuschelkopf aussieht, ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit, denn Kopfweiden müssen regelmäßig zum Friseur. Kopfweiden sind keine Baumart im botanischen Sinne und auch kein Werk der Natur. Sie entstehen vielmehr durch Eingriffe des Menschen, der sich die Wuchskraft der Bäume schon seit etwa 3 000 Jahren zu Nutze macht. Das schnellwachsende Holz war früher ein unverzichtbarer Rohstoff, geriet vorübergehend in Vergessenheit und erlebt im Zeitalter nachwachsender Rohstoffe eine kleine Renaissance. [...mehr ]
(Foto: pixabay.com / CC0 1.0)

 

Ein langes Baumleben geht zu Ende...

...noch aber ist Leben im „Hüter des Feldes“


Rasierpinselbaum(10.5.2016) Auch in diesem Jahr hat der uralte „Rasierpinselbaum“, auch „Hüter des Feldes“ genannt, bei Nedensdorf im Landkreis Lichtenfels, seine frischen Blätter hervor gebracht. Zwar nur in einem Teilbereich der Krone. Doch bei 1000 Jahre dürfen kahle Stellen schon einmal sein. Es ist weiterhin noch Leben in dieser uralten Eiche mit der so langen Vergangenheit. Die auf ein Alter von über tausend Jahren geschätzte Eiche stirbt dennoch langsam ab. 2012 wurde am Blattwerk eine Pilzerkrankung festgestellt, davon konnte sich der Baum nicht mehr erholen. Nach über tausend Jahren geht nun ein beachtliches Baumleben langsam zu Ende. [ ...mehr ]
(Foto. Horst Jürgen Schunk)

 

Eine Eiche ist „Europäischer Baum des Jahres 2016“

Der älteste Baum aus Bátaszék in Ungarn erhielt die meisten Stimmen


Europäischer Baum des Jahres 2016 (26.4.2016) Am 20. April 2016 wurde der „Europäische Baum des Jahres 2016“ bzw. der „European Tree of the Year 2016“ während einer Feierstunde in Brüssel ausgezeichnet. 15 europäische Länder beteiligten sich in diesem Jahr an dem internationalen Wettbewerb, Deutschland nahm 2016 zum ersten Mal daran teil. Mit großem Abstand gewann eine ca. 300 bis 400 Jahre alte Eiche in Ungarn diesen Titel. Die Abstimmung hat im Februar stattgefunden und nahezu 230.000 Menschen haben sich für einen der nominierten Bäume entschieden. Der älteste Baum aus Bátaszék in Ungarn hat mit 72 653 Stimmen gewonnen. Den zweiten Platz hat die tausendjährige Linde aus Tatobity in der Tschechischen Republik mit 43 451 Stimmen belegt und auf den dritten Platz kam der Birnbaum aus Bošáca-Zabudišová in der Slowakei mit 29 114 Stimmen. [ ...mehr ]
(Foto: Stadt Bátaszék)

 

Die Purpurerle

Pollenfabrikant schon im Winter


Purpurerle Alnus x spaethii(4.3.2016) Erkältung oder allergische Reaktion? Im Winter gehen die meisten bei einer laufenden Nase vermutlich von einer klassischen Erkältung aus. Wer würde auch im Dezember Pollenflug vermuten? Doch tatsächlich macht eine Baumsorte Allergikern auch zu dieser ungewöhnlich frühen Zeit zu schaffen. Der Übeltäter heißt Purpurerle (Alnus spaethii). Ein Schweizer Forscherteam untersuchte in einer Querschnittsstudie* in den Jahren 1986 und 2006 allergische Symptome von 15-jährigen Schulkindern aus Grabs (Schweiz). Dabei fiel auf, dass die Kinder der späteren Untersuchung häufiger auf Erlenpollen reagierten als die Kinder in den 80er Jahren. Aufgrund von Pollenflugmessungen fanden die Forscher heraus, dass die Pollenbelastung in der Region durch Erlenpollen erhöht und vor allem verfrüht war. [ ...mehr ]
(Foto: Jasper Haster / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 )

 

Die Douglasie

Leistungsträger mit Migrationshintergrund


Die Douglasie,Zapfen(1.2.2016) In Fachkreisen wird heiß diskutiert: Ist die Douglasie nun ein hochwirtschaftlicher Baum und die Lösung für unsere Breitengrade im Hinblick auf den Klimawandel, oder verdrängt sie unsere einheimischen Arten und muss als invasive Art verboten werden? Wie so oft, wenn Naturschutz und Land- und Forstwirtschaft aufeinandertreffen, kochen die Emotionen hoch. Für den Naturschutz gilt die Douglasie als eine invasive Art, also eine Pflanze, die außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets vorkommt, weil sie vom Menschen dorthin importiert wurde und an ihrem neuen Wohnort die natürlich vorkommenden Ökosysteme, Biotope oder Arten gefährdet. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat die Douglasie 2013 gemeinsam mit der Roteiche, der Robinie oder der Hybridpappel in die „Schwarze Liste“ der invasiven Arten aufgenommen. [ ...mehr ]
(Foto: Wikimedia Commons / CC0 1.0 )

 

Himmelgeister Kastanie - Abschied und Neubeginn

Aus dem Stamm des Baumes wurde ein "Baumgeist" gestaltet


Himmelsgeister Kastanie(27.1.2016) Wie wir schon im vergangenen Jahr berichteten, stand es um das Naturdenkmal "Himmelgeister Kastanie" sehr schlecht. Im Spätsommer 2015 war klar, dass die Bemühungen um den Erhalt der mächtigen, 200 Jahre alten Rosskastanie im Himmelgeister Rheinbogen nicht erfolgreich waren und der Baum abgestorben ist. Es wurde daraufhin nach einem Vorgehen gesucht, um der besonderen Bedeutung des Baumes gerecht zu werden, aber auch die Sicherheit unter der abgestorbenen Baumkrone zu gewährleisten.
Das Ergebnis der Suche: Aus dem Stamm des Baumes wurde durch den Holzbildhauer Jörg Bäßler ein "Baumgeist" gestaltet. [ ...mehr ] (Foto: Wikimedia Commons / CC0 1.0 )

 

 

Der Speierling

Ein Wildobst feiert Comeback


Speierling Früchte(10.12.2015) Der Speierling ist eine eindrucksvolle Erscheinung, eine richtige Baumpersönlichkeit. Bis zu 35 Meter Höhe, eine mächtige Krone, ein stattlicher Stammumfang von nicht selten viereinhalb Metern. Das weitausladende, reich belaubte Astwerk springt sofort ins Auge. Sein Hartholz ist begehrt. Ein weiterer Pluspunkt dieses besonderen Baumes sind seine heimischen und doch so exotischen birnen- und apfelähnlichen Früchte. Allein der Name Speierling lässt eher auf ein herbes als auf ein schmackhaftes, Wildobst schließen. Seine Blätter, Blüten und Früchte ähneln der verwandten Eberesche zum Verwechseln. Speierlinge kommen vorzugsweise auf Streuobstwiesen und an Waldrändern vor. Sie sind aber selten geworden. Forstverwaltungen und Baumschulen wirken dem Verschwinden der Baumart neuerdings mit dem Setzen von Jungspeierlingen entgegen. Sie bieten diese auch für private Gärten an, und das aus guten Gründen. [ ...mehr ]
(Foto: BotBln / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0)

 

 

Die Winterlinde – Baum des Jahres 2016

Ökologisch wertvoll und von kulturgeschichtlicher Bedeutung


Winterlinde Baum des Jahres 2015(15.10.2015) Die Winterlinde ist der Baum des Jahres 2016. Dies gab Dr. Silvius Wodarz, Präsident der Baum des Jahres Stiftung, am 15. Oktober 2015 in Berlin bekannt. Um die Winterlinde ranken sich viele Lieder, Gedichte und Geschichten. Als Hof- und Dorflinde ist sie ein beliebter Baum bei den Deutschen und die Bienen lieben sie wegen des Nektars. Lindenblüten werden als Tee und Arzneimittel verwendet. Und auch im Wald wird der neue Baum des Jahres in den letzten Jahren wieder vermehrt angebaut. Damit wird ein Gehölz mit den vielfältigsten Verwendungsmöglichkeiten, der höchsten Wertschätzung und der größten Bedeutung in der Mythologie gewürdigt. [ ...mehr ] (Abbildung: Wikimedia Commons / CC0 1.0 )

 

 

 

Gelbmöstler-Birnbäume

Eine junge Arve wächst auf einer Höhe von 2765 Metern


Gelbmöstler Birnbaum(21.9.2015) Größer als andere Obstbäume, kräftiger Wuchs und eine Krone wie eine Pyramide: Gelbmöstler-Birnbäume, auch Möstler, Gälmöstler oder Tropfbirne genannt, prägen mit ihrer markanten Erscheinung das Landschaftsbild. Die ursprünglich aus dem Kanton St. Gallen stammende Birnensorte liefert zuverlässig jedes Jahr gute Erträge und ist wenig anfällig auf die Pilzkrankheit Schorf. Die Birnen sind zwar klein, aber sehr saftig und im Geschmack säuerlich-würzig, was sie zum idealen Mostobst macht. Kein Wunder also, dass sich Gelbmöstler in der Schweiz seit 1800 mehr und mehr ausbreiteten und sie zu einer der wichtigsten Verarbeitungsbirnen aufstiegen. Gelbmöstler haben aber auch einen wunden Punkt, der ihnen womöglich zum Verhängnis wird: Sie sind sehr anfällig auf Feuerbrand. [ ...mehr ] (Foto: Regina Reichmuth/ landwirtschaft.ch )

 

 

Der höchstgelegene Baum der Schweiz

Eine junge Arve wächst auf einer Höhe von 2765 Metern


junge Arve(12.9.2015) Rekord oberhalb von Zermatt? Die zähe, 11 cm hohe Arve auf 2765 m Meereshöhe, die Mitarbeiter der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL am Unterrothorn gefunden haben scheint der am höchsten gelegene Baum der Schweiz zu sein. In Europa wächst die Arve, gefolgt von der Lärche, in höheren Lagen als jede andere Baumart. Die höchste LFI-Probefläche mit Arven, auf der Mitarbeitende der WSL alle neun Jahre den Waldzustand beurteilen, liegt in einer Höhe von 2283 m über Meer. Die Literatur dokumentiert jedoch weit höher gelegene Vorkommen. [ ...mehr ] (Foto: Urs-Beat Brändli / WSL)

 

 

Götterbaum: Ausbreitung in der Schweiz

Etabliert sich die invasive Baumart bald in der ganzen Schweiz?


Götterbaum(6.9.2015) Der in der Schweiz gebietsfremde Götterbaum (Ailanthus altissima) kommt nicht nur in der Südschweiz, sondern inzwischen auch in zahlreichen Wäldern nördlich der Alpen vor. Dies zeigt eine neue an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL erstellte Verbreitungskarte. Im Rahmen eines von der WSL und dem schweizer Bundesamt für Umwelt BAFU finanzierten Projektes wurden erstmals umfangreiche Daten zur Verbreitung des Götterbaumes in der Schweiz aus verschiedenen Datenbanken zusammengetragen, durch aktuelle Beobachtungen ergänzt und in einer nationalen Karte dargestellt. [ ...mehr ] (Foto: D. Gurtner / WSL )

 

 

Sorgen um die Himmelgeister Kastanie

Das Ende des Naturdenkmals scheint unausweichlich


Himmelsgeister Kastanie(15.8.2015) "Die Hoffnung ist groß, dass die Kastanie noch lange das Landschaftsbild in Himmelgeist prägen wird", so Düsseldorfs Gründezernentin Helga Stulgies im November 2013. Indes, die Hoffnung scheint trügerisch zu sein, bietet doch der Anblick des Baumes derzeit ein recht trostloses Bild. Der Rosskastanie macht laut Düsseldorfer Gartenamt Pilzbefall und die Kastanienminiermotte erheblich zu schaffen. Dies hat Spuren hinterlassen. Würden andere Kastanien des städtischen Grüns sich in einem derartigen Zustand befinden, diese wären laut Gartenamt schon längst gefällt worden. Doch der Solitär im Rheinbogen, der Baum mit eigener Postadresse, bekam eine bevorzugte Behandlung. [ ...mehr ] (Foto: HWSiu / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 )

 

 

"Kaisers Buche" ist nicht mehr zu retten

Moers Schwafheim: Einer der stärksten Bäume seiner Art in NRW wird gefällt


Kaisers Buche(7.8.2015) Mit einem Stammumfang von über 7 m und einem Alter von ca. 500 Jahren ist die "Kaisers Buche" in Moers-Schwafheim einer der stärksten Bäume seiner Art in NRW und der wohl stärkste im Rheinland. Jahrzehnte lang wurde sie zuerst durch die Stadt Moers und danach durch den Kreis Wesel betreut und musste zuletzt intensiv gepflegt und gestützt werden. Jetzt hat eine Überprüfung ergeben, dass der Baum nicht mehr erhalten werden kann.
Die Ära des Flaggschiffes unter den Naturdenkmalen im Kreis geht zu Ende. Der Baumveteran muss jetzt gefällt werden. Die Fällung wird am Montag, 10. August, ab 8 Uhr von einer fachkundigen Baumpflegefirma durchgeführt [ ...mehr ] (Foto:Kreis Wesel)

 

 

Zauberhafte Magnolien

Als Gartenschmuck geschätzt


Zauberhafte Magnolien(1.3.2015) Der deutsche Name Magnolie ist abgeleitet von dem botanischen Namen der Gattung Magnolia. Sie umfasst etwa 230 Arten, die aus Ostasien und Amerika stammen. Die Gattung wurde nach dem französischen Botaniker Pierre Magnol (1638-1715) benannt. Das Spektrum der Magnolien reicht von kleinen Sträuchern, über mittelgroße, wie die Sternmagnolie (Magnolia stellata), bis hin zu majestätischen Bäumen, die in Stadtparks eindrucksvolle Frühlingsboten sind. Baumschulen unterscheiden in frühblühende (März/April) und im späten Frühling blühende (April/Mai) sowie sommerblühende Arten (Juni/Juli). [ ...mehr ] (Foto:BdB)

 

 

Die wahren Baumhelden

Ein Hoch auf die kanarische Kiefer!


Die kanarische Kiefer(25.1.2015) Die wahren Helden der Bäume leben auf La Palma in rund 2.000 Metern Höhe. Kanarische Kiefern, Jahrhunderte alt, trotzen hier oben beständigem Wind wie auch stärksten Stürmen. Auch Hitze, Dürre, Trockenheit, Kälte, Eis und Schnee können ihnen nichts anhaben. Wettergegerbt überleben sie zig Waldbrände, angekokelt ja, entstellt, deformiert, ja, bisweilen fürchterlich zugerichtet, aber lebendig, vital und ungebrochen nach vorne schauend. Nebenher entziehen sie den kalten Nebelschwaden, denen sie monatelang ausgesetzt sind, im Jahr bis zu 800 Liter Wasser pro Quadratmeter – zum Nutzen aller. Ganz zu schweigen von ihrem sonstigen Einsatz für die Umwelt. [ ...mehr ] (Foto:Karl-Josef Prüm)

 

 

Baum des Jahres 2015 - Der Feld-Ahorn

Klein, mehrstämmig, unauffällig und robust


Feld-Ahorn (Acer campestre)(16.10.2014) Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Dr. Silvius Wodarz, Präsident der Baum des Jahres Stiftung, haben am 16. Oktober 2014 den vom „Kuratorium Baum des Jahres" vorgeschlagen-

en Feld-Ahorn (Acer campestre) zum Baum des Jahres 2015 ausgeru-

fen. Damit wurde zum 27. Mal ein „Baum des Jahres" proklamiert. Die Schirmherrschaft über den Feld-Ahorn hat Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) übernommen. Die Prokla-

mation fand im Berliner Zoo statt. In ihrer Funktion als Deutsche Baum-

königin stellte Claudia Schulze den Feld-Ahorn vor. Somit steht im Jahr 2015 eine zierliche Baumart im Mittelpunkt, die oft übersehen oder vergessen wird. [ ...mehr ]

(Foto Rosenzweig / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 )

 

 

Akute Bruchgefahr bei Suckower Eiche auf Insel Usedom

Nahbereich des Baumes darf nicht mehr betreten werden


Suckower Eiche(14.10.2014) Die bekannte und beliebte Suckower Eiche ist akut bruchgefährdet. Der Nahbereich des Baumes, welcher in der Gemeinde Rankwitz auf der Insel Usedom steht, darf deshalb nicht mehr betreten werden. Der unter dem Baum verlaufende Weg sowie der durch die Krone abgedeckte Bereich ist kürzlich gesperrt worden. Bei der als Naturdenkmal anerkannten Eiche ist unlängst ein weiterer Stämmling ausgebrochen, so dass auch für den Restbaum akute Bruchgefährdung besteht. Mitarbeiter der Naturparkverwaltung „Insel Usedom“ haben deshalb den im Bereich der Traufe liegenden Weg gesperrt und auch den restlichen Traufbereich gegen unbefugtes Betreten gesichert, so die Verlautbarung des Sprechers der Kreisverwaltung. [ ...mehr ] (Foto Joachim Müllerchen / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 )

 

 

Die Quitte

Kaum genutzt, aber sehr präsent


Quitte Früchte(25.9.20124) Die Quitte (Cydonia oblonga) wächst als sommergrüner Baum oder Strauch. Sie gehört zu den Kernobstgewächsen innerhalb der Familie der Rosengewächse und wird seit Langem als Obstbaum kultiviert. Ihr Name steht sowohl botanisch als auch in unserem Sprach-

gebrauch für die griechische Stadt Kydonia, das heutige Chania auf der Insel Kreta. Darüber hinaus ist sie indirekt Namensgeber für die Marmelade (portugiesisch "marmelo" für Quitte). Die Quitten-Heimat ist Westasien. Heute wird diese Obstart vor allem in Asien und Europa angepflanzt.[ ...mehr ] (Foto: 4028mdk09 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0)

 

 

Die Eibe - Ein fast vergessener Baum unserer Wälder

Naturschutzprojekt in der Hersbrucker Alb vorgestellt


Die Eibe - Taxus baccata(23.8.2014) Der BUND Naturschutz (BN) führt derzeit ein Forschungs-

projekt zum Vorkommen der Eibe (Taxus baccata) in der Hersbrucker Alb (Landkreis Nürnberger Land) durch. Die heimische Eibe ist in weiten Teilen Europas schon längst ausgestorben, hier gibt es sie noch an einigen Stellen. Erste Ergebnisse präsentierten nun die Vorsitzende der BN-Kreisgruppe Nürnberger Land, Heide Frobel und der Projekt-

leiter Peter Ille. In mehrmonatiger Geländearbeit wurden Eibenvor-

kommen aufgespürt. Es hat sich gezeigt, dass in den Wäldern in der Umgebung von Hersbruck noch einige, nur kleine Eibenvorkommen, zumeist in extrem steilen und unwegsamen Hanglagen, zu finden sind. [ ...mehr ] (Foto BUND: Heide Frobel )

 

 

Die Späte Traubenkirsche (Prunus serotina)

Bereits vor rund 400 Jahren als Zierpflanze nach Mitteleuropa gebracht


Blatt, Späte Traubenkirsche(29.4.2014) "In die Ecke, Besen! Besen! Seid's gewesen." Wie der Meister im Zauberlehrling möchte wohl so mancher Forstwirt der Späten Traubenkirsche (Prunus serotina) zurufen, um sie aus den Wäldern zu verscheuchen. Dabei ist die inzwischen in Deutschland als invasive Art eingestufte Pflanze bereits vor rund 400 Jahren bewusst als Zierpflanze nach Mitteleuropa gebracht worden.
Auch heute noch wird die in Nordamerika beheimatete Pflanze gerne als attraktives Ziergehölz in Gärten und Parks gepflanzt oder als Bienenweide und Vogelnährgehölz verwendet. Unter optimalen Bedingungen wächst Prunus serotina in ihrer Heimat zu einem stattlichen Baum von etwa 35m heran, der das rotbraune, intensiv gemaserte amerikanische "Kirschholz" liefert. Die Hoffnung auf das wertvolle Holz erfüllten die damals in Europa angebauten Pflanzen jedoch nicht. [ ...mehr ]
(Foto:Krzysztof ZIarnek, Kenraiz / CC BY-SA 3.0)

 

 

Weihrauchkiefer - Riesengenom sequenziert

Erbgut sieben Mal so groß wie das des Menschen


Zweig der Weihrauch-Kiefer mit vielen männlichen Zapfen(22.4.2014) Das Genom der Weihrauchkiefer ist sieben Mal so groß wie das des Menschen. Mit einer neuen Methode ist es Wissenschaft-

lern gelungen, das bisher größte jemals sequenzierte Genom in guter Qualität zu lesen.

Im Mai letzten Jahres wurde ein neuer Größenrekord bekannt, den Wissenschaftler bei der Sequenzierung des Fichtengenoms (Picea abies) aufstellten. Das Genom der Norwegischen Fichte ist etwa siebenmal so groß wie das des Menschen. Nun haben Wissenschaftler erneut das Genom eines ökonomisch wichtigen Nadelbaums sequenziert. Das Erbgut der Weihrauchkiefer ist noch größer als das der Norwegischen Fichte und damit das größte Genom, das bisher jemals sequenziert wurde. [ ...mehr ] (Foto: Pollinator/Wikimedia Commons/CC BY-SA 3.0)

 

 

Frühlingsrauschen im Buchenwald

Österreichs Baum des Jahres im Frühlingsrausch(en)


Buchenstämme im frühlingshaften Wienerwald(11.4.2014) Wenn das große Rauschen beginnt, kann der Frühling kommen: Noch lange bevor die Buche als eine der ersten grün auszuschlagen beginnt, vollzieht sich im Inneren der Bäume ein ganz besonderes Naturschauspiel: das Frühlingsrauschen. Früher als in anderen Jahren kündigte sich schon den ersten Märzwochen auf Bundesforste-Flächen im Wienerwald untrüglich der Frühling an. Das Fließen des frischen Baumsaftes unter der Rinde der „Primavera“, einer 100-jährigen Rotbuche im Kasgraben im Westen Wiens, war schon deutlich zu vernehmen. Mittels Stethoskop wird das Rauschen auch für Menschen gut hörbar. Aufgrund des sonnigen und hellen Standortes zählt die „Primavera“ zu den ersten Bäumen, die nach dem Winter wieder Bodenwasser ansaugen [ ...mehr ] ( Foto: Franz Kovacs )

 

 

Die Rotbuche (Fagus sylvatica)

Baum des Jahres 2014 in Österreich


Rotbuche (Fagus sylvatica)(9.1.2014) Das österreichische Lebensministerium (Ministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft) und das Kuratorium Wald haben gemeinsam die Rotbuche (lat.: Fagus sylvatica) als österreichischen Baum des Jahres ausgewählt. Als echte Europäerin ist sie unter den weltweit vorkommenden elf Buchenarten etwas ganz besonders. Ihr Name kommt von der leicht rötlichen Färbung des Holzes. Die Rotbuche ist in Österreich mit ca. 10 Prozent am Gesamtbaumbestand die häufigste Laubbaumart. Besonders stark vertreten ist sie im Wienerwald, wo sich viele Erholungssuchende an ihrer prachtvollen Erscheinung erfreuen. Die Rotbuche ist eine Alleskönnerin. Ihr Holz wird für viele hochqualitative Produkte verwendet, z. B. für den Möbel- und Innenausbau und als Rohstoff für die Textilfaser Viskose. [ ...mehr ] (Foto: Ludwig Karner )

 

 

Die Traubeneiche (Quercus petraea)

Die Wahl zum Baum des Jahres 2014 fiel auf eine typische „Brandenburgerin“


Traubeneiche (30.12.2013) Die Wahl zum Baum des Jahres 2014 fiel auf eine typische „Brandenburgerin“. Die Trauben-Eiche (Quercus petraea) wäre nämlich noch vor der Kiefer die typischste Baumart Brandenburgs, denn von Natur aus gäbe es in der Mark vor allem Eichenwälder. Die Trauben-Eiche ist auf einer Fläche von 35.000 Hektar in ganz Brandenburg zu Hause.
Besonders schöne Bestände gibt es im Schlaubetal oder in der Schorfheide, wo noch mehrere Hundert Exemplare bis zu 600 Jahre alte Huteeichen zu finden sind. Der Flächenanteil der Trauben-Eiche beträgt derzeit in Brandenburgs Wäldern nur knapp 4 Prozent. Mit der Fortführung des Waldumbaus wird sich dieser Anteil deutlich erhöhen. [ ...mehr ] (Foto: Nikanos Wikimedia CC BY-SA 2.5 )

 


 

Stubbendorfer Wildapfel: Standort gesichert

Nach völligem Zusammenbruch haben sich die ausladenden Äste bewurzelt und sind neu ausgetrieben


Wildapfel Stubbendorf(15.10.2013) Der europäische Wildapfel (Malus sylvestris) wurde als Baum des Jahres 2013 in das Licht der Öffentlichkeit gerückt. Das wahrscheinlich älteste Exemplar Deutschlands - der Stubbendorfer Wildapfel erfreute mit seiner weit ausladenden Krone und dem bizarren Wuchs lange Zeit Naturfreunde und Baum-Experten. Nach der teilweisen Zerstörung des Baumes durch einen Sturm im Jahr 2007 und dem völligen Zusammenbruch in den Folgejahren konnten die Autoren erfreut beobachten, dass sich ausladende Äste bewurzelten und im Frühjahr 2013 neu austrieben. Damit würde, wenn das Areal weiter geschützt bleibt, der Erhalt der Gene an diesem Standort gesichert sein.
Ein Artikel der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern zeigt eindrucksvolle Bilder vom Stubbendorfer Wildapfelbaum sowie seine Vergänglichkeit in den letzten Jahren. Der Bericht ist im Internet als PDF verfügbar. → zum Download (Foto: Botaurus, Wikipedia)

 

 

Nachwuchs für die Königin der Au

Die Schwarzpappel steht im Zentrum einer gemeinsamen Pflanzaktion in Österreich


Nationalpark Donau-Aue(21.6.2013) Die Schwarzpappel – wegen ihres opulenten Wuchses auch als „Königin der Au“ bezeichnet – steht im Zentrum einer gemeinsamen Pflanzaktion von Österreichischen Bundesforsten (ÖBf) und Naturschutzbund anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Naturschutzorganisation. „Wir betreuen zahlreiche schützenswerte Auen-Gebiete in ganz Österreich wie zum Beispiel im Nationalpark Donau-Auen. Unsere Aufgabe ist es, diese sensiblen und artenreichen Auen-Landschaften auch für zukünftige Generationen zu erhalten“, so Georg Erlacher, ÖBf-Vorstandssprecher, der auch selbst bei der ersten Pflanzaktion in der Nadelburger Au bei Wiener Neustadt (NÖ) zu Spaten und Schaufel griff. „Die katastrophalen Überschwemmungen der vergangenen Wochen haben uns die Bedeutung stabiler und gesunder Auen wieder deutlich vor Augen geführt [ ...mehr ] (Foto: Franz Kovacs/ÖBf-Archiv)

 

 

Die Liebinger Kastanienbäume

Einige der mächtigsten Edelkastanien (Castanea sativa) Mitteleuropas stehen im Burgenland


Einige der mächtigsten Esskastanien (Castanea sativa) Mitteleuropas stehen im Burgenland(3.11.2012) Die Edelkastanie (Castanea sativa) ist der einzige europäische Vertreter der Gattung Kastanien (Castanea) aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). In Süd- und Westeuropa wird sie wegen ihrer essbaren Früchte und als Holzlieferant angebaut. Im 20. Jahrhundert gingen die Bestände durch den Befall mit dem Kastanienrindenkrebs stark zurück, erholten sich jedoch Ende des 20. Jahrhunderts wieder. Einige der mächtigsten Exemplare Mitteleuropas stehen nahe der österreichischen Ortschaft Mannersdorf/Liebing im Mittleren Burgenland. [ ...mehr ] (Foto: Horst Schunk )

 

 

Wild-Apfel ist „Baum des Jahres 2013“


Wildapfel (Malus sylvestris) Baum des Jahres 2013(25.10.2012) Dr. Silvius Wodarz, Präsident der Baum des Jahres Stiftung, hat den Wild-Apfel (Malus sylvestris) zum „Baum des Jahres 2013“ ausgerufen. Damit wurde zum 25. Male ein Baum in Deutschland mit diesem Prädikat gewürdigt. Anders als bei der Birne ist der europäische Wild-Apfel nicht die Stammform des Kultur-Apfels – der stammt von asiatischen, süßeren Wildarten ab und wurde schon vor über 2.000 Jahren kultiviert. Die Früchte des Wild-Apfels sind klein, kugelförmig, meist grün bis gelbgrün und ohne Vertiefungen an Stiel oder Kelch. Sie sind herb und hart – daher auch der zweite Name „Holz-Apfel“ [ ...mehr ] (Foto: Doris Antony - Lizenz: GFDL and CC-BY-SA-2.5)

 

 

 

Die Europäische Lärche, Baum des Jahres 2012


Die Europäische Laerche, Baum des Jahres 2012 Im Jahr 2012 steht mit der Europäischen Lärche eine besonders filigrane Baumart im Mittelpunkt. Sie ist ursprünglich ein Baum der Alpen und Karpaten und kommt bis in Höhenlagen von über 2000 m vor. Dort kann sie die Baumgrenze bilden und wichtige Lawinenschutzfunktionen übernehmen. In Deutschland ist die Europäische Lärche inzwischen in den Mittelgebirgen und auch in der Ebene verbreitet, nimmt aber nur etwa 1 % der Waldfläche ein.
Als einzige heimische Nadelbaumart wirft sie ihre Nadeln im Herbst ab und zeigt vorher eine spektakuläre, goldgelbe Herbstfärbung – und das zarte helle Grün der neuen Nadeln im zeitigen Frühjahr ist auch nicht weniger hinreißend. Warum die Europäische Lärche ihre Nadeln im Gegensatz zu all den anderen immergrünen Nadelbäumen abwirft, ist bisher nicht eindeutig ergründet. Wahrscheinlich, weil sie ohne Nadeln Temperaturextremen besser widerstehen kann – und die kommen in ihrer angestammten Heimat, im Hochgebirge, häufig vor. Kaum eine andere heimische Baumart ist so frosthart: bis -40°C.
Dort im Hochgebirge findet man beeindruckende Lärchen – einzeln stehende alte Baumgestalten, die allen Witterungsunbilden widerstanden haben. Sie sind teilweise über 1000 Jahre alt, haben also schon Karl den Großen bei seiner Alpenüberquerung erlebt. [ ...mehr ] (Foto. A. Roloff)

 

 

Mini-Exemplar steht im Gewächshaus

Wie ein junger Amerikaner und Rostocker Forscher den afrikanischen Kolabaum schützen wollen

Die sternförmigen Früchte des Kolabaumes, von dem über 100 Arten in den tropischen Regenwäldern Afrikas wachsen, geben den Wissenschaftlern immer noch Rätsel auf Die sternförmigen Früchte des Kolabaumes, von dem über 100 Arten in den tropischen Regenwäldern Afrikas wachsen, geben den Wissenschaftlern immer noch Rätsel auf. Forscher der Universität Rostock wollen jetzt gemeinsam mit ihren afrikanischen Kollegen herausfinden, welche Geheimnisse sich noch in den Samen der Früchte, den so genannten Kolanüssen, verbergen. Ihnen wird wegen des hohen Koffeingehaltes nachgesagt, dass sie unter anderem das zentrale Nervensystem anregen und für einige Zeit ein Gefühl von Glück und Euphorie auslösen. Einige bekommen nach dem Verzehr Nerven wie Stahlseile und lassen sich durch fast nichts mehr aus der Ruhe bringen. Auch wird man sehr munter und die körperliche Leistungsfähigkeit und die Ausdauer wird gesteigert. Die Wirkung soll bis zu drei Stunden andauern [ ...mehr ] ( Foto: ITMZ/Uni Rostock )

 

 

Die Waldkiefer von Schloss Auerbach im Odenwald...


Die Kiefer von Schloss Auerbach...wurzelt seit über 300 Jahren in luftiger Höhe auf einer Schildmauer unterhalb des Aussichtsturmes von Schloss Auerbach, der Ruine einer großen Hochburg aus dem 13. Jahrhundert in der Grafschaft Katzenelnbogen.

Die etwa sieben Meter hohe knorrige Waldkiefer (Pinus sylvestris) zählt zu den Naturwundern Deutschlands. [ ...mehr ]  (Foto. I. Rasche / pixelio.de)

 

 

 

 

 

 

 

Die Krause Buche...


Rasierpinselbaum...ist ein Naturdenkmal im Westteil des Forstbezirks Eidinghauser Berges im Wiehengebirge im Kreis Minden-Lübbecke. Bei diesem Baum handelt es sich um eine Süntelbuche, einer Sonderform der Rotbuche, die außer im namensgebenden Süntel auch im benachbarten Weser- und Wiehengebirge ihr natürliches Verbreitungsgebiet hat. Die heutige Krause Buche entstand um das Jahr 1920, zunächst unbemerkt aus der vielbewunderten alten Krausen Buche, die selbst 1928 unter Naturschutz gestellt worden war. Die alte Krause Buche verbrannte im Jahre 1952 in Folge eines Blitzschlages. [ ...mehr ]  (Foto. Falk Oberdorf)

 

 

 

Die Kaoko-Euphorbie (Euphorbia eduardoi)


Euphorbia virosa (AZ Namibia) Dieser Baum spendet keinen nennenswerten Schatten und steht an keinem Rastplatz. Wer jedoch im Kaokoveld nördlich von Okanguati unterwegs ist, wird ihn mit Sicherheit an den Berghängen sehen, denn er ist seiner Höhe wegen – die 10 bis 15 m betragen kann – sehr auffallend. Das Vorkommen dieser Art beschränkt sich jedoch auf das nordwestliche Kaokoveld und die angrenzende südwestliche Ecke Angolas. Der lange, gerade, kahle Stamm trägt eine verhältnismäßig kleine Krone aus unverzweigten, dicken, fleischigen Zweigen [ ...mehr ]   ( Foto: Luise Hoffmann/az.com.na )

 

 

 

 

 

Weitere Berichte "rund um den Baum" finden Sie im Archiv >>Baum+Natur

 

 

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